Schlägerparade

Dank eines starken Martinez Pino erringt Oberliga-Schlusslicht Allendorf/Lumda einen überraschenden Punkt in Bad Homburg
„Einmal wollten wir noch einen Punkt holen“, sagte Mannschaftskapitän Marco Grohmann und freute sich diebisch: „Das haben wir nun geschafft.“ Ausgerechnet beim Spitzenteam TTC OE Bad Homburg II gelang dem TSV Allendorf/Lumda dieser Husarenstreich.

Gießener Anzeiger

 
Herren

Oberliga Hessen

Bericht von Nils Torben Keune

Ausrufezeichen mit kubanischer Note 

Dank eines starken Martinez Pino erringt Oberliga-Schlusslicht Allendorf/Lumda einen überraschenden Punkt in Bad Homburg - Einmal wollten wir noch einen Punkt holen“, sagte Mannschaftskapitän Marco Grohmann und freute sich diebisch: „Das haben wir nun geschafft.“ Ausgerechnet beim Spitzenteam TTC OE Bad Homburg II gelang dem TSV Allendorf/Lumda dieser Husarenstreich.

Das Schlusslicht der Tischtennis-Oberliga darf zwar nicht mehr auf den Klassenerhalt hoffen, aber für so manch schönes Ausrufezeichen können die Grohmann und Co. noch sorgen. „Das war natürlich sehr, sehr überraschend und hat uns sehr gefreut“, so Grohmann.

TTC OE Bad Homburg II – TSV Allendorf/Lumda 8:8: Die mit einer beeindruckenden Moral gesegneten Lumdataler verpassten sogar einen möglichen Sieg. Denn mit 8:5 führte der krasse Außenseiter, ehe die Zweitliga-Reserve im Endspurt, den Björn Hampl/Dennis Haberle im Abschlussdoppel gegen die TSVler Michael Kuternozinski und Manfred Krupenkow krönten, noch das Remis retteten.

Die Gäste hatten diesmal bei den Doppeln gepokert, was sich am Ende vielleicht sogar rächte. Bei Allendorf überragte der Kubaner Livan Gilberto Martinenz Pino, der beide Spitzeneinzel gegen Hampl und Haberle jeweils mit 3:1 recht sicher gewann. „Er hat sehr gut gespielt“, lobte sein Kapitän Grohmann. Dieser selbst musste sich zwar Haberle knapp im fünften Satz beugen, ließ Hampl aber beim 3:1 keine Chance.

Die weiteren Zähler für den TSV sammelten Grohmann/Martinez, Slawomir Karwatka/Arvid Volkmann, der ebenfalls bärkenstarke Kuternozinski (2) und Karwatka. Im hinteren Paarkreuz zeigte sich Bad Homburg deutlich überlegen, verbuchte dort eine 4:0-Bilanz und verhinderte dadurch die ganz große Überraschung durch die Allendorfer.

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Hessenliga Nord-Mitte

Bericht von Dr. Norbert Englisch

Nervenstark im Krimi

TV Großen-Linden jubelt im Schlüsselspiel der Hessenliga - Erfreuliche Perspektiven ergeben sich für die heimischen Hessenligisten nach dem vierten bzw. fünften Rückrundenspieltag: Der TV Großen-Linden machte durch seinen erneuten Sieg gegen den TTC Lieblos einen gewaltigen Schritt in Richtung direkten Klassenerhalt. Im Derby mit dem Klassenfavoriten NSC Watzenborn-Steinberg kassierten die Lindener dann erwartungsgemäß wie in der Vorrunde eine 2:9-Niederlage. Die Watzenborner benötigen jetzt noch einen Zähler aus den sechs verbleibenden Begegnungen zum Wiederaufstieg in die Oberliga.

TTC Lieblos – TV Großen-Linden 7:9: Wie in der Vorrunde reichte es gegen den Mitkonkurrenten zu einem knappen Erfolg. Bis zur Halbzeit war die Auseinandersetzung nahezu eine Kopie der November-Begegnung, da verloren die TVler nämlich zwei Doppel. Andrius Preidzius/Uwe Schreiber setzten sich aber gegen Träger/Blum mit 3:0 durch und holten mit einem 3:1 im Schlussdoppel gegen Gundlach/König auch den viel umjubelten Siegzähler. Von entscheidender Bedeutung war jedoch der Umstand, dass Roland Fritsch seine Negativserie beendete und neben Preidzius zweifacher Einzelsieger wurde. Allein Carsten Jung ging leer aus, neben dem Doppel mit Philipp Horvath verlor er seine beiden Einzel jeweils 1:3. Schreiber und Simon Frodl-Dietschmann punkteten zum Ende der ersten Einzelrunde gegen Blum bzw. Parré. Neben dem Spitzenpaarkreuz trug in der zweiten Einzelrunde nur noch Horvath Zählbares bei. Schreiber führte gegen Blum mit 2:0, musste aber in den Entscheidungssatz. Den 9:5-Gesamterfolg hatte der Lindener auf dem Schläger, gab jedoch unglücklich mit 10:12 ab. So blieb es nach der 2:3-Niederlage von Frodl dem Duo Preidzius/Schreiber vorbehalten, den Sack zuzumachen.

