Weihnachtsfeiern im Sport. Schön essen und trinken und gute Gespräche? Gibt es natürlich auch bei Tischtennisspielern – und doch geht es hier meist um mehr. Im Folgenden der Überblick über zentrale Themen in der eigentlich besinnlichen Zeit.

Lol­lar ge­winnt Kreis­po­kal­fi­na­le ge­gen Al­ten-Bus­eck nach Rück­stand mit 4:3 / Et­tings­häus­er­in­nen nicht zu schla­gen

Zum En­de des Jah­res 2016 stan­den am Wo­che­nen­de die Wett­kämp­fe der En­drun­de um den Kreis­po­kal in der Sport­hal­le in Heu­chel­heim im Mit­tel­punkt. An­ge­sichts der star­ken Über­le­gen­heit der fa­vo­ri­sier­ten Mann­schaf­ten des TSV Treis/Lda. (1. Kreis­klas­se), TSV Lüt­zel­lin­den (2. Kreis­klas­se) und des TSV Frei­en­seen (3. Kreis­klas­se) konn­ten ei­nem die Geg­ner und Ver­lie­rer der End­spie­le schon ein we­nig leid­tun. Zu­dem gab es auch beim Wett­be­werb der Kreis­li­ga Da­men mit dem SV Et­tings­hau­sen ei­nen ein­deu­ti­gen Po­kal­sie­ger. An Span­nung nicht zu über­bie­ten war da­ge­gen das End­spiel zwi­schen den bei­den Grup­pen­vier­ten der Her­ren-Kreis­li­gen: Hier konn­te sich die TSG Lol­lar erst nach mehr als zwei Stun­den und zwi­schen­zeit­li­chem Rück­stand ge­gen die TSG Al­ten-Bus­eck durch­set­zen.

Die Kreis­po­kal­sie­ger ha­ben sich für die Be­zirks­po­ka­len­drun­de am 19. März 2017 qua­li­fi­ziert.

Her­ren

Kreis­li­ga: Zu ei­nem in­te­res­san­ten und span­nen­den Ver­gleich soll­te es im Kreis­li­ga-End­spiel zwi­schen der TSG Lol­lar und der TSG Al­ten-Bus­eck kom­men. Zu­vor hat­ten die bei­den Te­ams aber in den Halb­fi­nals zu kämp­fen: Der TSV Lang-Göns mach­te den Lol­la­rern das Le­ben lan­ge schwer, ver­lor kein Spiel glatt mit 0:3, aber muss­te der TSG schließ­lich doch den Vor­tritt las­sen. Noch mehr Wi­ders­tand leis­te­te der FC Rüd­dings­hau­sen den im Halb­fi­na­le fa­vo­ri­sier­ten Al­ten-Bus­eckern. Zwi­schen­zeit­lich lag der FC gar mit 2:1 in Füh­rung. Schnei­der/Eg­mund Kie­fer lei­te­ten mit ei­nem 3:1-Dop­pel­sieg ge­gen Reu­ter/Kra­wu­rek die Wen­de ein, die Schnei­der mit ei­nem kla­ren 3:0 über Reu­ter fort­setz­te. Marx muss­te dann wie­der über die vol­le Dis­tanz zum 3:2-Er­folg, der die TSG ins Fi­na­le brach­te. Das End­spiel stell­te den Hö­he­punkt der dies­jäh­ri­gen Po­kal-En­drun­de dar: Na­di Me­mis brach­te Lol­lar durch ein 3:0 über Cars­ten Kun­ze in Füh­rung, Ste­fan Schnei­der glich mit 3:1 ge­gen Chris­ti­an Be­cker aus. Als Ti­mo Ni­cklas den Bus­ecker Oli­ver Marx be­siegt hat­te, hät­te ein Dop­pel­sieg die Vor­ent­schei­dung zu Guns­ten Lol­lars brin­gen kön­nen. Aber Schnei­der/Kie­fer be­sieg­ten Be­cker und Se­ner Das­dan mit 3:1 und nach­dem Schnei­der in ei­ner über­aus span­nen­den Vier­satz­be­geg­nung Me­mis zwei­mal mit 13:11 nie­der­rang, lag der Vor­teil nun auf Al­ten-Bus­ecker Sei­te. Kun­ze un­ter­lag Ni­cklas mit 0:3, aber Marx ging ge­gen Be­cker mit 2:0 in Füh­rung, der dreh­te al­ler­dings mit 11:3, 11:4 und 11:6 das End­spiel des Fi­nals zu Guns­ten der TSG Lol­lar.

1. Kreis­klas­se: Topf­avo­rit TSV Treis/Lum­da gab auf dem End­spurt zum Po­kal­sieg nur drei Sät­ze ab, und die be­reits im Halb­fi­na­le ge­gen den TV Trais/Hor­loff. Nicht viel span­nen­der ver­lief das zwei­te Halb­fi­nal­spiel zwi­schen der TSG Leih­ge­stern III und dem VfB Rup­perts­burg II, bei dem sich nur Chris­ti­an Mank ge­gen Ste­fan Walt­her beim 3:2-Sieg stre­cken muss­te. Das Fi­na­le war in ge­nau 50 Mi­nu­ten zu En­de, da der VfB II dem TSV Treis/Lum­da nichts ent­ge­gen­zu­set­zen hat­te.

2. Kreis­klas­se: Mit 4:1 gin­gen die bei­den Halb­fi­nal­spie­le ein­deu­tig an den hoch fa­vo­ri­sier­ten TSV Lüt­zel­lin­den so­wie den TSV Al­len­dorf/Lum­da V. Die TSG Al­ten-Bus­eck be­saß ge­gen die zum gro­ßen Teil Be­zirks­li­ga er­prob­ten Lüt­zel­lin­de­ner eben­so we­nig ei­ne Chan­ce wie die Re­ser­ve des SV Geils­hau­sen ge­gen die Lum­da­ta­ler. Im End­spiel war ei­ne Über­ra­schung durch­aus mög­lich, denn Mar­kus Mi­chel for­der­te zu­nächst An­dre­as Schmidt, der sich in fünf Sät­zen aber durch­setz­te. Als dann Lot­har Hauk und Bern­hard Ruhs mit 3:0-Er­fol­gen ge­gen Ben­ja­min Schmidt und Mo­ritz Bott für die 2:1-Füh­rung der Al­len­dor­fer ge­sorgt hat­ten, wach­te Lüt­zel­lin­den auf. Schmidt/Bott lei­te­ten mit ei­nem 3:0-Dop­pel­sieg über Mi­chel/Jür­gen Schmidt die Wen­de ein. Schmidt und Bott vol­len­de­ten dann die An­ge­le­gen­heit für den TSV Lüt­zel­lin­den ge­gen Hauk (3:1) und Mi­chel (3:0) er­folg­reich.

3. Kreis­klas­se: Der TSV Frei­en­seen kam in­fol­ge der Ab­we­sen­heit des TSV Vil­lin­gen kampf­los ins End­spiel, wel­ches sich der Post SV Gie­ßen II je­doch ge­gen den TV Kes­sel­bach er­ar­bei­ten muss­te. Im End­spiel ge­gen den TSV Frei­en­seen war dann der Post SV II chan­cen­los ge­gen Ak­teu­re, die auch schon in der 1. Kreis­klas­se und in der Kreis­li­ga ak­tiv wa­ren. Da Graf und Uhl zu­vor ih­re Ein­ze­lein­sät­ze ge­gen Jens Knech­tel und Da­ni­el Burk­hardt er­folg­reich be­strit­ten hat­ten, ging der Kreis­po­kal klar nach Frei­en­seen.

Da­men

Kreis­li­ga: Wie im Vor­jahr wa­ren die Te­ams vom TSV Treis/Lda. und SV Et­tings­hau­sen am Start, wo­bei SV Grün Weiß Gie­ßen II ein Frei­los hat­te. Im Halb­fi­na­le lag der Vor­jah­res­zwei­te aus Et­tings­hau­sen nach den Ein­ze­ler­fol­gen von Sa­bi­ne Mö­bus, Sa­bri­na Reis­sig und Ka­rin Keil-Damm ge­gen den TSV Treis/Lda. na­he­zu un­ein­hol­bar vorn. Dann kam Treis/Lda. noch auf 2:3 he­ran. Hoch­span­nung herrsch­te in den Durch­gän­gen vier und fünf: Men­gel glich glü­cklich mit 17:15 zum 2:2 aus, aber Keil-Damm hat­te mit 13:11 das glü­ckli­che En­de für sich und ihr Te­am. Das End­spiel ge­gen den SV Grün Weiß Gie­ßen II wur­de zu ei­ner ver­gleichs­wei­se leich­te­ren An­ge­le­gen­heit. Ei­ne über­ra­gen­de Sa­bi­ne Mö­bus führ­te den SV zum 4:1-Po­kal­sieg. Sie ge­wann bei­de Ein­zel mit 3:0 und mit Sa­bri­na Reis­sig auch das Dop­pel. Nach ei­ner Stun­de konn­ten die Et­tings­häus­er­in­nen end­lich den Po­kal in den Hän­den hal­ten.

Kreis­klas­se: Da der TTC Gie­ßen-Röd­gen ver­zich­te­te, wur­de der SV Hat­ten­rod II kampf­los Kreis­po­kal­sie­ger.

 
Wiß­ma­rer ge­winnt A-Schü­ler-Hes­sen­ti­tel / Prell und Ae­be­rhard ho­len je­weils Sil­ber

Zum Jah­res­ab­schluss 2016 er­mit­tel­ten die Schü­ler und Schü­ler­in­nen A und C in Butz­bach die Hes­si­schen Meis­ter im Ein­zel und Dop­pel. Zu­nächst wur­de in Grup­pen im Sys­tem Je­der-ge­gen-Je­den ge­spielt, die Grup­pen­er­sten und -zwei­ten qua­li­fi­zier­ten sich für die End­run­den. Die­se wur­den dann wie die Dop­pel im ein­fa­chen K.o.-Sys­tem aus­ge­tra­gen. Bei den A-Schü­lern und Schü­ler­in­nen wur­den ne­ben den Meis­ter­ti­teln auch die No­mi­nie­run­gen für die Deut­schen Schü­ler­meis­ter­schaf­ten im März 2017 in Woll­mirs­tedt/Sach­sen-An­halt aus­ge­spielt. Bei den C-Schü­lern und Schü­ler­in­nen gibt es da­ge­gen kei­ne wei­ter­füh­ren­den Meis­ter­schaf­ten auf Bun­des­ebe­ne.

Ins­ge­samt neun hei­mi­sche Teil­neh­mer hat­ten sich für die­se Hes­si­schen Nach­wuchs­meis­ter­schaf­ten qua­li­fi­ziert, je­weils drei bei den C-Schü­lern so­wie Christ­ine Prell, Tim Neu­hof (TTC Wiß­mar) und Chris­ti­an Spee (NSC Wa­trzen­born-Stein­berg) bei den äl­te­ren A-Schü­lern. Im Vor­jahr war für Tim Neu­hof so­wohl im Ein­zel- als auch Dop­pel­wett­be­werb im Ach­tel­fi­na­le Schluss ge­we­sen, dies­mal über­rasch­te er al­le und wur­de un­ge­schla­gen Hes­sen­meis­ter im Ein­zel.

In der jüngs­ten C-Schü­ler­klas­se war­te­ten die drei hei­mi­schen Star­ter mit un­ter­schied­li­chen Er­geb­nis­sen auf: No­ël Krei­ling (TTC Wiß­mar) ge­lang­te nach drei Sie­gen un­ge­schla­gen in die En­drun­de, Tom Ae­be­rhard (TSF Heu­chel­heim) un­ter­lag dem Grup­pen­er­sten Mi­nor (TuS Au­me­nau) mit 2:3 un­glü­cklich, kam aber eben­falls wei­ter. Sha­dy El­za­her (TTC Wiß­mar) schied da­ge­gen in der Grup­pen­pha­se aus. Lo­spech führ­te Ae­be­rhard dann im Ach­tel­fi­na­le ge­gen den spä­te­ren Über­ra­schungs­sie­ger Schub­ert (VfR Fehl­heim), dem er 0:3 un­ter­lag. Krei­ling schei­ter­te erst im Vier­tel­fi­na­le ge­gen Uong (TTC Flors­tadt). Im Dop­pel ver­lor Krei­ling mit El­za­her ge­gen Tom Ae­be­rhard mit Part­ner Uong (TTC Flors­tadt) glatt mit 0:3. In ei­nem aus­ge­spro­chen span­nen­den Halb­fi­na­le be­sa­ßen Uong/Ae­be­rhard dann beim 13:11 im fünf­ten Satz ge­gen Ecker/Lam­beck (Sub­ach/Ober­biel) die bes­se­ren Ner­ven. Das End­spiel ge­gen die top­ge­setz­ten Schub­ert/Köll­ner (Fehl­heim/Kas­sel) ging je­doch mit 0:3 ver­lo­ren.

Für die C-Mäd­chen lief es nicht ganz so gut, denn Sol­veig Ehrt (TTC Wiß­mar) und Li­na Kist­ner (TSF Heu­chel­heim) über­stan­den die Vor­run­de nicht. Lo­re­na Morsch (NSC Wat­zen­born-Stein­berg) ge­lang­te nach zwei Sie­gen und ei­ner kla­ren Nie­der­la­ge ge­gen Holl (TTC Staf­fel) ins Ach­tel­fi­na­le, in dem sie trotz Stei­ge­rung von Satz zu Satz der Ober­zeuz­hei­me­rin Krieß­bach glatt un­ter­lag. Im Dop­pel war für Ehrt/Morsch im Vier­tel­fi­na­le End­sta­ti­on.

Bei den A-Schü­ler­in­nen ver­trat al­lein Christ­ine Prell (TTC Wiß­mar) die hei­mi­schen Far­ben, wie im Vor­jahr er­reich­te sie als Grup­pen­zwei­te das Ach­tel­fi­na­le. Ge­gen Vi­cky Jö­ckel (TTG Vo­gels­berg) ging Prell dann 2:1 in Füh­rung, muss­te der Vo­gels­ber­ge­rin aber nach 8:11 und 6:11 den Vor­tritt las­sen. Mit Vi­vien Jö­ckel (TTG Vo­gels­berg) lief es dann im Dop­pel um­so bes­ser. Im Ach­tel- und Vier­tel­fi­na­le sieg­te das Duo mü­he­los. Sen­sa­tio­nell war der an­schlie­ßen­de Halb­fi­nal­sieg mit 3:1 über das top­ge­setz­te Dop­pel Beck/Tsut­sui (Lehr/Staf­fel), was sich al­ler­dings im End­spiel ge­gen Höf­le/Hardt (Ober-Kains­bach/Ober­rad) beim 0:3 nicht wie­der­ho­len ließ.

Mit Tim Neu­hof (TTC Wiß­mar) und Chris­ti­an Spee (NSC W.-Stein­berg) hat­ten sich zwei A-Schü­ler für die „Hes­si­schen“ qua­li­fi­ziert. Im ge­mein­sa­men Dop­pel war für die bei­den im Vier­tel­fi­na­le beim 0:3 ge­gen Bo­de/Faust (Ber­gen-Enk­heim/Hep­pen­heim) End­sta­ti­on. Der Wiß­ma­rer Neu­hof setz­te sich al­ler­dings in sei­ner Ein­zel­grup­pe mit nur ei­nem Satz­ver­lust ge­gen Pis­ta­ra (E. Frank­furt) klar durch, wäh­rend Spee den End­run­den­ein­zug durch zwei Nie­der­la­gen ver­pass­te. Neu­hof setz­te sei­nen über­ra­schen­den Sie­ges­zug fort: Im Vier­tel­fi­na­le wur­de Schus­ter (TTC Kö­nigs­tein) mit 3:1 be­siegt, dann feg­te er den an Po­si­ti­on zwei ge­setz­ten Faust (TTC Hep­pen­heim) sen­sa­tio­nell mit 3:0 von der Plat­te. Im Halb­fi­na­le ge­gen Rauck (TTC Se­li­gens­tadt) stand Neu­hof dann bei 0:2-Rück­stand und Match­ball ge­gen sich vor dem Aus. Mit ei­nem 12:10 und zwei­mal 11:9 zog der Wiß­ma­rer den Kopf aber noch aus der Schlin­ge. Und auch im End­spiel hat­te Neu­hof ei­ne kri­ti­sche Pha­se zu über­ste­hen, als er un­glü­cklich durch Kan­ten­ball mit 9:11 den drit­ten Durch­gang zum 1:2-Rück­stand ab­gab. We­ni­ger gut kam wohl sein Geg­ner So­hal (TuS Krif­tel) mit der sich ab­zeich­nen­den Nie­der­la­ge zu­recht – für sein un­be­herrsch­tes Auf­tre­ten wur­de er bei 4:10-Rück­stand im fünf­ten Satz mit Punkt­ab­zug be­straft. Für Neu­hof wur­den die Hes­si­schen Meis­ter­schaf­ten 2016 je­den­falls zum Hö­he­punkt sei­ner jun­gen Tisch­ten­nis-Kar­rie­re.

Michael Merkel - Adam Janicki 2016Adam Janicki holt U18-Hes­sen­ti­tel im Ein­zel und ge­winnt mit Mannschaftskamerad Michael Mer­kel Sil­ber - Bei den Hes­si­schen Meis­ter­schaf­ten der weib­li­chen und männ­li­chen Ju­gend so­wie der Schü­ler und Schü­ler­in­nen B in Bad Arol­sen gin­gen die über die Kreis- und Be­zirks­meis­ter­schaf­ten qua­li­fi­zier­ten Athle­ten an die Ti­sche. Mit da­bei wa­ren neun Nach­wuchs­ta­len­te aus dem hei­mi­schen Tisch­ten­nis-Kreis. Adam Ja­ni­cki (Gie­ße­ner SV) rag­te da­bei her­aus: Der Heu­chel­hei­mer leis­te­te sich im Ein­zel­wett­be­werb bis zum End­spiel kei­nen Satz­ver­lust und krön­te sei­ne Leis­tung mit ei­nem 3:1-Fi­nal­sieg und dem Hes­sen­meis­ter­ti­tel.

Zum Ab­schluss der Vor­run­de gab es für die Tisch­ten­nis-Ober­li­ga-Da­men des NSC Wat­zen­born-Stein­berg ei­ne Nie­der­la­ge. -

Michael Merkel holt zwei EinzelpunkteZwei Nie­der­la­gen zum Hin­run­den­ab­schluss trü­ben Stim­mung beim Gie­ße­ner SV nicht / Ju­ni­or Mer­kel zeigt sein Po­ten­ti­al - In der Ober­li­ga Hes­sen hat­te der Gie­ße­ner SV zum Ab­schluss der Hin­run­de ei­nen Dop­pel­spiel­tag. Am En­de stan­den die Gie­ße­ner mit lee­ren Hän­den da. Erst zeig­te Li­ga­pri­mus SVH Kas­sel den Mit­tel­hes­sen mit 9:4 die Gren­zen auf. Ei­nen Tag spä­ter un­ter­la­gen die GSVler beim TTC RW Bie­brich mit 6:9. Die bei­den Nie­der­la­gen las­sen Mann­schafts­füh­rer Sa­mu­el Preuss je­doch kei­ne grau­en Haa­re wach­sen. „Die Hin­run­de war ab­so­lut in Ord­nung. Die Geg­ner, die wir schla­gen muss­ten, ha­ben wir be­siegt. Die Bi­lanz von 8:10 ist ein klei­nes Pol­ster für die Rück­run­de. Da­mit kön­nen wir nun ent­spannt in die Fei­er­ta­ge ge­hen“, bi­lan­zier­te Preuss.

Der Vor­run­den-Aus­stand wur­de für den souveränen Tabellenführer aus der Weststadt zu ei­ner leich­ten An­ge­le­gen­heit. Die TTG Kir­torf-Er­men­rod tauch­te nur mit ei­nem Rum­pfte­am in der West­stadt auf und wurden schnell abserviert.
Gie­ße­ner SV II – TTC Kir­torf-Er­men­rod 9:1: Nach 100 Mi­nu­ten schick­te man die TTG auf die Rück­rei­se nach Kir­torf. In den drei Dop­pel­be­geg­nun­gen ga­ben nur Mar­kus Geiß­ler/Rast­is­lav Mi­chal­ko ei­nen Satz her, Jür­gen Boldt/Phil­lip Win­gert und Den­nis

Mit acht Spie­len ging die Vor­run­de der Be­zirks­klas­se Gie­ßen zu En­de. Nach wei­te­ren Sie­gen blei­ben die bei­den Top­te­ams vom Gießener SV und der TTG Muschenheim-Eberstadt un­ge­schla­gen.
GSV III – TSV Ut­phe 9:0: Nach 90 Mi­nu­ten schick­ten die Schwim­mer die Gäs­te mit der Höchsts­tra­fe nach Hau­se. Nur Klaus Lands­ber­ger kam bei zwei knap­pen Fünf­satz­nie­der­la­gen im Dop­pel (mit Der­tin­ger) und im Ein­zel der Eh­ren­ret­tung na­he. Der GSV hat­te in Best­be­set­zung kei­ne Gna­de und blei­ben un­ge­schla­gen Zwei­ter.

 Nach dem Ab­schluss der Vor­run­de zeigt die Ta­bel­le der Be­zirks­li­ga die klas­si­sche Drei­tei­lung: Für die Meis­ter­schaft kom­men ei­gent­lich nur der Post SV und die TSF Heu­chel­heim in Fra­ge, da die Post­ler je­doch we­gen des Ver­zichts zum En­de der ver­gan­ge­nen Sai­son nicht auf­stiegs­be­rech­tigt sind, steht den TSF da fast nichts im We­ge. Sechs Te­ams bil­den ein brei­tes Mit­tel­feld, wäh­rend der Ab­stiegs­kampf un­ter dem Quar­tett VfB Rup­perts­burg, TSV Al­len­dorf/Lum­da, TSG Leih­ge­stern und der TTG Mü­cke II aus­ge­macht wird. (Update: 07.12.2016)

Adam Ja­ni­cki wur­de in sei­ner Grup­pe mit 2:3 Spie­len Fünf­ter. Da­mit hat­te er nur ei­nen Sieg we­ni­ger auf dem Kon­to als der Grup­pen­zwei­te und spä­te­re Bron­ze­me­dail­len­ge­win­ner Sven Hen­ning (FT Frei­burg). Er­ster in der Grup­pe wur­de Ki­rill Fa­deev (Bo­rus­sia Dort­mund), für den am En­de Rang vier her­aus­sprang. Durch sein un­glü­ckli­ches Ab­schnei­den in der Grup­pe war für Ja­ni­cki ein Platz un­ter den er­sten Zwölf be­reits zu die­sem Zeit­punkt nicht mehr in Reich­wei­te. Mit der fol­gen­den Nie­der­la­ge in der En­drun­de ging es dann für den GSVler aus Heu­chel­heim noch um die Plät­ze 21 bis 24. In die­sen Be­geg­nun­gen muss­te er zwei­mal über die vol­le Dis­tanz ge­hen. Da­bei sieg­te er zu­nächst, ehe es in der letz­ten Par­tie noch ei­ne knap­pe Nie­der­la­ge gab. Das führ­te Adam Ja­ni­cki schließ­lich auf Rang 22. Sie­ger bei der männ­li­chen Ju­gend (U18) wur­de Fan Bo Meng (TTC Ful­da-Ma­ber­zell) vor Karl Wal­ter (SV Vel­bert.)

Gießener SV mJugend Kreispokalsieger 2016Hoch­span­nung in Kreis­li­ga und Kreis­klas­se -In der Sport­hal­le der Grund­schu­le in Wiß­mar fan­den die Kreis­po­kal-Ti­tel­kämp­fe des Tisch­ten­nis-Nach­wuch­ses statt. Da­bei wur­den die Po­kal­sie­ger in zwei Al­ters- und sie­ben Leis­tungs­klas­sen er­mit­telt. Span­nen­de Spie­le gab es vor al­lem bei der männ­li­chen Ju­gend in der Kreis­li­ga und Kreis­klas­se, da stan­den die Po­kal­sie­ger erst nach lan­gen Fi­nal­be­geg­nun­gen fest. Die Sie­ger in den Kreis­li­gen wer­den den TT-Kreis Gie­ßen bei den Be­zirks­po­kal­spie­len ver­tre­ten, die im Fe­bru­ar statt­fin­den: Dies ist bei der männlichen Ju­gend (U18) der Gie­ße­ner SV !
Lum­da­ta­ler er­folg­reich­ster Ver­ein bei Nach­wuchs-Po­kal­meis­ter­schaf­ten / Hoch­span­nung in Kreis­li­ga und Kreis­klas­se

In der Sport­hal­le der Grund­schu­le in Wiß­mar fan­den die Kreis­po­kal-Ti­tel­kämp­fe des Tisch­ten­nis-Nach­wuch­ses statt. Da­bei wur­den die Po­kal­sie­ger in zwei Al­ters- und sie­ben Leis­tungs­klas­sen er­mit­telt. Span­nen­de Spie­le gab es vor al­lem bei der männ­li­chen Ju­gend in der Kreis­li­ga und Kreis­klas­se, da stan­den die Po­kal­sie­ger erst nach lan­gen Fi­nal­be­geg­nun­gen fest. Die Sie­ger in den Kreis­li­gen wer­den den TT-Kreis Gie­ßen bei den Be­zirks­po­kal­spie­len ver­tre­ten, die im Fe­bru­ar statt­fin­den: Dies sind bei der Jun­gen der Gie­ße­ner SV und den Mäd­chen der NSC Wat­zen­born-Stein­berg, bei den Schü­lern der SV In­hei­den und den Schü­ler­in­nen der TSV Al­len­dorf/Lum­da. Die Lum­da­ta­ler konn­ten sich als ein­zi­ger Ver­ein zwei­mal in die Sie­ger­lis­te ganz oben ein­tra­gen, denn auch den Schü­lern ge­lang in der 1. Kreis­klas­se der Po­ka­ler­folg.

Männ­li­che Ju­gend/Kreis­li­ga: Der Wett­be­werb der Ju­gend-Kreis­li­ga ent­wi­ckel­te sich zur span­nend­sten Kon­kur­renz der ge­sam­ten Ver­an­stal­tung. Bei­de Halb­fi­nal­be­geg­nun­gen en­de­ten mit dem knapps­ten mög­li­chen Re­sul­tat von 4:3. Wie 2015 tra­fen der Vor­jah­res­zwei­te SV An­ne­rod und der TTC Gie­ßen-Röd­gen auf­ein­an­der – und wie­der setz­te sich der SV durch, weil er mit Be­ne­dikt Fels, Lu­ca (2) und Nick Kret­schmer über das aus­ge­gli­che­ne­re Te­am ver­füg­te. Die Er­fol­ge von Nils Ber­ger (2) und dem Dop­pel Ber­ger/Sa­ra Schä­fer reich­ten für den TTC nicht. Das ent­schei­den­de Match im an­de­ren Halb­fi­na­le ging für den Wiß­ma­rer No­ël Krei­ling ge­gen den Gie­ße­ner Alex Gur mit 10:12 im Ent­schei­dungs­satz nur sehr un­glü­cklich ver­lo­ren. Da Gur auch sein zwei­tes Ein­zel ge­wann und mit Mer­ha­wie Ki­ros auch das Dop­pel, war er der Mat­chwin­ner beim 4:3 für den GSV. Für Wiß­mar hat­ten Nick Mül­ler und Lars Gold­schmidt ge­gen Kon­rad Nö­cker ge­punk­tet. Krei­ling hat­te Ki­ros mit 3:2 ge­schla­gen, der wie­der­um ge­gen Gold­schmidt mit 3:0 er­folg­reich ge­blie­ben war. Im End­spiel ge­gen den SV An­ne­rod ging der Gie­ße­ner SV dann durch Gur und Ki­ros in Füh­rung, Lu­ca Kret­schmer brach­te An­ne­rod he­ran. Der Er­folg von Nick Kret­schmer ge­gen Ki­ros reich­te für den SV je­doch nicht, weil Gur/Ki­ros ihr Dop­pel ge­wan­nen und Gur er­neut un­ge­schla­gen blieb. – Halb­fi­na­le: TTC Gie­ßen-Röd­gen - SV An­ne­rod 3:4, Gie­ße­ner SV – TTC Wiß­mar 4:3. – Fi­na­le: SV An­ne­rod – Gie­ße­ner SV 2:4

Männ­li­che Ju­gend/1. Kreis­klas­se: Der TSV Beu­ern muss­te sei­ne Po­kal­hoff­nun­gen im Halb­fi­na­le be­gra­ben, weil er am SV Hat­ten­rod mit 2:4 schei­ter­te. Lu­ca Schä­fer be­sieg­te in ei­nem en­gen Match Fe­lix Maul, aber Jo­han­nes Ya­kut und Ke­vin Roh­de kas­sier­ten ge­gen Jo­nas Schmidt bzw. Len­nart Oe­tin­ger knap­pe 2:3-Nie­der­la­gen. Ya­kut/Schä­fer brach­ten den TSV durch ih­ren Dop­pel­sieg über Maul/Schmidt zwar he­ran, aber Maul und Schmidt mach­ten den Sack für Hat­ten­rod schließ­lich zu. We­sent­lich leich­ter fiel dem Krum­ba­cher SC die End­spiel­teil­nah­me mit ei­nem 4:1-Sieg über den VfR Lin­den­struth, bei dem nur Flo­ri­an Nie­berg­all und Ju­li­an Dei­nes als Dop­pel punk­te­ten. Do­na­tus Wack (2), Ke­vin Jost und Jan Mil­ten­burg tra­fen dann im End­spiel auf ei­nen SV Hat­ten­rod, der ih­nen al­les ab­ver­lang­te. Wie­der war es Do­na­tus Wack, der mit sei­nen bei­den Ein­ze­ler­fol­gen für die hal­be Mie­te sorg­te. Ke­vin Jost und Cons­tan­tin Mann be­sieg­ten zu­dem Len­nart Oe­tin­ger, der beim VfR leer aus­ging. Die Ein­zel­sie­ge von Fe­lix Maul und Jo­nas Schmidt so­wie der Er­folg im ge­mein­sa­men Dop­pel reich­ten für Lin­den­struth nicht. – Halb­fi­na­le: TSV Beu­ern - SV Hat­ten­rod 2:4, Krum­ba­cher SC – VfR Lin­den­struth 4:1. – Fi­na­le: Krum­ba­cher SC - SV Hat­ten­rod 4:3

Schü­ler/Kreis­li­ga: Ei­nem span­nen­den Halb­fi­na­le zwi­schen dem TSV Lüt­zel­lin­den und dem SV An­ne­rod folg­te ein ein­sei­ti­ges End­spiel, aus dem der SV In­hei­den – durch Frei­los ins Fi­na­le ge­kom­men – als kla­rer Sie­ger her­vor­ging. Die An­ne­rö­der Marc Rem­pel (2) und Nik­las Dör­mühl leis­te­ten Ma­xi­mi­li­an Dy­wan (2), Tim Wei­de­mann und Adri­an Spil­ler, der das Dop­pel mit Dy­wan ge­gen Dör­mühl/Rem­pel ge­wann, mäch­tig Wi­ders­tand. Da Lu­ke Bur­ckert vom SV so­wohl ge­gen Wei­de­mann als auch Dy­wan leer aus­ging, ge­lang­te der TSV Lüt­zel­lin­den ins End­spiel. Dort hat­te man aber ge­gen den Fa­vor­iten SV In­hei­den we­nig zu la­chen. Dy­wan schlug Ma­xi Ehrn­sper­ger im 5. Satz glü­cklich mit 12:10, an­sons­ten war nur noch Spil­ler ge­gen Leon Fink ein Satz­ge­winn ver­gönnt. Tor­ben Schwab (2) so­wie das Dop­pel Schwab/Fink mach­ten den si­che­ren Po­kal­sieg für den SV In­hei­den per­fekt. – Halb­fi­na­le: SV In­hei­den (Frei­los); TSV Lüt­zel­lin­den - SV An­ne­rod 4:3. – Fi­na­le: TSV Lüt­zel­lin­den - SV In­hei­den 1:4

Schü­ler/1. Kreis­klas­se: Ein Frei­los be­scher­te der TSG Leih­ge­stern den Ein­tritt ins Fi­na­le, wäh­rend der TSV Al­len­dorf/Lum­da ge­gen den Krum­ba­cher SC an die Ti­sche muss­te. Mit Len­nart Schwarz (2) und Jan­nik Ruhs be­sa­ßen die Lum­da­ta­ler zwei über­ra­gen­de Ein­ze­lak­teu­re, die auch ihr ge­mein­sa­mes Dop­pel ge­wan­nen. Beim SC hol­te Mi­cha­el Jost ge­gen Co­lin Rein glü­cklich mit 11:9 im 5. Satz den Eh­ren­zäh­ler, wäh­rend Ste­fa­nie Mann und Christ­opher Jost leer aus­gin­gen. Kreis­po­kal­sie­ger 2016 wur­de dann der TSV Al­len­dorf/Lum­da, weil er­neut Len­nart Schwarz und Jan­nik Ruhs (je­weils 2) ih­re Ein­zel für sich ent­schie­den. Finn Wil­helm hat­te für die TSG Leih­ge­stern nach 0:2-Rück­stand noch glü­cklich ge­gen Co­lin Rein ge­punk­tet, und mit Ben Ru­ckels­haus hat­te Wil­helm ge­gen Schwarz/Ruhs zum 2:2 aus­ge­gli­chen. Ge­gen Schwarz blieb Wil­helm im Ein­zel dann aber chan­cen­los und Aa­ron Kum­ru ver­lor auch sein zwei­tes Ein­zel ge­gen Ruhs. – Halb­fi­na­le: TSG Leih­ge­stern (Frei­los); TSV Al­len­dorf/Lum­da – Krum­ba­cher SC 4:1. – Fi­na­le: TSV Al­len­dorf/Lum­da – TSG Leih­ge­stern 4:2

Schü­ler/2. Kreis­klas­se: Im Halb­fi­na­le ge­gen den FC Rüd­dings­hau­sen ließ der TSV Lang­göns nur den Eh­ren­zäh­ler durch Da­rio Herz­ber­ger zu, To­bi­as Schus­ter (2), No­ah Bo­bek und das Dop­pel Schus­ter/Bo­bek mach­ten die End­spiel­teil­nah­me per­fekt. Im zwei­ten Halb­fi­na­le schei­ter­te der SV Et­tings­hau­sen am SV Saa­sen. Paul Klein­ert hol­te ge­gen De­wid Früh­sor­ger den Eh­ren­zäh­ler für Et­tings­hau­sen, für Saa­sen punk­te­ten Len­nard Rau (2), Ben­ja­min Be­cker und das Dop­pel Rau/Be­cker. Aber auch das End­spiel dau­er­te nicht lan­ge, denn die Über­le­gen­heit des TSV Lang­göns war deut­lich. Len­nard Rau hat­te den SV Saa­sen mit ei­nem 3:1-Er­folg ge­gen Lu­ka Lo­renz zwar in Füh­rung ge­bracht, da­nach si­cher­ten aber wie im Halb­fi­na­le Schus­ter (2), Bo­bek und Schus­ter/Bo­bek dem TSV den Kreis­po­kal. – Halb­fi­na­le: SV Saa­sen – SV Et­tings­hau­sen 4:1, FC Rüd­dings­hau­sen – TSV Lang­göns 4:1 – Fi­na­le: SV Saa­sen – TSV Lang­göns 1:4

Weib­li­che Ju­gend/Kreis­li­ga: Le­na Schä­fer ver­kürz­te mit ih­rem 3:0-Sieg über Pau­li­ne Schä­fer für den TV Grün­in­gen zwar zum 1:2, aber Lo­re­na Morsch (2) und Ni­na Hart­mann lie­ßen in ih­ren Ein­zeln und im ge­mein­sa­men Dop­pel nur noch ei­nen Satz­ge­winn für ih­re Geg­ner­in­nen zu. Da Han­nah Ben­der und Ali­na Keß­ler beim TV leer aus­gin­gen, wur­de der NSC Wat­zen­born-Stein­berg über­le­ge­ner Kreis­po­kal­sie­ger 2016. – Fi­na­le: NSC Wat­zen­born-Stein­berg – TV Grün­in­gen 4:1

Schü­ler­in­nen/Kreis­li­ga: Der TSV Al­len­dorf/Lum­da be­kam es zu­nächst mit der er­sten Gar­ni­tur der TSF Heu­chel­heim zu tun. Va­nes­sa Tren­schel/Edi­ta Isu­fi ga­ben ge­gen Pau­la Mül­ler/Ca­ro­lin Weeg ei­nen Satz ab, die Ein­zel­be­geg­nun­gen gin­gen 3:0 für die Lum­da­ta­le­rin­nen aus. Auch im End­spiel war der TSV kon­kur­renz­los und wie­der­hol­te den Ti­tel­ge­winn vom Vor­jahr. Die Schwes­tern Lin­da und Va­nes­sa Tren­schel so­wie Edi­ta Isu­fi und Ma­ren Mel­chi­or, die im Dop­pel mit L. Tren­schel zum Ein­satz kam, wa­ren den TSF II mit No­ra John­son und Liv Ma­rie Storck ein­deu­tig über­le­gen. – Halb­fi­na­le: TSF Heu­chel­heim II - TV Trais/Hor­loff 4:0 (kampfl.), TSF Heu­chel­heim I - TSV Al­len­dorf/Lum­da 0:4. – Fi­na­le: TSF Heu­chel­heim II - TSV Al­len­dorf/Lum­da 0:4

Ein­mal mehr mit dem be­sten Tisch­ten­nis-Nach­wuchs Deutsch­lands ma­ßen sich Lea Groh­mann und Adam Ja­ni­cki. Die Ta­len­te aus dem Kreis Gie­ßen tra­ten bei der Bun­des­rang­lis­te „Top 24“ in Wies­ba­den an. Lea Groh­mann aus Nord­eck er­reich­te hier wie bei den vor­aus­ge­gan­ge­nen „Top 48“ den ach­ten Platz. Da­mit ist ihr die di­rek­te Qua­li­fi­ka­ti­on für das im Fe­bru­ar statt­fin­den­de Rang­lis­ten­fi­na­le „Top 12“ ge­lun­gen. Als Elf­ter hat­te Adam Ja­ni­cki vom Gie­ße­ner SV bei den „Top 48“ ei­ne für das er­ste Ju­gend­jahr her­aus­ra­gen­de Plat­zie­rung ein­ge­nom­men. In Wies­ba­den lief es für ihn nicht so gut. Der 15-Jäh­ri­ge schloss das Tur­nier auf Rang 22 ab.

