
Das Qualifikationsspiel um einen Platz in der Tischtennis-Regionalliga West ist entschieden. Die Damen der DJK Holzbüttgen II verteidigten dabei ihre Position durch einen 8:2-Erfolg über den Oberligisten TTC Wißmar. Die TTF Bönen haben als Vizemeister der Oberliga Nordrhein-Westfalen nicht an der Relegationsrunde teilgenommen. So fand im unweit von Holzbüttgen gelegenen Austragungsort Meerbusch-Osterrath nur eine Partie statt.
Trotz der Entfernung von 210 Kilometern unterstützte eine stattliche TTC-Gruppe die Wißmarerinnen. Am Ende sollte es jedoch nicht zu einem Überraschungscoup gegen das klar favorisierte Team aus Holzbüttgen reichen.
Herren
Verbandsliga Mitte
Bericht von Dr. Norbert Englisch
TSF Herren weiter Verbandsligist
Die TSF Heuchelheim waren in der zu Ende gegangenen Tischtennis-Runde auf dem drittletzten Tabellenrang gelandet, sodass man nur über eine erfolgreiche Relegation die Verbandsliga-Zugehörigkeit bestätigen konnte. Da der FV Horas Fulda verzichtet hatte, musste man in Arolsen nur gegen den TTC Lieblos antreten. „Pünktlich zum Saisonhöhepunkt haben wir es endlich geschafft, dass alle im Team gleichzeitig eine Topleistung abrufen konnten“, bemerkte Alexander Weiß im Saisonfazit zum dann doch recht deutlich geschafften Klassenerhalt.
TTC Lieblos – TSF Heuchelheim 3:7: Die Heuchelheimer legten einen fulminanten Start hin, Samuel Preuss/Michel Weiss und Tim Birkenhauer/Alex Weiß ließen Gundlach/König bzw. Träger/Blum keine Chance. Preuss setzte nach Überwindung von Startschwierigkeiten gegen Träger den Siegeszug fort. Weiss, der nach seiner Handverletzung noch nicht ganz fit ist, war dagegen ohne Chance gegen Gundlach. Obwohl Birkenhauer verletzt antrat, biss er sich im ersten Einzel gegen Blum durch und holte den wichtigen Punkt zum 5:1. Zuvor hatte Weiß gegen König in drei knappen Sätzen die Oberhand behalten. Das Spiel der beiden Spitzenspieler entwickelte sich zu einem Krimi. Preuss spielte gegen den unorthodox agierenden Gundlach zunächst zu verhalten und lag 0:2 hinten. Danach kam er aber besser mit der Spielweise zurecht und erkämpfte den Siegpunkt. Weiss gab gegen Träger sehr unglücklich mit 10:12 im Entscheidungssatz ab, trotzdem konnten die TSF sich erlauben, dass Birkenhauer sein Match gegen König schenkte. Weiß besorgte mit einem souveränen 3:0 über Blum den 7:3-Endstand.
Damen
Oberliga Hessen
Bericht von Uwe Weichsel
Fünf Fünfsatzspiele verloren
Das Qualifikationsspiel um einen Platz in der Tischtennis-Regionalliga West ist entschieden. Die Damen der DJK Holzbüttgen II verteidigten dabei ihre Position durch einen 8:2-Erfolg über den Oberligisten TTC Wißmar. Die TTF Bönen haben als Vizemeister der Oberliga Nordrhein-Westfalen nicht an der Relegationsrunde teilgenommen. So fand im unweit von Holzbüttgen gelegenen Austragungsort Meerbusch-Osterrath nur eine Partie statt.
Trotz der Entfernung von 210 Kilometern unterstützte eine stattliche TTC-Gruppe die Wißmarerinnen. Am Ende sollte es jedoch nicht zu einem Überraschungscoup gegen das klar favorisierte Team aus Holzbüttgen reichen.
