Christian Güll Gießener SV 2018 Im er­sten Sai­son­spiel der Tisch­ten­nis-Ober­li­ga Hes­sen hat der Gie­ße­ner SV den rau­en Wind des Ab­stiegs­kampfs ge­fühlt. Ge­gen die TTCler, bei de­nen Do­mi­nik Sche­ja als Spit­zen­spie­ler mit von der Par­tie war, hat­ten die Gie­ße­ner beim 4:9 we­nig zu be­stel­len. Neu­zu­gang Chris­ti­an Güll zeig­te aber trotz­dem ei­ne star­ke Vor­stel­lung und hol­te so­wohl ge­mein­sam mit Jo­han­nes Lin­nen­kohl im Dop­pel als auch im Ein­zel im vor­de­ren Paar­kreuz ei­nen Sieg.

TTC OE Bad Hom­burg II – Gie­ße­ner SV 9:4: Der Tag be­gann mit ei­ner schlech­ten Nach­richt, denn Rou­ti­nier Die­ter Buch­enau konn­te ge­sund­heits­be­dingt nicht mit­mi­schen. Für ihn sprang Jür­gen Boldt, der ehe­ma­li­ge Ka­pi­tän des Te­ams, ein. Im Dop­pel drei spiel­te er ge­mein­sam mit dem heu­ti­gen Mann­schafts­füh­rer Sa­mu­el Preuss ge­gen Dirk Lüt­tich/Mar­cel Grund­mann. Den Sieg tru­gen je­doch die Bad Hom­bur­ger da­von. Auch für Jan Lim­bach/Mi­cha­el Mer­kel reich­te es ge­gen Björn Hampl/Den­nis Ha­ber­le nicht. Für po­si­ti­ve Schlag­zei­len im Dop­pel sorg­ten ein­zig Güll/Lin­nen­kohl, die Sche­ja/Tay­lor Fox in vier Sät­zen be­sieg­ten. - Schlech­te Nach­rich­ten - Vor den Ein­zeln muss­ten die West­städ­ter die näch­ste schlech­te Nach­richt ver­kraf­ten. Der Ober­schieds­rich­ter ließ den Schlä­ger von Jan Lim­bach nicht zu, so­dass der Neu­zu­gang in den Ein­zeln sei­ne Ein­zel im vor­de­ren Paar­kreuz ab­schenk­te. Da­für be­stä­tig­te Güll sei­ne tol­le Leis­tung im Dop­pel und be­sieg­te Björn Hampl, den Sohn des le­gen­dä­ren hes­si­schen Tisch­ten­nis­trai­ners Hel­mut Hampl. „Das war ei­ne her­aus­ra­gen­de Leis­tung von Chris­ti­an“, lob­te im An­schluss Ka­pi­tän Preuss. Der Ka­pi­tän setz­te im mitt­le­ren Paar­kreuz das näch­ste Gie­ße­ner Aus­ru­fe­zei­chen, in­dem er Dirk Lüt­tich in drei Sät­zen kei­ne Chan­ce ließ. Den letz­ten Gie­ße­ner Punkt sam­mel­te Lin­nen­kohl mit ei­nem Drei­satz-Sieg ge­gen den 14-jäh­ri­gen hoch­ta­len­tier­ten Tay­lor. Chris­ti­an Güll schaff­te es im Du­ell der Spit­zen­spie­ler ge­gen Sche­ja noch in den fünf­ten Satz. Den Sieg konn­te aber der ge­bür­ti­ge Mit­tel­hes­se aus Beu­ern für sich ver­bu­chen.
„Der Sieg geht ab­so­lut ver­dient an Ober­er­len­bach. Man hat ge­se­hen, dass sich un­se­re bei­den neu­en Spie­ler schon sehr gut ein­ge­lebt ha­ben. Wir ha­ben ei­ne sehr gu­te Stim­mung im Te­am. In­so­fern bin ich über­zeugt da­von, dass wir in den näch­sten Spie­len un­se­re Punk­te sam­meln wer­den.“, re­sü­mier­te Preuss trotz der Nie­der­la­ge nicht un­zu­frie­den.

You have no rights to post comments

Wir verwenden Cookies, um auf unserer Internetpräsenz den Komfort zu erhöhen! Durch die weitere Nutzung dieser Internetseite stimmen Sie dem Einsatz von Cookies gemäß unserer Datenschutzbestimmungen zu!
Akzeptieren