Groh­mann, die in der drit­ten Li­ga für den TTC Staf­fel spielt, be­gann die Grup­pen­pha­se mit drei Sie­gen. Ob­wohl zwei Nie­der­la­gen folg­ten, reich­te es für den zwei­ten Grup­pen­platz. Die 16-Jäh­ri­ge un­ter­lag der Ab­wehr­spie­le­rin Ann-Ka­trin Zieg­ler (TTG Sü­ßen) im Ent­schei­dungs­satz. Zu­dem muss­te sie der Grup­pen­er­sten und spä­te­ren Ge­samt­sie­ge­rin Lot­ta Ro­se (TTK Groß­burg­we­del) den Vor­tritt las­sen.

In der En­drun­de gab es dann zu­nächst auch ei­ne Nie­der­la­ge. Hier hat­te die Drit­te des End­klas­se­ments Qi­an Wan (Bo­rus­sia Düs­sel­dorf) die Na­se vorn. Das näch­ste Match ging al­ler­dings wie­der an Groh­mann. Sie gab ih­rer Mann­schafts­kol­le­gin Gaia Mon­far­di­ni das Nach­se­hen. So wa­ren die Par­tien um die Plät­ze fünf bis acht er­reicht. In die­sen soll­te es zwar noch zwei Nie­der­la­gen ge­ben, doch der für die Top-12-Qua­li­fi­ka­ti­on wich­ti­ge Rang acht war Lea Groh­mann nicht mehr zu neh­men. Ein schö­ner Er­folg.

Gießener SV Herren III 2016Kei­nen Sie­ger gab es im span­nen­den Spit­zen­spiel der Be­zirks­klas­se 1 zwi­schen Ta­bel­len­füh­rer Gie­ße­ner SV III und Ver­fol­ger Ebers­tadt-Mu­schen­heim, wo­durch der SV, al­ler­dings mit ei­nem Spiel we­ni­ger, Rang eins ver­tei­dig­te.

Ei­ner leich­ten Auf­ga­be ge­gen den Ta­bel­len­letz­ten TTG Büß­feld er­le­dig­te der Gie­ße­ner SV II mit 9:1 sou­ve­rän.
Gie­ße­ner SV II – TTG Büß­feld 9:1: Acht­mal 3:0, ein­mal 3:2 – die Schwim­mer lie­fer­ten die er­war­tet sou­ver­äne Leis­tung ge­gen den Ta­bel­len­letz­ten ab. Jür­gen Boldt/Jo­nas Acker, Den­nis Schaf­fert/Mat­thi­as Heick­mann und Mar­kus Geiß­ler/Rast­is­lav Mi­chal­ko ga­ben in den Dop­peln nicht ei­nen ein­zi­gen Satz her, letz­te­re muss­ten sich je­doch beim 11:6, 13:11 und 16:14 ge­gen Be­yer/C. Wink­ler stre­cken. Heick­mann ver­lor dann ge­gen C. Wink­ler nach 2:0-Füh­rung noch mit 2:3, da­für re­van­chier­te sich Boldt mit ei­nem 3:2-Sieg über Kräupl. Nach ei­ner Stun­de und vier­zig Mi­nu­ten konn­ten die Büß­fel­der die Heim­rei­se an­tre­ten.

 Zwei Sie­ge ka­ta­pul­tie­ren TV ins Mit­tel­feld / Er­satz­ge­schwäch­ter TSV ver­liert er­neut / Klein-Lin­den oh­ne Chan­ce - Dem TV Gro­ßen-Lin­den sind in der Ver­bands­li­ga der Her­ren mit dem knap­pen 9:7-Hei­mer­folg ge­gen Buch­onia Flie­den und dem kla­ren 9:2-Sieg ge­gen den TV Okar­ben zwei Be­frei­ungs­schlä­ge ge­lun­gen. Er­satz­ge­schwächt kas­sier­te der TSV Al­len­dorf/Lum­da ge­gen den TTC Sal­müns­ter ei­ne ver­meid­ba­re Nie­der­la­ge. Der TSV Klein-Lin­den konn­te den bei­den an­de­ren hei­mi­schen Ver­bands­li­gis­ten im Kampf um die Ta­bel­len­spit­ze kei­ne Schüt­zen­hil­fe leis­ten, denn Ti­tel­kan­di­dat TTC Höchst/Nid­der II er­wies sich als zu stark. (Update: 30.11.2016)

Württemberg, Baden und Südbaden, das war einmal. Zumindest im Tischtennis. Der Zusammenschluss zu einem Verband wäre eine Zäsur in der Sportgeschichte.
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Samuel Preuss 2016 Gießener SV 2016Gie­ße­ner lie­gen nach deut­li­chem Er­folg im Ta­bel­len­mit­tel­feld / Ja­ni­ckis Form­kur­ve zeigt nach oben / Star­ke Dop­pel­leis­tung - Der Gie­ße­ner SV hat sich mit ei­nem kla­ren 9:3-Sieg der gröbs­ten Ab­stiegs­sor­gen ent­le­digt. Das Te­am von Mann­schafts­füh­rer Sa­mu­el Preuss konn­te da­mit schon den vier­ten Sieg in der dies­jäh­ri­gen Ober­li­ga-Sai­son für sich ver­bu­chen und fin­det sich nach sie­ben Spie­len auf Rang sechs der Ta­bel­le wie­der.

Geißler-Michalko Gießener SV 2016Auch im Be­zirks­ober­li­ga-Spit­zen­spiel in der Höh­le des Lö­wen in Ful­da gab sich der Gie­ße­ner SV II kei­ne Blö­ße und sieg­te beim TTC Ma­ber­zell III mit 9:6. Der NSC W.-Stein­berg II kam ge­gen die TTG Kir­torf-Er­men­rod zu ei­nem kla­ren 9:3-Hei­mer­folg.

Heu­chel­heim kas­siert er­ste Nie­der­la­ge, doch der Geg­ner darf eh nicht auf­stei­gen! -  Die knap­pe 6:9-Heim­nie­der­la­ge der TSF Heu­chel­heim im Be­zirks­li­ga-Spit­zen­spiel ge­gen den Post SV Gie­ßen be­deu­tet kei­nen Bein­bruch, da die Schwarz­gel­ben in­fol­ge ih­res letz­ten Auf­stiegs­ver­zichts nicht auf­stei­gen dürfen. Der Kampf um die Meisterehren bleibt aber spannend. Nach sei­nem Aus­wärts­er­folg in Leih­ge­stern ist der TTC Wiß­mar erst ein­mal raus aus den Ab­stiegs­sor­gen.

Nach dem Der­by­sieg ge­gen den NSC Wat­zen­born-Stein­berg II hat der Gie­ße­ner SV II in der Tisch­ten­nis-Be­zirks­ober­li­ga der Her­ren be­reits fünf Zäh­ler Vor­sprung auf ei­ne Mann­schaft, die für den Auf­stieg in die Ver­bands­li­ga in­fra­ge kommt. Der An­zei­ger sprach mit dem Mann­schafts­füh­rer des GSV, Mat­thi­as Heick­mann.

Obwohl man das da draußen offiziell noch Herbst nennt, sind sich vermutlich alle einig: Wohl oder übel müssen wir den Winter begrüßen, der in diesem Jahr verhältnismäßig früh auf der Matte steht und direkt alles mitgebracht hat, was man noch Ende September bei 25 Grad in weiter Ferne wähnte. Dem Tischtennisspieler kann das eigentlich relativ egal sein – vorausgesetzt die Hallenheizung funktioniert und es steht kein Auswärtsspiel im Vogelsberg an. Dann gilt nämlich jeweils: Dick einpacken und gute Laune mitbringen! Ansonsten klackert es munter rhythmisch durch die Spielstätten, ganz gleich welche Jahreszeit sich an der Hallentür begrüßen lassen möchte.

Gie­ße­ner un­ter­lie­gen un­glü­cklich ge­gen er­satz­ge­schwäch­te Gäs­te / 67 Ball­wech­sel mehr ge­won­nen - Der Gie­ße­ner SV zahl­te im er­sten Spiel nach den Fe­ri­en in der Tisch­ten­nis-Ober­li­ga Lehr­geld. Trotz 67 mehr ge­won­nen Ball­wech­seln muss­te sich das Te­am von Ka­pi­tän Sa­mu­el Preuss der TG Oberts­hau­sen mit 7:9 ge­schla­gen ge­ben.

Dennis Schaffert Gießener SV 2016Der zu­letzt so stark ge­beu­tel­te NSC Wat­zen­born-Stein­berg II hat dem haus­ho­hen Fa­vor­iten Gie­ße­ner SV II im Be­zirks­ober­li­ga-Der­by al­les ab­ver­langt und ei­nen har­ten Kampf ge­lie­fert. Der 9:7-Heim­sieg der Schwim­mer ist letzt­lich aber ver­dient und kam kei­nes­wegs glü­cklich zu­stan­de (Bäl­le: 674:624 / Sät­ze: 38:29).

All­mäh­lich For­men nimmt die Ta­bel­le der Be­zirks­klas­se 1 an: An­ge­führt von Ta­bel­len­füh­rer Ebers­tadt-Mu­schen­heim ist ein Quar­tett mit der dritten Mannschaft der Schwimmer der Kon­kur­renz ent­eilt, ge­folgt von ei­nem klei­nen Mit­tel­feld und min­des­tens fünf Mann­schaf­ten, wel­che wohl bis zum En­de der Sai­son im Ab­stiegs­kampf ste­cken wer­den.
Gie­ße­ner SV III – TSG Wie­seck 9:2: In die­ser Hö­he über­ra­schend deut­lich ge­wann der GSV das Spit­zen­spiel ge­gen er­satz­ge­schwäch­te Gäs­te und bleibt Ta­bel­len­füh­rer Ebers­tadt-Mu­schen­heim vor­erst auf den Fer­sen. Ein­zig das Dop­pel Gas­se/ Bol­ler und Ab­wehr­spie­ler Claus Bol­ler im Ein­zel ge­gen Ap­punn punk­te­ten für die TSG, an­sons­ten do­mi­nier­ten Cor­de­ro (2), Frie­de (2), Kha­meh­gir, Bäu­er­lein und Gau in den rest­li­chen Par­tien doch sehr deut­lich.

Für die TSG Leih­ge­stern bre­chen schwe­re Zei­ten in der Be­zirks­li­ga an: Nach der zu er­war­ten­den Nie­der­la­ge bei den Sport­freun­den Op­pen­rod be­kam die TSG durch das 4:9 bei der bis­lang oh­ne ei­nen ein­zi­gen Ha­ben­zäh­ler das­te­hen­den TTG Mü­cke II wahr­lich ei­nen Tief­schlag ver­setzt. Die TSF Heu­chel­heim ei­len nach dem 9:3 über Gro­ßen-Lin­den gen Meis­ter­schaft.

Wiß­ma­re­rin und TSF-Crack in Kün­zell er­folg­reich / Han­na Hwang siegt im Dop­pel / Ins­ge­samt leich­ter Ne­ga­tiv­trend

Bei den Tisch­ten­nis-Be­zirks­meis­ter­schaf­ten na­he Ful­da lan­de­ten hei­mi­sche Youngs­ter drei­mal ganz oben auf dem Trepp­chen. Ins­ge­samt ist die Bi­lanz mit jetzt zehn Me­dail­len je­doch wei­ter­hin rück­läu­fig, denn ne­ben den drei gol­de­nen gab es zwar noch sechs­mal Sil­ber, aber nur ei­ne Bron­ze­me­dail­le.

Nach dem drit­ten Rang im Jahr 2015 konn­te sich Cé­li­ne Krei­ling (TTC Wiß­mar/weibl. Ju­gend) nun­mehr mit Gold schmü­cken. Den zwei­ten be­gehr­ten Ein­zel­ti­tel hol­te sich Tom Ae­be­rhard (TSF Heu­chel­heim) in der jüngs­ten Al­ters­klas­se C. Mit Part­ne­rin Kon­nertz (Kir­torf-Er­men­rod) war Han­na Hwang (TTC Wiß­mar) im Dop­pel­wett­be­werb der Schü­ler­in­nen B nicht zu schla­gen. Im Jun­gen-Ein­zel­wett­be­werb spran­gen für Alec Metsch und Tim Neu­hof (bei­de TTC Wiß­mar) der zwei­te und drit­te Platz her­aus, ge­mein­sam ge­wan­nen die bei­den die Dop­pel-Sil­ber­me­dail­le. Chris­ti­an Spee (NSC Wat­zen­born-Stein­berg/Schü­ler A) und Kat­ha­ri­na Krät­schmer (SV In­hei­den/Schü­ler­in­nen B) ga­ben sich eben­falls erst im End­spiel ge­schla­gen. Die Wiß­ma­rer Dop­pel Si­na Mat­tern/Lin­da Sei­bert (B-Schü­ler­in­nen) und Sol­veig Ehrt/So­phie Wurmb (C) lan­de­ten auch auf dem Sil­ber­rang.

Schü­ler/in­nen C

Ob­wohl im Ein­zel al­le hei­mi­schen Teil­neh­me­rin­nen der jüngs­ten Al­ters­klas­se ins Haupt­feld ka­men, war ei­ne Me­dail­len­aus­beu­te Fehl­an­zei­ge. Se­lis Su Schmalz (TV Grün­in­gen) und So­phie Wurmb (TTC Wiß­mar) muss­ten in der 1. Run­de pas­sen, die Sol­veig Ehrt (TTC Wiß­mar) und Li­na Kist­ner (TSF Heu­chel­heim/Frei­los) durch Frei­los über­stan­den. Doch dann setz­te es für Ehrt ei­ne 1:3-Nie­der­la­ge ge­gen Jüch (SV Mit­tel­bu­chen) und Kist­ner mit 0:3 ge­gen Neu­mann (TV Okar­ben). Ehrt/Wurmb über­rasch­ten da­für aber im Dop­pel: Im Vier­tel­fi­na­le wur­de die an Po­si­ti­on zwei ge­setz­te Paa­rung Thie­le/Neu­mann (Glau­berg/Okar­ben) mit 3:2-ge­schla­gen, im Fi­na­le ge­gen Jüch/Lo­bert (Mit­tel­bu­chen/Groß­au­heim) wa­ren die Wiß­ma­re­rin­nen dann aber chan­cen­los. An­ders he­rum lief es bei den C-Schü­lern, denn da flo­gen Tom Ae­be­rhad/Sha­dy El­za­her (TSF Heu­chel­heim/TTC Wiß­mar) als top­ge­setz­tes Duo im Vier­tel­fi­na­le ge­gen Koch/Müh­len­berg (TTC Müs) raus. Mal­te Stein­metz-Bon­ze­li­us schied in Ein­zel wie Dop­pel vor­zei­tig aus. El­za­her muss­te nach ei­nem Sieg über Leit­schuh (TSV Wey­hers) ge­gen Götz (TTC Neu­berg) nach dem 1:3 die Se­gel strei­chen. Ae­be­rhard ge­lang aber der Durch­marsch bis zum Ti­tel­ge­winn: Nach drei kla­ren 3:0-Er­fol­gen stand ihm im End­spiel der top­ge­setz­te Hans (SG Mar­bach) ge­gen­über. Mit dem be­rühmt­en Quänt­chen Glück reich­te es beim 11:9 im 5. Satz zum Ti­tel.

Schü­ler/in­nen B

Mit acht Teil­neh­mern war der Kreis Gie­ßen bei den B-Schü­lern am be­sten ver­tre­ten, das Er­geb­nis ist je­doch er­nüch­ternd. Wäh­rend Mark Weiß, Tom Ae­be­rhard (bei­de TSF Heu­chel­heim) und No­ël Krei­ling (TTC Wiß­mar) we­nigs­tens den Sprung ins Haupt­feld schaff­ten, schie­den Sha­dy Ga­ber El­za­her (TTC Wiß­mar), Adri­an Spil­ler (TSV Lüt­zel­lin­den), Aa­ron Kum­ru, Fa­bi­an Seipp (bei­de TSG Leih­ge­stern) so­wie Kon­rad Kel­ler (TSF Heu­chel­heim) gleich aus. In der En­drun­de muss­ten dann Weiß und Krei­ling nach 0:3-Nie­der­la­gen die Se­gel strei­chen, Ae­be­rhard ver­lor nach ei­nem Sieg im Ach­tel­fi­na­le ei­ne Run­de spä­ter un­glü­cklich mit 2:3 ge­gen Bott (TTC As­sen­heim). Mit sei­nem Ver­eins­ka­me­ra­den Weiß war Ae­be­rhard im Dop­pel an Po­si­ti­on eins ge­setzt, ei­ne un­glü­ckli­che 2:3-Nie­der­la­ge ge­gen die spä­te­ren Über­ra­schungs­sie­ger von Dörn­berg/Di­le­ma (TV Roß­dorf) mach­te je­doch die letz­ten Hoff­nun­gen auf Edel­me­tall zu­nich­te.

Bei den Schü­ler­in­nen B schie­den Lin­da Sei­bert (TTC Wiß­mar) und Pau­la En­gel (SV In­hei­den) in ih­ren Grup­pen aus, aber Han­na Hwang und Si­na Mat­tern (bei­de TTC Wiß­mar) so­wie Kat­ha­ri­na Krät­schmer (SV In­hei­den) ge­lang im Ein­zel die Haupt­feld-Qua­li. Im Vier­tel­fi­na­le tra­fen Hwang und Krät­schmer spä­ter auf­ein­an­der, wo­bei sich die In­hei­de­ne­rin mit 3:1 durch­setz­te. Mat­tern un­ter­lag Dietz (TSV Gr.-Ei­chen) mit dem glei­chen Er­geb­nis. Letz­te­re wie­der­um muss­te Krät­schmer im Halb­fi­na­le zum Sieg gra­tu­lie­ren. Ge­gen die Topf­avor­itin Kon­nertz (TTG Kir­torf-Er­men­rod) war im End­spiel je­doch kein Kraut ge­wach­sen. Der Dop­pel­wett­be­werb ge­riet dann für die hei­mi­schen Nach­wuchs­as­se zur er­folg­reich­sten Kon­kur­renz. Die Wiß­ma­re­rin­nen Mat­tern/Sei­bert und Hwang (mit Part­ne­rin Kon­nertz) tra­fen erst im End­spiel auf­ein­an­der. Das top­ge­setz­te Duo Hwang/Kon­nertz setz­te sich mit 3:1 hier durch.

Schü­ler/in­nen A

Nik­las Jung (NSC), Tor­ben Schwab (SV Germ. In­hei­den), Mer­ha­wie Ki­ros (Gie­ße­ner SV), Mark Weiß (TSF Heu­chel­heim) und No­ël Krei­ling (TTC Wiß­mar) über­stan­den die Vor­run­de nicht, für die Dop­pel Ki­ros/Schwab und Weiß/Krei­ling war eben­falls in Run­de 1 Schluss. Für Spee/Jung kam in der 2. Run­de ge­gen Moor/Schin­ner­ling (TSV Butz­bach) das Aus. Im Ein­zel da­ge­gen trum­pfte Spee groß auf: Als Grup­pen­sie­ger schlug er in der En­drun­de nach­ein­an­der Mül­ler (SG Bau­ern­heim/3:0) so­wie 3:1 Jüch (SV Mit­tel­bu­chen) und Möl­ler (TSV Butz­bach). Im End­spiel ge­gen Win­ter­stein (SG Bruch­kö­bel) setz­te es dann je­doch ei­ne 0:3-Nie­der­la­ge. Über­haupt nicht auf dem Trepp­chen ver­tre­ten wa­ren die hei­mi­schen A-Schü­ler­in­nen. Lin­da Tren­schel (TSV Al­len­dorf/Lum­da) und Ei­leen Mö­bus (SV In­hei­den) schie­den früh aus.

Weib­li­che und männ­li­che Ju­gend

Wäh­rend Tim Neu­hof (TTC Wiß­mar) im Halb­fi­na­le dem spä­te­ren Sie­ger Mal­ai­ka (TTC Dor­heim) zum Sieg gra­tu­lie­ren muss­te, er­wisch­te es sei­nen Ver­eins­kol­le­gen Alec Metsch dann im Fi­na­le eben­falls mit 0:3. Ti­mo Gei­er und Neu­hof wa­ren un­glü­cklich im Vier­tel­fi­na­le auf­ein­an­der­ge­trof­fen, wo­bei sich Neu­hof glatt mit 3:1 durch­setz­te. Auch Ju­li­an Langs­dorf (TSV Klein-Lin­den) hat­te sich als Grup­pen­zwei­ter in die En­drun­de ge­kämpft, dort un­ter­lag er Ga­jar­szky (TTC Flors­tadt) mit 1:3. Mi­chel Sei­bert (Wiß­mar) und Sven Fels (SV An­ne­rod) pass­ten früh. Im Dop­pel­wett­be­werb schie­den Gei­er/Sei­bert di­rekt aus, Fels/Langs­dorf schei­ter­ten im Ach­tel­fi­na­le an Berndt/Stumpf (TTC As­sen­heim). Die­se wie­der­um lie­fer­ten dem letz­ten ver­blie­be­nen hei­mi­schen Duo Metsch/Neu­hof im Halb­fi­na­le beim 2:3 ei­nen har­ten Kampf. Metsch/Neu­hof muss­ten sich im End­spiel dann Mal­ai­ka/Ga­jar­szky (TTC Dor­heim/TTC Flors­tadt) ge­schla­gen ge­ben. Von den vier hei­mi­schen Teil­neh­me­rin­nen schaff­te nur Cé­li­ne Krei­ling (TTC Wiß­mar) die Qua­li für die Haupt­run­de. Vi­vien­na Morsch (Wiß­mar/3.), Lin­da Tren­schel/4.) und The­re­sa Wöll (TSV Lang­göns) als Grup­pen­drit­te ver­pass­ten die­se deut­lich. Krei­ling gab so­wohl im Halb­fi­na­le ge­gen V. Jö­ckel (TTG Vo­gels­berg) und im End­spiel ge­gen die top­ge­setz­te Günt­her (TTG Mar­gre­ten­haun-Kün­zell) nur ei­nen Satz ab. Im Dop­pel­wett­be­werb war für Wöll/Tren­schel gleich Schluss, Krei­ling/Morsch un­ter­la­gen Staub­ach/Sturm (Vo­gels­berg) im Vier­tel­fi­na­le mit 1:3.

Die er­sten Fünf je­der Jun­gen-Kon­kur­renz qua­li­fi­zier­ten sich – ne­ben den be­reits vor­no­mi­nier­ten Spiel­ern/in­nen – für die Hes­si­schen Ein­zel­meis­ter­schaf­ten im De­zem­ber in Wett­er­burg und Butz­bach, bei den Mäd­chen je­weils die er­sten Drei.

Cor­de­ro und Frie­des Sieg im Ab­schluss­dop­pel las­sen GSV ge­gen Beu­ern ju­beln - Dank Ar­ne Frie­de hat­te der Gie­ße­ner SV in der Be­zirks­klas­se 1 beim hauch­dün­nen 9:7-Sieg ge­gen Beu­ern das bes­se­re En­de für sich.

Aufsteiger SV Grün- Weiß Gießen hat sich mit dem 8:8 bei den Sportfreunden Oppenrod den dritten Verlustpunkt hintereinander eingefangen, in den übrigen vier Begegnungen gab es dagegen klare Favoritensiege. Die TSF Heuchelheim, der TV Großen-Linden II und der TSV Klein-Linden II hatten allerdings bis zur Halbzeit mehr Mühe in ihren Auseinandersetzungen mit dem SV Odenhausen/Lda., der TSG Leihgestern und dem TSV Allendorf/ Lda., als gedacht. Die Tabelle zeigt nunmehr ein absolut zweigeteiltes Bild: Sechs Teams mit den ohne Punktverlust dastehenden TSF Heuchelheim an der Spitze haben ein positives Punkteverhältnis, die restlichen sechs Mannschaften finden sich im Minus.  (Ergänzt 10.11.2016)

Be­zirks­meis­ter­schaf­ten mit Brei­ten­sport­cha­rak­ter oder leis­tungs­orien­tiert? Die­se Fra­ge stellt sich Be­zirks­sport­wart Hei­ko Rot­her an­ge­sichts der ak­tu­el­len Teil­neh­mer­si­tua­ti­on bei den Be­zirks­ein­zel­meis­ter­schaf­ten im Tisch­ten­nis, die in Wie­seck aus­ge­tra­gen wur­den. Ei­ne Mehr­heit für ei­ne Qua­li­fi­ka­ti­on auf Kreis­ebe­ne hat Rot­her bis­her nicht fin­den kön­nen. „Die Or­ga­ni­sa­ti­on war gut, die TSG Gie­ßen-Wie­seck sehr en­ga­giert und hat das Tur­nier her­vor­ra­gend durch­ge­führt.“ Der Ab­lauf ver­lief im vor­her ge­plan­ten Rah­men bei et­wa 260 Start­er­in­nen und Start­ern. Die Teil­neh­mer­zah­len bei den Se­nio­rin­nen und in der Da­men A-Klas­se wa­ren eher dürf­tig, aber auch in den Her­ren­kon­kur­ren­zen wur­de nur in der TTR-Klas­se bis 1600 ein vol­les Teil­neh­mer­feld (40 und mehr) er­reicht.

Adam Janicki Gießener SV 2016Mit einer sehr gu­ten Plat­zie­run­g kehr­te Tisch­ten­nis-Ta­len­t Adam Janicki von der Ju­gend-Bun­des­rang­lis­te „Top 48“ zu­rück. Bei dem im schles­wig-hol­stei­ni­schen Preetz aus­ge­tra­ge­nen Tur­nier er­reich­te Ja­ni­cki vom Gie­ße­ner SV einen hervorragenden 11. Platz. Ihm ist da­mit die Qua­li­fi­ka­ti­on für die fol­gen­de Top-24-Bun­des­rang­lis­te am 26. und 27. No­vem­ber in Wies­ba­den ge­lun­gen.

 Auch die bis­lang eben­falls ver­lust­punkt­freie TSG Wie­seck konn­te den Sie­ges­zug der TTG Ebers­tadt-Mu­schen­heim in der Tisch­ten­nis-Be­zirks­klas­se 1 nicht stop­pen. Sou­ve­rän setz­te sich der Ta­bel­len­füh­rer mit 9:4 durch. Klein-Lin­den bleibt nach dem 9:4 ge­gen Stau­fen­berg oben da­bei. Auch der spiel­freie GSV ist zu­sam­men mit Wie­seck un­ge­schla­gen noch in Reich­wei­te des Li­ga-Krö­sus. Die Meis­ter­schaft wird wohl nur zwi­schen die­sen vier Te­ams ent­schie­den.

SV Staufenberg - GSV III 6:9
Ein ganz beachtliches Ergebnis für den Aufsteiger, denen ein 4:0-Lauf der Schwimmer vom zwischenzeitlichen 2:3 zum 2:7 zum Verhängnis wurde. Vor Allem das Duo Kleinwort/Hasselbach konnte den GSV (fast) nach Belieben ärgern, denn die beiden Spitzenspieler der Gastgeber holten drei Einzel- und einen Doppelpunkt, wobei Hasselbach mit Siegen über Cordero und Friede aufhorchen lies. Pech hatten Müller/Karger (9:11 im 5. gg. Gau/Maier) und Czarnojan (9:11 im 5. gg. Bäuerlein). Ulf Czarnojan (3:2 gg. Appunn) und Jens Becker holten die beiden anderen Punkte. Beim Gast überzeugte vor Allem Timo Bäuerlein (2). Cordero/Friede, Arne Friede, Arne Appunn, Rolf Gau und Reiner Maier (2) gewannen die nötigen Zähler zum Arbeitssieg.

 Der NSC Wat­zen­born-Stein­berg II muss­te beim Nach­hol­spiel der Be­zirks­ober­li­ga in Mü­cke mit der 4:9-Nie­der­la­ge ei­nen her­ben Rück­schlag hin­neh­men. Da gleich­zei­tig aber der FV Ho­ras bei den TTF Nie­der­bie­ber ver­lor, ste­hen die Wat­zen­bor­ner im Kampf um den Re­le­ga­ti­ons­platz/Rang zwei je­doch wei­ter­hin am be­sten da.  (Update 27.10.2016)

Millionen Deutsche spielen in Parks und auf Betonplatten gerne eine Runde Tischtennis. Die Vereine hingegen sterben langsam aus. Der Sport leidet an seinem Nerd-Image. Man muss es sich nur an einem lauen Abend in Berlin angucken: Es bilden sich an Betonplatten manchmal Warteschlangen. Millionen von Hobbyspielern gehen in den deutschen Parks an die Platten, mit der PingPongMap kann man Tische in seiner Nachbarschaft finden.
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Dennis Schaffert Gießener SVAuch oh­ne sei­nen Spit­zen­spie­ler Jür­gen Boldt hat­te die Re­ser­ve des Gie­ße­ner SV in der Be­zirks­ober­li­ga re­la­tiv leich­tes Spiel beim Ta­bel­len­sieb­ten TTF Nie­der­bie­ber. 7:0 la­gen die Schwim­mer be­reits vorn, be­vor Cor­de­ro und Win­gert zwei Zäh­ler an die Gast­ge­ber ab­ga­ben.