NSC Watzenborn-Steinberg – TV Großen-Linden 9:2: Eine in allen fünf Durchgängen spannende Auseinandersetzung lieferten sich die Watzenborner Jan Hartmann/Jakob Armbrüster und die Lindener Andrius Preidzius/Uwe Schreiber, die mit 13:11 und 11:9 nur glücklich an die Gastgeber ging. Im Entscheidungssatz deutlich unterlagen aber Roland Fritsch/Simon Frodl-Dietmann dem Watzenborner Duo Torsten Kirchherr/Tim Neuhof mit 2:11. Am 3:0-Erfolg von Fabian Moritz/Dennis Grötzsch gegen das TV-Duo Carsten Jung/Philipp Horvath gab es nichts zu deuteln. Die TV-Gegenzähler kamen von Preidzius (3:0 über Hartmann) und Schreiber mit 3:1 über Neuhof. Zudem unterlag Jung dem Watzenborner Armbrüster mit 9:11 im 5. Satz etwas unglücklich. Und so trennte man sich mit dem gleichen Ergebnis wie in der Vorrunde.

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Verbandsliga Mitte

Bericht von Dr. Norbert Englisch

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Bezirksoberliga Mitte Gruppe 1

Bericht von Dr. Norbert Englisch

Kleinlindener Derbyerfolg

Bei den Begegnungen der heimischen Bezirksoberligisten überrannte der Post SV Gießen den Absteiger TTG Mücke und der NSC Watzenborn-Steinberg II tat mit dem 9:0 über den TLV Eichenzell etwas für sein Spielekonto – was unter Umständen im Zweikampf mit dem FV Horas Fulda II um den Aufstiegs-Relegationsplatz eine Rolle spielen könnte.

Hoffnungslos bezüglich des Klassenerhalts ist die Lage seit einiger Zeit bereits für den TSV Allendorf/Lumda, der im Kreisderby gegen den TSV Klein-Linden eine 4:9-Heimniederlage kassierte.

TSV Allendorf/Lumda II – TSV Klein-Linden 4:9: Drei der vier Gegenzähler der Allendorfer kamen durch den Umstand zustande, dass Matthias Nicolai verletzungsbedingt sein Doppel (mit Jörg Drolsbach) und seine beiden Einzel gegen Uli Bandt und Lukas Moser abgab. - Schwarz punktet - Den einzigen „echten“ TSV-Punkt holte somit Timon Schwarz durch ein 3:1 über Frank Drolsbach. Dieser hatte anfangs das Doppel mit Elmar Schaub gegen Bandt/Tim Leipold erfolgreich gestaltet, Alexander Roßbild/Christian Fensterer besiegten Lukas Blahowetz/Schwarz mit 3:1. Für Schaub, Fensterer und Roßbild (jeweils 2) sowie J. Drolsbach stehen dann noch Einzelzähler auf dem Spielberichtsbogen.

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Bezirksliga Mitte Gruppe 1

Bericht von Dr. Norbert Englisch

Massive Doppelprobleme

SV Odenhausen/Lumda und TSF Heuchelheim II unterliegen in der Bezirksliga

Der 9:7-Auswärtserfolg der TTG Kirtorf-Ermenrod beim TTC Vockenrod verleiht dem Kampf um den Abstiegs-Relegationsplatz in der Bezirksliga noch mehr Brisanz. Die dafür in Frage kommenden heimischen Kandidaten legten sich mächtig ins Zeug: Der SV Odenhausen/Lumda blies beim Stand von 3:8 gegen Spitzenreiter Gießener SV III zur Aufholjagd und kassierte nach vier Doppelniederlagen nur eine unerwartet knappe 7:9-Niederlage. Die TSF Heuchelheim II hätten einen gewaltigen Schritt in Richtung direkten Klassenerhalt machen können, mussten sich nach 8:5-Führung beim SSV Lardenb./Kl.-Eichen jedoch mit einem Zähler begnügen. Beide Absteiger stehen bereits fest, denn nach dem SV Grün Weiß Gießen (4:9 gegen die TTG Büßfeld) muss auch die TTG Eberstadt-Muschenheim (2:9/0:9 gegen die Sportfreunde Oppenrod infolge falscher Doppelaufstellung) die Bezirksliga verlassen.

