Auf die TSF Heuchelheim kommen nach der 2:8-Niederlage im Derby beim TSV Allendorf/Lumda II noch drei schwere Spiele in der Verbandsliga zu, um den Abstieg zu verhindern beziehungsweise sich in die Relegation zu retten. Es spricht viel dafür, dass eine Entscheidung darüber erst am letzten Spieltag (25. April) fallen wird: Da treffen die TSF Heuchelheim (9:21) in Osthessen auf den TTC Salmünster III, der Vorletzte TTC Hain-Gründau auf die praktisch bereits abgestiegene DJK-SSV Großenlüder. Die Lumdataler Zweite (13:19) kann sich mit einem Sieg bei Hain-Gründau am kommenden Spieltag (19. April) dagegen aller Sorgen entledigen.
Herren
Regionalliga West
Bericht von Dr. Norbert Englisch
Oberliga Hessen
Bericht von Dr. Norbert Englisch
Hessenliga Nord-Mitte
Bericht von Dr. Norbert Englisch
Der Weg ist frei für GSV II
Der Oberliga-Aufstieg ist für den Gießener SV II zum Greifen nah. Den TSV Allendorf/Lumda schickten die Weststädter in der Hessenliga mit einem historisch hohen Ergebnis von 10:0 geschlagen nach Hause. Das gab es noch nie in einem Spitzenspiel. So redete Nico Grohmann nach der eindeutigen Derbyniederlage auch nicht um den heißen Brei herum: „Gießen war stark und besser!“ Die um den Klassenerhalt kämpfende Gießener Dritte verbesserte ihre Situation durch ein Unentschieden beim SV Flieden. Es reicht dazu ein Zähler aus den letzten beiden Saisonspielen gegen die beiden hinter den Gießenern liegenden Teams der TG Langenselbold II und des TTC Salmünster.
Gießener SV II – TSV Allendorf/Lumda 10:0: Mehr als zwei oder drei Zähler waren für die Lumdataler, die auf Florian Müller zurückgreifen konnten, nicht drin. Mit Fabian Moritz gewann dieser zwar den ersten Durchgang gegen Michael Fuchs/Lukas Rimkus – danach dominierte aber das GSV-Duo. Nico und Lea Grohmann besaßen gegen Amir Seddigh/Taha Kilicoglu im zweiten Durchgang eine Chance auf einen Satzgewinn, unterlagen aber unglücklich mit 14:16 beim 0:3.
Gießens Spitzenmann Fuchs benötigte gegen Nico Grohmann und später Moritz jeweils fünf Sätze zum Sieg. Rimkus hatte mit Moritz zunächst seine Mühe beim 3:2, ließ Nico Grohmann aber keine Chance beim 3:0. Hinten gelangen Müller und Lea Grohmann jeweils ein Satzgewinn gegen Kilicoglu, Seddigh präsentierte sich beide Male hervorragend und gewann mit 3:0. Die Lumdataler erkannten die Leistungen der drei gestandenen Regionalliga-Akteure und von Kilicoglu, die sich allesamt stark verbessert zeigten, neidlos an.
SV Flieden – Gießener SV III 5:5: Amir Seddigh und Taha Kilicoglu trugen den Löwenanteil zum wichtigen Punktgewinn bei. Die beiden holten nach Satzverlust ihr Doppel gegen Snasel/Gavlas und Seddigh besiegte als Einser die Fliedener Spitzenleute Vilkas und Hobl sicher. Kilicoglu musste sich Vilkas nach 2:1-Führung noch geschlagen geben, hielt Hobl aber klar mit 3:0 nieder.
Timo Geier/Dennis Grötzsch hatten gegen Vilkas/Hobl nur im zweiten Durchgang Chancen auf einen Satzgewinn. Geier musste sich diesmal Gavlas geschlagen geben, aber auch gegen Snasel fehlte ihm das Glück. Grötzsch lieferte zunächst Snasel einen harten Kampf, verlor jedoch beim 1:3 zweimal unglücklich mit 10:12. Im letzten Match der Begegnung gegen Gavlas ließ er jedoch auch nach dem Verlust des zweiten Satzes keine Zweifel am Sieg aufkommen und sicherte mit zweimal 11:7 das Unentschieden.