Arne FriedeGSV aber blei­bt un­ge­schla­gen und an der TTG Eberstadt-Muschheim dran. Allerdings gab es gegen Climbach einen kleinen Dämpfer. Das Team lies überraschend einen Punkt liegen. Im 2. Spiel gegen den NSC ließ man aber nichts "anbrennen":

 Da Auf­stei­ger Grün-Weiß Gie­ßen beim TSV Klein-Lin­den II sei­ne Gren­zen auf­ge­zeigt be­kam, sind nun nur noch die TSF Heu­chel­heim und der Post SV Gie­ßen, der ge­gen­über der Kon­kur­renz al­ler­dings zwei bis drei Be­geg­nun­gen we­ni­ger aus­ge­tra­gen hat, in der Be­zirks­li­ga un­ge­schla­gen. In den hin­te­ren Ge­fil­den wird deut­lich, dass die TTG Mü­cke II nach ih­rer Nie­der­la­ge beim VfB Rup­perts­burg wohl be­züg­lich des Klas­sen­er­halts die schlech­tes­ten Kar­ten hat. (Ergänzung 19.10.2016)

przybylik-milosz-16-04-230.jpgPrzy­by­lik, El­za­her und Preuß füh­ren Gie­ße­ner SV zu zwei wich­ti­gen Sie­gen / Nach­wuchs­ta­lent Ja­ni­cki blüht auf - Die bei­den Wo­che­nen­der­fol­ge ge­gen den VfR Fehl­heim und bei DJK BW Müns­ter lässt die GSV-Ober­li­gaak­teu­re erst ein­mal wie­der ru­hig schla­fen. Die Chan­ce ge­gen stark er­satz­ge­schwäch­te Fehl­hei­mer lie­ßen sich die Schwim­mer nicht ent­ge­hen, ge­gen Müns­ter wa­ren zwei Zäh­ler das er­klär­te Ziel – und man ließ den Wor­ten Ta­ten fol­gen. Über­ra­gend prä­sen­tier­ten sich Mi­losz Przy­by­lik (im Bild), Mo­ha­med Ga­ber El­za­her und Sa­mu­el Preuß, die in bei­den Be­geg­nun­gen un­ge­schla­gen blie­ben.

h2-wingert-boldt-16-01-230.jpgDie Be­zirks­ober­li­ga-Meis­ter­schaft wird au­gen­schein­lich nur zwi­schen dem Gie­ße­ner SV II und dem NSC W.-Stein­berg II aus­ge­tra­gen. Die Schwim­mer fei­er­ten am Wo­che­nen­de bei drei Sie­gen sechs Ha­ben­zäh­ler.

 TSV kas­siert zwei wei­te­re Nie­der­la­gen / TTG Ebers­tadt-Mu­schen­heim mar­schiert an Ta­bel­len­spit­ze - Nach zwei wei­te­ren Nie­der­la­gen wird die Si­tua­ti­on für den TSV Beu­ern in der Be­zirks­klas­se 1 dra­ma­tisch. Da­ge­gen mar­schiert die TTG Ebers­tadt-Mu­schen­heim nach ei­nem er­neu­ten 9:1-Sieg vor­ne weg. Lehr­geld be­zah­len muss­ten die Auf­stei­ger von GW Gie­ßen II und vom TSV Grün­berg.

Milosz Przy­by­lik triumphiert Adam Janicki gegen Gao
Der Gie­ße­ner SV ver­passt Über­ra­schung in Braun­fels nur knapp / „Na­tür­lich ste­hen wir jetzt un­ter Druck“ - Zum zwei­ten Mal hin­ter­ein­an­der schaff­te es der Gie­ße­ner SV in der Ober­li­ga Hes­sen nicht, ei­ne gu­te Leis­tung in et­was Zähl­ba­res um­zu­wan­deln. Nach ei­ner Nie­der­la­ge im Ab­schluss­dop­pel muss­ten sich die GSVler dem TV Braun­fels im hei­mi­schen Der­by mit 7:9 ge­schla­gen ge­ben. „Wir woll­ten ei­nen Punkt ho­len. Das war auch im Be­reich des Mög­li­chen. Es hat halt lei­der nicht ge­reicht“, sag­te GSV-Ka­pi­tän Sa­mu­el Preuss.

Der Gie­ße­ner SV II mar­schie­rt in der Be­zirks­ober­li­ga vorne­weg. Ge­gen den Ab­stiegs­kan­di­da­ten TV An­gers­bach er­spiel­te das Team einen ho­hen Sie­g.

 

Samuel Preuss - Dieter Buchenau - Gießener SV 2016Es wird keine leichte Saison für den Gießener SV in der Oberliga Hessen. Nach dem Sieg gegen Mittelbuchen stellte sich mit dem TuS Kriftel eine Mannschaft von einem deutlich höheren Kaliber an der Lahn vor. Gegen den TuS mussten sich die Weststädter mit 6:9 geschlagen geben. „Ein bisschen haben wir mit einem 8:8 geliebäugelt. Wir dürfen uns aber nicht beschweren, denn die meisten knappen Spiele haben wir für uns entschieden. Insofern geht die Niederlage in Ordnung“, sagte Mannschaftsführer Samuel Preuss. Gießener SV – TuS Kriftel 6:9: Bereits in den Doppeln gerieten die GSVler ins Hintertreffen. Einzig Milosz Przybylik/ Mohammed Gaber Elzaher punkten für die Hausherren. Gegen Christian Schneider/Tobias Schneider behielt der Gießener mit 11:6, 3:11, 11:7, 13:15 und 11:1 die Oberhand. Sowohl das Teenager- Duo Adam Janicki/Michael Merkel als auch Samuel Preuss/Dieter Buchenau mussten gegen Björn Fröhlich Walgenbach/ Matthias Stockhofe und Martin Schlicht/Ingo Voss in vier Sätzen die Segel streichen.

 

Der tra­di­ti­ons­rei­che in­ter­na­tio­na­le Grand Prix des Tisch­ten­nis-Ver­ban­des Nie­der­sach­sen für Schü­ler fand in die­sem Jahr in Rin­teln statt. Bei sei­ner 30. Auf­la­ge gin­gen 16 Mann­schaf­ten an die Ti­sche. Vor­jahrs­sie­ger Hes­sen wur­de in dem er­le­se­nen Feld Fünf­ter. Dem hes­si­schen Te­am ge­hör­te der für den Gie­ße­ner SV spie­len­de Heu­chel­hei­mer Adam Ja­ni­cki an.

Tom Ae­be­rhard mit drei Me­dail­len - Heu­chel­hei­mer bei Kreis-Ein­zel­meis­ter­schaf­ten des Nach­wuch­ses er­folg­reich­ster Teil­neh­mer / TTC Wiß­mar holt sechs Ti­tel

Beim NSC Wat­zen­born-Stein­berg gin­gen die Tisch­ten­nis-Kreis-Ein­zel­meis­ter­schaf­ten des Nach­wuch­ses über die Büh­ne. Dies­mal be­strit­ten 74 Mäd­chen und Jun­gen im Al­ter bis 17 Jah­re die Wett­kämp­fe um die Qua­li­fi­ka­ti­on zu den Be­zirks­ein­zel­meis­ter­schaf­ten. Er­folg­reich­ster Ver­ein war er­neut der TTC Wiß­mar mit sechs Tti­teln, ge­folgt von den TSF Heu­chel­heim (3). Be­mer­kens­wert ist, dass bei der Hälf­te der aus­ge­tra­ge­nen Wett­be­wer­be prak­tisch kei­ne Dop­pel­kon­kur­renz zu­stan­de kam. Zum er­folg­reich­sten Teil­neh­mer avan­cier­te Tom Ae­be­rhard (TSF Heu­chel­heim) mit dem Ein­zel­ti­tel bei den Schü­lern B so­wie sei­nen bei­den Sil­ber­me­dail­len in den Dop­pel­kon­kur­ren­zen Schü­ler A und B.

Un­an­ge­foch­ten blieb Tim Neu­hof (TTC Wiß­mar) im Wett­be­werb der männ­li­chen Ju­gend: In der En­drun­de un­ter­la­gen Nik­las Jung, Chris­ti­an Spee (bei­de NSC) und Ju­li­an Langs­dorf (TSV Klein-Lin­den) je­weils glatt mit 0:3. Mi­chel Sei­bert (TTC Wiß­mar) be­zwang im Kampf um Bron­ze den NSCler Spee. Im Dop­pel muss­te sich Neu­hof mit Part­ner Sei­bert al­ler­dings der Gie­ße­ner Kom­bi­na­ti­on Mer­ha­wie Ki­ros/Ju­li­an Langs­dorf (Gie­ße­ner SV/TSV Klein-Lin­den) ge­schla­gen ge­ben.

Be­son­ders span­nend ging es in der Schü­ler A-Kon­kur­renz her, denn von den sie­ben End­run­den­be­geg­nun­gen en­de­ten vier mit 3:2. Im Vier­tel­fi­na­le setz­ten sich so No­ël Krei­ling (TTC Wiß­mar) ge­gen den Heu­chel­hei­mer Tom Ae­be­rhard, Nik­las Jung (NSC) ge­gen Flo­ri­an Nie­berg­all (VfR Lin­den­struth) so­wie der spä­te­re Meis­ter Mark Weiß (TSF Heu­chel­heim) ge­gen Mer­ha­wie Ki­ros (GSV) nur knapp durch. In den Hab­fi­nals be­haup­te­ten sich Weiß (3:0 über Tor­ben Schwab/SV In­hei­den) und Jung (3:1 über Krei­ling) deut­lich, im End­spiel muss­te Weiß ge­gen Jung al­ler­dings wie­der über fünf Sät­ze zum Kreis­meis­ter­ti­tel. Im Dop­pel über­rasch­ten Leon Fink/ Tor­ben Schwab (In­hei­den) die fa­vo­ri­sier­ten Ae­be­rhard/Weiß.

Beim Wett­be­werb der B-Schü­ler ging Ae­be­rhard als Fa­vo­rit ins Ren­nen und be­stä­tig­te die­se Rol­le mit aus­nahms­los 3:0-Sie­gen bis ins Fi­na­le – und auch da muss­te Adri­an Spil­ler (TSV Lüt­zel­lin­den) beim 0:3 glatt pas­sen. Das Dou­ble ge­lang Ae­be­rhard je­doch nicht, weil Aa­ron Kum­ru/Finn Wil­helm (TSG Leih­ge­stern) dem Heu­chel­hei­mer (mit Part­ner Nik­las Man­ser/TSG Leih­ge­stern) den Ti­tel weg­schnapp­ten.

Dop­pel-Er­fol­ge - In den Wett­be­wer­ben der weib­li­chen Ju­gend so­wie der Schü­ler­in­nen B war die Ein­zel­sie­ge­rin auch im Dop­pel­wett­be­werb auf dem höch­sten Trepp­chen zu fin­den: Vi­vien­na Morsch (TTC Wiß­mar/ im Dop­pel mit Lo­re­na Morsch/NSC) bei der Ju­gend, so­wie Lin­da Sei­bert (im Dop­pel mit Han­na Hwang/eben­falls Wiß­mar). Im Ju­gend-Ein­zel gab V. Morsch nur ge­gen die Zwei­te The­re­sa Wöll (TSV Lang­göns) ei­nen Satz ab.

Glü­cklich setz­te sich Lin­da Tren­schel (TSV Al­len­dorf/Lda.) mit 11:9 im fünf­ten Satz in der Schü­ler­in­nen A-Kon­kur­renz ge­gen Ei­leen Mö­bus (SV In­hei­den) durch, bei den B-Schü­ler­in­nen kas­sier­te Lin­da Sei­bert (TTC Wiß­mar) im Grup­pen­spiel gar ei­ne Nie­der­la­ge ge­gen Pau­la En­gel (SV In­hei­den). Da­durch wie­sen drei Teil­neh­me­rin­nen ei­ne Bi­lanz von 4:1 auf, Lo­re­na Morsch (NSC) ver­pass­te nur auf­grund des schlech­te­ren Satz­ver­hält­nis­ses den Sprung ins Halb­fi­na­le. In zwei span­nen­den Be­geg­nun­gen schaff­ten Sei­bert (3:2 über Va­nes­sa Tren­schel/TSV Al­len­dorf/Lda.) und En­gel (3:2 über Han­na Hwang/Wiß­mar) die End­spiel­teil­nah­me. Hier dreh­te Sei­bert den Spieß um und re­van­chier­te sich für die Nie­der­la­ge in der Grup­pe. Sei­bert ge­wann mit ih­rer Ver­eins­ka­me­ra­din Hwang auch das Dop­pel vor Sol­veig Ehrt/Pau­la Lui­sa Mül­ler (TTC Wiß­mar/TSF Heu­chel­heim).

Drei hei­mi­sche Tisch­ten­nis-Ak­teu­re wa­ren bei der Hes­sen-Rang­lis­te „Top 16“ in Drie­dorf am Start. Die bei­den Nord­ecker Lea und Mar­co Groh­mann er­reich­ten hier den sieb­ten Platz. Jan Hart­mann vom NSC Wat­zen­born-Stein­berg kam auf Rang 13.

„Im weib­li­chen Be­reich war es das stärk­ste Feld seit Jah­ren“, mein­te Ver­bands­trai­ner To­bi­as Kirch. Er stell­te auch die be­son­de­re Her­aus­for­de­rung der „Top 16“ her­aus: „Bei 15 Spie­len wird den Ak­teu­ren al­les ab­ver­langt und am En­de setz­ten sich die men­tal Stärk­sten durch.“ Gu­te Ner­ven be­wies Lea Groh­mann (TTC Staf­fel) im Wett­be­werb der Da­men vor al­lem bei den vier Sie­gen, die sie im Ent­schei­dungs­satz er­rang. Nur zwei­mal hat­te sie im fünf­ten Durch­gang das Nach­se­hen. Hier muss­te sie der spä­te­ren Rang­lis­ten­sie­ge­rin An­ne Bun­des­mann (TSV Lang­stadt) und der Dritt­plat­zier­ten Ana­sta­sia Bon­dar­eva (VfR Fehl­heim) den Vor­tritt las­sen. Lea Groh­mann kam mit acht Sie­gen und sechs Nie­der­la­gen auf den sieb­ten Platz.

Eben­falls als Sieb­ter schloss Mar­co Groh­mann (TTV Stadt­al­len­dorf) das Tur­nier ab. Der Nord­ecker schlug da­bei Ge­samt­sie­ger Jan­nik Xu (TTC Se­li­gens­tadt) und Hes­sen­meis­ter Tors­ten Mäh­ner (TLV Ei­chen­zell) je­weils mit 3:0. Ge­samt­rang sie­ben be­deu­te­ten am En­de auch die Qua­li­fi­ka­ti­on zur Hes­sen­meis­ter­schaft.

Jan Hart­mann ge­lang­te mit vier Sie­gen und 21:37 Sät­zen auf Rang 13. Nach drei Nie­der­la­gen zum Auf­takt war er na­he dran an ei­nem Er­folg über Hes­sen­meis­ter Mäh­ner, muss­te sich je­doch im fünf­ten Ab­schnitt 9:11 ge­schla­gen ge­ben. Gleich da­rauf bot er auch Xu her­vor­ra­gend Pa­ro­li, un­ter­lag aber wie­der im Ent­schei­dungs­satz. Im An­schluss ge­lang Hart­mann der er­ste Er­folg und zu­gleich der er­ste Fünf­satz­sieg. Deut­li­cher fie­len sei­ne Sie­ge in den Run­den acht, neun und elf aus. In sei­nem dritt­letz­ten Match gab es für Jan Hart­mann noch ei­ne hauch­dün­ne Fünf­satz­nie­der­la­ge, die schließ­lich den Sprung auf Platz zwölf ver­hin­der­te.

2x AckerAuch im zwei­ten Sai­son­match ge­lang dem Gie­ße­ner SV II ein deut­li­cher 9:3-Sieg ge­gen den FV Ful­da-Ho­ras II. Nach einem 1:2 in den Doppeln gab  nur noch der Teamchef einen Zähler ab! 

Gie­ße­ner SV III – TSV Grün­berg 9:2: Die Schwim­mer oh­ne Ap­punn, beim Auf­stei­ger fehl­te Flei­scher. Die Gäs­te ver­kauf­ten sich bes­ser als das Er­geb­nis ver­mu­ten lässt: So un­ter­la­gen Er­satz­mann Ke­vin Theiß (gg. Gau) und Pa­trick Heinl (gg. Frie­de) je­weils hauch­dünn mit 10:12 im Ent­schei­dungs­satz. Es blieb bei den bei­den Zäh­lern durch Schar­mann/Piel­ka und Da­ni­el Klinc, der sich knapp ge­gen Cor­de­ro durch­setz­te. Die Gast­ge­ber hol­ten sich ih­ren zwei­ten Sieg ge­gen ei­nen Auf­stei­ger durch die Punk­te von Cor­de­ro/Frie­de, Kha­meh­gir/Bäu­er­lein, Ju­lio Cor­de­ro, Ar­ne Frie­de (2), Pej­man Kha­meh­gir, Ti­mo Bäu­er­lein, Rolf Gau und Rei­ner Mai­er.

 

Seit kurzem ist es wieder in den Sporthallen Mittelhessens zu hören: Gespannte Ruhe, Geklacker, Emotionsausbruch – die Tischtennis-Saison hat wieder begonnen! Für alle, die vielleicht gerade überlegen, eine sportliche Karriere an der Platte (Vorsicht, umstrittener Begriff!) anzustreben, hier eine lockere Übersicht von A-Z zu (fast) allem, was beim Tischtennis wichtig ist. Auch aktive Spieler können vielleicht das ein oder andere dazulernen.

Gie­ße­ner SV mit gu­tem Aus­wärts­auf­tritt - Youngs­ter viel­ver­spre­chend - Der Gie­ße­ner SV kam am er­sten Spiel­tag der Ober­li­ga Hes­sen gut aus den Start­lö­chern und fuhr ei­nen 9:4-Aus­wärts­sieg beim SV Mit­tel­bu­chen ein. „Wir sind mit dem Spiel sehr zu­frie­den. Wir wa­ren zwar der Fa­vo­rit, aber man weiß ja nie wie es läuft – ge­ra­de im er­sten Spiel der Sai­son“, zeig­te sich Cap­tain Sa­mu­el Preuss nach dem Spiel er­leich­tert.

 Die zwei­te Mann­schaft des Gie­ße­ner SV ist mit ei­nem deut­li­chen 9:3-Sieg beim VfL Lau­ter­bach in die Be­zirks­ober­li­ga-Punk­trun­de 2016/17 ge­star­tet. Für den VfL war der GSV II ei­ne Num­mer zu groß. Nach knapp zwei Stun­den war die ein­sei­ti­ge Par­tie ge­lau­fen.

 

Adam Janicki Gießener SV Erst­mals oh­ne Jür­gen Boldt / Star­kes Nach­wuchs­trio / Mi­losz Przy­by­ik soll Mann­schaft füh­ren - Die ver­gan­ge­ne Sai­son lief für die Her­ren des Gie­ße­ner SV in der Ober­li­ga Hes­sen zwei­ge­teilt: Nach ei­ner über­ra­schend sehr star­ken Hin­run­de und dem Über­win­tern auf Rang zwei lief bei den „Schwim­mern“ in der Rück­run­de gar nichts mehr zu­sam­men, so­dass man bis in die un­te­re Ta­bel­len­hälf­te ab­rutsch­te. „Die­se Berg- und Tal­fahrt soll die­se Sai­son ver­mie­den wer­den“, sagt der neue Mann­schafts­füh­rer Sa­mu­el Preuss.

Da mit dem TTC Ful­da-Ma­ber­zell III und der TTG Kir­torf-Er­men­rod zwei star­ke Te­ams nicht auf­stiegs­be­rech­tigt sind, könn­te dies so­wohl dem GSV II als auch dem NSC II in die Kar­ten spie­len. Bei­de hei­mi­schen Mann­schaf­ten ha­ben je­den­falls als Sai­son­ziel ei­nen Platz ganz oben ins Au­ge ge­fasst. In den hin­te­ren BOL-Ge­fil­den wer­den der TTC Gre­ben­hain, die TTG Büß­feld und der VFL Lau­ter­bach er­war­tet.

Kreis­ein­zel­meis­ter­schaf­ten in Wie­seck mit ge­rin­ger Teil­nah­me in Da­men A- und B-Klas­se / Her­ren A- und B-Ti­tel für NSC -
Dank der her­vor­ra­gen­den Or­ga­ni­sa­ti­on durch die TSG Wie­seck und ei­nes rei­bungs­lo­sen Tur­nie­ra­blaufs ver­lie­fen die Kreis­ein­zel­meis­ter­schaf­ten im Tisch­ten­nis in der Wie­se­cker Ried­hal­le zur Zu­frie­den­heit von Kreis­wart Gün­ter Laub. Ent­täuscht war die­ser je­doch be­son­ders „we­gen der ge­rin­gen Teil­nah­me in den Klas­sen A und B so­wie bei den Da­men“, und der Kreis­ver­ant­wort­li­che füg­te an: „Be­son­ders bla­ma­bel ist dies für den Start bei den Be­zirks­ein­zel­meis­ter­schaf­ten, die ja En­de Ok­to­ber eben­falls in Wie­seck statt­fin­den wer­den.“ Denn nur die Teil­neh­mer an Kreis­meis­ter­schaf­ten kön­nen auch auf Be­zirks­ebe­ne star­ten. Als Er­folg ist das statt­li­che Teil­neh­mer­feld von 34 in der D-Klas­se (bis 1600 TTR-Punk­te) zu wer­ten, hier soll im kom­men­den Jahr dem Wunsch ei­ner Tei­lung (in D1 bis 1600 und D2 bis 1400) Rech­nung ge­tra­gen wer­den.

 „Neh­men klei­ne Fa­vor­itens­tel­lung an“ - Der NSC Wat­zen­born-Stein­berg will den Ab­stieg in die Hes­sen­li­ga schnell ver­ges­sen ma­chen und hat sich als Ziel den di­rek­ten Wie­der­auf­stieg in die Ober­li­ga ge­setzt.
Da­bei gibt Mann­schafts­füh­rer Ste­fan Har­nisch dem jun­gen Fe­lix Stall­mach die Chan­ce, sich als sech­ster Spie­ler in der NSC-Er­sten durch­zu­set­zen. „Die Sai­son letz­tes Jahr in der Ober­li­ga hat uns trotz der häu­fi­gen Nie­der­la­gen sehr viel Spaß ge­macht. An­sons­ten freu­en wir uns na­tür­lich im­mer über en­ge und um­käm­pfte Spie­le, um auch den Zu­schau­ern, die uns im­mer mal wie­der in der Hal­le be­su­chen, ei­ni­ge schö­ne Tisch­ten­nis-Aben­de zu be­sche­ren“, lässt Jan Hart­mann die Lust auf Tisch­ten­nis re­gel­recht ver­spü­ren.

Hei­mi­sches Trio mit un­ter­schied­li­chen Ziel­set­zun­gen / Auf­stei­ger Klein-Lin­den oh­ne Il­lu­sio­nen
Nach dem nach­träg­li­chen Auf­stieg des TSV Klein-Lin­den in die Ver­bands­li­ga se­hen die Gie­ße­ner Vor­städ­ter, die meh­re­re Ak­teu­re ver­lo­ren ha­ben bzw. ak­tu­ell nicht zur Ver­fü­gung ste­hen, das Un­ter­neh­men als Her­aus­for­de­rung an, die man oh­ne Il­lu­sio­nen, je­doch mo­ti­viert an­ge­hen will. Ei­nen aus­ge­mach­ten Fa­vor­iten hat die Li­ga die­ses Jahr nicht zu bie­ten, so­dass man ge­spannt sein darf, wer sich im obe­ren Ta­bel­len­drit­tel fest­set­zen wird. Wenn der TSV Al­len­dorf/Lda. mit der an­ge­kün­dig­ten Auf­stel­lung auch wirk­lich öf­ter an­tritt, dann ist ihm ei­ne gu­te Rol­le zu­zu­trau­en. Der TV Gro­ßen-Lin­den da­ge­gen ist be­strebt, den Klas­sen­er­halt so früh wie mög­lich in tro­cke­ne Tü­cher zu be­kom­men. Wie in der ver­gan­ge­nen Run­de dürf­te sich ein en­ges Mit­tel­feld bil­den, in dem man auch schnell nach un­ten ab­rut­schen kann.

Mit­tel­feld­platz nach Ab­stieg als Ziel / Auf­ge­bot von Po­li­zei­dienst­plan ab­hän­gig -  Nach ei­ner Sai­son in der Re­gio­nal­li­ga keh­ren die Da­men des NSC Wat­zen­born-Stein­berg in die Ober­li­ga zu­rück. In der hö­he­ren Klas­se blie­ben die Pohl­hei­me­rin­nen oh­ne Punkt­ge­winn. Ent­spre­chend for­mu­liert Mann­schafts­füh­re­rin Me­la­nie Morsch mit ei­nem gu­ten Schuss Selbst­iro­nie das er­ste Ziel für die neue Spiel­zeit: „Wir wol­len re­la­tiv zü­gig un­ser er­stes Spiel ge­win­nen, denn der letz­te Sieg ist ja schon ei­ne gan­ze Wei­le her.“ Ge­nau ge­nom­men da­tiert die­ser Er­folg vom 29. März 2015.

Beu­ern, Heu­chel­heim und Ab­stei­ger Wat­zen­born II wol­len Klas­se hal­ten / Per­so­nal­sor­gen beim TSV - Ent­täu­schend klein war in der ver­gan­ge­nen Sai­son das Start­er­feld der Da­men-Hes­sen­li­ga. Nur acht Te­ams gin­gen sei­ner­zeit ins Ren­nen. In der kom­men­den Spiel­zeit folgt ein an­de­res Ex­trem. Dies­mal gibt es zwölf Hes­sen­li­ga-Mann­schaf­ten. Drei da­von stam­men aus dem Kreis Gie­ßen. Der NSC Wat­zen­born-Stein­berg II kommt nach ei­nem Jahr in der Ober­li­ga zu­rück, wäh­rend der TSV Beu­ern und die TSF Heu­chel­heim sich als Auf­stei­ger in der Klas­se be­haup­tet ha­ben.

Die bei­den hei­mi­schen Te­ams in der Da­men-Ver­bands­li­ga tref­fen zum Sai­son­be­ginn di­rekt auf­ein­an­der. Am 17. Sep­tem­ber kommt es zum Der­by zwi­schen dem NSC Wat­zen­born-Stein­berg III und der SpVgg. Fran­ken­bach. Tags zu­vor ha­ben die NSCle­rin­nen be­reits ihr er­stes Match. Dann tre­ten sie bei dem stark ein­zu­schät­zen­den Auf­stei­ger TTG Vo­gels­berg an. Da­mit nicht ge­nug, gibt es für Wat­zen­born zum Auf­takt noch ein drit­tes Spiel in­ner­halb von drei Ta­gen. Dies be­strei­ten sie beim Fünf­ten der vor­an­ge­gan­ge­nen Spiel­zeit, dem TSC Frei­ge­richt-Neu­ses.

Die bei­den Gie­ße­ner Te­ams wol­len in der Da­men Be­zirks­ober­li­ga die Klas­se hal­ten. Die­se Auf­ga­be ist in die­sem Jahr be­son­ders schwie­rig, denn vier von zehn Mann­schaf­ten wer­den den Gang in die Be­zirks­li­ga an­tre­ten. So­wohl der TSV Beu­ern II als auch der SV Grün-Weiß Gie­ßen ha­ben mit Per­so­nal­sor­gen zu kämp­fen. Bei­de tref­fen be­reits am er­sten Spiel­tag (10. Sep­tem­ber) zum hei­mi­schen Der­by auf­ein­an­der.

Voraussetzung für die Nutzung ist ein autorisierter Vereinszugang für click-TT für beide Mannschaftsführer


 Genereller Ablauf der „automatisierten Spielverlegung“ (Kurzbeschreibung)
 
- Mannschaftsführer A will Spiel verlegen.
- i.d.R. Abstimmung mit Mannschaftsführer B auf neuen Spieltermin
- Aufruf Vereinsbereich click-TT, Spielbetrieb, gewünschtes Spiel auswählen
- Terminvorschlag (Datum und Zeit) vorgeben (max. zwei Vorschläge für Gegner)
- Vorschlag versenden automatisches Mail an Mannschaft B aus click-TT  
- Mannschaftsführer B erhält Antrag auf Spielverlegung per Mail
- Aufruf Vereinsbereich click-TT Zusage oder Ablehnung der Spielverlegung
- Begründung im Falle der Ablehnung.
 
- Klassenleiter erhält Mail über die einvernehmliche Spielverlegung
- Klassenleiter aktiviert/genehmigt Spielverlegung (oder lehnt diese ab)
- Mannschaften werden per Informationsmail benachrichtigt
- Spielplan wird mit neuem Termin und Uhrzeit aktualisiert
 
Bei Fragen steht die HTTV-Geschäftsstelle, Tobias Senst, 06403-9568-12 zur Verfügung.

TSF gel­ten als gro­ßer Fa­vo­rit auf die Meis­ter­schaft und neh­men die­se Rol­le auch an / Ver­let­zungs­sor­gen in Op­pen­rod / Spaß bei Grün-Weiß im Vor­der­grund

Die Meis­ter­schafts­fra­ge in der Be­zirks­li­ga scheint nach den Ein­schät­zun­gen der Mann­schafts­füh­rer mit den er­heb­lich ver­stärk­ten TSF Heu­chel­heim be­reits vor dem Sai­son­start ent­schie­den zu sein. Der TSV Klein­lin­den II und der TTC Wiß­mar sind von der for­mel­len Be­set­zung her noch zu den stär­ke­ren Te­ams zu zäh­len, ste­cken aber vol­ler Un­wäg­bar­kei­ten. Hin­ter die­sen Mann­schaf­ten wird sich ei­ne recht aus­ge­gli­che­ne Li­ga ent­wi­ckeln. Nach den Rang­lis­ten-Wer­ten ge­se­hen, ist die TTG Mü­cke II si­cher­lich der er­ste Ab­stiegs­kan­di­dat, um den zwei­ten und den ge­fähr­li­chen Re­le­ga­ti­ons­platz dürf­te es da­ge­gen ein mäch­ti­ges Ge­ran­gel ge­ben.

Auch TSG Wie­seck drückt auf Eu­pho­rie­brem­se / Ebers­tadt-Mu­schen­heim als Ti­tel-Ge­heim­fa­vo­rit
Die Meis­ter­schafts­vor­her­sa­gen der Mann­schafts­füh­rer sind ei­gent­lich ein­deu­tig: (Fast) al­le nen­nen den TSV Beu­ern als Topf­avo­rit. Nur der Be­zirks­li­gaabs­tei­ger selbst glaubt nicht an den di­rek­ten Wie­der­auf­stieg. Vor­ne mit­spie­len soll­ten auf je­den Fall auch die Te­ams aus Ebers­tadt-Mu­schen­heim und Wie­seck. In den Ab­stiegs­kampf wird wohl die hal­be Klas­se in­vol­viert sein, wo­bei man all­ge­mein der ver­spä­tet auf den Be­zirks­klas­sen­zug auf­ge­sprun­ge­nen zwei­ten Ver­tre­tung von Grün-Weiß Gie­ßen wohl kaum ei­ne ech­te Chan­ce ein­räumt. Aber auch die an­de­ren Auf­stei­ger wer­den sich eher nach hin­ten orien­tie­ren müs­sen.
 Hei­mi­sche Hes­sen­li­ga-Youngs­ter des TTC Wiß­mar in ver­trau­ter Auf­stel­lung / Gro­ßes Ziel Deut­sche Mann­schafts­meis­ter­schaf­ten
Mit je­weils den fünf glei­chen Spie­ler(in­ne)n wie in der ver­gan­ge­nen Sai­son pei­len so­wohl die Mäd­chen als auch die Jun­gen des TTC Wiß­mar in den Ju­gend-Hes­sen­li­gen den Tisch­ten­nis-Ti­tel und da­mit die Teil­nah­me an den Deut­schen Mann­schafts­meis­ter­schaf­ten im Ju­ni 2017 im thü­rin­gi­schen Bad Blan­ken­burg an. Nach der Vi­ze­meis­ter­schaft bei den Mäd­chen und Rang drei bei den Jun­gen in der letz­ten Meis­ter­schafts­run­de wol­len bei­de Mann­schaf­ten dies­mal im „grü­nen Herz Deutsch­lands“ zum ganz gro­ßen Coup aus­ho­len.

Die Teamseiten der einzelnen Mannschaften sind aktualisiert und verfügbar. Wie immer kann die Mannschaftsseite über eine Subdomain [team].gsvTT.de erreicht werden. Über "herren5.gsvTT.de"  ist zum Beispiel die 5. Herrenmannschaft erreichbar.
Herren 1 | Herren 2 | Herren 3 | Herren 4 | Herren 5 | mJugend 1  | Archiv

Der Start in die neue Saison steht vor der Tür. Das 5. Herrenteam um Mannschaftsführer Werner Simon läutet in Lollar-Odenhausen die  Saison 2016/17 ein. Man darf sich wieder über viele spannende Wettkämpfe von der Oberliga Hessen bis zur 3. Kreisklasse freuen. Alle Termine der einzelnen GSV-Mannschaften sind hier abrufbar:
Gesamtplan | 1.Herren | 2.Herren | 3.Herren | 4.Herren | 5.Herren | 1.Jungen

Wie in den vergangenen Jahren werden von gsvTT.de wieder die Prognosen für Spielklassen von Bundesliga bis zur Kreisklasse Gießen veröffentlicht, diesmal zusätzlich mit allen deutschen Oberligen und allen Bezirksklassen aus dem Bezirk Mitte. Die Favoriten und Abstiegskandidaten sind indentifiziert. Veränderungen über die vergangenen Jahre können Statistiker in der Gesamtbilanz betrachten. Manche Legenden über  "spielstarke Regionen" sind widerlegt,  gelegentlich aber auch bestätigt!

Zwei Wo­chen nach den Top-Rang­lis­ten­tur­nie­ren der Ju­gend und Schü­ler/in­nen B wa­ren beim zwei­ten Teil der hes­si­schen Tisch­ten­nis-Rang­lis­ten die Teil­neh­mer/in­nen des Top28-Tur­niers der Schü­ler­in­nen A und des Top32 der Schü­ler A in Ri­chels­dorf so­wie die des Top18- der Schü­ler­in­nen C und des Top21-Wett­be­werbs der Schü­ler C in Kö­nigs­tein am Start.