DJK Holzbüttgen II – TTC Wißmar 8:2: Der Vorsitzende des TTC Wißmar, Steffen Kreiling, meinte nach der Begegnung: „Das Ergebnis hört sich deutlich an, war es aber nicht. Im Satzverhältnis von 25:18 wird der Spielverlauf eher widergespiegelt.“ Knackpunkt aus Wißmarer Sicht war sicherlich, dass alle fünf Fünfsatzspiele an die DJK gingen. Zwei davon direkt zu Beginn in den Doppeln. Hier verloren Solveig Ehrt und Céline Kreiling den Entscheidungssatz 10:12. Jessika Andraczek und Emily Stanko hatten einen 0:2-Satzrückstand aufgeholt, ehe sie im fünften Durchgang 8:11 unterlagen. „Das war eine große Hypothek für die folgenden Einzel. Dazu erwies sich die Nummer eins von Holzbüttgen, Elisabeth Scherring, als zu stark“, erklärte Steffen Kreiling. Scherring siegte 3:0 über Ehrt und 3:1 gegen Andraczek. Außerdem musste Wißmar in der ersten Einzelrunde noch zwei weitere Fünfsatzniederlagen hinnehmen. Jessika Andraczek hatte im Vergleich mit Marharita Demchenko das Nachsehen, wobei Demchenko den zweiten Abschnitt 14:12 gewann. Céline Kreiling musste Sandra Förster knapp den Vortritt lassen. Deshalb bedeutete das 1:3 von Emily Stanko gegen Selina Wiggers bereits die Entscheidung zugunsten von Holzbüttgen.
„Sehr merkwürdig war zu diesem Zeitpunkt der Oberschiedsrichter. Er fragte uns, ob wir beim Stand von 0:6 die restlichen Spiele schenken würden, weil das Spiel ja entschieden sei. Wir wunderten uns kurz und schenkten natürlich wir nicht ab, sondern spielten ordentlich zu Ende“, berichte Steffen Kreiling weiter. Anschließend gelangen Solveig Ehrt und Céline Kreiling die Zähler zum 7:2. Im letzten Match gab es dann für Emily Stanko noch eine unglückliche Niederlage mit 6:11, 11:5, 11:9, 9:11, 9:11. „Wie sollte es an diesem Tag auch anders sein“, fand abschließend Steffen Kreiling.
Bericht von Uwe Weichsel
Bezirksoberliga Mitte Gruppe 1
TSF-Zweite steigt auf
Die Tischtennis-Damen der TSF Heuchelheim II haben den direkten Wiederaufstieg in die Verbandsliga geschafft. Als Zweitplatzierte der Bezirksoberliga qualifizierten sich die TSF für das Entscheidungsspiel gegen den Verbandsliga-Neunten TTC Hain-Gründau. Ausgetragen wurde die Partie in Bad Arolsen und endete 9:1 für die Heuchelheimer Zweite.
TTC Hain-Gründau – TSF Heuchelheim II 1:9: Den TSF gelang ein perfekter Start mit zwei Viersatzsiegen in den Doppeln. Erfolgreich waren hier die Duos Samira Safabakhsh/Linda Beukemann (11:9 im vierten Durchgang) sowie Christine Lenke/Vivienna Morsch (13:11 und 12:10 im dritten und vierten Abschnitt). Jennifer Resch verkürzte für Hain-Gründau auf 1:2, doch Christine Lenke stellte gegen Anika Stübing den Zweipunktevorsprung wieder her. Anschließend brachten Vivienna Morsch und Linda Beukemann ihr Team im hinteren Paarkreuz mit 5:1 in Führung. Nach dem Fünfsatzsieg von Christine Lenke über Jennifer Resch durfte der Aufstieg bereits bejubelt werden. Für die Punkte sieben und acht sorgten dann Samira Safabakhsh und Linda Beukemann. Das letzte Match ging noch einmal über die volle Distanz. In diesem behielt Vivienna Morsch gegen Melina Waitz die Oberhand.