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Verbandsliga Mitte
Bericht von Dr. Norbert Englisch
Für Allendorf „läuft es wie gemalt“
Auf die TSF Heuchelheim kommen nach der 2:8-Niederlage im Derby beim TSV Allendorf/Lumda II noch drei schwere Spiele in der Verbandsliga zu, um den Abstieg zu verhindern beziehungsweise sich in die Relegation zu retten. Es spricht viel dafür, dass eine Entscheidung darüber erst am letzten Spieltag (25. April) fallen wird: Da treffen die TSF Heuchelheim (9:21) in Osthessen auf den TTC Salmünster III, der Vorletzte TTC Hain-Gründau auf die praktisch bereits abgestiegene DJK-SSV Großenlüder. Die Lumdataler Zweite (13:19) kann sich mit einem Sieg bei Hain-Gründau am kommenden Spieltag (19. April) dagegen aller Sorgen entledigen.
TSV Allendorf/Lumda II – TSF Heuchelheim 8:2: Beide Teams hatten auf Zählbares gehofft. Die Heuchelheimer, obwohl ihnen im Vorfeld „klar war, dass Allendorf mit der bestmöglichen Mannschaft auflaufen wird“ (Alex Weiß). Die Gastgeber gaben unumwunden zu, dass es „ohne Florian (Müller) sehr schwer geworden wäre“ (Stefan Harnisch).
Müller/Harnisch besiegten das TSF-Spitzenduo Samuel Preuss/Michel Weiss nach Fehlstart noch deutlich. Manfred Krupenkow/Sebastian Haupt führten gegen Fabian Lenke/Alexander Weiß mit 2:0 und 8:4, ehe das TSF-Doppel seine Startschwierigkeiten überwand und mit 11:9, 11:5 und 12:10 noch den Turnaround schaffte. Die Niederlage von Weiss gegen Müller war von den Heuchelheimern erwartet worden, aber „die von Samuel gegen Harnisch tat weh und war im Prinzip die Vorentscheidung“.
Während es für die Lumdataler „wie gemalt lief“, war für Weiß der „Knackpunkt, dass keiner von uns an seine Normalleistung herankam“. Lenke hatte einen schwarzen Tag erwischt und konnte nur einen Satz gegen Sebastian Haupt für sich entscheiden. Nach dem 3:1 von Müller über Preuss war das Derby bereits zugunsten der Gastgeber gelaufen, Harnisch blieb auch gegen Weiss obenauf.
Weiß war gegen Krupenkow mit einer 2:0-Satzführung gut gestartet, danach wurde der Lumdataler immer stärker und drehte die Partie. Abschließend ließ der Heuchelheimer allerdings Haupt keine Chance und kam zum zweiten TSF-Gegenzähler.
Bezirksoberliga Mitte Gruppe 1
Bericht von Richard Albrecht
In der Bezirksoberliga der Herren sind die hiesigen Teams bereits in der Osterpause, die Begegnungen am Wochenende fanden ohne ihre Beteiligung statt. Das Spitzenduo Margretenhaun und Horas baut mit Siegen seinen Vorsprung auf die TTG Mücke auf Platz drei weiter aus.
Bezirksliga Mitte Gruppe 1
Bericht von Richard Albrecht
Kampf um Aufstiegsrelegation mit dem TSV Lang-Göns – TTG Mücke II verkürzt Abstand
TTC Gießen-Rödgen legt mit 6:4 vor - In der Bezirksliga hat im Kampf um den Aufstiegsrelegationsplatz der TTC Gießen-Rödgen vorgelegt, wenn auch nur mit einem knappen Heimerfolg gegen den TSV Lützellinden. Alexander Möll und Christian Langer holten im ersten Paarkreuz alle vier Zähler, dazu kamen ein Doppelsieg und ein Dreisatzerfolg von Simon Sturm, und hatten so mit dem zwischenzeitlichen 6:2 für die vorzeitige Entscheidung gesorgt. Stefan Weiß und Andreas M. Schmidt sorgten für die Gäste noch für eine Ergebniskorrektur zum 6:4-Endstand für die Gastgeber. Gießen-Rödgen, mit einem Spiel mehr, liegt nun zwei Zähler vor dem TSV Lang-Göns.