Am be­sten schnit­ten von den ins­ge­samt fünf hei­mi­schen Teil­neh­mern Christ­ine Prell (TTC Wiß­mar/Schü­ler­in­nen A) und Lo­re­na Morsch (NSC Wat­zen­born-Stein­berg/Schü­ler­in­nen C) mit En­drang­lis­ten­platz sechs ab. Tim Neu­hof (TTC Wiß­mar) wur­de beim A-Schü­ler-Wett­be­werb Sieb­ter. No­ël Krei­ling (TTC Wiß­mar) und Tom Ae­be­rhard (TSF Heu­chel­heim) fin­den sich bei den C-Schü­lern auf den Rän­gen acht und neun wie­der.

Be­gon­nen wur­den al­le Tur­nie­re in je­weils vier Vor­run­den-Grup­pen, am Sonn­tag spiel­ten dann die be­sten drei bzw. vier je­der Grup­pe in ei­ner 12-er-Grup­pe die End­plat­zie­run­gen aus.

In die Top 12 schaff­te es die C-Schü­le­rin Lo­re­na Morsch mit ei­ner Vor­run­den­bi­lanz von 3:2, nahm al­ler­dings zwei Nie­der­la­gen ge­gen Ma­xi­mov (SG Sos­sen­heim) und Kem­pa (TTC Off­heim) in die En­drun­de mit. Dort konn­te sie dann fünf Be­geg­nun­gen für sich ent­schei­den, da­run­ter auch die ge­gen die Viert­plat­zier­te Ei­fert (TTG Vo­gels­berg). Bei zu­sätz­lich drei Nie­der­la­gen stand als Ab­schluss­plat­zie­rung im­mer­hin noch Rang sechs zu Bu­che.

Bei den Schü­lern C be­leg­te Tom Ae­be­rhard nach der er­war­te­ten Nie­der­la­ge ge­gen den Topf­avor­iten Köll­ner (SVH Kas­sel) in sei­ner Grup­pe Platz zwei, No­ël Krei­ling er­reich­te nach Mis­ser­fol­gen ge­gen Schub­ert (VfR Fehl­heim) und Hans (SG Mar­bach) als Grup­pen­drit­ter die En­drun­de.

Bei den Top 12 ka­men dann für Ae­be­rhard nur noch zwei Sie­ge ge­gen Hans (SG Mar­bach) und sen­sa­tio­nell ge­gen den spä­te­ren Zweit­plat­zier­ten Kie­sel­bach (TTCGrä­fen-/Schnep­pen­hau­sen) da­zu, so­dass der Heu­chel­hei­mer auf Rang neun ab­schloss. We­sent­lich er­folg­rei­cher ver­lief das End­tur­nier für Krei­ling, der fünf Sie­ge und da­ne­ben vier Nie­der­la­gen ver­kraf­ten muss­te. Be­son­ders ge­gen Uong (TTC Flors­tadt/3.) blitz­te das Kön­nen des Wiß­ma­rers auf. Ge­gen Ae­be­rhard reich­te es zu ei­nem knap­pen 3:2-Er­folg. Auf­grund des schlech­te­ren Satz­ver­hält­nis­ses muss­te Krei­ling dem Nie­der-Rams­täd­ter Mer­ten, den er eben­falls be­siegt hat­te, den Vor­tritt las­sen und lan­de­te auf Rang acht.

Bei den A-Schü­ler/in­nen wa­ren die bei­den Wiß­ma­rer Nach­wuchs­as­se Tim Neu­hof und Christ­ine Prell am Start. Für Prell setz­te es in der Vor­run­de nach vier er­folg­rei­chen Be­geg­nun­gen zwei Nie­der­la­gen, die sie mit in die Haupt­run­de über­nahm. Ge­gen die in der En­drang­lis­te ganz vorn lan­den­den Tsut­sui (TTC Staf­fel/1.) und Vi­cky Jö­ckel (TTG Vo­gels­berg/2.) kas­sier­te die Wiß­ma­re­rin zwei 1:3-Nie­der­la­gen, trum­pfte aber ge­gen Hardt (TSG Ober­rad/3.) mit ei­nem 3:2-Er­folg auf. Die 1:3-Nie­der­la­ge ge­gen We­del (TTC Gins­heim/7.) kos­te­te dann ei­ne bes­se­re Plat­zie­rung als Rang sechs.

Tim Neu­hof hat­te ei­ne ganz schwie­ri­ge Vor­run­de zu über­ste­hen. Ge­gen den Grup­pen­sie­ger So­hal (TuS Krif­tel), den spä­te­ren Rang­lis­ten­zwei­ten, war der Wiß­ma­rer chan­cen­los. Dank des bes­se­ren Satz­ver­hält­nis­ses reich­te es aber zu Rang zwei und der En­drun­de. Ge­gen Faust (TTC Hep­pen­heim/4.) konn­te Neu­hof ei­nen Über­ra­schungs­er­folg fei­ern, aber mit der Nie­der­la­ge ge­gen Schopf (VfR Wies­ba­den/10.) gab es auch ei­nen Aus­rei­ßer nach un­ten. Auch durch die nur knap­pen 3:2-Sie­ge ge­gen Grum (SG An­spach/11.) und Berndt (TTC As­sen­heim/12.) ver­schlech­ter­te sich das Satz­ver­hält­nis der­art, dass er in der En­da­brech­nung De­mir­tas (SC Nies­te­tal/6.) den Vor­tritt las­sen muss­te.

Jan Hart­mann vom NSC Wat­zen­born-Stein­berg schaff­te bei den Be­zirks­rang­lis­ten­spie­len in Wöl­fers­heim die Qua­li­fi­ka­ti­on zur Hes­sen­rang­lis­te als Ge­samt­zwei­ter.

Au­ßer ihm star­te­ten noch Ar­ne Frie­de vom Gie­ße­ner SV und Se­bas­ti­an Haupt vom SV Oden­hau­sen. Frie­de er­reich­te Platz 14 und Haupt kam auf den 15. Rang. Bei den Da­men gab es da­ge­gen kei­ne hei­mi­sche Be­tei­li­gung. Be­zirks­sport­wart Hei­ko Rot­her zeig­te sich ent­täuscht über die mä­ßi­ge An­zahl Gie­ße­ner Ak­teu­re.

Jan Hart­mann blieb in der Vor­run­de un­ge­schla­gen. Ar­ne Frie­de und Se­bas­ti­an Haupt gin­gen oh­ne Er­folg aus den Vor­run­den­grup­pen.

In der En­drun­de ver­lor der Wat­zen­bor­ner Jan Hart­mann mit 0:3 ge­gen Jä­ger (TTC Höchst/Nid­der). Er hol­te sich dann aber mit dem 3:1 Sieg ge­gen Wen­zel (TTC Dorn­heim) die Sil­ber­me­dail­le und die Qua­li­fi­ka­ti­on zur Hes­sen­rang­lis­te.

Un­ter den 23 hes­si­schen Ak­teu­ren war als ein­zi­ger hei­mi­scher Teil­neh­mer Chris­ti­an Fens­te­rer (TSV Klein­lin­den) bei den Deut­schen Tisch­ten­nis Meis­ter­schaf­ten für Leis­tungs­klas­sen in Pforz­heim da­bei. In drei Spiel­klas­sen A (Ver­bands­ebe­ne), B (Be­zirks­ebe­ne) und C (Kreis­ebe­ne) wur­den die be­sten Da­men und Her­ren der na­tio­na­len Ver­bands­klas­sen im Ein­zel und Dop­pel er­mit­telt.

Chris­ti­an Fens­te­rer hat­te sich für die Spiel­klas­se C (Kreis­ebe­ne) qua­li­fi­ziert. Im Ein­zel lief es zu­nächst sehr gut, denn nach drei Sie­gen ge­gen Birk (FC Max­hüt­te), Stas­ke (FC Döh­ren) und Oet­ke (SG Mag­de­burg) stand er als Grup­pen­sie­ger da. In der K.o.-Run­de star­te­te Fens­te­rer gut ge­gen Fit­zek (Bu­er), doch dann traf er auf Krohn (VfL Kel­ling­hu­sen), den spä­te­ren Deut­schen Meis­ter, dem er 1:3 un­ter­lag.

An Krohn konn­te sich Fens­te­rer mit Part­ner Sven Wir­sing (TTC Ober-Er­len­bach) in der er­sten Dop­pel­run­de re­van­chie­ren, dann je­doch ein Dé­jà-vu: Ein wei­te­res Lo­spech führ­te das hes­si­sche Duo ge­gen Birk/Knöpf­ler (Max­hüt­te/ TTC Büt­tel­bronn), die spä­te­ren Deut­schen Meis­ter. Nach dem 0:3 wa­ren al­le Me­dail­len­hoff­nun­gen aus­ge­träumt.

Je­weils acht Mäd­chen und Jun­gen hat­ten sich aus dem Tisch­ten­nis-Kreis Gie­ßen für die Be­zirks-En­drang­lis­ten qua­li­fi­ziert. Mit je­weils zwei Ver­tre­tern gin­gen die hei­mi­schen Jun­gen in den vier Al­ters­klas­sen in die Wett­kämp­fe, bei den Mäd­chen wa­ren es je­weils drei bei den Al­ters­klas­sen der Schü­ler­in­nen B und C. Alec Metsch (TTC Wiß­mar/männl. Ju­gend) und sei­ne Ver­eins­kol­le­gin Christ­ine Prell (Schü­ler­in­nen A) blie­ben un­ge­schla­gen und ge­wan­nen ih­re Kon­kur­ren­zen. Tim Neu­hof (TTC Wiß­mar/Schü­ler A), Si­na Mat­tern (eben­falls Wiß­mar/Schü­ler­in­nen B) so­wie Lo­re­na Morsch (NSC Wat­zen­born-Stein­berg/Schü­ler­in­nen C) wur­den Zwei­te ih­rer Wett­be­wer­be.

In­fol­ge ei­ner knap­pen 2:3-Nie­der­la­ge ge­gen Günt­her (TTG Mar­gre­ten­haun-Kün­zell) muss­te Sa­mi­ra Sa­fa­bakhsh (TTC Wiß­mar) bei der weibl. Ju­gend mit dem drit­ten Grup­pen­rang vor­lieb­neh­men. In der En­drun­de ge­lang ihr noch ein Sieg ge­gen Jö­ckel (TTG Vo­gels­berg), was sie als Ge­samt­fünf­te en­den ließ. In der Vor­run­de hat­te Christ­ine Prell bei den Schü­ler­in­nen A mäch­tig zu kämp­fen und ent­schied zwei Be­geg­nun­gen nur knapp mit 3:2 für sich. In der En­drun­de trum­pfte sie sou­ve­rän auf und ge­wann oh­ne Nie­der­la­ge die Be­zirks­rang­lis­te.

Die Nie­der­la­ge im Grup­pen­spiel ge­gen Kon­nertz (TTG Kir­torf-Er­men­rod) blieb die ein­zi­ge in der Kon­kur­renz der B-Schü­ler­in­nen für die Wiß­ma­re­rin Si­na Mat­tern, die so als Sil­ber­me­dail­len­ge­winn­erin ab­schloss. Han­na Hwang (TTC Wiß­mar) hat­te im Grup­pen­spiel Kat­ha­ri­na Krät­schmer (SV In­hei­den) be­siegt und lan­de­te in der En­da­brech­nung auf Rang sechs. Krät­schmer si­cher­te sich Rang sie­ben.

Oh­ne Vor­run­de wur­den die C-Schü­ler-Wett­be­wer­be durch­ge­führt. Bei den Mäd­chen schaff­te Lo­re­na Morsch (NSC W.n-Stein­berg) als Zwei­te den Sprung aufs Trepp­chen, sie muss­te al­lein ge­gen die Rang­lis­ten­sie­ge­rin Ei­fert (TTG Vo­gels­berg) ei­ne Nie­der­la­ge ein­ste­cken. Sol­veig Ehrt (TTC Wiß­mar) ge­lang ein knap­per 3:2-Er­folg über Se­lis Su Schmalz (TV Grün­in­gen), da­durch plat­zier­te sie sich als Sech­ste zwei Rän­ge vor der Grün­in­ge­rin. Bei den C-Jun­gen en­de­te der di­rek­te Ver­gleich zwi­schen No­ël Krei­ling (TTC Wiß­mar) und Tom Ae­ber-hard (TSF Heu­chel­heim) ein­deu­tig zu­guns­ten des Wiß­ma­rers, der da­durch die Na­se als Vier­ter vor Ae­be­rhard hat­te.

Zwei Jun­gen gin­gen beim B-Schü­ler­wett­be­werb ins Ren­nen, No­ël Krei­ling (TTC Wiß­mar) und Mark Weiß (TSG Gie­ßen-Wie­seck). Weiß wur­de mit nur ei­nem Sieg ge­gen Fi­scher (TTC Neu­berg) Grup­pen­letz­ter, Krei­ling be­haup­te­te den drit­ten Grup­pen­rang auf­grund des bes­se­ren Satz­ver­hält­nis­ses. Krei­ling lan­de­te letzt­lich auf Rang sechs, Weiß auf dem sieb­ten Platz.

Bei den A-Schü­lern und der männ­li­chen Ju­gend ver­tra­ten ne­ben Chris­ti­an Spee (NSC W.-Stein­berg) mit Tim Neu­hof, Alec Metsch und Ti­mo Gei­er drei Wiß­ma­rer Jun­gen den hei­mi­schen Kreis. Der spä­te­re Ge­samt­zwei­te Neu­hof hat­te in der Vor­run­de ge­gen Bei­er (TG Lang­en­sel­bold) ver­lo­ren. Da­durch reich­te es für Spee auf­grund des um ei­nen Satz schlech­te­ren Ver­hält­nis­ses ge­gen­über Bei­er in der En­da­brech­nung nur zu Rang sechs. Neu­hof si­cher­te sich die Sil­ber­me­dail­le. Beim Wett­be­werb der männ­li­chen Ju­gend ver­lor Ti­mo Gei­er in der Vor­run­de ge­gen Mal­ai­ka (TTC Dor­heim), in der En­drun­de hät­te er dann fast sei­nem Mann­schafts­ka­me­ra­den Alec Metsch in die Sup­pe ge­spuckt. Gei­er führ­te näm­lich ge­gen Metsch mit 2:1 und ver­lor beim 9:11 im fünf­ten Satz un­glü­cklich. Wäh­rend Metsch un­ge­schla­gen Rang­lis­ten­sie­ger wur­de, ver­lor Gei­er in der Be­geg­nung um die Bron­ze­me­dail­le ge­gen Ga­jar­szky (TTC Flors­tadt) mit 1:3 und wur­de Vier­ter.

Ne­ben den nach­ge­nann­ten Qua­li­fi­zier­ten wa­ren Ali­sa Dietz (TSV Beu­ern), Cé­li­ne Krei­ling (TTC Wiß­mar/bei­de weibl. Ju­gend) und Adam Ja­ni­cki (Gie­ße­ner SV/männl. Ju­gend) für die Lan­des­rang­lis­ten am 25./26. Ju­ni in Nau­heim/Groß-Ge­rau vor­no­mi­niert.

 Wieder einmal hat sich in den letzten Monaten das Wechselkarussell gedreht. Alle Veränderungen von und zu Gießener Vereinen sind hier aufgelistet. Während es im Damenbereich kaum bemerkenswerte Wechsel gab, haben bei den Männern vorallem der Gießener SV, der TSV Allendorf/Lumda und und die TTF Heuchelheim mächtig aufgerüstet um den Sprung in die nächst höhere Klasse zu machen.

Die We­ge der bei­den hei­mi­schen Spit­zen­clubs könn­ten nicht un­ter­schied­li­cher ver­lau­fen: Wäh­rend der Gie­ße­ner SV auf dem Trans­fer­markt kräf­tig zu­ge­schla­gen hat und drei wei­te­re Spie­ler für sein Ober­li­ga-Te­am ge­win­nen konn­te, setzt der NSC Wat­zen­born-Stein­berg nach dem Ab­stieg in die Hes­sen­li­ga auf be­währ­te Kräf­te.

Der TSV Allendorf/Lumda (Verbandsliga Mitte), Gießener SV II (Bezirksoberliga) und der TSV Heuchelheim (Bezirksliga) gehören in ihren Klassen nach Verstärkungen zu den Meisterschaftsfavoriten.

Kaum Ver­än­de­run­gen gibt es bei den hö­her­klas­si­gen Da­men-Mann­schaf­ten im Tisch­ten­nis-Kreis Gie­ßen. Nach dem Ab­lauf der Wech­sel­frist sind kei­ne Neu­zu­gän­ge zu ver­zeich­nen. Den ein­zi­gen Ab­gang müs­sen die TSF Heu­chel­heim ver­kraf­ten. Der Hes­sen­li­gist ver­liert mit Jes­si­ca Wiss­ler sei­ne Spit­zen­spie­le­rin und steht so si­cher vor ei­ner schwie­ri­gen Sai­son. Wiss­ler tritt künf­tig für die TSG Ober­rad in der Ober­li­ga an. Dort wird sie dann Mann­schafts­kol­le­gin der lang­jäh­ri­gen Wat­zen­bor­ner Bun­des­li­ga-Ak­teu­rin In­ka Döm­ges.

Beim NSC Wat­zen­born-Stein­berg wag­te die nun­mehr er­ste Mann­schaft nach der Auf­lö­sung des Erst­li­ga-Te­ams den Sprung in die Re­gio­nal­li­ga, stieg je­doch gleich in die Ober­li­ga ab. In die Er­ste des NSC auf­rü­cken wird Ka­ro­lin Schä­fer. Nach dem Ab­stieg des zwei­ten NSC-Te­ams geht es für die­ses in der Hes­sen­li­ga wei­ter. Ver­zich­ten muss das Te­am da­bei auf Ro­xa­na Przond­zi­on, die bis auf Wei­te­res pau­sie­ren wird.

Die drit­te hei­mi­sche Mann­schaft in der Hes­sen­li­ga ist der TSV Beu­ern. Nach ei­ner star­ken Run­de als Auf­stei­ger auf Rang drei gab es kei­nen Grund für Ver­än­de­run­gen. Eben­so sieht es bei der Beu­er­ner Zwei­ten in der Be­zirks­ober­li­ga aus. Die­se darf sich in der kom­men­den Spiel­zeit auf ein Lo­kal­der­by freu­en, denn die Da­men von Grün-Weiß Gie­ßen ha­ben den Auf­stieg ge­schafft. Sie wer­den mit den be­währ­ten Kräf­ten auch ei­ne Klas­se hö­her an der Start ge­hen.

Auch bei bei­den Ver­bands­li­gis­ten (SpVgg Fran­ken­bach, NSC W.-Stein­berg III) gibt es we­der Zu- noch Ab­gän­ge. Fast schon als Neu­zu­gang zu be­wer­ten ist aber, dass die Fran­ken­ba­che­rin­nen nun wie­der mit Ni­co­le Schmidt pla­nen dür­fen. Sie steht nach ih­rer Ba­by­pau­se wie­der für Ein­sät­ze be­reit.

Igor Maruk Gießener SVDer Gießener SV hat Großes vor – allen voran Jürgen Boldt. Der langjährige Spieler und Sponsor hat nach dem Klassenerhalt in der Tischtennis- Oberliga bereits für die kommende Runde aufgerüstet und rückt dafür selbst ins zweite Glied. Was ist seine Vision?

Der Gießener SV hat aufgerüstet für das zweite Jahr in der Tischtennis-Oberliga. Sicher wird die Rede von einer Söldnertruppe aus der Gießener Weststadt sein, auch von mangelnder langfristiger Planung, von Traumtänzereien – doch diesmal besteht ein entscheidender Unterschied: Die Mannschaft ist jung, hungrig und nicht um, sondern von GSV-Gönner Jürgen Boldt aufgebaut.

Dieter Buchenau Gießener SVZwei Teil­neh­mer aus dem hei­mi­schen Tisch­ten­nis-Kreis hat­ten sich für die Deut­schen Meis­ter­schaf­ten der Se­nio­ren vom 14. bis 16. Mai in Kas­sel qua­li­fi­ziert. Für Die­ter Buch­enau (Gie­ße­ner SV/Ü 50), im Vor­jahr Sil­ber­me­dail­len­ge­win­ner, und Ale­xan­der Weiß (TTV Richts­berg/Ü 40) ver­lief das Mam­mut­tur­nier un­glü­cklich, denn bei­de schie­den in­fol­ge Lo­spech früh­zei­tig aus.

Im Au­gust 2011 star­te­te beim SV Grün-Weiß Gie­ßen nach lan­gen Jah­ren oh­ne Frau­en-Ab­tei­lung das Pro­jekt Da­men-Tisch­ten­nis. Und in kur­zer Zeit wur­de be­reits viel er­reicht: In der Re­le­ga­ti­on ge­lang der er­sten Da­men­mann­schaft mit dem kürz­lich fest­ge­mach­ten Auf­stieg in die Be­zirks­ober­li­ga be­reits der drit­te Sprung nach oben. Auch des­halb be­mer­kens­wert, weil die GWG-Ka­der in der kur­zen Zeit schwer ver­kraft­ba­re Ab­gän­ge wie von San­ny Holz­äp­fel, Kat­ha­ri­na Rei­mers und be­son­ders Ka­te­ry­na Ser­ga­to­va kom­pen­sie­ren muss­ten – und of­fen­sicht­lich konn­ten, denn nach­dem das Te­am um Dé­si­rée Wirk­ner, Sig­rid Dis­se, An­na Hoß­feld, Ga­bri­e­le Jung, Ni­na Diet­rich und Sa­bri­na Krieg den zwei­ten Platz in der dies­jäh­ri­gen Be­zirks­li­ga er­obert hat­te, ge­lang den Grün-Wei­ßen mit ei­nem 8:4-Re­le­ga­ti­ons­sieg ge­gen den TTC Mit­tel­aschen­bach nun der Satz in die Be­zirks­ober­li­ga.

Für Wolf­gang Orth, der an der Wie­der­be­le­bung des Da­men­tisch­ten­nis bei Grün-Weiß maß­ge­bli­chen An­teil hat­te, ha­ben ins­be­son­de­re zwei Fak­to­ren zum Er­folg ge­führt: „Die Mann­schaft ist mit dem Aus­fall von zwei Stamm­spie­le­rin­nen sehr gut um­ge­gan­gen. Zu­dem hat Wirk­ner ei­ne her­aus­ra­gen­de Rück­run­de ge­spielt.“

Die Gie­ße­ne­rin­nen muss­ten fast die ge­sam­te Run­de oh­ne Dis­se und Hoß­feld aus­kom­men, die aus be­ruf­li­chen und ge­sund­heit­li­chen Grün­den im­mer sel­te­ner an die Plat­te tre­ten konn­ten. An­statt zu ver­zwei­feln, ga­ben die üb­ri­gen Stamm­spie­le­rin­nen aber um­so mehr Voll­gas. Zu­dem sorg­ten die Er­satz­kräf­te aus den an­de­ren GWG-Mann­schaf­ten oft für Fu­ro­re. Spit­zen­spie­le­rin Wirk­ner leg­te schließ­lich ei­ne Rück­run­de hin, die ih­res­glei­chen sucht. Ins­be­son­de­re im Spiel ge­gen Li­ga­pri­mus SV Mar­bach mach­te Wirk­ner mit drei Ein­zel­sie­gen auf sich auf­merk­sam.

Wirk­ner bricht in ih­rem Rück­blick auf die Sai­son ein Lan­ze für Jung, die vor der Sai­son aus Leih­ge­stern zum ehe­ma­li­gen Po­li­zei­sport­ver­ein ge­wech­selt war. „Ga­bi tut der Mann­schaft ein­fach gut. Sie ist im­mer mit Freu­de an der Plat­te. Das ist ziem­lich an­ste­ckend. Au­ßer­dem hat sie vie­le wich­ti­ge Punk­te ge­holt!“ Ge­gen Mit­tel­aschen­bach trum­pfte Jung dann auch mit drei Ein­zel­sie­gen und ei­nem Dop­pe­ler­folg auf und brach­te da­mit den Auf­stieg un­ter Dach und Fach.

Zum mitt­ler­wei­le 15. Mal in Fol­ge wur­den die hes­si­schen Tisch­ten­nis-Jahr­gangs­meis­ter­schaf­ten vom NSC Wat­zen­born-Stein­berg aus­ge­tra­gen. Er­mit­telt wur­den die Ti­tel­trä­ger und Plat­zier­ten in 3er- oder 4er-Vor­run­den-Grup­pen­spie­len mit dann fol­gen­der K.o.-En­drun­de. Erst­mals in vier Al­ters­klas­sen der Jun­gen und Mäd­chen (2004, 2005, 2006 so­wie 2007 und jün­ger) wur­den nach vor­an­ge­gan­ge­nen Kreis- und Be­zirks­jahr­gangs­meis­ter­schaf­ten die Lan­des­sie­ger – al­ler­dings nur im Ein­zel – aus­ge­spielt. Die Jahr­gangs­meis­ter­schaf­ten, die tra­di­ti­ons­ge­mäß in Pohl­heim aus­ge­tra­gen wer­den, stel­len Jahr für Jahr ei­ne wich­ti­ge Stand­ort­be­stim­mung der Leis­tungs­fä­hig­keit in der Nach­wuchs­för­de­rung dar.

Von den neun hei­mi­schen Teil­neh­mern/Teil­neh­me­rin­nen ka­men vier vom TTC Wiß­mar. Es sprang nur ein Me­dail­len­ge­winn her­aus, und zwar spiel­te sich Lo­re­na Morsch (NSC Wat­zen­born-Stein­berg/AK IV) bis ins Fi­na­le, das sie al­ler­dings ge­gen Gie­be­ner (TTC Ober-Er­len­bach) mit 1:3 ver­lor. Da­mit ver­harrt das Leis­tungs­ni­veau des hei­mi­schen Tisch­ten­nis­krei­ses wei­ter auf schwa­chem Ni­veau, wenng­leich nur Pau­la En­gel (SV In­hei­den/AK II) und Sol­veig Ehrt (TTC Wiß­mar/AK IV) nach der Grup­pen­pha­se aus­schie­den. Al­le üb­ri­gen Star­ter schaff­ten es bis ins Ach­tel- be­zie­hungs­wei­se so­gar Vier­tel­fi­na­le.

Nach ei­ner 2:3-Bi­lanz fand sich Han­na Hwang (TTC Wiß­mar/AK I) mit an­de­ren auf dem neun­ten Rang wie­der. Mit zwei Sie­gen und ei­ner Nie­der­la­ge ging Si­na Mat­tern (TTC Wiß­mar) ins Ach­tel­fi­na­le, wo das 0:3 ge­gen Vo­gel (TTC Heu­sens­tamm) das Aus be­deu­te­te. Be­reits in ih­rer Grup­pe tra­fen Lo­re­na Morsch (NSC Wat­zen­born-Stein­berg) und Se­lis Su Schmalz (TV Grün­in­gen) auf­ein­an­der, die­ses Du­ell ent­schied Morsch glatt für sich. Aber Schmalz ge­wann die bei­den üb­ri­gen Grup­pen­be­geg­nun­gen und kam ins Ach­tel­fi­na­le. Ge­gen Ro­sen­ber­ger (TV Bürst­adt) konn­te sie al­ler­dings nur den er­sten Satz ge­win­nen. Der Sie­ges­zug von Morsch fand da­ge­gen erst im Fi­na­le ge­gen Gie­be­ner ein En­de.

Ein aus­ge­spro­chen ho­hes Leis­tungs­ni­veau be­schei­nig­te Ver­bands­trai­ner To­bi­as Kirch den Ak­teu­ren der AK II bei den Jun­gen. Hier tum­meln sich be­reits Ak­teu­re, die dem na­tio­na­len Ka­der an­ge­hö­ren. Im Grup­pen­du­ell um Rang 1 un­ter­lag Mark Weiß (TSG Wie­seck/AK II) dem Lang­städ­ter Se­geth nur hauch­dünn, so­dass er in die Qua­li­fi­ka­ti­ons­run­de zum Haupt­feld muss­te. Die­ses Match ge­wann Weiß ge­gen Bi­schofs (VfR Wies­ba­den) nach har­tem Kampf mit zwei­mal 12:10 und 15:13, wo­bei der Wie­se­cker im 2. Satz ei­nen Black­out (1:11) zu ver­kraf­ten hat­te. Ge­gen den spä­te­ren Vi­ze­meis­ter Blä­ser (KSG Un­ter­rei­chen­bach) war Weiß im Ach­tel­fi­na­le al­ler­dings chan­cen­los. Mit zwei 3:2- und ei­nem 3:0-Sieg hat­te sich No­ël Krei­ling (TTC Wiß­mar) di­rekt für das Ach­tel­fi­na­le der AK III qua­li­fi­ziert. Dort be­deu­te­te Mi­nor (TuS Au­me­nau) kei­ne all­zu gro­ße Hür­de, aber im Vier­tel­fi­na­le war ge­gen Kie­sel­bach (TTV Grä­fen- /Schnep­pen­hau­sen/Wei­ter­stadt) nach ei­nem 0:3 Schluss. Ganz ähn­lich ver­lief der Wett­kampf für Tom Ae­be­rhardt (TSF Heu­chel­heim) in der AK IV. Oh­ne Nie­der­la­ge aus der Grup­pe ge­kom­men, be­sieg­te Ae­be­rhardt Hans (SG Mar­bach) mit 3:1, ehe im Vier­tel­fi­na­le die Nie­der­la­ge ge­gen Mer­ten (TSV Nie­der-Rams­tadt) das Aus be­deu­te­te.

Er­geb­nis­se:

Schü­ler

AK I (39): 1. Li­am Rauck (TTC Heu­sens­tamm), 2. Ales­san­dro Fel­zer (DJK SV Ei­che Of­fen­bach), 3. Jan Ecker (TV Wal­lau)und Chris­ti­an Schmir­ler (TTC Flors­tadt)

AK II (37): 1. Tay­ler Fox (TV Bad Schwal­bach), 2. Al­win Blä­ser (KSG Un­ter­rei­chen­bach), 3. Leon Graf und Fa­bi­an Rei­mann (bei­de SC Nies­te­tal), 9. Mark Weiß (TSG Gie­ßen-Wie­seck)

AK III (32): 1. Ty­ler Köll­ner (SC Nies­te­tal), 2. Tim Kie­sel­bach (TTV Grä­fen- /Schnep­pen­hau­sen/Wei­ter­stadt), 3. Bas­ti­an Schub­ert (VfR Fehl­heim) und Jus­tin Uong (TTC Flors­tadt), 5. No­ël Krei­ling (TTC Wiß­mar)

AK IV (31): 1. Tim Ecker (TSG Sulz­bach), 2. Si­mon Hans (SG Mar­bach), 3. Nils Lam­beck (SG Ober­biel) und Li­nus Mer­ten (TSV Nie­der-Rams­tadt), 5. Tom Ae­be­rhard (TSF Heu­chel­heim)

Schü­ler­in­nen

AK I (22): 1. Na­ta­lie Glie­we (TV Bürst­adt), 2. Vi­cky Jö­ckel (TTG Vo­gels­berg Herbst­ein/Lan­zen­hain), 3. Leo­nie Breit­wie­ser (DJK-TTC Ober-Ro­den) und Lil­ly Kern (TTC Ein­tracht Pfungs­tadt), 9. Han­na Hwang (TTC Wiß­mar)

AK II (24): 1. Si­fan Sis­si Pan (VfR Fehl­heim), 2. Sa­rah Rau (Bü­chen­berg), 3. Kse­nia Bon­dar­eva (VfR Fehl­heim) und Lua­na Vo­gel (TTC Heu­sens­tamm), 9. Si­na Mat­tern (TTC Wiß­mar), 16. Pau­la En­gel (SV Germ. In­hei­den)

AK III (17): 1. Bren­da Rühmk­orff (DJK-TTC Ober-Ro­den), 2. Ame­lie Kem­pa (TTC Off­heim), 3. An­na Ei­fert (TTG Vo­gels­berg Herbst­ein/Lan­zen­hain) und An­na Lo­bert (TS Groß­au­heim)

AK IV (19): 1. So­phie Gie­be­ner (TTC Ober-Er­len­bach), 2. Lo­re­na Morsch (NSC Wat­zen­born-Stein­berg), 3. Sa­rah Pe­ter (TTC Mer­ken­bach) und Ni­na Se­geth (Lang­stadt), 9. Se­lis Su Schmalz (TV Grün­in­gen), 11. Sol­veig Ehrt (TTC Wiß­mar).

Bis ins End­spiel schaff­ten es die Mäd­chen des TTC Wiß­mar beim Hes­sen­po­kal in der Fritz-Strauch-Hal­le in Rieds­tadt/Crums­tadt. Dort muss­te man sich der TTG Mar­gre­ten­haun-Kün­zell vom Er­geb­nis her al­ler­dings klar mit 1:4 ge­schla­gen ge­ben. Die Wiß­ma­rer Jun­gen hat­ten das Pech, gleich auf den spä­te­ren Hes­sen­po­kal­sie­ger TV Be­er­fe­len ge­lost zu wer­den. Nach der 2:4-Vier­tel­fi­nal­nie­der­la­ge konn­te man dann nur noch die Mäd­chen als Zu­schau­er un­ter­stüt­zen.

Im Vier­tel­fi­na­le des Jun­gen­wett­be­werbs konn­te al­lein Alec Metsch über­zeu­gen. Sei­ne bei­den 3:0-Ein­ze­ler­fol­ge ge­gen Ih­rig und Zwoch reich­ten nicht, da Tim Neu­hof zwei­mal 1:3 ab­gab und auch das Dop­pel Metsch/Neu­hof über ein 1:3 nicht hin­aus­kam. Ti­mo Gei­er hat­te ge­gen Lipp­mann zu­dem 0:3 ab­ge­ge­ben. Die Wiß­ma­rer Mäd­chen hat­ten da­ge­gen im Vier­tel­fi­na­le ge­gen die TTF Ober­zeuz­heim beim 4:1 we­nig Pro­ble­me. Sa­mi­ra Sa­fa­bakhsh ver­lor un­glü­cklich ge­gen Moh­ler mit 9:11 im 5. Satz, aber Cé­li­ne Krei­ling 2, Christ­ine Prell und das Dop­pel So­phia Beil/Vi­vien­na Morsch zeig­ten sich von ih­rer be­sten Sei­te.

