Dennis Tschunichin Gießener SV 2020/21Michael Fuchs Gießener SV 2020/21
Tischtennis-Regionalliga-Aufsteiger muss auf Spitzenspieler verzichten und ist zum Auftakt chancenlos - Hoffnungslos unterlegen, wie man nach dem 0:12-Ergebnisdesaster vermuten könnte, waren die Tischtennis-Spieler des Regionalligisten Gießener SV bei ihrem Einstand gegen den TTV Stadtallendorf keinesfalls. 17 von den verlorenen 36 Sätzen endeten nämlich mit der minimalen Differenz von zwei Punkten, viermal unterlag man zudem noch 8:11. Festzuhalten bleibt: Wacker geschlagen, der GSV verliert ein Spiel auf Augenhöhe jedoch ganz bitter mit 0:12.

Gießener SV III – TTV Stadtallendorf 0:12: Im Duell der Aufsteiger hatten die Weststädter mit zunehmender Spieldauer letztlich keine Chance, zumal man ohne seine drei Spitzenakteure antreten musste, die nicht nach Deutschland ausreisen durften.

Aber: Wenn aus den ersten beiden Begegnungen Zählbares herausgekommen wäre, wären die Gäste mit Sicherheit ein wenig ins Schwimmen geraten. Dennis Tschunichin führte gegen Gasio nach drei 11:9-Satzausgängen mit 2:1, unterlag im 4. Satz mit 11:13 und im 5. Erneut mit 9:11. Noch näher dran am Ehrenzähler war Michael Fuchs, der gegen den extra eingeflogenen Schweden Hagberg 2:0 führte, im dritten Satz bei 10:9 gar einen Matchball hatte. Fuchs gab dann aber 10:12 und 17:19 hauchdünn ab. Im Entscheidungssatz dominierte der Stadtallendorfer allerdings deutlich.

Pechvogel des Nachmittags war aber Timo Geier, der von sechs Sätzen fünfmal mit der minimalen Differenz abgab. Relativ deutliche Niederlagen kassierten in beiden Begegnungen Cyrill Menner und Jürgen Boldt im Match gegen den EX-GSVler Elzaher. Peter Smallcombe unterlag zweimal 1:3.

GSV-Abteilungsleiter Jürgen Boldt war bezüglich des Einsatzwillens und der gezeigten guten Ansätze voll des Lobes. Erfreulich war auch das Interesse an der Begegnung, denn neben den zugelassenen 25 Zuschauern verfolgten zirka 500 Personen die Partie über den Livestream. „Das“, so Boldt, „ist fast unglaublich. Selbst das Spiel unserer zweiten Mannschaft haben dann noch mehr als 200 Menschen mitverfolgt.“ Mit seinem eigenen Auftritt war Boldt zwar weniger zufrieden, ist aber insgesamt vom Potential der jungen Mannschaft überaus angetan.

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Gießener Anzeiger

 

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