„Eigentlich haben wir aufgrund unserer finanziellen und damit auch spielerischen Vorgaben und Möglichkeiten gegen keine der anderen Regionalliga-Mannschaften eine Chance – und wenn dann gar einer der Stammbesetzung fehlen sollte, dann ist es ein Himmelfahrtskommando“, stellt Jürgen Boldt ohne Umschweife fest. Und so läuft denn der Tischtennis-Regionalliga-Auftritt der Weststädter unter einer anderen Sinngebung: „Wir betrachten die Runde 20/21 als ‚Ausbildungsjahr‘. Von den sieben Akteuren sollten sich drei oder vier als oberligatauglich für 21/22 herauskristallisieren.“ Das ist zweifellos eine große Herausforderung, zumal wenn man chancenlos in jede Begegnung geht, aber so Boldt: „Da alle Einzel ausgespielt werden, kann es diesmal keine Ausreden geben.“
National- und Spitzenspieler Andrei Tsiarokhin aus Weißrussland kann bis dato noch nicht einreisen, da die Grenzen geschlossen sind. So könnte in einigen Begegnungen das „GSV-Urgestein“ Igor Maruk in seinem 16. Jahr für den GSV als Einser auflaufen. Ebenfalls noch nicht einreisen konnte der Ägypter Ashraf, dessen großes Fernziel die Bundesliga ist. Er soll als ständiger Trainingspartner in Gießen vor Ort sein und bleiben. Das Team komplettieren der Nordhesse Dennis Tschunichin, der trainingseifrige Michael Fuchs (aus Stadtallendorf) und der junge Cyrill Menner (vom TTC Elz), für den die Regionalliga allerdings einen mächtigen Leistungssprung bedeutet.Da in der Grundschule in der Weststadt die Beleuchtung auf ihre Fertigstellung wartet, trägt der Gießener SV seine Heimspiele zunächst weiter in Wieseck aus.

Aufstellung: Andrei Tsiarokhin, Igor Maruk, Abdul Rahman Ashraf Mohamed, Dennis Tschunichin, Michael Fuchs, Cyrill Menner, Peter Smallcombe.

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Gießener Anzeiger
Gießener Allgemeine

 

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