Mit 4:0 gar be­sieg­te man im Halb­fi­na­le den TTC Ober-Er­len­bach, und so tra­fen im End­spiel die stärk­sten Mäd­chen-Mann­schaf­ten aus Hes­sen auf­ein­an­der. Die fa­vo­ri­sier­ten TTG-le­rin­nen gin­gen durch Günt­her mit 3:1 ge­gen Prell in Füh­rung, Krei­ling glich post­wen­dend aus. Das Match zwi­schen Ha­sa­ni und Sa­fa­bakhsh wur­de zur vor­ent­schei­den­den Be­geg­nung, bei der die Wiß­ma­re­rin zu­nächst ei­nen 2:0-Vor­sprung ega­li­sier­te. Im Ent­schei­dungs­satz ver­lor Sa­fa­bakhsh sehr un­glü­cklich mit 10:12. Und knapp ging es wei­ter: Krei­ling/Prell konn­ten ge­gen Günt­her/Ha­sa­ni zum 1:2 auf­schlie­ßen, ver­lo­ren je­doch den 4. Satz mit dem glei­chen Er­geb­nis. Krei­ling gab ge­gen Günt­her ab­schlie­ßend al­les, das 10:12, 9:11 und 13:15 spricht Bän­de.

Er­geb­nis­se:

Weib­li­che Ju­gend

Vier­tel­fi­na­le: TV An­gers­bach - SG RW Bü­chen­berg 1:4, TTG Mar­gre­ten­haun-Kün­zell - TTC Ober­bre­chen 4:0, TTC Groß-Rohr­heim - TTC Ober-Er­len­bach 0:4

TTC Wiß­mar - TTF Ober­zeuz­heim 4:1 (Cé­li­ne Krei­ling 2, Christ­ine Prell, Sa­mi­ra Sa­fa­bakhsh, So­phia Beil/Vi­vien­na Morsch – An­na­le­na Moh­ler)

Halb­fi­na­le: SG RW Bü­chen­berg - TTG Mar­gre­ten­haun-Kün­zell 0:4

TTC Ober-Er­len­bach - TTC Wiß­mar 0:4 (Cé­li­ne Krei­ling, Christ­ine Prell, So­phia Beil, Beil/Vi­vien­na Morsch.

Fi­na­le: TTG Mar­gre­ten­haun-Kün­zell - TTC Wiß­mar 4:1 (El­la-So­phia Günt­her, Vlo­ra Ha­sa­ni, Le­na Mül­ler, Günt­her/Ha­sa­ni - Cé­li­ne Krei­ling

Männ­li­che Ju­gend

Vier­tel­fi­na­le: TG Ober­jos­bach - SG An­spach 4:0, TTC Flors­tadt - TTC Pfungs­tadt 4:1, TSV Nie­der-Rams­tadt - TTC Tod­en­hau­sen 4:0, TV Be­er­fel­den - TTC Wiß­mar 4:2 (Alec Metsch 2; Tim Neu­hof, Ti­mo Gei­er)

Fi­na­le: TV Be­er­fel­den - TSV Nie­der-Rams­tadt 4:2

Schü­ler­in­nen/Fi­na­le: TTG Vo­gels­berg - TTC RW Bie­brich 2:4

Schü­ler/Fi­na­le: TV Bad Schwal­bach -SG An­spach 2:4

Nachdem in der Saison 2015/16 als Neuling in der Oberliga Hessen der Klassenerhalt gesichert wurde und das Team für Monate sogar auf dem Relegationsplatz stand, wollen die Macher des Gießener SV Jürgen Boldt und Dieter Buchenau nun das nächste Level Regionalliga anpeilen. Beide waren in der abgelaufenen Saison noch im hinteren Paarkreuz für ihren Verein auf Punktejagd. Nun machen sie den Platz frei für Verstärkungen und wechseln in die Zweite!

Im Rah­men der Er­war­tun­gen blie­ben die Er­geb­nis­se der drei hei­mi­schen Teil­neh­mer an den Deut­schen Tisch­ten­nis-Meis­ter­schaf­ten der Ju­gend in Es­sen. Mar­co Groh­mann (Al­len­dorf-Lum­da/TTV Stadt­al­len­dorf) er­reich­te im Ein­zel die zwei­te Haupt­run­de und ver­dien­te sich da­mit das Prä­di­kat „be­ster Hes­se“, zu­mal er im Dop­pel er­neut die Bron­ze­me­dail­le knapp ver­pass­te.

Lea Groh­mann (Nord­eck/TTV Richts­berg) ge­lang in ih­rem er­sten Ju­gend­jahr der Sprung aus der Grup­pen­pha­se ins Haupt­feld, dann schied sie je­doch aus. Im Dop­pel schei­ter­te sie in der zwei­ten Run­de. Für Adam Ja­ni­cki (Gie­ße­ner SV), der noch der Schü­ler­klas­se an­ge­hört, kam das Aus im Ein­zel­wett­be­werb sehr un­glü­cklich als Grup­pen­drit­ter zu­stan­de, aber auch im Dop­pel muss­te der Heu­chel­hei­mer früh die Se­gel strei­chen.

Mar­co Groh­mann ver­lor in sei­ner Grup­pe ge­gen den spä­te­ren Bron­ze­me­dail­len­ge­win­ner En­ge­mann (TTC Bad Hamm) mit 2:3 nur knapp, schaff­te als Zwei­ter den Ein­tritt in das Haupt­feld aber si­cher. Nach ei­nem 3:1-Er­folg über Häus­ler (TTC Wir­ges) traf Groh­mann auf den top­ge­setz­ten Xu (SV Bol­zum), dem er 2:4 un­ter­lag. Im Dop­pel hat­te das Duo Groh­mann/Tom Schmidt (SVH Kas­sel) nach Frei­los in der 2. Run­de mit Mül­ler/Wes­ten­dorf (Ba­Wü) beim 3:1 we­nig Pro­ble­me, ver­lor dann aber im Vier­tel­fi­na­le ge­gen das Duo Ka­sper/Wal­ter (WTTV) un­glü­cklich mit 2:3.

Lea Groh­mann war als Grup­pen­zwei­te nach ei­ner un­glü­ckli­chen 2:3-Nie­der­la­ge ge­gen Wirl­mann (TTK Kiel) in die En­drun­de ge­langt, dort be­deu­te­te die Nie­der­la­ge ge­gen Kaim (Ba­Wü) je­doch End­sta­ti­on. Im Dop­pel mit Part­ne­rin Freu­de (Saar­land) be­saß man zu­nächst ein Frei­los, be­vor nach ei­ner Nie­der­la­ge ge­gen Pan­ku­nin/Over­hoff (Schl.-H./Thü­rin­gen) Schluss war.

Gro­ßes Pech hat­te Adam Ja­ni­cki (Gie­ße­ner SV), der bei Punkt­gleich­heit mit 1:2 ge­gen­über dem Grup­pen­zwei­ten Ka­sper (WTTV) auf­grund des schlech­te­ren Satz­ver­hält­nis­ses ge­stoppt wur­de. Die­sen hat­te er in der di­rek­ten Aus­ein­an­der­set­zung zwar mit 3:2 be­sie­gen kön­nen, das 2:3 ge­gen Mül­ler (Ba­Wü/Grup­pen­vier­ter) führ­te letzt­lich zum früh­zei­ti­gen Aus­schei­den. Mit Part­ner Fel­der (TTC Bie­brich) über­stand Ja­ni­cki nach ei­ner 1:3-Nie­der­la­ge ge­gen Köch­ling/Mai­wald (WTTV) die 1. Run­de des Dop­pel­wett­be­werbs eben­falls nicht.

Er­geb­nis­se

Jun­gen/Ein­zel: 1. To­bi­as Hip­pler, 2. Nils Hoh­mei­er (bei­de TuS Cel­le), 3. Jan­nik Xu (SV Bol­zum) und Ger­rit En­ge­mann (TTC GW Bad Hamm). – Dop­pel: 1. To­bi­as Hip­pler/Nils Hoh­mei­er (TuS Cel­le), 2. Ger­rit En­ge­mann/Meng Fan Bo (TTC GW Bad Hamm/TTC RS Ful­da-Ma­ber­zell) 3:2

Mäd­chen/Ein­zel:1. Jen­nie Wolf (TV Bu­sen­bach), 2. Ja­ni­na Käm­me­rer (TSV Lang­stadt), 3. Wolf - Ca­ro­li­ne Ha­jok (MTV Tos­tedt) und Ame­lie Ro­che­te­au (TTK Groß­burg­we­del). – Dop­pel: 1. Ca­ro­li­ne Ha­jok/Ame­lie Ro­che­te­au (MTV Tos­tedt/TTK Groß­burg­we­del), 2. An­ne Bun­des­mann/Ja­ni­na Käm­me­rer (TSV Lang­stadt)

 Als einzigste Mannschaft des Gießener SV konnte in der Saison 2015/16 die 5. Herrenmannschaft um Teamchef Marcus Brauer eine Meisterschaft  gewinnen. Nach dem Rückzug von Allendorf/Lumda VI war der Weg frei. Während man gegen Kesselbach II in der Vorrunde und SV RW Odenhausen III in der Rückrunde zwei knappe Niederlagen einstecken musste, gab es gegen den  härtesten Konkurrenten Post SV Gießen II zwei ungefährdete Siege. Im Spitzenderby am letzten Spieltag ließen die "Schwimmer" in eigener Halle nichts anbrennen und gewannen deutlich 8:2. Günter Teigler und Gerhard Weeg, nach der Vorrunde in die 4. Mannschaft hochgerutscht,  ließen es sich nicht nehmen ihr "altes" Team lautstark anzufeuern.

 Be­reits im Hin­spiel hat­te der TSV Beu­ern ei­ne 3:9-Heim­nie­der­la­ge ge­gen den bis da­hin sieg­lo­sen VfB Rup­perts­burg ein­ste­cken müs­sen, zum Sai­son­keh­raus der Be­zirks­li­ga wie­der­hol­ten die Rup­perts­bur­ger die­sen Er­folg und klet­ter­ten mit ei­nem mäch­ti­gen Satz völ­lig über­ra­schend noch auf den Re­le­ga­ti­ons­rang zehn. Das Durch­hal­te­ver­mö­gen des VfB wur­de al­so be­lohnt, wäh­rend der TSV Beu­ern als Ab­stei­ger das­teht. Schüt­zen­hil­fe hat­ten die bei­den hei­mi­schen Te­ams vom SV Oden­hau­sen er­hal­ten, der den VFL Lau­ter­bach II si­cher mit 9:3 in die Schran­ken ver­wies. An­sons­ten kam es für die fa­vo­ri­sier­ten Mann­schaf­ten des TSV Klein­lin­den II, TTC Wiß­mar und Post SV Gie­ßen zu er­war­te­ten Er­fol­gen, die je­doch al­les­amt nur knapp aus­fie­len. Die TSG Leih­ge­stern ver­zich­te­te auf ih­ren ab­schlie­ßen­den Auf­tritt bei der TTG Kir­torf-Er­men­rod II ganz, Vi­ze­meis­ter TSV Klein­lin­den II auf die Auf­stiegs­re­le­ga­ti­on. Ob der Be­zirks­li­ga-Meis­ter Post SV Gie­ßen auf­stei­gen wird oder will, steht eben­falls in den Ster­nen. Die­se auch in an­de­ren Li­gen sich aus­brei­ten­den Ten­den­zen sind für den Tisch­ten­nis­sport nicht un­be­dingt zu­frie­dens­tel­lend.

Mar­le­ne Reeg und Yan­nik Rüd­denk­lau über­strah­len die Deut­schen Meis­ter­schaf­ten im Tisch­ten­nis des Be­hin­der­ten­ver­bands in Heu­chel­heim. Vor dem Tur­nier hat­te der Lan­des­trai­ner ei­ne kla­re Ziel­set­zung für die hes­si­schen Spie­le­rin­nen und Spie­ler her­aus­ge­ge­ben. „Fünf Me­dail­len sol­len es schon sein“, hat­te Fa­bi­an Len­ke ge­sagt. Nach dem Tur­nier konn­te man beim Zäh­len der Me­dail­len durch­aus durch­ein­an­der kom­men. Vier Mal Gold, zwei Mal Sil­ber und gan­ze sie­ben Mal er­reich­te das Te­am Hes­sen die Bron­ze­me­dail­le. In die­ser Sta­tis­tik sind noch nicht ein­mal die zwei Gold­me­dail­len von Pa­ra­lym­pics-Teil­neh­me­rin Ju­li­ane Wolf ein­be­zo­gen. Wäh­rend ih­res Mas­ters­tu­di­ums in Gie­ßen ging Wolf für die TSF Heu­chel­heim auf Punk­te­jagd. Die heu­te in Frank­furt ar­bei­ten­den Do­zen­tin für Son­der­pä­da­go­gik trat für das Te­am des ba­den-würt­tem­ber­gi­schen Ver­bands an.

In der Wett­kampf­klas­se 9-10 wur­de Mar­le­ne Reeg (TTG Büß­feld) ih­rer Fa­vor­iten­rol­le ge­recht. Im Fi­na­le ge­gen ih­re Freun­din und Dop­pel­part­ne­rin Le­na Kramm setz­te sich die 15-jäh­ri­ge Schü­le­rin mit tak­tisch sehr va­ria­blem Spiel durch. „Wir ken­nen uns in- und aus­wen­dig. Und das merkt man auch“, sag­te Reek. Auch ihr Trai­ner Fa­bi­an Len­ke war an­ge­tan von dem Auf­tritt sei­nes Schütz­lings: „Sie hat mich im Fi­na­le be­son­ders über­zeugt. Sie hat ak­tiv ge­spielt. Sie hat den Vor­hand­top­spin be­wusst ein­ge­setzt. Das war nicht im­mer so. Ins­ge­samt kann man sa­gen, dass sie ihr ge­sam­tes Spiel­sys­tem er­wei­tert hat.“

Grund zur Freu­de hat­ten die bei­den Freun­din­nen ei­nen Tag vor­her im Dop­pel. In der Wett­kampf­klas­se 9-AB si­cher­ten sich Le­na Kramm/Mar­le­ne Reeg (BSV Mün­chen/TTG Büß­feld) den Ti­tel vor der Gie­ße­ner Kon­kur­renz in Per­son von Christ­ine Len­ke/Ju­li­ane Wolf (TSF Heu­chel­heim/BSG Of­fen­burg). „Das war ein Match auf ei­nem rich­tig ho­hen Ni­veau. Für mich war das aus spie­le­ri­scher Sicht das Highl­ight des Tur­niers“, be­rich­te­te Or­ga­ni­sa­to­rin und Teil­neh­me­rin Len­ke – und schick­te noch ei­ne Kampf­an­sa­ge an das „jun­ge Ge­mü­se“: „Näch­stes Jahr ho­len wir uns die Kro­ne.“

Yan­nik Rüd­denk­lau (TTG Büß­feld) wur­de in der Wett­kampf­klas­se 9 den Er­war­tun­gen ge­recht. Im Fi­na­le schoss er And­re Kritz­mann aus So­lin­gen re­gel­recht von der Plat­te. „Heu­te lief es ziem­lich gut. Ge­stern hät­te es bes­ser lau­fen kön­nen. Da­für, dass ich län­ge­re Zeit ver­letzt war, bin ich im Gro­ßen und Gan­zen zu­frie­den“, so Rüd­denk­lau. Da­mit deu­tet der BWL-Stu­dent aus Düs­sel­dorf an, dass er sich im Dop­pel in der Wett­kampf­klas­se 9 mehr aus­ge­rech­net hat­te. Ge­mein­sam mit Ma­teusz Krok muss­te sich Rüd­denk­lau (bei­de TTG Büß­feld) den Sie­gern Da­ni­el Neu­mann/Ger­rit Zu­cker (TSV Thie­de) ge­schla­gen ge­ben. „Yan­nik hat ein­fach ei­ne sehr vor­bild­li­che Ein­stel­lung. Er war lan­ge ver­letzt und hat sich toll wie­der her­an­ge­kämpft. Er be­sitzt ei­ne sehr gu­te Ref­le­xi­on des Spiels“, lob­te Trai­ner Len­ke.

Dass Rüd­denk­lau und Reeg rich­tig tol­les Tisch­ten­nis in Heu­chel­heim ab­lie­fer­ten, ent­ging auch nicht dem Bun­des­trai­ner Vol­ker Zieg­ler. „Yan­nik und Mar­le­ne ha­ben sich her­vor­ra­gend ent­wi­ckelt. Ich hof­fe, dass sie ih­ren Weg wei­ter­ge­hen wer­den. Aber die­ser Weg ist noch weit. Um Spit­zen­spie­ler zu wer­den, muss man viel Ar­beit in­ves­tie­ren und das ein oder an­de­re Tief über­win­den. Wir vom Ver­band sind ab­so­lut über­zeugt da­von, dass sie ih­ren Weg ge­hen wer­den“, so das Lob des Bun­des­trai­ners. Dem­ent­spre­chend hoff­nungs­froh bli­cken die bei­den hes­si­schen Nach­wuchs­ta­len­te auf die über­näch­sten Pa­ra­lym­pics in To­kyo 2020. „Das ist uns gro­ßes Ziel“, sind sich die bei­den ei­nig.

Ei­nen tol­len Ein­stand bei den Deut­schen Meis­ter­schaf­ten fei­er­te Ka­trin Schanz in der Wett­kampf­klas­se AB. Schanz (TTG Büß­feld) setz­te sich mit ih­rer Er­fah­rung und tak­tisch sehr va­ria­bel ein­ge­setz­ten Rück­hand­flips und Schüs­sen im Fi­na­le mit 3:0 ge­gen Ma­ri­na Pis­ke (BSG Neu­müns­ter) durch. Die 25-jäh­ri­ge Mut­ter und Lehr­amtss­tu­den­tin war zwar über­glü­cklich und brauch­te lan­ge, um zu be­grei­fen, was ihr ge­lun­gen ist. Sie kün­dig­te je­doch an, dass von ihr noch mehr zu er­war­ten sei: „Ich ha­be zwar 3:0 ge­won­nen. Aber die Sät­ze wa­ren sehr knapp. Ich hät­te be­stimmt noch mehr zei­gen kön­nen. Durch die Ner­vo­si­tät war ich aber da­zu nicht in der La­ge.“ Auf den Plät­zen lan­de­ten Christ­ine Len­ke (TSF Heu­chel­heim) und Ga­bri­e­le Neu­mann (TTG Büß­feld).

Die of­fe­ne Klas­se und die Wett­kampf­klas­se 6-8 do­mi­nier­te die frü­he­re Heu­chel­hei­me­rin Ju­li­ane Wolf mit ih­rem be­kann­ten Kampf­geist und va­ria­blem Spiel. Im Fi­na­le der of­fe­nen Klas­se ließ Wolf (BSG Of­fen­burg) Le­na Kramm (BSV Mün­chen) nicht wirk­lich ei­ne Chan­ce. Den drit­ten Platz teil­ten sich hier Christ­ine Len­ke (TSF Heu­chel­heim) und Mar­le­ne Reeg (TTG Büß­feld).

Be­such der Stars

Til Schwei­ger schau­te vor­bei und Dra­gos­lav Ste­pa­no­vic gab sich die Eh­re: Die Heu­chel­hei­mer Sport­hal­le er­leb­te am Wo­che­nen­de ein Stell­di­chein der Stars. Ein Stell­di­chein der ganz be­son­de­ren Art. Der Be­such des in­ter­na­tio­na­len Film­stars und des ein­sti­gen Er­folgs­trai­ners ga­ben den Deut­schen Tisch­ten­nis-Meis­ter­schaf­ten der Men­schen mit Be­hin­de­rung das ge­wis­se Et­was. Nicht, dass aus sport­li­cher Sicht die­ses hoch­ka­rä­ti­ge Tur­nier ei­ne Auf­wer­tung nö­tig ge­habt hät­te. Aber die Stipp­vi­si­ten der bei­den hes­si­schen Sym­pa­thie­trä­ger un­ter­stri­chen, wie wich­tig für un­se­re Ge­sell­schaft der­ar­ti­ge Sport­ver­an­stal­tun­gen sind.

Der Heu­chel­hei­mer Schwei­ger und das Frank­fur­ter Idol sag­ten da­mit aber auch auf ih­re Wei­se Dan­ke. Dan­ke an die so rüh­ri­gen Ver­an­stal­ter der TSF Heu­chel­heim, die un­zäh­li­ge Stun­den an eh­ren­amt­li­cher Ar­beit in die­ses Groß­tur­nier ge­steckt hat­ten – und am En­de durch groß­ar­ti­gen Sport, be­geis­ter­te Zu­schau­er und eben auch das Stell­di­chein der Stars be­lohnt wur­den.   (Kars­ten Zipp)

Ab­schluss­fest mit Til Schwei­ger

HEU­CHEL­HEIM . Was für ei­ne Leis­tung der TSF Heu­chel­heim bei der Aus­rich­tung der Deut­schen Meis­ter­schaf­ten! Dem Te­am um Christ­ine Len­ke ist es ge­lun­gen, neue Maß­sta­be für das Aus­tra­gen ei­ner sol­chen Groß­ver­an­stal­tung zu set­zen. Von der Be­grü­ßung am Frei­tag bis zum Ab­schluss­fest mit Sie­ger­eh­rung im „Rus­ti­co“ am Sams­tag­abend ha­ben es die Or­ga­ni­sa­to­ren ge­schafft, den Sport­le­rin­nen und Sport­lern ei­nen Rah­men zu bie­ten, der ih­ren her­vor­ra­gen­den Leis­tun­gen ge­recht wur­de.

Man kennt das ja von Tisch­ten­nis-Tur­nie­ren. Es sind vie­le Of­fi­ziel­le, Or­ga­ni­sa­to­ren, Spie­ler, Be­treu­er und Trai­ner in der Hal­le. Fans und Schau­lus­ti­ge an­zu­lo­cken, ist für je­den Or­ga­ni­sa­tor schwie­rig. Dem Te­am um Len­ke ist es durch ei­ne sehr gu­te Pres­se- und Wer­be­ak­ti­on ge­lun­gen, dass die Hal­le in Heu­chel­heim wäh­rend der zwei Ta­ge stets gut ge­füllt war. Über 200 Zu­schau­er aus Heu­chel­heim, Gie­ßen und dem Gie­ße­ner Um­land sorg­ten ge­mein­sam mit den Ak­teu­ren für ei­ne Stim­mung, die ei­ner Deut­schen Meis­ter­schaft im Tisch­ten­nis für Be­hin­der­te ab­so­lut ge­recht wur­de.

Die Heu­chel­hei­mer hat­ten an die­sem Wo­che­nen­de die ge­sam­te Eli­te des Ver­bands zu Gast. Vor dem Tur­nier hat­ten sich die Ver­ant­wort­li­chen vie­le Ge­dan­ken ge­macht, wie das „klei­ne Heu­chel­heim“ ei­nem der­ar­ti­gen Event ge­recht wer­den kann. Vom Ca­te­ring über ei­nen rei­bungs­lo­sen Ab­lauf bis hin zu pro­fes­sio­nel­len Spiel­be­din­gun­gen konn­te man se­hen, dass al­le Be­tei­lig­ten der TSF an ei­nem Strang zo­gen. Des Wei­te­ren sorg­ten Steh­ti­sche, Bän­ke und Ti­sche im Ein­gangs­be­reich für ei­ne ge­sel­li­ge und fröh­li­che At­mo­sphä­re auch au­ßer­halb der Tisch­ten­nis­plat­te.

Dem­ent­spre­chend po­si­tiv viel auch das Fa­zit der Or­ga­ni­sa­to­ren aus. „Wir sind sehr zu­frie­den. Wir woll­ten ei­nen ho­hen Maß­stab set­zen. Das ha­ben wir ge­schafft. Bei ähn­li­chen Ver­an­stal­tun­gen – un­ab­hän­gig von Spiel­ern, Trai­nern und Be­treu­ern – sind es nor­mal­er­wei­se zehn Leu­te, die sich in die Hal­le ver­ir­ren. An den letz­ten bei­den Ta­gen hat­ten wir ca. 200 Zu­schau­er“, so Fa­bi­an Len­ke.

An­ge­tan vom Or­ga­ni­sa­ti­ons­kon­zept war auch der Bun­des­trai­ner. „Das Tur­nier war mit sehr viel Lie­be zum De­tail her­vor­ra­gend aus­ge­rich­tet. Es war auf ei­nem ganz ho­hen Ni­veau or­ga­ni­siert. Es war wirk­lich ei­ne Deut­sche Meis­ter­schaft, die neue Maß­stä­be set­zen wird“, war Vol­ker Zieg­ler voll des Lo­bes für die Ver­an­stal­ter des TSF Heu­chel­heim. Die­se Lob darf auch auf ei­ne an­ge­mess­ene Grö­ße der Hal­le, die neu­en Ti­sche, die Tri­bü­ne und auch die Grö­ße der Bo­xen, die für op­ti­ma­le Spiel­be­din­gun­gen sorg­ten, be­zo­gen wer­den.

Viel­mehr noch war es den Or­ga­ni­sa­to­ren ge­lun­gen, ein Ab­schieds­fest zu or­ga­ni­sie­ren, dass je­der deut­schen Meis­ter­schaft wür­dig war. Im „Turn­hal­len-Res­tau­rant Rus­ti­co“ er­war­te­te die Spie­ler ein fest­lich ge­schmück­ter Saal, in dem die Sie­ger­eh­rung, ein­ge­bet­tet in ein tol­les Rah­men­pro­gramm, vor­ge­nom­men wur­de. Bei le­cke­rem Es­sen und Trin­ken und mu­si­ka­li­scher Be­glei­tung fei­er­ten sich die Spie­ler für ih­re Leis­tun­gen und lie­ßen es nach ge­ta­ner Ar­beit ein­fach mal kra­chen. Dass sich un­ter den Gäs­ten auch Til Schwei­ger und Dra­gos­lav Ste­pa­no­vic be­fan­den, gab dem Gan­zen zu­sätz­lich ei­nen be­son­de­ren Reiz.  (Nils Tor­ben Keu­ne)

Beim Be­zirks­ent­scheid der Tisch­ten­nis-Mi­ni­meis­ter­schaf­ten in Rod­heim v.d.H. fei­er­te Jus­tus Frei­tag (TV Lich) sei­nen er­sten gro­ßen Er­folg auf Be­zirks­ebe­ne mit dem Sieg in der AK 10. Sol­veig Ehrt (TSF Heu­chel­heim) wä­re fast das glei­che Kunst­stück ge­lun­gen, sie ver­lor je­doch im End­spiel ge­gen Stel­ting (MKK). So­phie Wurmb (TV Lich) wur­de im glei­chen Wett­be­werb Drit­te.

Er­geb­nis­se

Jun­gen AK 10 (16): 1. Flo­ri­an Oes­treich (VB), 2. Georg von Cam­pe (VB), 3. Thor­ben Tad­deo (WE), 13. Re­wan Bay­ran (GI/TSF Heu­chel­heim)

Jun­gen AK 12 (10): 1. Jo­nas Stieh­ler (VB), 2. Ro­bin Bie­lesch (MK), 3. Ri­co Baj­tal­la (MK)

Jun­gen AK 8 (15): 1. Jus­tus Frei­tag (GI/TV Lich), 2. Jo­nah Hitz (WE), 3. Ju­li­an Büh­ner (FD), 5. No­ah Eli­as Koch (GI/TV Lich)

Mäd­chen AK 10(14): 1. Sa­bi­na Ja­schin (MK), 2. Ca­ra El Hag­ge (WE), 3. Mia Mon­try (FD), 5. La­ra Walz (GI/TSF Heu­chel­heim), 7. Nel­ly Re­xin (GI/TSV Klein­lin­den)

Mäd­chen AK 12(3): 1. Ni­na Kergl (WE), 2. Ni­sa­nur Ci­van (MK), 3. Mi­ri­am Go­etz (MK)

Mäd­chen AK 8(15): 1. Sien­na Stel­ting (MK), 2. Sol­veig Ehrt (GI/TTC Wiß­mar), 3. So­phie Wurmb (GI/TV Lich), 5. Se­lis Su Schmalz (GI/TV Grün­in­gen), 13. Ki­ra Ae­be­rhard (GI/TSF Heu­chel­heim)

Vier hei­mi­sche Te­ams ver­tra­ten den Tisch­ten­nis-Kreis Gie­ßen bei den Hes­si­schen Mann­schafts­meis­ter­schaf­ten der Se­nio­ren in Lang­en­sel­bold. Die drei Mann­schaf­ten des SV Grün-Weiß Gie­ßen (Se­nio­ren 60, Se­nio­rin­nen 40 und 60) schie­den al­les­amt in der Vor­run­de aus, der TSV Lang­göns mit Vol­ker Pen­ka, Karl-Heinz Hinn und Bo­do Ka­min schei­ter­te erst im Halb­fi­na­le am TFC Stein­heim und si­cher­te sich so die Bron­ze­me­dail­le.

Das 60er-Te­am des SV GW Gie­ßen mit Axel Heck­ner, Her­bert Wiet­he und Wolf­gang Orth kas­sier­te so­wohl ge­gen den KSV Nie­sig als auch den TTV Burg­holz­hau­sen-Köp­pern zwei 0:4-Nie­der­la­gen. Nicht viel bes­ser er­ging es den GWG-Se­nio­rin­nen 40 mit Ni­na Diet­rich und Us­ha Be­her, die ge­gen die SG Kelk­heim und den SV Wall­dorf bei zwei­mal 0:3 oh­ne jeg­li­ches Er­folgs­er­leb­nis blie­ben. An­net­te Rohr­bach-Sei­del punk­te­te bei den 1:3-Nie­der­la­gen des Grün-Weiß-50er-Te­ams je­weils ein­mal, wäh­rend Ga­bri­e­le Jung leer aus­ging.

Die 70er-Se­nio­ren des TSV Lang­göns hat­ten das Glück, in ei­ne Zwei­er­grup­pe ge­lost zu wer­den, so­dass man auch nach der 2:4-Grup­pen­nie­der­la­ge ge­gen den KSV Nie­sig ins Halb­fi­na­le vor­stieß. Da­bei punk­te­te Karl-Heinz Hinn zwei­mal. Ge­gen den spä­te­ren kla­ren Hes­sen­meis­ter TFC Stein­heim wa­ren die Lang­gön­ser al­ler­dings macht­los und un­ter­la­gen 0:4.

Bei den Tisch­ten­nis-Be­zirks­jahr­gangs­meis­ter­schaf­ten schnei­den seit Jah­ren die Mäd­chen bes­ser als die Jun­gen ab – so war es auch dies­mal. Lo­re­na Morsch (NSC Wat­zen­born-Stein­berg) si­cher­te sich in Rod­heim/Fried­berg den Be­zirks­ti­tel vor Sol­veig Ehrt (TTC Wiß­mar) in der jüngs­ten Al­ters­klas­se 2007. In der AK 2 (Jg. 2005) er­käm­pfte sich Si­na Mat­tern (TTC Wiß­mar) die Bron­ze­me­dail­le. Von den sechs teil­neh­men­den hei­mi­schen Jun­gen lan­de­ten No­ël Krei­ling (TTC Wiß­mar/Jg. 2006) und Tom Ae­be­rhard (TSF Heu­chel­heim) auf dem 2. Platz. Ne­ben den vor­ge­nann­ten qua­li­fi­zier­ten sich auch noch Mark Weiß (TSG Wie­seck/2005) als Vier­ter und Se­lis Su Schmalz (TV Grün­in­gen/2007) als Drit­te ih­res Jahr­gangs für die Hes­si­schen Jahr­gangs­meis­ter­schaf­ten, die am 8. Mai in Pohl­heim statt­fin­den wer­den.

Für Adri­an Spil­ler (TSV Lüt­zel­lin­den/2004), Flo­ri­an Lan­ge (NSC) und Ben Par­son (VfR Lin­den­struth/bei­de 2005) war bei den Jun­gen der Wett­kampf be­reits nach den Grup­pen­spie­len be­en­det. Mark Weiß (TSG Wie­seck) muss­te nach ei­ner 2:3-Grup­pen­nie­der­la­ge ge­gen Frei (SG Bruch­kö­bel) ge­gen Bart­muß (TTV Grün­dau) an­tre­ten, ge­gen den er sein be­stes Spiel mach­te und nach 3:0 im Halb­fi­na­le stand. Nach dem 1:3 ge­gen Gall­ja­mov (FV Ho­ras) muss­te Weiß er­neut ge­gen Frei um den 3. Platz spie­len und un­ter­lag glatt mit 0:3. Je­weils als un­ge­schlag­ene Grup­pen­sie­ger wa­ren No­ël Krei­ling (TTC Wiß­mar) und Tom Ae­be­rhard (TSF Heu­chel­heim) in die Haupt­run­de wei­ter­ge­kom­men. Nach zwei wei­te­ren 3:0-Er­fol­gen ge­gen Roh­ba­nie (TG Lang­en­sel­bold) und Mohr (TTG Hor­bach) stand Krei­ling ge­gen Tep­pich (SG Bruch­kö­bel) im End­spiel, in dem er je­doch 0:3 un­ter­lag. Ae­be­rhard schlug im Halb­fi­na­le Oes­treich (TTC Gre­ben­hain) deut­lich, ver­lor je­doch eben­so klar das Fi­na­le ge­gen Hans (SG Mar­bach).

