Ohne Wenn und Aber will der NSC Watzenborn-Steinberg zurück in die Oberliga. Als härtester Konkurrent der Watzenborner muss der TSV Besse gelten, gegen den man aber erst Ende November antreten muss. Vielleicht kann auch noch der SVH Kassel in den Titelkampf eingreifen. Die restlichen acht Mannschaften werden sich um die drei (!) Abstiegsplätze streiten – darunter auch Aufsteiger TV Großen-Linden. Die Lindener wollen aber mit dem gleichen Kampfgeist wie in der Vorsaison an die Tische gehen, um den Abstieg zu verhindern.

TV Großen-Linden: Mit Andrius Preidzius hatte der TV den absoluten Spitzenspieler im vorderen Paarkreuz der Verbandsliga. Für das erfolgreiche Abschneiden in der vergangenen Saison war daneben die Ausgeglichenheit in allen Paarkreuzen und auch im Doppel verantwortlich. Da man so gut wie in allen Spielen komplett antreten konnte, wurde der für die Relegation nach oben so wichtige zweite Platz erreicht und „mit dem unbändigen Willen und einer tollen Unterstützung des gesamten Vereins haben wir es geschafft“, resümiert Uwe Schreiber noch einmal zufrieden die vergangene Saison.

Schreiber sieht in Philipp Horvath (von der TTG Eberstadt-Muschenheim/dort Spitzenspieler der Bezirksliga) einen erfreulichen und guten Zugang, „sowohl spielerisch als auch menschlich“. Dennoch beziffert Schreiber die Chance, nicht abzusteigen, realistisch mit 50:50. Es kommt dazu, dass drei Teams fest absteigen und der Viertletzte in die Relegation muss. Im Anklang an die Saison 18/19 sagt Schreiber optimistisch: „Das wird eine ganze enge Kiste, jedoch mit dem gleichen Kampfgeist und der Unterstützung des Vereins werden wir das schaffen!“

Aufstellung: Andrius Preidzius, Roland Fritsch, Carsten Jung, Dirk Schneider, Uwe Schreiber, Philipp Horvath

NSC Watzenborn-Steinberg: „Wir hatten eigentlich gehofft, dass wir unser Image als Fahrstuhlmannschaft loswerden, allerdings ist die Oberliga ausgeglichener geworden und so hat es auch wieder mal uns erwischt“, hadert Stefan Harnisch noch immer mit dem Abstieg aus der Oberliga. Und so wird gerade deshalb das Ziel Wiederaufstieg ausgegeben. Hauptkonkurrent wird dabei wahrscheinlich Besse sein, aber auch andere Mannschaften können gefährlich werden, vor allem, „wenn wir etwas ersatzgeschwächt antreten müssen. Was auf jeden Fall passieren wird“. Trotz sehr wenig Vorbereitung will man dieses Jahr gut in die Runde starten und dann im November in guter Verfassung sein. Nach drei Begegnungen im September gegen Mittelbuchen, Niestetal und Felsberg folgt nämlich im Oktober eine Pause. Dafür folgt im November ein Mammutprogramm mit sechs Spielen.

Aufstellung: Fabian Moritz, Florian Müller, Stefan Harnisch, Jan Hartmann, Torsten Kirchherr, Jakob Armbrüster

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