SV Odenhausen/Lumda – Gießener SV III 7:9: Der Hauptgrund für die Heimniederlage gegen die mit vier Ersatzleuten im Lumdatal angetretenen Gießener ist schnell ausgemacht, denn nach vier Niederlagen stellt der SV das drittschlechteste Team (nach der TTG Eberst.-Muschenheim/3:18 und den TSF Heuchelheim II/6:13) in der Doppelbilanz (7:13). Die GSVler Nils Mengel/Robin Kehr setzten sich überraschend gegen Sebastian Haupt/Steffen Groß mit 11:9 im 5. Satz durch, und auch Pejman Khameghir/Arne Appunn übertrumpften die 2:1-Führung der SVler Michael Groß/Daniel Frickel. Der Spitzenreiter schrammte trotzdem nur knapp an seiner zweiten Saisonniederlage vorbei und hatte den Sieg vor allem Tim Birkenhauer und Markus Geißler zu verdanken, die zusammen für sechs Zähler verantwortlich zeichneten. Von den GSV-Ersatzleuten konnte daneben allein Appunn einen Zähler gegen Magel ergattern – der war jedoch letztlich Gold wert.

SSV Lardenbach/Klein-Eichen – TSF Heuchelheim II 8:8: Christian Spee/Martin Hajdu holten ihr Doppel klar, während Uwe Nitschke/Oliver Buckolt ebenso klar abgaben. Die Begegnung hätte wahrscheinlich eine Vorentscheidung gehabt, wenn nicht Andrzej Janicki/Peter Welsch mit zweimal 10:12 gegen Berg/Weeke eine ganz bittere Doppelniederlage bezogen hätten. Da die erste Einzelrunde unentschieden 3:3 endete (TSF-Zähler durch Spee, Nitschke und Janicki), lagen die Heuchelheimer zur Halbzeit noch knapp mit 4:5 in Rückstand, gingen aber danach durch Nitschke, Spee, Hajdu und Buckolt mit 8:5 in Führung. Dann bezogen Janicki und Welsch 1:3-Niederlagen und Spee/Hajdu mussten nach 2:0-Führung noch Schmidt/Hansel zum Doppelsieg und dem SSV zum Unentschieden gratulieren. 

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Bezirksklasse Mitte Gruppe 1

Bericht von Volker Sahl

Blahowetz überragend

Nach einem weiteren glasklaren Sieg (9:1 gg. Rüddingshausen) ist Tabellenführer TTC Rödgen in der Bezirksklasse 1 wohl nicht mehr einzuholen. Um die wichtige Vizemeisterschaft streiten sich der TSV Utphe und die TSG Leihgestern. Keine gute Woche für die beiden Klein-Lindener Teams, die auswärts in Großen-Linden bzw. Wieseck die Punkte bei den Gastgebern lassen mussten.

TSV Allendorf/Lda. III – TSV Utphe 5:9: Ein umkämpftes Spiel mit einem kuriosen Match-Verlauf: Zunächst ging der Gast durch die Doppelsiege von

Georg/Siegfried, Range/Wenzel und Zoppke/Büttel (11:8 im 5. gg Hartmann/Kliemann) 3:0 in Führung, gab aber postwendend vier Spiele in Folge ab: Lukas Blahowetz, Timon Schwarz, Robin Schwarz und Siegfried Sporer (11:9 im 5. gg. Steffen Wenzel) brachten die Hausherren mit 4:3 in Führung. Anschließend kam aber nur noch das Pünktchen des ganz starken Blahowetz zum zwischenzeitlichen 5:5 dazu. - Büttel punktet zweimal -  Der TSV aus Utphe machte dann aber kurzen Prozess und schaukelte durch die Siege von Ralf Siegfried, Stefan Büttel (2), Steve Georg, Steffen Wenzel und Lutz Zoppke den Sieg dank der prima Doppelleistung zum 9:5 nach Hause, denn die Einzelbilanz war mit 5:6 recht ausgeglichen.  

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Damen

Hessenliga Nord-Mitte

Bericht von Uwe Weichsel

TTC Wißmar lässt nicht nach

Trotz des sicheren Gewinns der Hessenliga-Meisterschaft lassen die Tischtennis-Damen des TTC Wißmar nicht nach. Sie siegten beim SV Rennertehausen und bleiben damit in der dritten Spielzeit hintereinander ohne Punktverlust. Diese Serie soll auch bei den im April folgenden letzten beiden Saisonspielen gehalten werden.

SV Rennertehausen – TTC Wißmar 3:8: Nach einem 1:1 in den Doppeln zog Wißmar durch sechs Siege in Folge davon. Céline Kreiling und Christine Prell hatten gemeinsam gepunktet, dazu kamen zwei Einzelerfolge von Kreiling und einer von Prell. Karolin Schäfer siegte zweimal als Solistin, wobei sie einmal mit 11:9 im Entscheidungssatz die Nase vorn hatte. Nach ihrem gewonnen ersten Einzel musste Paulina Hauf eine Fünfsatzniederlage hinnehmen. Ein 11:13 im Fünften gab es derweil für Christine Prell. So stand es 3:7, ehe Céline Kreiling für den TTC alles klar machte.

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Verbandsliga Mitte

Bericht von Uwe Weichsel

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Nachwuchs

Hessenliga Nachwuchs

Bericht von Dr. Norbert Englisch

Details  Jungen 18  Jungen 15  Mädchen 18

 

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