In der AK 1 (2004) wa­ren drei hei­mi­sche Mäd­chen am Start, wo­bei Va­nes­sa Tren­schel (TSV Al­len­dorf/Lum­da) und Kat­ha­ri­na Krät­schmer (SV In­hei­den) als Grup­pen­drit­te früh die Se­gel strei­chen muss­ten. Als Grup­pen­sie­ge­rin kam da­ge­gen Han­na Hwang (TTC Wiß­mar) wei­ter, un­ter­lag dann in der 1. Haupt­run­de ge­gen Och (SG Bü­chen­berg) knapp mit 2:3. In den Spie­len um die Plät­ze 5 bis 8 er­reich­te Hwang durch ei­nen Sieg über Böhm (TTC Flors­tadt) letzt­lich Rang 7. So­wohl Pau­la En­gel (SV In­hei­den) als auch Si­na Mat­tern (TTC Wiß­mar) wa­ren als Grup­pen­zwei­te der AK 2/2005 in die En­drun­de ge­langt. Ma­ra Haj­du (TSF Heu­chel­heim) schied nach zwei al­ler­dings sehr knap­pen 2:3-Nie­der­la­gen ge­gen die Grup­pen­er­ste und -zwei­te aus. En­gel ver­lor in der 1. Haupt­run­de un­glü­cklich ge­gen Jahn (TV Okar­ben) und be­leg­te nach zwei wei­te­ren Nie­der­la­gen in den Plat­zie­rungs­spie­len Rang 8. Mat­tern be­sieg­te zu­nächst Wahl (TTG Vo­gels­berg) mit 3:1, gab im Halb­fi­na­le aber ge­gen Kon­nerts (TTG Kir­torf-Er­men­rod) mit 0:3 ab. Sie ge­wann dann ge­gen Jahn (TV Okar­ben) den Kampf um die Bron­ze­me­dail­le.

Die jüngs­te Al­ters­klas­se bei den Mäd­chen wur­de zu ei­nem gro­ßen Er­folg für den Tisch­ten­nis-Kreis, denn Lo­re­na Morsch (NSC), Sol­veig Ehrt (TTC Wiß­mar) und Se­lis Su Schmalz (TV Grün­in­gen) mach­ten den Wett­be­werb un­ter sich aus. Morsch blieb bei al­len sechs Sie­gen oh­ne Satz­ver­lust, Ehrt un­ter­lag nur Morsch und Schmalz – ih­ren bei­den „Gie­ße­ner“ Kol­le­gin­nen. Die an­de­ren vier Teil­neh­me­rin­nen schick­te das hei­mi­sche Sie­ger­trio ge­schla­gen vom Tisch.

Jun­gen – AK 1 (23): 1. Chris­ti­an Schmir­ler (TTC Flors­tadt) … 9. u. a. Adri­an Spil­ler (TSV Lüt­zel­lin­den) – AK 2 (21): 1. Al­win Blä­ser (KSG Un­ter­rei­chen­bach) ... 4. Mark Weiß (TSG Gie­ßen-Wie­seck), 13. Flo­ri­an Lan­ge (NSC Wat­zen­born-Stbg.), 17. Ben Par­son (VfR SchwR Lin­den­struth) – AK 3 (15): 1. Ben­net Tep­pich (SG RW Bü­chen­berg), 2. No­ël Krei­ling (TTC Wiß­mar) – AK 4 (9): 1. Si­mon Hans (SG Mar­bach), 2. Tom Ae­be­rhard (TSF Heu­chel­heim)

Mäd­chen – AK 1 (16): 1. Vi­cky Jö­ckel (TTG Vo­gels­berg), 2. Zil­ly Pfei­fer (TSV Wey­hers-Ebers­berg) ...7. Han­na Hwang (TTC Wiß­mar), 9. Kat­ha­ri­na Krät­schmer (SV Germ. In­hei­den), Va­nes­sa Tren­schel (TSV Al­len­dorf/Lda) – AK 2 (16): 1. Sa­rah Rau (SG RW Bü­chen­berg) ... 3. Si­na Mat­tern (TTC Wiß­mar), 8. Pau­la En­gel (SV Germ. In­hei­den), 13. Ma­ra Haj­du (TSF Heu­chel­heim) – AK 3 (11): 1. An­na Ei­fert (TTG Vo­gels­berg) – AK 4 (7): 1. Lo­re­na Morsch (NSC Wat­zen­born-Stein­berg), 2. Sol­veig Ehrt (TTC Wiß­mar), 3. Se­lis Su Schmalz (TV Grün­in­gen)

Klein­Lin­den. Ab­tei­lungs­lei­ter Ge­rhard Kerz­mann er­in­nert sich an ein Ge­spräch mit Jörg Drols­bach. Da­mals ha­be ihm der jün­ge­re der bei­den Drols­bach-Brü­der er­zählt, dass sein Bru­der Frank ta­len­tier­ter ge­we­sen sei. „Du muss­test dir al­so al­les hart ar­bei­ten?“, möch­te der Vor­stand des TSV Klein­lin­den von ihm wis­sen. Ob­wohl Jörg Drols­bach zu ei­ner schnel­len Ant­wort be­reit scheint, ist es sein Va­ter Günt­her, der als er­stes das Wort er­greift und um Deu­tungs­ho­heit ringt: „Nein, es war ge­nau um­ge­kehrt! Jörg hat­te mehr Ta­lent, konn­te es aber nicht im­mer gleich um­set­zen. Frank muss­te sich al­les hart er­ar­bei­ten.“ Vom The­ma sicht­lich amü­siert, mel­det sich sich die­ser nun zu Wort: „Ich se­he das zwar völ­lig an­ders, aber...“ Zum Aus­re­den des Sat­zes kommt auch der äl­te­re Bru­der nicht, denn wie­der er­tönt die Stim­me des stol­zen Va­ters, der ein­wirft: „Das sind Fak­ten!“ An die­ser Stel­le schal­tet sich En­kel Fa­bi­an Drols­bach, der Sohn von Frank, in die „Kon­tro­ver­se“ ein und bie­tet ei­nen Aus­weg an: „Jörg ist in je­dem Fall der im­puls­ive­re Spiel­er­typ!“ Die an­de­ren drei Drols­bachs schau­en sich an. Da­bei ist so­wohl ein Schmun­zeln im Ge­sicht von Fa­bi­ans Va­ter, On­kel und Groß­va­ter als auch ein an­er­ken­nen­des Ni­cken für den kon­sens­fä­hi­gen Bei­trag des jüngs­ten Spros­ses der Fa­mi­lie zu er­ken­nen.

Span­nen­de Zeit

Kerz­mann und ich sit­zen ei­ner mun­te­ren Ab­ord­nung der Drols­bachs ge­gen­über. Wir ha­ben uns in der Hal­le der Brü­der-Grimm-Schu­le ver­ab­re­det. Platz wird auf ei­ner han­dels­üb­li­chen Turn­bank ge­nom­men. Günt­her Drols­bach, der Grün­der der Tisch­ten­nis­spar­te des TSV Klein­lin­den, sitzt ganz rechts. Zwi­schen sei­nen bei­den Söh­nen Jörg und Frank, der zwei­ten Spiel­er­ge­ne­ra­ti­on der Drols­bachs, hat es sich Fa­bi­an ge­müt­lich ge­macht. Er ist heu­te das ein­zi­ge En­kel­kind, das den Weg zum Pres­se­ge­spräch ge­fun­den hat. Da­bei hat die Fa­mi­lie in drit­ter Ge­ne­ra­ti­on noch wei­te­re ta­len­tier­te Spie­ler und Spie­le­rin­nen zu bie­ten, die aber nicht vor Ort sind: Mar­cel und De­ni­se, die Kin­der von Jörg; und Mar­lon, Fa­bi­ans Bru­der. Es hät­te al­so durch­aus eng auf der Turn­bank wer­den kön­nen.

Mit Günt­her Drols­bach sprin­gen wir zu Be­ginn ins Jahr 1957. Da­mals grün­de­te der heu­te knapp 80-Jäh­ri­ge die Tisch­ten­nis­spar­te des TSV. „Wir ha­ben mit ei­ner Tisch­ten­nis­plat­te an­ge­fan­gen. Die Span­plat­te hat­ten wir in Ei­gen­re­gie zu­sam­men­ge­bas­telt!“ Ein Jahr spä­ter be­gann das Dut­zend jun­ger Män­ner mit dem Punkt­spiel­be­trieb, so der Grün­der­va­ter. Dass Frank und Jörg An­fang der 70er-Jah­re den Weg zum Tisch­ten­nis­sport fan­den, lag zwar na­he, war aber kei­nes­falls selbst­ver­ständ­lich. Zu­nächst be­gan­nen die Söh­ne im Al­ter von sechs Jah­ren mit dem Fuß­ball. An Ta­lent man­gel­te es nicht. Trotz­dem folg­ten bei­de oft auch ih­rem Va­ter in die Hal­le un­ten am Sport­feld, wo die Klein­lin­de­ner auf der Em­po­re spiel­ten.

1974 zog die Tisch­ten­nis­spar­te in die Hal­le der Brü­der-Grimm-Schu­le um. „Ab die­sem Zeit­punkt ha­ben wir ei­ne in­ten­si­ve Ju­gend­ar­beit be­trie­ben“, sagt Günt­her Drols­bach, „Jörg und Frank wa­ren vom er­sten Tag an da­bei“. Die Hoff­nung des Va­ters, sein Ta­lent ver­erbt zu ha­ben, be­kam im­mer mehr Ge­wiss­heit. Frank und Jörg stan­den nach drei Jah­ren vor der Ent­schei­dung: Fuß­ball und Tisch­ten­nis? „Ir­gend­wann ging bei­des nicht mehr“, er­zählt Frank. „Im Tisch­ten­nis kam ich schnel­ler vo­ran. Da­durch stell­ten sich auch schnel­ler die Er­fol­ge ein!“

Die bei­den Drols­bach-Brü­der mach­ten sich schnell auch au­ßer­halb Gie­ßens ei­nen Na­men im Tisch­ten­nis. „Wir ha­ben ei­ni­ge Jah­re im Hes­sen­ka­der ge­spielt. Da sind wir gut her­um­kom­men. Wir wa­ren bei in­ter­na­tio­na­len Ver­an­stal­tun­gen in der Schweiz und in Dä­ne­mark. Das war ei­ne span­nen­de Zeit“, so Jörg.

Oh­ne vä­ter­li­ches En­ga­ge­ment funk­tio­niert aber selbst das be­ste För­der­sys­tem von Ver­bän­den nicht. „In den 80er-Jah­ren wa­ren wir fast je­des Wo­che­nen­de un­ter­wegs – und er­folg­reich!“, sagt Günt­her. Frank er­in­nert sich: „Wir sind mor­gens um sechs Uhr los­ge­fah­ren und abends um zehn Uhr wie­der heim­ge­kom­men.“, und er­gänzt: „Va­ter war schon cool!“ Dies schlug sich auch im Re­nom­mee des Ver­eins nie­der. So schaff­te es der TSV in den 80er-Jah­ren bis in die Hes­sen­li­ga, in der sich der Ver­ein drei Jah­re be­wies.

Be­vor wir uns Fa­bi­ans Tisch­ten­nis-Ge­schich­te wid­men, er­in­nert Frank an das so­ge­nann­te „Dunk­le Ka­pi­tel des TSV“. Die Drols­bachs und der TSV Klein­lin­den bil­den im kol­lek­ti­ven Gie­ße­ner Tisch­ten­nis­ge­dächt­nis ei­ne un­trenn­ba­re Ehe. Was vie­le da­bei ver­ges­sen, ist, dass sein Bru­der Jörg ein­mal für zwei Jah­re dem Ver­ein den Rü­cken ge­kehrt hat. Er wech­sel­te zum Post SV Gie­ßen. „Ich hat­te da­mals das Jung­ge­sel­len­syn­drom. Kur­ze Zeit vor­her war ich frisch so­lo ge­wor­den und be­fand mich in ei­nem ab­so­lu­ten Um­bruch. Ich woll­te ein­fach im­mer nah an der In­nens­tadt sein“, er­in­nert sich Jörg.

Heu­te sind so­wohl Frank (52) als auch Jörg (50) selbst stol­ze Vä­ter mit er­wachs­enen Kin­dern. Fa­bi­an ist 22 Jah­re alt.

Als er von sei­ner TSV-Ge­schich­te er­zählt, wird ein Drols­bach-Mus­ter sicht­bar. Wie sein Va­ter und sein On­kel fand auch Fa­bi­an zu­nächst den Weg zum Fuß­ball. Ei­ne kur­ze Zeit spiel­te er so­wohl Fuß­ball als auch Tisch­ten­nis. Die Ent­schei­dung fiel ihm dann aber doch sehr leicht. „Tisch­ten­nis hat mir mehr ge­le­gen.“. Sein Herz schlug je­doch auch für die Leicht­ath­le­tik. Bei sei­ner zwei­ten Ent­schei­dung un­ter­lag das Tisch­ten­nis der Kon­kur­renz, so­dass Fa­bi­an sei­nen Schlä­ger für ei­ni­ge Jah­re in die E­cke schmiss.

Seit zwei Jah­ren ist er zu­rück in der Tisch­ten­nis­fa­mi­lie des TSV. Er spielt zwar ak­tu­ell nur in der fünf­ten Mann­schaft. Wenn er aber Gast­auf­trit­te in hö­he­ren Mann­schaf­ten hat, zeigt er stets sei­ne Klas­se.

Fa­bi­ans Spiel dient als Bei­spiel da­für, dass sich im Tisch­ten­nis seit der Spar­teng­rün­dung von 1957 ei­ni­ges ver­än­dert hat. „Er spielt mit der fal­schen Hand!“, sagt sein Va­ter mit ei­nem Lä­cheln und deu­tet da­mit an, dass sein Sohn Links­hän­der ist.

Tisch­ten­nis war schon im­mer ein Sport, in dem das Ma­te­ri­al des Be­lags ei­ne wich­ti­ge Rol­le spielt. Wenn man Günt­her Drols­bach von den An­fän­gen des Tisch­ten­nis in Klein­lin­den er­zäh­len hört, wird deut­lich, welch wei­ten Weg die Be­la­gent­wi­cklung hin­ter sich ge­bracht hat. „Ganz am An­fang spiel­ten wir mit Kork. Erst spä­ter ka­men dann auch Gum­mi­be­lä­ge. Zwi­schen­durch gab es auch ei­ne Pha­se, in der wir mit sehr di­cken und wei­chen ,Ja­pan-Schlä­gern` spiel­ten“, er­in­nert sich das Fa­mi­li­en­ober­haupt. Die neu­zeit­li­che Um­stel­lung von Zel­lu­lo­id auf Plas­tik bei den Bäl­len schmeckt dem Rou­ti­nier über­haupt nicht: „Ich ha­be neu­lich zum er­sten Mal mit die­sen Bäl­len ge­spielt: Es war grau­en­voll!“

Die Ei­gen­heit des Tisch­ten­nis­sports macht es mög­lich, dass Günt­her Drols­bach auch im ho­hen Al­ter noch mit­spie­len kann: „Da­für bin ich un­heim­lich dank­bar!“ sagt der Se­ni­or, der 35 Jah­re die Ge­schi­cke der Tisch­ten­nis-Ab­tei­lung lei­te­te. Ihm ist kei­ne Rei­se zu weit, um bei in­ter­na­tio­na­len Tur­nie­ren mit­zu­spie­len. Sein größ­ter Er­folg stammt aus dem Jahr 2002. Bei der Welt­meis­ter­schaft in Lu­zern kam er von 267 Teil­neh­mern bis ins Ach­tel­fi­na­le.

Vor zwei Jah­ren rück­ten Jörg und Frank ins zwei­te Glied des TSV Klein­lin­den. Jörg be­müh­te sich schon län­ger, neue Spie­ler zu ak­qui­rie­ren. Ziel war es, dass die er­ste Mann­schaft lang­fri­stig wie­der die Ver­bands­li­ga an­vi­sie­ren kann und da­bei auch die un­te­ren Mann­schaf­ten zu ver­stär­ken. „Es bot sich ein­fach an. Wir hat­ten ein paar rich­tig gu­te Ta­len­te aus der ei­ge­nen Ju­gend. Dann ha­ben sich noch wei­te­re Ta­len­te aus an­de­ren Ver­ei­nen zu uns ver­irrt. Schön, dass die Jungs so er­folg­reich sind.“, er­klärt Frank, der die Rol­le sei­nes Bru­ders her­vor­hebt. Jörg er­gänzt: „Wir ver­su­chen sie na­tür­lich auch mit al­len Kräf­ten zu un­ter­stüt­zen und spie­len auch häu­fig Er­satz!“.

An­de­re Ver­ei­ne ha­ben sich si­cher­lich ge­wun­dert, wie sich der TSV in so kur­zer Zeit völ­lig neu auf­ge­stellt hat. „Floss da et­wa auch Geld?“, möch­te ich von den Drols­bachs wis­sen. Frank stellt so­fort klar: „Koh­le gibt’s hier nicht!“ Jörg gibt ei­nen Ein­blick in sei­ne Vor­ge­hens­wei­se bei der Ge­win­nung neu­er Spie­ler: „Um El­mar (Schaub) ha­be ich mich per­sön­lich be­müht und ha­be mich mit ihm auf ei­nen Kaf­fee ge­trof­fen. Bei die­sem Tref­fen hat mir El­mar sei­ne Wün­sche für ei­nen Wech­sel ge­äu­ßert: Ihm war wich­tig, dass er mit den bei­den Drol­lis in ei­nem Te­am spie­len wür­de. Lei­der konn­ten wir die­sem Wunsch nicht lan­ge nach­kom­men. Aus di­ver­sen Grün­den muss­te ich ei­ne Halb­sai­son in der er­sten Mann­schaft spie­len. Dann muss­te Frank hoch und seit die­ser Rück­run­de ist El­mar so gut, dass er nun in der er­sten Mann­schaft spielt. Bei Pa­trick Klein war es ähn­lich. Er war ab und zu zum Trai­nie­ren bei uns. Es hat ein­fach ge­passt und dann ha­ben wir ihm ein sport­lich reiz­vol­les An­ge­bot ge­macht. Aber es stimmt schon – mitt­ler­wei­le plat­zen wir fast aus al­len Näh­ten!“

„Ver­lo­re­ner“ Sohn

Zu­rück zur „Ta­lent-De­bat­te“ vom An­fang: Ob nun Frank oder Jörg mehr Ta­lent hat­ten, konn­te ab­schlie­ßend nicht ge­klärt wer­den.

Bei der Fra­ge, wel­cher Drols­bach-Spie­ler ins­ge­samt das meis­te Ta­lent und Po­ten­zi­al mit­bringt, ist man sich ge­ne­ra­ti­ons­über­grei­fend ei­nig: Es ist der heu­te nicht an­we­sen­de Mar­cel Drols­bach, Jörgs Sohn, der das Tisch­ten­nis­in­ter­nat in Frank­furt be­such­te. Fa­bi­an be­schreibt die Klas­se sei­nes Cou­sins fol­gen­der­ma­ßen: „Den könn­te man nachts we­cken und ihm ei­nen Schlä­ger in die Hand ge­ben. Noch im Halb­schlaf wür­de er die meis­ten von der Plat­te fe­gen.“ Al­ler­dings gönnt sich Mar­cel, dem vie­le ei­ne gro­ße Kar­rie­re im Tisch­ten­nis zu­ge­traut ha­ben, seit knapp zwei Jah­ren ei­ne Pau­se vom Tisch­ten­nis­sport.

Wenn ir­gend­wann noch der ver­lo­re­ne Tisch­ten­nis­sohn des Ver­eins den Weg zu­rück an die Plat­te fin­det, wä­re das mit Si­cher­heit das „Sah­ne­häub­chen“ auf der ak­tu­el­len Ent­wi­cklung des TSV Klein­lin­den.

Und ein wei­te­res Highl­ight für die Fa­mi­lie Drols­bach.

Gie­ße­ner SV III – TTC Röd­gen 8:8: Das letz­te Auf­be­geh­ren des TTC Röd­gen führ­te nur zu ei­nem Un­ent­schie­den. Mar­tin Ce­bul­la/And­re Schöp­pe und Rai­ner Wag­ner/Mar­kus Bo­nin sorg­ten für TTC-Punk­te im Dop­pel. Ju­lio Cor­de­ro/Meh­met Zi­ya Er­kal hiel­ten die West­städ­ter im Spiel. Das vor­de­re Paar­kreuz wur­de er­war­tungs­ge­mäß von Cor­de­ro be­herrscht. Da­für be­zwan­gen so­wohl Ce­bul­la als auch Wro­bel Ap­punn. In der Mit­te wa­ren Mei­er mit zwei Sie­gen und Bäu­er­lein, der ein­mal ge­wann, für den Gie­ße­ner SV er­folg­reich. Nur Schöp­pe ge­lang hier ein Sieg für die Gäs­te. Hin­ten er­wies sich wie­der ein­mal Wag­ner als TTC-Er­folgs­ga­rant mit zwei Sie­gen. Für die West­städ­ter punk­te­te im hin­te­ren Paar­kreuz nur Glat­zer. Weil auch Bo­nin im letz­ten Ein­zel ge­gen Er­kal er­folg­reich war, gin­gen die Röd­ge­ner mit ei­ner 8:7-Füh­rung ins Ab­schluss­dop­pel. Wro­bel/Drom­mers­hau­sen schaff­ten es aber ge­gen Ap­punn/Bäu­er­lein nicht, den Sack zu zu­ma­chen.

Die hes­si­schen Tisch­ten­nis-Po­kal­sie­ger wur­den bei der Ver­bands­po­kal-En­drun­de in Elz (Kreis Lim­burg-Weil­burg) in acht Spiel­klas­sen er­mit­telt. Die je­wei­li­gen Sie­ger­te­ams (Da­men und Her­ren) der Hes­sen­li­ga, Be­zirks­ober­li­ga und der Kreis­li­ga ver­tre­ten den HTTV bei den 17. Of­fi­ziel­len Deut­schen Po­kal­meis­ter­schaf­ten für un­te­re Spiel­klas­sen vom 5. bis 8. Mai in Dink­la­ge (Nie­der­sach­sen). Der TTV Richts­berg (Re­gio­nal­li­ga/Ober­li­ga), der TTC Lan­gen in der Hes­sen­li­ga und der TTC Ober-Er­len­bach, der auch schon 2014 den Wett­be­werb der Be­zirks­ober­li­ga ge­wann, wie­der­hol­ten ih­ren Ti­tel­ge­winn vom Vor­jahr.

Der TT-Kreis Gie­ßen wird bei den 17. Po­kal­meis­ter­schaf­ten nicht ver­tre­ten sein, denn das Frau­en­te­am des SV Grün-Weiß Gie­ßen ver­lor im Halb­fi­na­le der Be­zirks­li­ga-Kon­kur­renz ge­gen den TTV Neu­en­hain mit 2:4. Eben­falls im Halb­fi­na­le schie­den die Frau­en des SV Hat­ten­rod (1. Kreis­klas­se) nach ei­ner 2:4-Nie­der­la­ge ge­gen den Spiel­ver­ein Kas­sel aus. Die ein­zi­ge qua­li­fi­zier­te Her­ren­mann­schaft, der TSV Lüt­zel­lin­den (3. Kreis­klas­se), war da­ge­gen im Halb­fi­na­le von der TG Rüs­sels­heim und im End­spiel vom TV Wal­lau nicht zu schla­gen.

Her­ren/3. Kreis­klas­se, Halb­fi­na­le: TV Nie­der­sel­ters III – TV Wal­lau 1:4; TG Rüs­sels­heim – TSV Lüt­zel­lin­den 2:4: Die na­he­zu zweis­tün­di­ge Be­geg­nung war ei­ne har­ten Aus­ein­an­der­set­zung, kei­nes der sechs aus­ge­tra­ge­nen Mat­ches ging 3:0 bzw. 0:3 aus. Mo­ritz Bott setz­te sich hauch­dünn mit 12:10 und 15:13 beim 3:2 über Zum­pe durch. Mi­cha­el Schmidt ver­lor in fünf Sät­zen. Bru­der An­dre­as er­höh­te auf 2:1, um mit Mi­cha­el da­nach das Dop­pel zu ver­lie­ren. Mi­cha­el Schmidt und Mo­ritz Bott ver­schaff­ten mit ei­nem 3:1-Er­fol­gen dem TSV den Sprung ins End­spiel. – Fi­na­le: TV Wal­lau – TSV Lüt­zel­lin­den 2:4: Ge­gen Wal­lau lie­fer­te der TSV ei­ne ge­schloss­ene Mann­schafts­leis­tung ab. Bott ver­lor zwar das Auf­takt­spiel ge­gen Star­ke, aber Mi­cha­el und An­dre­as Schmidt ge­wan­nen ih­re Ein­zel­be­geg­nun­gen und das ge­mein­sa­me Dop­pel. Mi­cha­el ver­lor dann zwar im fünf­ten Satz ge­gen Star­ke, aber Mo­ritz Bott ließ sei­ne Mann­schafts­ka­me­ra­den nach ei­nem 3:0-Sieg über Hen­kel als Hes­sen­po­kal­sie­ger ju­beln.

Da­men/Be­zirks­li­ga, Halb­fi­na­le: SV GW Gie­ßen – Neu­en­hai­ner TTV 2:4: Die Gie­ße­ne­rin­nen star­te­ten mit ei­nem 3:0 von Ga­bri­e­le Jung, dem ei­ne 1:3-Nie­der­la­ge von Sa­bri­na Krieg folg­te. Da­nach muss­te Us­ha Be­her der Neu­en­hai­ne­rin Esch­bau­mer zum Sieg gra­tu­lie­ren, und auch das Dop­pel Jung/Krieg ver­lor nach 2:1-Füh­rung. Ga­bi Jung ließ ih­re Mann­schafts­ka­me­ra­din­nen nach ei­nem 3:0 ge­gen Hohl­beim ein we­nig Hoff­nung, aber die 0:3-Nie­der­la­ge von Be­her be­deu­te­te für GW das Aus.

Da­men/1. Kreis­klas­se, Halb­fi­na­le: SV Hat­ten­rod – Spiel­ver­ein Kas­sel-R. 2:4: Die über­ra­gen­de Spie­le­rin die­ser Be­geg­nung kam vom Ver­lie­rer, denn Sa­bi­ne Müns­ter ge­wann ih­re bei­den Ein­zel ge­gen Ta­her und Bie­se­wig. Char­ries Jen­nings fand sich zwar ge­gen Bie­se­wig im­mer bes­ser zu­recht, es setz­te je­doch ei­ne 0:3-Nie­der­la­ge. Hei­ke Ga­reis ha­der­te mit dem Glück, denn die bei­den er­sten Durch­gän­ge en­de­ten 11:13 und 9:11 bei ih­rem 1:3-Mis­ser­folg ge­gen Prien. Da Jen­nings/Ga­reis auch ihr Dop­pel ab­ga­ben, muss­te man dem Spiel­ver­ein Kas­sel den Vor­tritt ins Fi­na­le las­sen.

Da­men/End­spie­le: Re­gio­nal-/Ober­li­ga: TTC G.-W. Staf­fel – 1. TTV Richts­berg 3:4. - Hes­sen­li­ga: TTC Pfungs­tadt – BSC Ein­hau­sen 1:4. - Ver­bands­li­ga: TTC Se­li­gens­tadt – SV Ober-Kains­bach 0:4. - Be­zirks­ober­li­ga: TuS Nord­ens­tadt – TGS Hau­sen 4:2. - Kreis­li­ga: TTC Ober-Er­len­bach II – TSV Wett­er­burg 4:1. - 2. Kreis­klas­se: SG Bruch­kö­bel – TuS Gries­heim 0:4. - Be­zirks­li­ga, Halb­fi­na­le: GW Gie­ßen – Neu­en­hai­ner TTV 2:4, TTV Grä­fen­hau­sen/S/W – TSV Broms­kir­chen 4:2. - Fi­na­le: Grä­fen­hau­sen/S/W – Neu­en­hain 4:2. - 1. Kreis­klas­se, Halb­fi­na­le: SV Hat­ten­rod –SV Kas­sel-R. 2:4, RSV Dau­born II – TTC Ep­perts­hau­sen 4:2. - Fi­na­le: Kas­sel-R. – Dau­born II 4:1.

Her­ren/End­spie­le: Re­gio­nal-/Ober­li­ga: VfR Fehl­heim – TTC Lam­pert­heim 3:4. - Hes­sen­li­ga: SV Mit­tel­bu­chen – TTC Lan­gen 2:4. - Ver­bands­li­ga: DJK BW Müns­ter II – TTC Ober-Er­len­bach II 1:4. - Be­zirks­ober­li­ga: TTC Hau­sen – TTC Lü­ders­dorf 4:0. - Be­zirks­li­ga: TTC Hep­pen­heim III – TV Weiß­kir­chen 4:3. - Be­zirks­klas­se: TV Nau­heim – TSV Ernst­hau­sen 4:0. - Kreis­li­ga: TTG Bie­ber­ge­münd – BSC Ein­hau­sen 4:1. - 1. Kreis­klas­se: SG SW Hat­ten­hof – Kas­se­ler Spvgg. Aue­damm III 4:1. - 2. Kreis­klas­se: TTC Dor­heim III – SV Si­cken­ho­fen 4:2. - 3. Kreis­klas­se, Halb­fi­na­le: TV Nie­der­sel­ters III – TV Wal­lau 1:4; TG Rüs­sels­heim – TSV Lüt­zel­lin­den 2:4. - Fi­na­le: Wal­lau – Lüt­zel­lin­den 2:4 (Mi­cha­el To­bi­as Schmidt, An­dre­as Mat­thi­as Schmidt, Mo­ritz Bott, Schmidt/Schmidt).

Drei Spie­le des GSV an einem Wochenende in der Ober­li­ga Hes­sen. Drei teil­wei­se sehr deut­li­che Nie­der­la­gen. Wäh­rend der Gie­ße­ner SV noch in der Vor­run­de mit dem zwei­ten Ta­bel­len­platz für Fu­ro­re ge­sorgt hat, ist den Gie­ße­nern seit dem Er­rei­chen des Klas­sen­er­halts ein we­nig be­zie­hungs­wei­se ziem­lich hef­tig die Pus­te aus­ge­gan­gen. „Wir sind froh, dass die Sai­son jetzt vor­bei ist. Un­ser Ziel war es, nicht ab­zu­stei­gen. Das ha­ben wir ge­schafft“, fass­te es GSV-Te­am­chef Jür­gen Boldt zu­sam­men.

Dem Gie­ße­ner SV II ist in der Rück­run­de mehr und mehr die Luft aus­ge­gan­gen, das be­legt das Un­ent­schie­den ge­gen den be­reits fests­te­hen­den Ab­stei­ger KSV Nie­sig er­neut.

 Vor dem letz­ten Spiel­tag der Be­zirks­klas­se 1 steht fest, dass der TTC Gie­ßen-Röd­gen den Weg in die Kreis­li­ga an­tre­ten wird. Der NSC Wat­zen­born-Stein­berg III, der ak­tu­ell den Re­le­ga­ti­ons­platz ein­nimmt, darf durch zwei Sie­ge bin­nen ei­ner Wo­che so­gar noch vom di­rek­ten Nicht­ab­stieg träu­men. Al­le drei Auf­stei­ger TSV Klein-Lin­den III, TSV Ut­phe und TSG Reis­kir­chen hat­ten nie wirk­lich Ab­stiegs­sor­gen. An der Ta­bel­len­spit­ze bleibt es span­nend. Grün-Weiß Gie­ßen be­nö­tigt ei­nen Sieg in Reis­kir­chen zum Ti­tel­ge­winn.

Im Vor­jahr hat­te es zum zwei­ten Platz im Ge­samt­klas­se­ment ge­reicht – nach drei et­was schwä­che­ren Jah­ren, in de­nen die Nach­wuchs­aus­wah­len des Hes­si­schen Tisch­ten­nis-Ver­bands (HTTV) in der Ge­samt­wer­tung um den Deutsch­land­po­kal mit drit­ten bzw. vier­ten Plät­zen hat­ten vor­lieb­neh­men müs­sen. Dies­mal er­wie­sen sich in Bad Blan­ken­burg (Schü­ler) so­wie Dis­sen (Ju­gend) die Aus­wah­len der vier größ­ten Tisch­ten­nis-Lan­des­ver­bän­de aus Ba­den-Würt­tem­berg (Ba­Wü), Bay­ern, Nie­der­sach­sen und dem West­deut­schen TT-Ver­band (WTTV) als stär­ker be­setzt. Das Te­am der Schü­ler­in­nen be­leg­te als best­plat­zier­tes HTTV-Te­am Rang drei. Die Schü­ler (u. a. mit Adam Ja­ni­cki vom Gie­ße­ner SV) und die männ­li­che Ju­gend ver­pass­ten den Sprung aufs Trepp­chen durch Nie­der­la­gen in den Be­geg­nun­gen um den drit­ten Platz ge­gen Ba­Wü bzw. den WTTV nur knapp.

Durch den kurz­fri­sti­gen krank­heits­be­ding­ten Aus­fall von Lea Groh­mann (TTV Richts­berg) war das Mäd­chen­te­am schon et­was ge­schwächt, da­her reich­te es nur zum fünf­ten Rang im Ab­schluss­klas­se­ment.

Das Te­am mit Adam Ja­ni­cki star­te­te gut ins Tur­nier durch ein kla­res 4:1 über Nie­der­sach­sen, zu dem Ja­ni­cki (2), Schli­cke (TTC Se­li­gens­tadt) und das Dop­pel Leon Prad­ler (Ein­tracht Frank­furt) und Ja­ni­cki die Zäh­ler bei­tru­gen. Noch deut­li­cher fiel der Er­folg ge­gen Sach­sen-An­halt mit 4:0 aus (Schli­cke, Ja­ni­cki, Volk­mann, Prad­ler/Ja­ni­cki). Ge­gen den Topf­avor­iten WTTV be­saß die HTTV-Aus­wahl nicht den Hauch ei­ner Chan­ce, die knap­pe 2:3-Nie­der­la­ge von Ja­ni­cki ge­gen Fa­deev war da­bei noch das be­ste Ein­zel­re­sul­tat. In der En­drun­de traf man zu­nächst auf die Pfalz, die mit Mar­tin über ein au­ßer­ge­wöhn­li­ches Ta­lent ver­fügt, der die bei­den Ge­gen­zäh­ler ver­buch­te. Hes­sen ge­wann durch Ja­ni­cki, den Se­li­gens­täd­ter Schli­cke (2) und das Dop­pel Prad­ler/Ja­ni­cki mit 4:2. Ge­gen die Bay­ern ging es um den Ein­zug ins Fi­na­le, das je­doch nach der 1:4-Nie­der­la­ge (nur das Dop­pel Prad­ler/Ja­ni­cki punk­te­te) au­ßer Reich­wei­te war. Im Spiel um Platz drei wur­de der HTTV-Aus­wahl von Ba­Wü ei­ne Klat­sche ver­passt, le­dig­lich Volk­mann (Se­li­gens­tadt) ge­lang ein Satz­ge­winn.

