Johannes Linnekohl Gießener SV 2017Bei den bei­den Top-Ver­ei­nen des hei­mi­schen Tisch­ten­nis­sports hat sich bis zum Ab­lauf der Wech­sel­frist Ei­ni­ges ge­tan. Mit Fa­bi­an Mo­ritz und Ares Ah­ma­di­sar ha­ben so­wohl der NSC Wat­zen­born-Stein­berg als auch der Gie­ße­ner SV neue Spit­zen­spie­ler für ihr Ober­li­ga-Te­am ge­fun­den.

Gie­ße­ner SV: Bei den West­städ­tern ar­beit­ete man bis zum letz­ten Tag an dem Trans­fer ei­nes neu­en Top­spie­lers. Nach den früh fests­te­hen­den Ab­gän­gen von Mi­losz Przy­by­lik (SV Sa­la­man­der Korn­west­heim) und Adam Ja­ni­cki (TTV Stadt­al­len­dorf) gin­gen die GSVler so­wohl auf die Su­che nach ei­nem jun­gen Nach­wuchs­spie­ler als auch ei­nem her­aus­ra­gen­den Spit­zen­spie­ler, der sich im vor­de­ren Paar­kreuz der Ober­li­ga be­wei­sen kann. Als er­stes konn­ten die Gie­ße­ner Jo­han­nes Lin­nen­kohl vom TTC Stadt­al­len­dorf über­zeu­gen, Teil des er­sten Te­ams der „Schwim­mer“ zu wer­den. Als Er­satz für Przy­by­lik wur­den in der Ge­rüch­te­kü­che der letz­ten Wo­chen und Mo­na­te im­mer neue Na­men ge­nannt. Ah­ma­di­sar hat­te al­ler­dings nie­mand auf der Lis­te. - Ta­lent Lin­nen­kohl - Der 32-jäh­ri­ge Ah­ma­di­sar ist ira­ni­scher Na­tio­nal­spie­ler und spiel­te bis­her in der ira­ni­schen Su­per Li­ga. Ne­ben sei­nen Er­fah­run­gen in der Na­tio­nal­mann­schaft hat er bei zahl­rei­chen in­ter­na­tio­na­len Tur­nie­ren Er­fah­run­gen ge­sam­melt und passt per­fekt ins Gie­ße­ner An­for­de­rungs­pro­fil. Wie bei der Ver­pflich­tung von Xia­oyong Zhu spiel­te Die­ter Buch­enau ei­ne zen­tra­le Rol­le bei der Ver­pflich­tung. „Mit der Ver­pflich­tung von Ah­ma­di­sar und Lin­ne­kohl set­zen wir wei­ter­hin kon­zep­tio­nell auf die Ent­wi­cklung von rich­tig gu­ten hes­si­schen Nach­wuchs­ta­len­ten, die in ein Te­am aus er­fahr­enen Rou­ti­niers ein­ge­bet­tet sind“, so Buch­enau.
Auf­ge­bot: Ah­ma­di­sar, Zhu, Ma­ruk, Lin­ne­kohl, El­za­her, Preuss, Buch­enau, Mer­kel.

NSC W.-Stein­berg: Mo­ritz kehrt zu sei­nem al­ten Ver­ein nach Pohl­heim zu­rück. 2011 zog es den Links­hän­der nach Ham­burg, wo er erst für den Ham­bur­ger SV und dann für den SC Pop­pen­büt­tel auf Punk­te­jagd ging. Nach sei­ner Rück­kehr in hei­mi­sche Ge­fil­de zog es den ehe­ma­li­gen Wat­zen­bor­ner nicht zu­rück zum NSC, son­dern zum TTV Stadt­al­len­dorf.
Um­so glü­ckli­cher ist der Wat­zen­bor­ner Mann­schafts­füh­rer Ste­fan Har­nisch, dass Mo­ritz zur neu­en Sai­son in das NSC-Te­am zu­rück­kehrt: „Wir ken­nen uns seit fast 25 Jah­ren und der Kon­takt zu Fa­bi­an ist nie ab­ge­ris­sen. Des­we­gen war es im­mer un­ser Be­stre­ben, wie­der ei­ne Kons­tel­la­ti­on zu fin­den, in der wir zu­sam­men­spie­len kön­nen. Trotz vie­ler Tur­bu­len­zen in den letz­ten NSC-Jah­ren war un­ser Te­am stets mensch­lich und per­so­nell sta­bil. So war es nur ei­ne Fra­ge der Zeit, dass er zu­rück­kommt“, so Har­nisch und be­tont: „Sport­lich ist er na­tür­lich für die Ober­li­ga ei­ne ab­so­lu­te Be­rei­che­rung. Nicht nur we­gen sei­ner Stär­ke im Ein­zel, son­dern son­dern auch we­gen sei­ner ex­tre­men Stär­ke im Dop­pel. Zu­dem ha­ben end­lich wie­der ei­nen Links­hän­der im Te­am.“
Auf­ge­bot: Mo­ritz, Mül­ler, Har­nisch, Kirch­herr, Arm­brüs­ter, Hart­mann, Schä­fer, Grötzsch.

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