Dieter Buchebau und Samuel Preuss Gießener SV 2019
Gießener SV trifft am Sonntag auf Oberliga-Aufsteiger TSV Allendorf/Lumda -  Tischtennis-Fans aus Gießen wissen, wie sie den Sonntag verbringen. Ab 14 Uhr treffen die beiden stärksten Teams des Kreises Gießen in der Oberliga Hessen aufeinander. Der Gießener SV empfängt in der Turnhalle der Friedrich-Ebert-Schule in Wieseck den TSV Allendorf/Lumda. Nach vier Aufstiegen in Folge darf dem TSV auch zugetraut werden, den arrivierten Gießener SV zu ärgern. Beide Mannschaften sind gespickt mit Spielern, die sich den Respekt des Gegners verdienen. Eins ist daher klar: Egal, wer am Ende als Sieger hervorgeht – spektakuläre Ballwechsel sind sicher.

Beide Mannschaften haben sich vor der Saison im vorderen Paarkreuz verstärkt und dadurch enorm an Qualität gewonnen. Gießens 17-jähriger südamerikanischer Neuzugang Nicolas Burgos hat in den ersten beiden Punktspielen mit vier Einzelsiegen auf sich aufmerksam gemacht. Auch Allendorfs malaysischer Neuzugang Brandon Fong Jay Shern wurde den Erwartungen mit Siegen gegen Nico Stehle und Xiajun Gao gerecht.
Die wichtigsten Fragen vor dem Derby beantworten die Mannschaftsführer Samuel Preuss (Gießener SV) und Marco Grohmann (TSV Allendorf).

Wer ist der Favorit im Derby?

Preuss: Für mich gibt es keinen Favoriten. Die Chancen liegen bei 50:50. Allendorf ist mit einem Sieg gegen Biebrich super in die Saison gestartet. Wir sind ebenfalls gut gestartet. Daher kommt das Derby genau richtig!

Grohmann: Gießen ist für mich der leichte Favorit. Sie haben gegen Allendorf und Lorsch souverän mit 9:3 gewonnen. Wir haben zwar auch gewonnen, aber es war am Ende eine Zitterpartie.

Wie ist das Verhältnis zwischen den Spielern von Gießen und Allendorf?

Preuss: Das Verhältnis ist durchaus gut zwischen beiden Mannschaften. Wir kennen uns teilweise, haben aber noch nie ein direktes Match gegeneinander gehabt. Berührungspunkte gab es also nur vereinzelt auf Turnieren oder im Training.

Grohmann: Die meisten Spieler kennen sich untereinander. Mit Christian Güll habe ich mir im Jugendbereich viele Duelle geliefert und mit Samuel Preuss und Dieter Buchenau habe ich schon häufig trainiert.

Was ist für Sie das Besondere an einem Derby?

Preuss: Ich verbinde mit einem Derby die Hoffnung, dass viele Zuschauer in die Halle strömen und eine gute Stimmung herrscht. Normalerweise bestand das traditionelle Derby immer aus dem Duell zwischen dem Gießener SV und dem NSC Watzenborn-Steinberg. In diesem Jahr ist es anders. Am Sonntag messen wir uns zum ersten Mal mit Allendorf.

Grohmann: In einem Derby gibt es einen besonderen Ansporn. Man möchte sich im Duell mit einem lokalen oder regionalen Konkurrenten beweisen. Natürlich wollen wir Spieler aus Allendorf, die jetzt vier Mal in Folge aufgestiegen sind, die Gießener ärgern und auch gewinnen.

In welcher Aufstellung werden Sie antreten?

Preuss: Wir werden voraussichtlich mit Nicolas Burgos, Christian Güll, Igor Maruk, Dieter Buchenau, Samuel Preuss und Domingo Cordero antreten.

Grohmann: Allendorf geht voraussichtlich in der Aufstellung Marco Grohmann, Brandon Fong Jay Shern, Michael Kuternozinski, Slawomir Kawatka, Manfred Krupenkow und Arvid Volkmann in das Derby.

 

Details

Gießener Allgemeine
Gießener Anzeiger

 

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