 Tisch­ten­nis-Be­zirks­ober­li­gist Gie­ße­ner SV II ist trotz der Nie­der­la­ge ge­gen Ful­da-Ho­ras II ge­ret­tet. Bei zwei noch aus­ste­hen­den Be­geg­nun­gen und ei­nem wei­taus bes­se­ren Satz­ver­hält­nis als die Ta­bel­len­hin­ter­leu­te aus­ge­stat­tet kann ei­gent­lich nichts mehr pas­sie­ren. Der TSV Klein-Lin­den darf sich hin­ge­gen nach ei­nem deut­li­chen Sieg in Lau­ter­bach be­reits auf die Auf­stiegs­re­le­ga­ti­on vor­be­rei­ten.

Nach den Hes­si­schen Tisch­ten­nis-Meis­ter­schaf­ten der A-Klas­se im Ja­nu­ar in Bad Hers­feld fan­den am ver­gan­ge­nen Wo­che­nen­de die Hes­si­schen Ein­zel­meis­ter­schaf­ten der Da­men (Tur­nierk­las­sen B bis D) so­wie der Her­ren (B bis E) in Wei­ter­stadt statt. Es wur­de in 4er-Vor­run­den­grup­pen ge­star­tet, da­nach wur­de im K.o.-Sys­tem wei­ter­ge­spielt. Die Dop­pel­wett­be­wer­be fan­den aus­schließ­lich nach dem KO-Sys­tem statt.

Aus hei­mi­scher Sicht rag­ten die Ein­zel­ti­tel von Enes To­kat (SV Grün-Weiß Gie­ßen/Her­ren E) so­wie die Dop­pel­ti­tel durch Ka­ro­lin Schä­fer (NSC Wat­zen­born-Stein­berg/Da­men B) und Gi­an­lu­ca El­ler/Enes To­kat (SV Grün-Weiß Gie­ßen/Her­ren E) her­aus. Chris­ti­an Fens­te­rer (TSV Klein­lin­den/Her­ren D) schei­ter­te erst im Halb­fi­na­le des Her­ren D-Wett­be­werbs und mit ih­ren je­wei­li­gen Dop­pel­part­nern schmück­ten sich Ul­ri­ke Ley­rer (NSC Wat­zen­born-Stein­berg/Da­men D) und Chris­ti­an Be­cker/Mel­kun Sar­kis (TSG Lol­lar/NSC Wat­zen­born-Stein­berg/Her­ren D) eben­falls mit ei­ner Bron­ze­me­dail­le.

Ei­ne er­folg­rei­che Ti­tel­ver­tei­di­gung blieb der Vor­jahrs­sie­ge­rin der Da­men-B-Klas­se im Ein­zel, Ka­ro­lin Schä­fer (NSC Wat­zen­born-Stein­berg), dies­mal ver­wehrt. Als Grup­pen­zwei­te in­fol­ge ei­ner Nie­der­la­ge ge­gen Völz­ke (TSV Raun­heim) wur­de Schä­fer auf die top­ge­setz­te Spie­le­rin Höl­zel (BSC Ein­hau­sen) ge­lost und un­ter­lag die­ser mit 0:3. Gar als Grup­pen­sie­ge­rin hat­te Dé­si­rée Wirk­ner (SV Grün-Weiß Gie­ßen) die Vor­run­de über­stan­den, doch gleich in Haupt­run­de 1 be­deu­te­te Keil (SV Ober-Kains­bach) für die Gie­ße­ne­rin End­sta­ti­on.

Im Dop­pel schied Wirk­ner mit Part­ne­rin Ae­be­rhardt (TTF Frohn­hau­sen) in Run­de 1 aus, für Schä­fer en­de­te das Tur­nier aber doch noch er­folg­reich. Nach Frei­los muss­te das Duo Schä­fer/McKe­ar­ney (NSC/TuS Nord­ens­tadt) je­doch drei­mal über die vol­le Dis­tanz von fünf Sät­zen, ehe man am Ziel war. Zu­nächst wur­den Metz­ger/Völz­ke (TTC Lam­pert­heim/TSV Raun­heim) mit 3:2 ge­schla­gen, dann die top­ge­setz­te Paa­rung Höl­zel/Pe­ter (BSC Ein­hau­sen) aus dem Weg ge­räumt. Im End­spiel war­te­ten dann Ein­zel­sie­ge­rin Smol­ka (TTC Lan­gen) mit Part­ne­rin Kei­els-Huhns­tock (SV RW Wall­dorf), de­nen man wie­der­um knapp den Ti­tel weg­schnapp­te.

We­ni­ger er­folg­reich ver­lief der Auf­tritt der bei­den Her­ren B-Ver­tre­ter Pa­trick Klein (TSV Klein­lin­den) und Mar­tin Rich­ter (NSC Wat­zen­born-Stein­berg). Rich­ter wur­de nach zwei Nie­der­la­gen Grup­pen­letz­ter und auch im Dop­pel mit Klein kam gleich in Run­de 1 ge­gen Schau­bach/Freund (TTC Hep­pen­heim) das Aus. Klein hat­te als Grup­pen­zwei­ter zwar die Haupt­run­de er­reicht, schei­ter­te dort so­fort an Mir­za (TV Nau­heim).

Wäh­rend es bei den Her­ren C kei­nen hei­mi­schen Teil­neh­mer gab, er­reich­te Dé­si­rée Wirk­ner (SV Grün-Weiß Gie­ßen) bei den Da­men C trotz ei­ner Nie­der­la­ge ge­gen Theu­rich (TTC Bens­heim) Grup­pen­rang 1. In der En­drun­de star­te­te Wirk­ner mit ei­nem 3:2-Er­folg über Rei­fen­stahl (TTC Al­bun­gen), ehe die spä­te­re Sie­ge­rin Ro­sen­ber­ger (TV Bürst­adt) ihr ei­ne 1:3-Nie­der­la­ge zu­füg­te. Das be­deu­te­te aber im­mer­hin Rang 5.

In der Da­men D-Kon­kur­renz er­reich­te ein hei­mi­sches Trio die En­drun­de: Ni­na Diet­rich und Sa­bri­na Krieg (bei­de SV Grün-Weiß Gie­ßen) ka­men mit ei­ner Nie­der­la­ge be­la­stet wei­ter, Ul­ri­ke Ley­rer (NSC Wat­zen­born-Stein­berg) gar als Grup­pen­sie­ge­rin. Ley­rer und Krieg schie­den dann in­fol­ge knap­per 2:3-Nie­der­la­gen ge­gen Klet­te (TTC Flors­tadt) bzw. Klis (TSG Ober­rad) un­glü­cklich aus, der Mis­ser­folg von Diet­rich ge­gen Kast­ner (TV Sind­lin­gen) fiel mit 1:3 deut­li­cher aus.

Das GWG-Duo Krieg/Diet­rich schei­ter­te dann im Vier­tel­fi­na­le er­neut an der Ober­ra­de­rin Klis mit de­ren Part­ne­rin Wil­le­ke. Ley­rer (NSC) war mit Part­ne­rin Schnee­ber­ger (VfL Lau­ter­bach) an Po­si­ti­on 1 ge­setzt, ge­gen Pfaf­fen­dorf/Grund­stein (TTC RW Bie­brich) reich­te es im Vier­tel­fi­na­le noch zu ei­nem knap­pen 3:2-Er­folg. Ge­gen Schuch­mann/Beck (TV Rein­heim/DJK SG Blau-Weiß Lahr) war dann aber kein Kraut ge­wach­sen. Man un­ter­lag glatt mit 0:3, konn­te sich aber über die Bron­ze­me­dail­le freu­en.

In der Leis­tungs­klas­se D woll­ten auch die Her­ren nicht zu­rück­ste­hen, letzt­lich stan­den hier zwei Me­dail­len­ge­win­ne zu Bu­che. Wäh­rend Mel­kun Sar­kis (NSC) mit nur ei­nem Sieg ge­gen Jä­ckel (SC Rie­bels­dorf) die Haupt­run­de glatt ver­pass­te, ha­der­te Chris­ti­an Be­cker (TSG Lol­lar) nach zwei 2:3-Nie­der­la­gen mäch­tig mit dem Glück. Chris­ti­an Fens­te­rer (TSV Klein­lin­den) setz­te sich als Grup­pen­sie­ger je­doch klar durch. Nach ei­nem hauch­dün­nen 3:2 über Din­geld­ein (TSV Au­er­bach) und ei­nem deut­li­chen 3:0 über Sendlb­eck (DJK Mühl­heim) ver­pass­te Fens­te­rer das End­spiel nur sehr un­glü­cklich, denn Wir­sing (TTC Ober-Er­len­bach) hat­te bei sei­nem 3:2-Sieg nur knapp die Na­se vorn.

Mit Part­ner Di­ckel (TG Lang­en­sel­bold) war dann auch im Dop­pel das Los­glück nicht hold, denn der Klein­lin­de­ner traf in Run­de 2 auf die spä­te­ren Sie­ger Kong/Ly (SV Darm­stadt) und muss­te pas­sen. Bes­ser lief es für Chris­ti­an Be­cker/Mel­kun Sar­kis (TSG Lol­lar/NSC): Nach ei­nem knap­pen 3:2 über Seif/Wir­sing (VfR Lim­burg/Ober-Er­len­bach) wur­de das top­ge­setz­te Duo Rup­pel/Busch­mann (TTC Ful­da-Ma­ber­zell/SG Bruch­kö­bel) mit 3:0 von der Plat­te ge­fegt. Es fehl­te dann ge­gen Sendlb­eck/Sei­kel (DJK Mühl­heim/TSV Nie­der-Rams­tadt) beim 2:3 nicht viel zur End­spiel­teil­nah­me.

Das Glanz­licht aus hei­mi­scher Sicht lie­fer­te ein GWG-Trio beim Wett­be­werb der Her­ren E ab. Wäh­rend für Wolf­gang Orth das Tur­nier schnell be­en­det war, ging es vor al­lem für Enes To­kat, aber auch Gi­an­lu­ca El­ler ganz weit nach vorn. El­ler er­reich­te als Grup­pen­sie­ger die En­drun­de, To­kat nach ei­ner Nie­der­la­ge ge­gen Hil­den­brandt (VfR Lim­burg) als Zwei­ter das Haupt­feld.

Nach ei­nem 3:0-Sieg ge­gen Lü­cking (TSV Ri­chen) schei­ter­te El­ler dann in Run­de 2 an Schrö­der (TTC Dor­heim). To­kat stei­ger­te sich und be­sieg­te nach­ein­an­der Rat­hor (TG Rüs­sels­heim), Al­bert (TSV Röh­ren­furth) und Rei­chert (TTC Dor­heim) je­weils mit 3:0. Im Fi­na­le ge­gen Kes­hish­za­deh (SV Er­bach) gab To­kat nur ei­nen Satz ab und krön­te sei­ne Leis­tung mit dem Hes­sen-Ein­zel­ti­tel.

Und es soll­te noch bes­ser kom­men: Part­ner El­ler konn­te in Run­de 2 des Dop­pel­wett­be­werbs mit To­kat zu­nächst Re­van­che für die im Ein­zel er­lit­te­ne Nie­der­la­ge an Schrö­der/Rei­chert (TTC Dor­heim) neh­men. Auch das Duo Zips/Hil­den­brandt (VfR Lim­burg) be­deu­te­te kei­ne all­zu gro­ße Hür­de im Halb­fi­na­le. Im End­spiel ließ das GWG-Duo dann Hor­mel/Rat­hor (STV Drom­mers­hau­sen/TG Rüs­sels­heim) beim 3:0-Sieg kei­ne Chan­ce.

Nach heftiger Spiel-Taktung ab Ende Januar staunt der Tischtennis-Spieler dieser Tage mit Blick auf den Terminkalender und stellt fest: Ja, selbst der Zelluloid- oder an mancher Stelle der noch ungeliebte Plastikball macht vor dem Osterhasen halt. Es ist eine etwas komische Spielpause, folgen danach doch in der Regel nur noch zwei Partien – und diese sind für viele Akteure in Kreis und Umland dann auch noch recht entscheidend, befindet man sich doch gewollt oder ungewollt häufig noch in irgendeiner Form im Abstiegs- oder Aufstiegskampf wieder. Aber wie lässt sich die Spannung hochhalten, zumal für die meisten Vereine aufgrund der Schulferien auch die Trainingsmöglichkeiten gegen null tendieren?

Bei der Deut­schen Tisch­ten­nis-Meis­ter­schaf­ten in Bie­le­feld fehl­ten die ar­ri­vier­ten Spit­zen­kräf­te – da hat­te sich manch ei­ner aus der zwei­ten Rei­he et­was aus­ge­rech­net. Für den top ge­setz­ten Ful­da­er Ru­wen Fi­lus gab es im Ein­zel­wett­be­werb je­doch ein bö­ses Er­wa­chen, im Dop­pel mit Ri­car­do Walt­her (TTC Berg­neus­tadt) reich­te es dann end­lich zum er­sten na­tio­na­len Ti­tel­ge­winn. All­ge­mein blie­ben die hes­si­schen Ak­teu­re in Bie­le­feld im Rah­men der Er­war­tun­gen. Aus der Grup­pen­qua­li­fi­ka­ti­on schaff­ten es im­mer­hin Do­mi­nik Sche­ja (TTC Ober-Er­len­bach) und Hes­sen­meis­ter Thors­ten Mäh­ner (TLV Ei­chen­zell) so­wie An­ne Bun­des­mann (TSV Lang­stadt) ins Haupt­feld. Bis auf Fi­lus schaff­te es kein Hes­se, die er­ste Haupt­run­de zu über­ste­hen. Und für Fi­lus war über­ra­schend in der 2. Run­de des Ein­zel­wett­be­werbs Schluss.

Mit der Ju­gend­li­chen Lea Groh­mann (Nord­eck/TTV Richts­berg), dem für den TTC Ober-Er­len­bach in der 2. Bun­des­li­ga auf­schla­gen­den Do­mi­nik Sche­ja (Beu­ern) und dem Lehn­hei­mer Den­nis Di­ckardt (TV Hil­polts­tein) hat­ten sich drei As­se aus dem hei­mi­schen Raum für die Meis­ter­schaf­ten qua­li­fi­ziert.

Für Lea Groh­mann reich­te es bei ei­nem Sieg ge­gen Schu­ma­cher (VfL West­er­cel­le) im Ein­zel­wett­be­werb nicht für die Haupt­run­de. Das Glück nicht auf ih­rer Sei­te hat­te Groh­mann bei ih­rer knap­pen 2:3-Nie­der­la­ge ge­gen Lie­bold (Schl.-Hol­stein), aber auch der Grup­pen­sie­ge­rin Faz­lic knöpf­te sie ei­nen Satz ab. Ein un­lieb­sa­mes Wie­der­se­hen mit Grup­pen­kon­kur­ren­tin Lie­bold fei­er­te Groh­mann dann mit Part­ne­rin Ju­lia Krieg­hoff (ESV Pir­na) in der 1. Run­de des Dop­pels beim 1:3.

Rech­net man den aus Hes­sen stam­men­den Pa­trick Fran­zis­ka da­zu, er­reich­ten in der Her­ren­kon­kur­renz vier hes­si­sche Ak­teu­re die Haupt­run­de. Den­nis Dick­hardt (Lehn­heim/TV Hil­polts­tein) wur­de Grup­pen­zwei­ter, Do­mi­nik Sche­ja (TTC Ober-Er­len­bach) so­gar Er­ster. Dick­hardt be­kam im Haupt­feld mit Pa­trick Fran­zis­ka (jetzt Bo­rus­sia Düs­sel­dorf) ei­nen un­über­wind­li­chen Bro­cken vor­ge­setzt. Do­mi­nik Sche­ja hat­te es mit dem Lo­kal­ma­ta­dor Lei Yang (SV Brack­we­de) zu tun, der vor Jah­ren schon ein­mal auf ei­ner DM für Fu­ro­re ge­sorgt hat­te. Sche­ja un­ter­lag Yang un­glü­cklich mit 3:4. Yang mach­te da­nach al­le Hoff­nun­gen von Fi­lus auf sei­nen er­sten DM-Ein­zel­ti­tel zu­nich­te. Die spä­te­ren Ti­tel­trä­ger im Dop­pel Fi­lus/Walt­her (TTC Ful­da-Ma­ber­zell/TTC Berg­neus­tadt) hat­ten be­reits in der 2. Run­de mäch­tig mit Ju­li­an Mohr (NSU Ne­ckar­sulm) und Do­mi­nik Sche­ja zu kämp­fen, ehe nach ei­nem 3:2 für sie der Vier­tel­fi­na­lein­zug ge­schafft war. Den­nis Dick­hardt hat­te mit sei­nem Part­ner Schrei­ner (TuS Fürs­ten­feld­bruck) das Duo mit dem am­tie­ren­den Hes­sen­meis­ter Thors­ten Mäh­ner (TLV Ei­chen­zell) und Spieß (ASV Grün­wet­ters­bach) zu­ge­lost be­kom­men, dem man 1:3 un­ter­lag. Mäh­ner/Spieß schlu­gen da­nach über­ra­schend die an Po­si­ti­on 2 ge­setz­ten Men­gel/Du­da vom Bun­des­li­gis­ten TTC Berg­neus­tadt mit 3:1 aus dem Feld.

Die Frau­en aus den Ver­ei­nen des TT-Krei­ses Gie­ßen schnit­ten beim Be­zirks­po­kal, des­sen En­drun­de am ver­gan­ge­nen Wo­che­nen­de in Ha­nau ab­ge­wi­ckelt wur­de, bes­ser ab als ih­re männ­li­chen Kol­le­gen. Al­ler­dings hat­te der SV GW Gie­ßen in der Be­zirks­li­ga Schwerst­ar­beit zu ver­rich­ten, be­vor man den Po­kal in den Hän­den hal­ten konn­te. Die Grün-Wei­ßen ge­wan­nen al­le drei Be­geg­nun­gen je­weils mit 4:3. Ein biss­chen leich­ter fiel die Sa­che dem SV Hat­ten­rod (1. Kreis­klas­se), der sich ge­gen den TSV Klein-Au­heim mit 4:2 durch­setz­te. Er­war­tungs­ge­mäß un­ge­fähr­det ge­wann der TSV Lüt­zel­lin­den (3. Kreis­klas­se) mit drei 4:0-Er­fol­gen den Be­zirks­po­kal und nimmt wie die bei­den an­de­ren „Gie­ße­ner“ Po­kal­sie­ger an der hes­si­schen Po­ka­len­drun­de am 9./10. April in Elz (Kreis Lim­burg-Weil­burg) teil.

Be­zirks­li­ga Da­men, Halb­fi­na­le: SV Grün Weiß Gie­ßen – TSG Er­len­see 4:3; End­spiel: SV Grün Weiß Gie­ßen – TV Roß­dorf 4:3: Im Vier­tel­fi­na­le hat­ten die Grün-Wei­ßen die TG Dör­nig­heim erst nach fast drei Stun­den mit 4:3 ge­schla­gen. Ge­gen die TSG Er­len­see im Halb­fi­na­le ging es bei glei­chem Er­geb­nis we­sent­lich schnel­ler, weil bis auf die Be­geg­nung zwi­schen Dé­si­rée Wirk­ner ge­gen Put­zo (3:1) al­le üb­ri­gen Mat­ches nach drei Sät­zen en­de­ten. Ne­ben Wirk­ner hat­te zu­nächst auch Ga­bri­e­le Jung ge­punk­tet, Wirk­ner wur­de je­doch zur Mat­chwin­ne­rin. Im Dop­pel be­zwan­gen Wirk­ner/Jung näm­lich Muhl/Fuchs glatt mit 3:0 und nach­dem Sig­rid Dis­se und Jung ih­re Ein­zel ab­ge­ge­ben hat­ten, muss­te Wirk­ner noch ein­mal ran. Nach dem 3:0 war der Fi­na­lein­zug ge­schafft. Das End­spiel ge­gen den TV Roß­dorf nahm den glei­chen Ver­lauf wie das Halb­fi­na­le. Wäh­rend Sig­rid Dis­se leer aus­ging, hol­ten Wirk­ner und Jung in ih­ren Ein­zeln und dem ge­mein­sa­men Dop­pel ei­nen 3:1-Vor­sprung her­aus. Jung ver­lor dann ge­gen Gra­ser in fünf Sät­zen, aber die über­ra­gen­de Wirk­ner feg­te ih­re Kon­tra­hen­tin Grund mit 3:0 von der Plat­te.

Kreis­li­ga Da­men, Halb­fi­na­le: SV Grün Weiß Gie­ßen II – TSV Al­ten­schlirf 4:2; End­spiel SV Grün Weiß Gie­ßen – TV Groß­krot­zen­burg II 3:4: Im Halb­fi­na­le ge­gen den TSV Al­ten­schlirf konn­ten sich al­le drei Gie­ße­ne­rin­nen in die Sie­ger­lis­te ein­tra­gen. Us­ha Be­her ge­lang dies al­ler­dings nur mit Sa­bri­na Krieg im Dop­pel zum wich­ti­gen 2:1-Aus­gleich. Krieg war die über­ra­gen­de Spie­le­rin beim Sie­ger, denn sie ge­wann ih­re bei­den Ein­zel, das zwei­te ge­gen Plan­ten­berg nach 1:2-Rück­stand. An­net­te Rohr­bach-Sei­del hat­te ihr er­stes Ein­zel ab­ge­ge­ben, be­haup­te­te sich ge­gen Braun aber si­cher mit 3:0. Im End­spiel brach­te Krieg ih­re Far­ben in Füh­rung, aber Rohr­bach-Sei­del und Be­her ga­ben ab. Das Dop­pel von Krieg/Be­her war ei­ne span­nen­de An­ge­le­gen­heit, die knapp mit 3:2 an das grün-wei­ße Duo ging. Be­her konn­te dann noch ein­mal zum 3:3 aus­glei­chen, aber Rohr­bach-Sei­del be­saß im ab­schlie­ßen­den Match ge­gen Em­rich kei­ne Chan­ce.

Kreis­klas­se Da­men/End­spiel: TSV Klein-Au­heim – SV Hat­ten­rod 2:4: Da ei­ne Kreis­klas­se im Tisch­ten­nis-Frau­en­sport im Be­zirk nicht über­all vor­han­den ist, kam es hier gleich zum Fi­na­le. Hat­ten­rod ging durch drei hauch­dün­ne Satz­ge­win­ne von Char­ries Jen­nings beim 3:1-Er­folg in Füh­rung, aber Sa­bi­ne Müns­ter und Hei­ke Ga­reis ver­lo­ren je­weils 0:3. Nach 1:2-Rück­stand ris­sen Müns­ter/Ga­reis die Par­tie ge­gen Slag­hu­is/Ott noch aus dem Feu­er. Dem schlos­sen sich Müns­ter und Jen­nings mit 3:1-Er­fol­gen an – der SV Hat­ten­rod konn­te über den Po­kal­sieg ju­beln.

Be­zirks­ober­li­ga Her­ren/Halb­fi­na­le: TV Okar­ben – TTV Grün­dau 0:4, Gie­ße­ner SV II – TG Lang­en­sel­bold II 2:4; End­spiel: TG Lang­en­sel­bold II – TTV Grün­dau 1:4: Nach ei­nem 4:2-Sieg ge­gen den TTC As­sen­heim – es punk­te­ten Pa­trick Klein, Ma­nu­el Frank 2, Klein/Fe­lix Don­ges – stand der TSV Klein­lin­den II im Halb­fi­na­le, in dem der Geg­ner TTC Dor­heim hieß. Dor­heim hat­te im Vier­tel­fi­na­le dem Gie­ße­ner SV II (Punk­te durch Sa­scha Fröh­lig und das Dop­pel Fröh­lig/Ar­ne Frie­de; Mat­thi­as Heick­mann muss­te ver­let­zungs­be­dingt kampf­los ab­ge­ben) das Nach­se­hen ge­ge­ben. Dem spä­te­ren Po­kal­sie­ger TTC Dor­heim hat­ten die Klein­lin­de­ner we­nig ent­ge­gen­zu­set­zen. Klein ver­lor an­fangs 2:3 ge­gen Wen­zel, da­nach ga­ben Don­ges und Frank ge­gen Va­ter und Sohn Mal­ai­ka mit je­weils 1:3 ab. Im Dop­pel brach­ten Klein/Don­ges kein Bein mehr auf den Bo­den.

In den Po­kal-Wett­be­wer­ben der Be­zirks­li­ga und der Be­zirks­klas­se hat­ten sich die Gie­ße­ner Ver­tre­ter (SV Oden­hau­sen/Lum­da und TSG Leih­ge­stern bzw. Grün-Weiß Gie­ßen und TSV Klein­lin­den III) al­les­amt im Ach­tel­fi­na­le ver­ab­schie­det.

Kreis­li­ga Her­ren/Halb­fi­na­le: SV Et­tings­hau­sen – Fun-Ball Dor­tel­weil III 4:0; End­spiel: TTG Bie­ber­ge­münd - SV Et­tings­hau­sen 4:0: Nach zwei kla­ren 4:0-Er­fol­gen im Vier­tel­fi­na­le ge­gen die FT Ful­da II und im Halb­fi­na­le ge­gen Fun-Ball Dor­tel­weil III (Punk­te je­weils durch Ben­ja­min Ebin­ger, Bernd Sal­ler, Christ­opher Aff und das Dop­pel Ebin­ger/Max Höf­li­ger) hat­ten sich die Et­tings­häu­ser im Fi­na­le si­cher­lich et­was mehr ver­spro­chen. Mit der TTG Bie­ber­ge­münd ge­wann je­doch ein Te­am, das über Ak­teu­re ver­füg­te, die be­reits hö­her­klas­sig an die Ti­sche ge­tre­ten wa­ren. Aff und Ebin­ger blie­ben bei ih­ren Ein­ze­lein­sät­zen ab­so­lut chan­cen­los, Sal­ler ver­lor nach 2:1-Füh­rung dann auch noch un­glü­cklich mit 11:13 und 9:11. Das Dop­pel Ebin­ger/Höf­li­ger muss­te dann wie­der mit 0:3 pas­sen.

1. Kreis­klas­se Her­ren/Halb­fi­na­le: Der TSV Klein­lin­den V trat man­gels ver­füg­ba­rer Spiel­er­mas­se nicht an.

2. Kreis­klas­se Her­ren/Halb­fi­na­le: TSG Reis­kir­chen II – SV Ut­trich­shau­sen III 4:0; End­spiel: TSG Reis­kir­chen II – TTC Dor­heim III 1:4: Das Halb­fi­na­le war für die Reis­kir­che­ner Re­ser­ve ein leich­tes Spiel, denn Tho­mas und Fritz Hirt, Ste­fan Schu­chard und Wen­ne­mar Lotz lie­ßen ge­gen den SV Ut­trich­shau­sen III nichts an­bren­nen und sieg­ten 4:0. Im End­spiel fan­den die Reis­kir­che­ner je­doch im TTC Dor­heim III ih­ren Meis­ter. Va­ter und Sohn Hirt blie­ben in ih­ren Ein­zeln ab­so­lut chan­cen­los, Schu­chard ver­lor dann un­glü­cklich mit 10:12 im Ent­schei­dungs­satz ge­gen Mark­mann. Fritz Hirt/Wen­ne­mar Lotz sorg­ten mit dem 3:2-Dop­pel­sieg für ei­nen Licht­blick, der je­doch der ein­zi­ge blei­ben soll­te. Denn Tho­mas Hirt war ge­gen Bas­ti­an er­neut chan­cen­los.

3. Kreis­klas­se Her­ren/Halb­fi­na­le: TSG Wöl­fers­heim II – TSV Lüt­zel­lin­den 0:4; End­spiel: TSV Lüt­zel­lin­den – TTC Wett­saa­sen II 4:0: Be­reits im Vier­tel­fi­na­le hat­te es für den haus­ho­hen Fa­vor­iten ei­nen 4:0/12:0-Kan­ter­sieg ge­gen den TTC Sal­müns­ter VII ge­ge­ben. Das Halb­fi­na­le ge­gen die TSG Wöl­fers­heim II wur­de dann zur „schwers­ten“ Prü­fung für den Po­kal­ver­tei­di­ger, da gab man näm­lich vier Sät­ze her. Mo­ritz Bott kam an­fangs zu ei­nem 3:2-Er­folg, dem Mi­cha­el Schmidt ein kla­res 3:0 fol­gen ließ. An­dre­as Schmidt und das Brü­der-Dop­pel gab dann je­weils ei­nen Satz an die Kon­tra­hen­ten her. Im Fi­na­le wur­de der SV Wett­saa­sen II dann von den Lüt­zel­lin­den­ern oh­ne Satz­ge­winn von den Plat­ten ge­schickt.

Bei RP-Online gefunden: Die DJK-Damen beklagen sich nach 8:0-Sieg über das Verhalten der Gastgeberinnen. Lange Anreise, kurzes Spiel. Die Regionalliga-Damen der DJK Holzbüttgen sind der Favoritenrolle bei ihrem Gastspiel in Hessen vollauf gerecht geworden. Beim früheren Bundesligisten NSC Watzenborn-Steinberg gelang den Kaarsterinnen ein 8:0-Kantersieg, für den sie gerade einmal 90 Minuten benötigten.

Über 170 Teil­neh­mer/in­nen wa­ren bei den Hes­si­schen Ein­zel­meis­ter­schaf­ten der Se­nio­ren in Lang­göns am Start. Ei­ni­ge hei­mi­sche Ak­teu­re hat­ten sich für die Lan­des­meis­ter­schaf­ten qua­li­fi­ziert, am Start wa­ren dann le­dig­lich drei Her­ren. Durch gu­te Er­geb­nis­se konn­te man sich für die Deut­schen Meis­ter­schaf­ten, die über Pfings­ten in der Aue­park­hal­le in Kas­sel statt­fin­den wer­den, qua­li­fi­zie­ren.

Wäh­rend für Stef­fen Hei­ne (TSG Leih­ge­stern/Se­nio­ren 50) und Günt­her Drols­bach (TSV Klein­lin­den/Se­nio­ren 80) das Tur­nier schnell zu En­de war, be­leg­te Karl-Heinz Hinn (TSV Lang­göns/Se­nio­ren 70) im Ein­zel den fünf­ten Platz. Im Dop­pel­wett­be­werb er­reich­te Hinn mit Part­ner Schmie­de­cke (TSV Lang­stadt) das End­spiel, in dem sich aber Ab­bel/Schmitz (TTV Burg­holz­hau­sen-Köp­pern/TTC Ri­chels­dorf) als die Stär­ke­ren er­wie­sen.

Stef­fen Hei­ne (TSG Leih­ge­stern) ver­ließ die Sport­hal­le in Lang­göns oh­ne Er­folgs­er­leb­nis. Kla­re Nie­der­la­gen steck­te Hei­ne in sei­ner Vor­run­den­grup­pe ge­gen Se­yf­fert (TTC Elz), Hen­kel (TSG Eschens­truth) und Braun (TG Un­ter­lie­der­bach) ein. Mit Braun als Dop­pel­part­ner ging auch das Match ge­gen Hen­kel/Kerst (TSG Eschens­truth) mit 0:3 ver­lo­ren.

Aus im Ein­zel

Nur we­nig bes­ser lief es für Günt­her Drols­bach (TSV Klein­lin­den). Das Aus im Ein­zel­wett­be­werb stand nach den Nie­der­la­gen ge­gen Aland (SVH Kas­sel) und Rau (TTV Lorsch) früh fest. Mit Part­ner Horst Zim­mer­mann (TTV Richts­berg) ge­lang Drols­bach ge­gen Frieß/Aland (TV Müns­ter/SVH Kas­sel) we­nigs­tens ein Satz­ge­winn.

Ei­ni­ge Be­geg­nun­gen mehr hat­te Karl-Heinz Hinn zu be­ste­hen, be­vor er im Dop­pel ei­nen schö­nen Er­folg fei­ern konn­te. Als Grup­pen­zwei­ter hat­te Hinn die Ein­zel-Vor­run­de über­stan­den, im Vier­tel­fi­na­le traf Hinn auf Trach­te (DJK Ober-Ro­den). Erst im drit­ten Satz hat­te sich Hinn auf das Spiel sei­nes Kon­tra­hen­ten ein­ge­stellt, da un­ter­lag er nur knapp mit 10:12. Schwerst­ar­beit hat­te Hinn mit Dop­pel­part­ner Hans Schmie­de­cke (TTV Richts­berg) in al­len drei Be­geg­nun­gen zu ver­rich­ten, denn al­le Mat­ches gin­gen über fünf Sät­ze. Im Vier­tel­fi­na­le wur­den Jung/Ley­de­cker (SG Hau­sen/TV Ei­bin­gen) so be­zwun­gen, da­nach eben­falls mit 3:2 Czie­pluch/Knoll (Tu­ra Nie­de­rhöch­stadt). Auch das End­spiel ge­gen Ab­bel/Schmitz (TTV Burg­holz­hau­sen/TTC Ri­chels­dorf) ge­stal­te­ten Hinn/Schmie­de­cke aus­ge­gli­chen, der Ent­schei­dungs­satz ging nur un­glü­cklich mit 9:11 ver­lo­ren.

Adam Janicki Gießener SVBei den Deut­schen Schü­ler­meis­ter­schaf­ten in Strau­bing si­cher­te sich Topf­avo­rit Kay Stum­per (TTC Sin­gen) klar an die Meisterschaft. Der be­ste hes­si­sche Schü­ler Adam Ja­ni­cki vom Gie­ße­ner SV kam das Ein­zel-Aus im Ach­tel­fi­na­le.