Am Sonntag dann musste der TSV Lützellinden noch gegen den Spitzenreiter TTC Wißmar II eine 0:10-Heimklatsche einstecken; zwischen ihm und der TTG Mücke II wird die Entscheidung fallen, wer am Ende den Abstiegsrelegationsplatz belegt. Die TTG Mücke II kassierte am Freitag trotz zwischenzeitlicher Führung eine 3:7-Heimniederlage gegen den PSV SchwG Gießen I. Nach dem ersten Paarkreuz hatten Markus Schwebel und Johannes Füg noch für eine 3:1-Führung der Gastgeber gesorgt, dann drehte der PSV die Partie und gewann alle sechs restlichen Einzel, Marco Morsch blieb in seinen drei Matches unbesiegt.
Tags darauf rang die TTG Mücke II in eigener Halle dem Tabellensechsten VfB Ruppertsburg einen Zähler ab. Wieder erwischten die Gastgeber einen guten Start, Johannes Fügs 3:2 sorgte für das 4:1, doch wieder musste man eine Serie der Gäste hinnehmen, diesmal vier Einzel in Folge, ehe im letzten Match Steffen Groß seinem Team den Punktgewinn rettete. Der VfB Ruppertsburg verbleibt damit im sicheren Mittelfeld der Tabelle, die TTG auf dem Abstiegsrelegationsplatz, schob sich allerdings auf einen Zähler an die Lützellindener heran.
Der TV Großen-Linden III hat als Tabellenfünfter weder mit dem Auf- noch mit dem Abstieg etwas zu tun. Er musste zweimal auswärts bei bereits feststehenden Absteigern an die Platte.
Am Freitag musste er sich gegen den PSV SchwG Gießen II mit einer Punkteteilung zufriedengeben, sowohl die Doppel als auch beide Paarkreuze endeten unentschieden, bei beiden Teams stand am Ende auch je ein Fünfsatzsieg auf der Habenseite. Am Sonntag starteten die Großen-Lindener dann gegen Schlusslicht Gießener SV IV mit zwei Dreisatzsiegen in den Doppeln, dann setzten sich Dennis Weiser gegen Pejman Khamehgir sowie Thomas Krämer gegen Arne Appunn jeweils in fünf Sätzen durch. Im zweiten Paarkreuz machten dann Adam Zawalski und Andre Malsch alles vorzeitig klar, am Ende stand ein 8:2 für die Gäste auf der Anzeigentafel.
Spitzenreiter TTC Wißmar II erteilte, wie bereits erwähnt, dem TSV Lützellinden die Höchststrafe beim 10:0-Erfolg, musste dabei allerdings in vier Matches in den fünften Satz. Gegen den TSV Allendorf IV feierte der TTC am Freitag mit dem 9:1-Heimerfolg ebenfalls einen Kantersieg. Während die Lumdataler bereits als Absteiger feststanden, fehlt den Wißmarern nun nur noch ein Sieg für die makellose Saison ohne Punktverlust.
Bezirksklasse Mitte Gruppe 1
Bezirksklasse Mitte Gruppe 9
Kreisliga Gießen
1. Kreisklasse Gießen
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2. Kreisklasse Gießen
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3. Kreisklasse Gießen
Details Gruppe 1 | Gruppe 2 | Gruppe 3
Damen
Oberliga Hessen
Bericht von Uwe Weichsel
Hessenliga Nord-Mitte
Bericht von Uwe Weichsel
Verbandsliga Mitte
Bericht von Uwe Weichsel
Bezirksoberliga Mitte Gruppe 1
Bezirksliga Mitte Gruppe 1
Bezirksklasse Mitte Gruppe 1
Mädchen
Hessenliga
Bericht von Dr. Norbert Englisch
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