Der Oberliga-Aufstieg ist für den Gießener SV II zum Greifen nah. Es fehlen noch drei Punkte aus 2 Spielen gegen Besse und Hofgeismar. Den TSV Allendorf/Lumda schickten die Weststädter in der Hessenliga mit einem historisch hohen Ergebnis von 10:0 geschlagen nach Hause. Das gab es noch nie in einem Spitzenspiel. So redete Nico Grohmann nach der eindeutigen Derbyniederlage auch nicht um den heißen Brei herum: „Gießen war stark und besser!“ Die um den Klassenerhalt kämpfende Gießener Dritte verbesserte ihre Situation durch ein Unentschieden beim SV Flieden. Es reicht dazu ein Zähler aus den letzten beiden Saisonspielen gegen die beiden hinter den Gießenern liegenden Teams der TG Langenselbold II und des TTC Salmünster.
Gießener SV II – TSV Allendorf/Lumda 10:0: Mehr als zwei oder drei Zähler waren für die Lumdataler, die auf Florian Müller zurückgreifen konnten, nicht drin. Mit Fabian Moritz gewann dieser zwar den ersten Durchgang gegen Michael Fuchs/Lukas Rimkus – danach dominierte aber das GSV-Duo. Nico und Lea Grohmann besaßen gegen Amir Seddigh/Taha Kilicoglu im zweiten Durchgang eine Chance auf einen Satzgewinn, unterlagen aber unglücklich mit 14:16 beim 0:3.
Gießens Spitzenmann Fuchs benötigte gegen Nico Grohmann und später Moritz jeweils fünf Sätze zum Sieg. Rimkus hatte mit Moritz zunächst seine Mühe beim 3:2, ließ Nico Grohmann aber keine Chance beim 3:0. Hinten gelangen Müller und Lea Grohmann jeweils ein Satzgewinn gegen Kilicoglu, Seddigh präsentierte sich beide Male hervorragend und gewann mit 3:0. Die Lumdataler erkannten die Leistungen der drei gestandenen Regionalliga-Akteure und von Kilicoglu, die sich allesamt stark verbessert zeigten, neidlos an.
SV Flieden – Gießener SV III 5:5: Amir Seddigh und Taha Kilicoglu trugen den Löwenanteil zum wichtigen Punktgewinn bei. Die beiden holten nach Satzverlust ihr Doppel gegen Snasel/Gavlas und Seddigh besiegte als Einser die Fliedener Spitzenleute Vilkas und Hobl sicher. Kilicoglu musste sich Vilkas nach 2:1-Führung noch geschlagen geben, hielt Hobl aber klar mit 3:0 nieder.
Timo Geier/Dennis Grötzsch hatten gegen Vilkas/Hobl nur im zweiten Durchgang Chancen auf einen Satzgewinn. Geier musste sich diesmal Gavlas geschlagen geben, aber auch gegen Snasel fehlte ihm das Glück. Grötzsch lieferte zunächst Snasel einen harten Kampf, verlor jedoch beim 1:3 zweimal unglücklich mit 10:12. Im letzten Match der Begegnung gegen Gavlas ließ er jedoch auch nach dem Verlust des zweiten Satzes keine Zweifel am Sieg aufkommen und sicherte mit zweimal 11:7 das Unentschieden. (kursiver Text von Alfred Brübach ergänzt)