Nach­dem die Spiel­zei­t des Gie­ße­ner SV in den ver­gan­ge­nen Jah­ren im­mer span­nend bis zum Schluss ver­lie­f, ist in die­ser Oberl­li­ga-Sai­son schon sehr früh klar, wo­hin der Weg füh­ren wird. Die Gie­ße­ner ha­ben mit 17 Punk­ten den Klas­sen­er­halt ge­schafft. Al­len Träu­mern zum Trotz sind die Gie­ße­ner laut Ka­pi­tän Jür­gen Boldt al­lein mit dem Si­chern des Klas­sen­er­halts sehr gut be­dient. Am Samstag fuhren die Gie­ße­ner zum Ta­bel­len­füh­rer vom TTC Rhön­Spru­del Ful­da-Ma­ber­zell II. Oh­ne Zhu Zay­ong, Igor Ma­ruk und Adam Ja­ni­cki war der Drops früh ge­lutscht. Mit ei­ner 4:9-Nie­der­la­ge ging es auf die Rückreise.

Jürgen BoldtAuf der Tanz­flä­che lie­gen Ka­bel und Holz­res­te, da­ne­ben ver­putzt ein Mit­ar­bei­ter ein Stück der Wand. „Die Steck­do­sen­leis­te“, sagt Jür­gen Boldt, „muss wei­ter in die Mit­te, oder?“ Sein Kom­pag­non blickt prü­fend zum Pult des Disc­jo­cke­ys und nickt zu­stim­mend. Im Gie­ße­ner Al­pen­max wird re­no­viert. Der al­te Lack muss ab, da­mit neu­er Glanz ent­steht.
Die Ar­bei­ten über­nimmt, über­wacht und über­prüft haupt­säch­lich Mit­in­ha­ber Ru­di Ver­doorn. Ge­schäfts­part­ner Jür­gen Boldt hilft, so weit es geht. So weit es geht, heißt in die­sem Fall: Der 42-Jäh­ri­ge ver­sucht, et­was von sei­ner knapp be­mess­enen Zeit ab­zu­zwei­gen, um der „Par­ty­zo­ne Al­pen­max“, das künf­tig „Night Li­fe“ heißt und am En­de des Schif­fen­ber­ger Tals liegt, ein klei­nes Fa­ce­lift­ing zu ver­pas­sen. „Das Al­pen­max“, sagt er schließ­lich, als er auf ei­nem der Bar­ho­cker Platz ge­nom­men hat, „ist mein Hob­by.“ Und fügt nach kur­zem Nach­den­ken hin­zu: „Mein ge­schäft­li­ches Hob­by.“ Ge­schäf­te und Hob­bys hat der Gie­ße­ner schließ­lich meh­re­re. Oder an­ders ge­sagt: So vie­le, dass das ei­gent­lich für drei Le­ben aus­reicht.

 Durch sei­ne bei­den kla­ren Spiel­ta­ger­fol­ge in Beu­ern und beim VfB Rup­perts­burg be­fin­det sich der Post SV Gie­ßen auf dem Weg zu­rück an die Ta­bel­len­spit­ze der Be­zirks­li­ga. Aber auch der TTC Wiß­mar zeig­te beim deut­li­chen 9:2-Heim­sieg ge­gen die TSF Heu­chel­heim, dass er be­stens ge­rüs­tet ist für das an­ste­hen­de Spit­zen­spiel beim Post SV. Der TSV Beu­ern und der VfB Rup­perts­burg, der wohl sei­ne letz­te Chan­ce auf den Er­halt der Klas­se mit dem 8:8 ge­gen Lau­ter­bach II ver­spielt hat, ver­har­ren auf ih­ren Plät­zen.

NSC W.-Stein­berg III – Gie­ße­ner SV III 9:6: Der NSC muss­te sich trotz Top­be­set­zung lan­ge stre­cken. Ein über­ra­gen­der Ju­lio Cor­de­ro (2 Ein­zel­sie­ge, 1 Dop­pel mit Ap­punn) und ein bä­ren­star­ker Ti­mo Bäu­er­lein (2) wa­ren zu­we­nig für die Gäs­te, denn nur Ar­ne Ap­punn steu­er­te noch et­was Zähl­ba­res für die Schwim­mer bei. Sol­bach/Bem­be­nek ge­wan­nen ihr Dop­pel hauch­zart mit 13:11 im Fünf­ten ge­gen Mai­er/Bäu­er­lein. Zu den Ein­zel­punk­ten von Mel­kun Sar­kis, Ste­fan Sol­bach (2), Lu­kas Bu­dak (2) und Bernd Fel­de ge­sell­ten sich noch drei kampf­lo­se Punk­te, da der GSV mal wie­der in Un­ter­zahl an­trat.

Der Bundestag des DTTB hat anlässlich seiner Sitzung am 22.11.2015 Änderungen im Abschnitt B der Wettspielordnung (WO) beschlossen. Durch diese Änderungen können Nachwuchsspieler mit Freigabe für den Erwachsenspielbetrieb (SBE) und Seniorenspieler mit einer zweiten Spielberechtigung für einen zweiten Verein am Mannschaftsspielbetrieb teilnehmen. Für Spieler die nicht zu den genannten Spielern gehören ändert sich nichts.

Der Kampf um die Meis­ter­schaft in der Tisch­ten­nis-Be­zirks­klas­se 1 spitzt sich im­mer mehr zu. Der TV Gro­ßen-Lin­den II punk­tet sou­ve­rän in je­dem Spiel und setzt da­mit den zwei Punk­te bes­ser no­tier­ten Ta­bel­len­füh­rer von Grün-Weiß Gie­ßen enorm un­ter Druck. Doch die Grün-Wei­ßen zei­gen sich ak­tu­ell da­von un­be­ein­druckt und be­zwan­gen am ver­gan­ge­nen Spiel­tag das Spit­zen­te­am der TTG Wie­seck mit 9:1.

Ein Aus­ru­fe­zei­chen in die­sem Stadt­du­ell setz­te da­bei Grün-Weiß-Ak­teur An­dre­as Schirl mit ei­nem Drei-Satz-Sieg ge­gen den Wie­se­cker Claus Bol­ler, den wohl be­sten Ab­wehr­spie­ler der Li­ga. Der 39-jäh­ri­ge Ver­bund­zu­stel­ler der Deut­schen Post ist in die­sem Jahr mit ei­ner Bi­lanz von 26:6 in be­ste­chen­der Form. Da­bei über­lässt Schirl nichts dem Zu­fall. So en­ga­gier­te der Grün-Wei­ße vor dem Bol­ler-Match die hei­mi­sche „Ab­wehr­le­gen­de“ Ot­to Dah­rin­ger als Spar­ring­spart­ner. Ein Schach­zug, der voll auf­ging.

In der letz­ten Wo­che hat­te Ihr Te­am das wich­ti­ge Spiel ge­gen Wie­seck und hat die­se Hür­de mit 9:1 ge­nom­men. War das die Vor­ent­schei­dung im Ren­nen um die Meis­ter­schaft?

An­dre­as Schirl: Auf gar kei­nen Fall! Die an­de­ren Spie­le müs­sen erst noch ge­spielt wer­den. Soll­te sich ei­ner bei uns ver­let­zen, kann das ganz schwie­rig wer­den. Lich, Clim­bach und Reis­kir­chen sind nicht zu un­ter­schät­zen. Falls wir kom­plett blei­ben, ste­hen die Chan­cen nicht schlecht.

Im Mo­ment sind Sie laut click-tt der er­folg­reich­ste Spie­ler der Be­zirks­klas­se 1. Wo­ran liegt es, dass es im Mo­ment so gut läuft?

Schirl: Das ist ei­ne gu­te Fra­ge. Kli­ckern konn­te ich ja schon im­mer... (lacht). Aber in die­ser Sai­son trai­nie­re ich wie­der re­gel­mä­ßi­ger.

Wie wich­tig ist es für Grün-Weiß, dass das Te­am in die Be­zirks­li­ga auf­steigt?

Schirl: Es gab schon fast 20 Jah­ren kei­ne GWG-Mann­schaft mehr in der Be­zirks­li­ga. Das wä­re si­cher­lich et­was Be­son­de­res. Au­ßer­dem ist ein ge­wis­ser „Hy­pe“ um die 1. Mann­schaft ent­stan­den. Beim Spiel ge­gen Wie­seck, das wir ja we­gen un­se­rer ge­sperr­ten Hal­le beim Gie­ße­ner SV in der West­stadt aus­tra­gen muss­ten, war ge­fühlt der hal­be Ver­ein vor Ort, um uns zu un­ter­stüt­zen.

Sie bil­den mit Chris­ti­an Görg­mayr das stärk­ste Duo der Li­ga. In der gan­zen Sai­son ha­ben Sie nur ein ein­zi­ges Dop­pel ver­lo­ren...

Schirl: ...und das nach vier Match­bäl­len. Das Dop­pel mit Chris­ti­an läuft su­per. Bei Grün-Weiß ha­ben schon im­mer rich­tig gu­te Stu­den­ten ge­spielt, die den Ver­ein nach vor­ne ge­bracht ha­ben. In die­ser Tra­di­ti­on se­he ich Chris­ti­an, der die Mann­schaft aus der Kreis­li­ga in die Be­zirks­klas­se ge­führt hat.

Sie sind seit ei­ni­gen Jah­ren Fa­mi­li­en­va­ter ei­ner klei­nen Toch­ter, die nun schön des Öf­te­ren in der Hal­le ge­sich­tet wur­de. Wächst da das näch­ste Tisch­ten­nis­ta­lent aus dem Hau­se Schirl he­ran?

Schirl: Für sol­che Aus­sa­gen ist es noch zu früh. Sie hat aber schon ei­nen Schlä­ger und ein paar Bäl­le; und ihr macht es auf je­den Fall rich­tig Spaß!

Da die Gast­ge­ber wie an­ge­kün­digt mit drei­fa­cher Er­satz­ge­stel­lung auf­lie­fen, über­rascht das Er­geb­nis von nur 9:5 für den TSV Klein­lin­den doch ein we­nig. Der Gie­ße­ner SV II hat der­weil be­reits 19 der 22 Sai­son­be­geg­nun­gen in der Be­zirks­ober­li­ga aus­ge­tra­gen und kann nun zwei Spiel­ta­ge lang nur zu­schau­en, was die Kon­kur­renz in Sa­chen Ab­stieg macht. Am kom­men­den Spiel­tag tref­fen mit Het­ten­hau­sen/Schlüch­tern und Nie­der­bie­ber/Nie­sig vier der an­ge­spro­che­nen Wi­der­sa­cher auf­ein­an­der – da könn­te sich die Si­tua­ti­on der Schwim­mer je nach Aus­gang wei­ter ver­schlech­tern.

 Ei­nen gro­ßen Schritt in Rich­tung Vi­ze­meis­ter­schaft ha­ben die Hes­sen­li­ga-Da­men des TSV Beu­ern ge­macht. Mit zwei Sie­gen ver­tei­dig­ten sie den Qua­li­fi­ka­ti­ons­platz nach oben, ob­wohl in bei­den Par­tien die Num­mer eins, Ali­sa Dietz, fehl­te. In elf Ta­gen kommt es dann am letz­ten Spiel­tag bei der TTG Mor­schen-Hei­na zum „End­spiel“ um Rang zwei.

Gießener SV III – TSG Reiskirchen 8:8: Um Mitternacht stand ein Remis auf dem Bogen, das bei 35:34 Sätzen und 634:633 (!) Bällen verdienter kaum sein konnte. Überragend bei den Schwimmern Julio Cordero (Zwei Einzel- und zwei Doppelsiege mit Appunn). Arne Appunn (11:9 im 5. gg. Hollnagel), Roland Flick, Reiner Maier und Timo Bäuerlein besorgten den Rest. Kaas, Sauer/Antoni, der starke Thorsten Sauer (2, dabei ein 15:13 im 5. gg. Flick), ein gut aufgelegter Alexander Antoni (2), Thomas Hirt (für Horst am Start) und Jens Launspach (blitzsauberes 3:0 gg. Appunn) sorgten für ein gerechtes Endergebnis.

Die zweite Mannschaft des Gießener SV kehrte ohne Erfolgserlebnis vom TTF Niederbieber nach Hause zurück. Nur noch vier Zähler beträgt der Abstand der Schwimmer zum Relegationsplatz.

Der Großteil der diesjährigen Kreisranglisten-Wettbewerbe des Tischtennis-Nachwuchses war bereits im Rahmen der Vorranglisten im Februar abgeschlossen worden, als echte Endranglisten wurden am vergangenen Wochenende in Wißmar die drei Konkurrenzen der männlichen Jugend, A-Schüler und die der Schülerinnen B ausgespielt. Und in allen drei Fällen gab es mit Julian Langsdorf (TSV Kleinlinden), Christian Spee (NSC Watzenborn-Steinberg) und Hanna Hwang (TTC Wißmar) klare „zu null“-Gewinner.

Langsdorf düpierte die gesamte Konkurrenz und gewann alle acht Begegnungen deutlich, nur gegen Spee (NSC) gab er einen Satz ab. Auch gegen den Ranglistenzweiten Timo Geier (TTC Wißmar) siegte Langsdorf souverän, Geier verlor seinerseits in den übrigen sechs Partien ebenfalls nur noch einen Satz gegen Josua Monden (TSF Heuchelheim/5.). Michel Seibert (TTC Wißmar) wurde nach zwei Niederlagen gegen Langsdorf und Geier Dritter. Den vierten Rang erspielte sich der noch im Schüleralter befindliche Christian Spee (NSC Watzenborn-Steinberg), der am Sonntag in seiner eigentlichen Altersklasse dann einen überragenden Wettkampf abliefern sollte.

Den ungefährdeten Ranglistensieger Spee außen vor gelassen entwickelte sich die Schüler A-Konkurrenz zu einer spannenden Angelegenheit. Rico Lotz (NSC) wurde Zweiter, hatte aber gegen Nick Müller (TSG Wieseck/7.) und Kiros Merhawie (Gießener SV/3.) bei jeweils knappen 3:2-Erfolgen bange Minuten zu überstehen. Kiros hätte bei einem Sieg gegen Spee dem Watzenborner Lotz noch den zweiten Platz streitig machen können, aber der Ranglistensieger ließ Kiros im 5. Satz keine Chance.

Ein weitaus besseres Resultat verbaute sich der B-Schüler Mark Weiß mit seiner abschließenden 2:3-Niederlage gegen den Letzten Heil (NSC), nachdem er bereits 2:0 in Führung gelegen hatte. So blieb Ben Scholz in einem breiten Mittelfeld der vierte Platz trotz der Niederlage gegen Müller und auch Niklas Jung (NSC) behielt seinen fünften Rang vor Weiß.

Nach den Absagen von zwei Spielerinnen war die Konkurrenz der B-Schülerinnen schnell abgewickelt, zumal es nur zwei Begegnungen gab, die über alle fünf Sätze gingen. Von diesen beiden 2:3-Niederlagen war Linda Seibert (TTC Wißmar) betroffen, die so gegen ihre Vereinskameradinnen Hwang und Mattern unglücklich verlor. Hwang gewann alle fünf Begegnungen, Mattern gab nur gegen die Siegerin ab und Seibert blieb nur Rang fünf. Zwischen das Wißmarer Trio quetschten sich die beiden Inheidenerinnen Paula Engel und Katharina Krätschmer.

Männliche Jugend (9): 1. Julian Langsdorf (TSV Kleinlinden), 2. Timo Geier, 3. Michel Seibert (beide TTC Wißmar), 4. Christian Spee (NSC Watzenborn-Steinberg), 5. Josua Monden, 6. Elias Monden (beide TSF Heuchelheim), 7. Simon Bogner (TTC Wißmar), 8. Bastian Swoboda, 9. Simon Gebauer (beide VfB Ruppertsburg)

Schüler A (9): 1. Christian Spee, 2. Rico Lotz (beide NSC Watzenborn-Steinberg), 3. Merhawie Kiros (Gießener SV), 4. Ben Scholz, 5. Niklas Jung (beide NSC Watzenborn-Steinberg), 6. Mark Weiß, 7. Nick Müller (beide TSG Gießen-Wieseck), 8. Maximilian Dywan (TSV Lützellinden), 9. Maximilian Heil (NSC)

Schülerinnen B (6): 1. Hanna Hwang, 2. Sina Mattern (beide TTC Wißmar), 3. Paula Engel, 4. Katharina Krätschmer (beide SV Inheiden), 5. Linda Seibert (TTC Wißmar), 6. Emmelie Stübgen (SV Inheiden)

 Der TTC Ful­da-Ma­ber­zell III ist das Maß der Din­ge in der Be­zirks­ober­li­ga. Das er­fuhr der TSV Klein­lin­den beim haus­ho­hen Fa­vor­iten und be­zog ei­ne deut­li­che Nie­der­la­ge. Und auch die zwei­te Mann­schaft des Gie­ße­ner SV kehr­te oh­ne Er­folgs­er­leb­nis aus Nie­der­bie­ber nach Hau­se zu­rück. Nur noch vier Zäh­ler be­trägt der Ab­stand der Schwim­mer zum Re­le­ga­ti­ons­platz.

Vor dem hei­mi­schen Ober­li­ga-Der­by wa­ren die Fron­ten for­mal ge­klärt: Wäh­rend der Gie­ße­ner SV auf dem zwei­ten Ta­bel­len­platz steht, bil­det der NSC Wat­zen­born-Stein­berg mit zwei Punk­ten das Schluss­licht der Li­ga. Trotz­dem wies GSV-Cap­tain Jür­gen Boldt schon vor dem Spiel da­rauf­hin, dass in die­ser star­ken Ober­li­ga je­der ge­gen je­den ge­win­nen kön­ne.

Die vier Gie­ße­ner Schwim­mer, die den Weg nach Ful­da zum Be­zirks­ober­li­ga-Meis­ter­schafts­aspi­ran­ten TTC Ful­da-Ma­ber­zell III an­tra­ten, konn­ten sich mit ei­ner 0:9-Klat­sche nach 35 Mi­nu­ten wie­der auf den Heim­weg ma­chen.

TTG Ebers­tadt-Mu­schen­heim – GSV III 9:1: Der näch­ste kla­re Sieg ge­gen al­ler­dings nur mit fünf Spiel­ern an­ge­tre­te­ne Schwim­mer. Da­bei über­rasch­ten zu­nächst Rei­ner Mai­er und Wer­ner Si­mon (spielt nur in der 3. Kreis­klas­se), die ge­gen Paul­sen/Gil­bert mit ei­nem fei­nen 3:1 glän­zen konn­ten. Das war aber dann auch schon die Eh­ren­ret­tung. Neun Gast­ge­ber­sie­ge am Stück folgten.

 Von den drei zur Be­zirks­po­kal-Vor­run­de qua­li­fi­zier­ten hei­mi­schen männ­li­chen Tisch­ten­nis-Nach­wuchs­te­ams hat­te kei­nes den Sprung zur Be­zirks­po­kal-En­drun­de ge­schafft. So la­gen denn die Hoff­nun­gen auf den Schü­ler­in­nen des SV In­hei­den und der weib­li­chen Ju­gend der TSG Wie­seck in Ge­dern. In­hei­den ver­lor je­doch im Halb­fi­na­le ge­gen den spä­te­ren Tur­nier­sie­ger TS Groß­au­heim, der TSG Wie­seck ge­lang in der Vier­tel­fi­nal­be­geg­nung mit der SG Bau­ern­heim kein Satz­ge­winn.

Weib­li­che Ju­gend/Vier­tel­fi­na­le

SG Bau­ern­heim – TSG Gie­ßen-Wie­seck 4:0: Ze­rin Mo­ham­mad, Me­lis­sa Ipek und Stel­la Bas­ma­ci wa­ren ge­gen die SG Bau­ern­heim chan­cen­los und ka­men nicht ein ein­zi­ges Mal in die Nä­he ei­nes Satz­ge­winns. Be­zirks-Po­kal­sie­ger wur­de die SG Bü­chen­berg mit ei­nem 4:2-Er­folg über die SG Bruch­kö­bel.

Schü­ler­in­nen/Halb­fi­na­le

TS Groß­au­heim – SV In­hei­den 4:0: Der SV In­hei­den hat­te Lo­spech und traf im Halb­fi­na­le auf den haus­ho­hen Fa­vor­iten TS Groß­au­heim. Pau­la En­geln ver­lor ge­gen Obst glatt mit 0:3, Ei­leen Mö­bus ge­wann ge­gen Lo­bert ei­nen Satz. Am Eh­ren­zäh­ler dran war Kat­ha­ri­na Krät­schmer, die Rie­bel mit 2:3 un­ter­lag. Das Dop­pel war dann wie­der ei­ne kla­re An­ge­le­gen­heit für das TS-Duo ge­gen Mö­bus/Krät­schmer. Im End­spiel be­zwang Groß­au­heim die TTG Vo­gels­berg II glatt mit 4:1.

Der TSV Klein-Lin­den muss nach der über­ra­schend ho­hen 4:9-Heim­nie­der­la­ge sei­ne Ti­tel­am­bi­tio­nen in der Be­zirks­ober­li­ga vor­erst be­gra­ben und sich auf den Kampf um die Vi­ze­meis­ter­schaft mit dem TTC Wiß­mar ein­stel­len, der ge­gen Lau­ter­bach II zu ei­nem un­ge­fähr­de­ten, aber nur knap­pen 9:6-Hei­mer­folg kam. Er­ster Ti­tel­kan­di­dat ist da­mit wie­der der Post SV Gie­ßen nach sei­nem 9:5-Aus­wärts­sieg in Oden­hau­sen, zu­mal auch Kir­torf-Er­men­rod II ge­gen die Sport­freun­de Op­pen­rod ei­nen Zäh­ler lie­gen­ließ.

Großer Erfolg für den hessischen Tischtennis-Verband (HTTV) beim Bundesranglistenfinale des Nachwuchses: Hessen wurde bei den "Top 12" im baden-württembergischen Neuenstein mit zwei Gold- und einer Silbermedaille zum stärksten Verband.

Anne Bundesmann (TSV Langstadt) siegte bei den Jugendlichen und Yuki Tsutsui (TTC Staffel) bei den Schülerinnen. Besonders überraschend war Tsutsuis Erfolg, da sie erst als Nachrückerin in das Feld gekommen war. Weit vorne landeten auch die Zweitplatzierte Sophia Klee (Schülerinnen / SC Niestetal) und Janina Kämmerer (Jugend / TSV Langstadt) auf Rang vier.

Ausgetragen wurde das Turnier im Modus "Jede(r) gegen Jede(n)". Als einzige heimische Teilnehmerin erreichte dabei die für den 1. TTV Richtsberg spielende Nordeckerin Lea Grohmann zwei Siege im Wettbewerb der Jugendlichen. Demgegenüber standen neun Niederlagen, von denen einige sehr knapp ausfielen. So musste sich Grohmann am Ende mit dem undankbaren zwölften Platz begnügen. Allerdings ist für sie in ihrem ersten Jugendjahr bereits die Qualifikation zum Bundesranglisten-Finale - und damit der Sprung unter die besten Zwölf Deutschlands - als Erfolg zu werten.

Leistungsmanipulationen durch die Beschaffenheit der Schläger? Dies behauptet zumindest Deutschlands Tischtennis-Star Timo Boll.
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Lediglich die zwei Partien des Gießener SV standen am Wochenende in der Tischtennis-Oberliga auf dem Plan. Dem knappen Heimsieg gegen Fehlheim folgte beim Tabellenvierten RW Biebrich eine 2:9-Niederlage.
Gießen bleibt auf dem zweiten Tabellenplatz mit zwei Punkten Vorsprung auf die Verfolger Kassel und Biebrich.

In der Oberliga Hessen gab es am Wochenende zwei Partien mit Beteiligung des Gießener SV: Erst feierte der GSV vor eigenem Publikum einen 9:6-Sieg gegen VfR Fehlheim, einen Tag später folgte eine 2:9-Niederlage beim TTC RW Biebrich. Dass der GSV auch noch am 12. Spieltag auf dem zweiten Tabellenplatz rangiert, sorgt nicht dafür, dass Teamchef Jürgen Boldt seine Zielsetzung nach oben korrigiert: "In diesem Jahr hat der Klassenerhalt oberste Priorität. Diese Oberliga ist so stark besetzt, dass hier fast jeder gegen jeden gewinnen kann. Natürlich sind wir aber sehr froh über den bisherigen Saisonverlauf."

Nach seinem glatten 9:4-Heimerfolg gegen die SG Hettenhausen scheint der Gießener SV II so gut wie aus dem Schneider. Mit anderen Worten, sie haben nichts mehr mit dem Abstiegskampf zu tun.

Gießener SV III - TSV Utphe 6:9: Die Schwimmer präsentierten mal wieder eine starke Mannschaftsaufstellung, es fehlte eigentlich nur Khamehgir. Der überragende Julio Cordero ließ vorne weder Daniel Schmidt noch Ralf Siegfried eine Chance. Auch im Doppel blieb Gießens Nummer Eins zusammen mit Arne Appunn siegreich. Reiner Maier und ein bärenstarker Timo Bäuerling (2) hielten die Partie lange offen. Siegfried/Wenzel, Schmidt/Beutler, Daniel Schmidt, Ralf Siegfried, der erneut überzeugende Stefan Büttel (2), Jochen Range, Steffen Wenzel und Daniel Beutler holten sich mit einer starken Mannschaftsleistung den Arbeitssieg.

Außer Tabellenführer Steinheim und dem designierten Vizemeister Eichenzell befinden sich alle anderen Verbandsligisten im Abstiegskampf. Bei nunmehr vier Zählern Unterschied zwischen Rang 3 und Rang 10 hat sich die prekäre Lage für den NSC Watzenborn-Steinberg II als dem Tabellenletzten nach der Niederlage in Eichenzell nicht verändert. Verbessern konnte sich der TV Großen-Linden nach dem 9:7-Coup in Okarben, während Aufsteiger TSV Allendorf/Lumda nach seinem 6:9 in Langenselbold auf den 7. Platz zurückfiel.

Tischtennis, eine der schnellsten Ballsportarten der Welt, ist im Frühjahr mit einer besonderen Variante in Heuchelheim zu Gast. Im April werden dort die deutschen Tischtennismeisterschaften im Behindertensport ausgetragen. Der Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Hessen (HBRS) richtet das Turnier in Zusammenarbeit mit den TSF Heuchelheim aus.

Etwa 120 Sportler mit einem körperlichen Handicap kämpfen am 22. und 23. April in der Sporthalle an der Schwimmbadstraße um Meistertitel. Einige der Sportler werden wenige Monate später auch bei den Paralympics in Rio de Janeiro dabei sein. Schirmherr der Großveranstaltung ist der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier.

Die Vorbereitungen für dieses Ereignis sind in vollem Gang, und da gibt es einiges zu tun. Denn neben den Sportlern rückt natürlich auch der gesamte Betreuerstab mit Trainern und Bundestrainer an. Nicht zu vergessen die erwarteten vielen Zuschauer. Für die Region Mittelhessen hat die Veranstaltung eine große gesellschaftliche Bedeutung.

Da heißt es, viele Hände müssen mit anpacken. Kein Problem für die TSF Heuchelheim. Aus allen Bereichen des Vereins haben sich Helfer gemeldet. Auf der Suche nach Sponsoren sind die Vereinsmitglieder von Tür zu Tür gegangen - mit einer Mappe in der Hand. Darin ausführlich alle wichtigen Kriterien zu dem Event aufgelistet.

Dr. Peter Welsch, Mitglied im Vorstand der TSF-Tischtennisabteilung; "Das war eine ganz neue Erfahrung, so etwas haben wir noch nie gemacht, um Sponsoren zu finden. Aber natürlich sind wir dabei auch auf die Hilfe von Profis angewiesen." Und de Einsatz kam bei den heimischen Firmen an.

120 Teilnehmer erwartet

"Wir sind stolz, dass wir den Zuschlag erhalten haben, die Deutschen Tischtennismeisterschaften im Behindertensport für dieses Jahr auszurichten", so Christine Lenke, die Tischtennis-Abteilungsleiterin bei den TSF. Seit Anfang 2015 gibt es im Verein eine Behindertensparte. Mittlerweile umfasst sie sechs Spieler, die alle auch schon vor ihrer Behinderung im Verein aktiv waren.

Mit der neuen Sparte haben sie nun auch die Möglichkeit, weiterhin für Heuchelheim an den Start zu gehen. Geleitet wird das Training von Fabian Lenke. Der Diplom-Sportwissenschaftler ist nicht nur TSF-Vereinstrainer, sondern auch hessischer Landestrainer. Co-Trainer der Nationalmannschaft Deutschland sowie Dozent in der Trainerausbildung im Hessischen Tischtennis-Verband. Sein Ziel: "Ich möchte die Bereiche Wettkampf-, Leistungs- und Behindertensport näher miteinander verknüpfen."

TSF-Vorsitzender Wolfgang Schleer fügt noch hinzu: "Es ist wichtig, dass Menschen mit Behinderung in die Vereine integriert werden. Inklusion bedeutet auch, Berührungsängste abzubauen. Es ist für die Vereine eine Bereicherung. Ein gutes Beispiel zeigt der TSV Klein-Linden, der innerhalb kürzester Zeit aus dem Nichts eine Fußball-ID- Mannschaft aus dem Boden stampfte."

Noch in diesem Jahr ist ein Tischtennis-Landesstützpunkt für Behinderte im Tischtennis bei den TSF geplant. Damit will man die hessische Jugend nach vorne bringen und Nachwuchsspieler fördern. Ein regelmäßiges Training soll in naher Zukunft realisiert werden.

Und was genau erwartet den Zuschauer nun im April bei den Deutschen Meisterschaften? Natürlich Tischtennis vom Feinsten. Am ersten Wettkampftag werden alle Wettkampfklassen von WK 6 bis 10 und WK AB in einem k.o.-System spielen. Innerhalb der Wettkampfklassen gibt es unterschiedliche Einteilungen. Das hängt mit dem jeweiligen Behindertengrad zusammen. WK 1 bis 5 sind die Rollstuhlfahrer, die allerdings nicht in Heuchelheim am Start sind. Unter WK 6 bis 10 findet man die "Steher", also die, die nicht im Rollstuhl sitzen. Unter WK AB finden sich dann alle Spieler, die sonstige Behinderungen oder Organschäden haben. Zudem gibt es dann noch die WK 11. Darunter fallen die geistig Behinderten. Bei der Meisterschaft werden sie aber unter der WK AB mitspielen. Am Samstag wird dann in der jeweiligen WK um den Meistertitel gekämpft.

Mit Yannik Rüddenklau und Marlene Reeg sind zwei hessische Nachwuchsspieler am Start. Beide haben große Ambitionen. Ihr Ziel - die Paralympics. Und auch die Heuchelheimerin Juliane Wolf wird dabei sein. Schon 2011 überzeugte sie bei der Europameisterschaft in Kroatien und ergatterte als Neuling schon eine Silbermedaille. Drei Jahre später nahm sie an der Weltmeisterschaft in Peking teil und räumte mit Bronze im Einzel und Silber mit dem Team wieder Edelmetall ab. Die Zuschauer dürfen sich auf zwei spannende Tage in der Heuchelheimer Sporthalle freuen. Im Anschluss an beide Tage findet dann die Siegerehrung mit entsprechendem Abendprogramm statt.

Wenn am Sonntag der TTC RW Biebrich und der Gießener SV  aufeinandertreffen, kommt der Tabellenzweite gerade recht, um vielleicht für eine Überraschung zu sorgen. Biebrichs Vorsitzender Marc Köhler sieht seine Mannschaft in der klaren Außenseiterrolle, „allerdings ist Gießen auswärts nicht so erfolgreich wie zu Hause. Das könnte unsere Chance sein“. 
Vollständiger Bericht im Wiesbadener Kurier

Der Gießener SV II hat seinen Abwärtstrend in der Bezirksoberliga gestoppt. Beim VFL Lauterbach erkämpften die Weststädter einen sehr wichtigen Zähler.

Das dem Eisregen zum Opfer gefallene Nachholspiel der Bezirksklasse Gießen zwischen dem TV Lich und der TSG Wieseck hatte es wahrlich in sich. Beim näheren Hinsehen entpuppt sich nämlich der scheinbar sichere 9:4-Erfolg als ein viel zu hoher, glücklicher Sieg.

Drei heimische Mannschaften traten bei den Bezirks-Mannschaftsmeisterschaften der Senioren in Flieden an. Die Seniorinnen 40 des SV GW Gießen verloren das Endspiel gegen den VfL Lauterbach klar. Die Ü60 des SV GW Gießen und Titelverteidiger TSV Lang-Göns bei den 70ern belegten jeweils Rang drei.

In der Altersklasse der Seniorinnen 40 musste sich der SV GW Gießen mit Nina Dietrich und Usha Beher dem Sieger VfL Lauterbach klar beugen, bezwang aber ebenso deutlich den Dritten TG Langenselbold mit 3:0.

Für die Ü60 des SV GW Gießen blieb nur der vorletzte Platz, und dieser musste gegen den TV Lützelhausen hart erkämpft werden. Axel Heckner brachte die Grün-Weißen in Führung, Herbert Wiethe zeichnete sich zweimal mit einem Einzelerfolg aus. Der Siegzähler ging auf das Konto von Wolfgang Orth, der aufgrund der Verletzung seines Gegners kampflos gewann. Gegen den KSV Niesig und den TV Meerholz (Ehrenzähler durch Heckner) setzte es deutliche Niederlagen.

Den Ü70ern des TSV Langgöns, die im Vorjahr den Bezirkstitel gewonnen hatten, wurden Jüngere vor die Nase gesetzt. Gegen den TFC Steinheim und den KSV Niesig verlor man zudem unglücklich jeweils mit 3:4, während man gegen den TV Kesselstadt und den TV Roßdorf klar gewinnen konnte. Bei den 3:4-Niederlagen punkteten gegen Steinheim Bodo Kamin (2) und Karl-Heinz Hinn, während Udo Weller leer ausging. In der Begegnung gegen Niesig war Hinn zweimal erfolgreich, Kamin holte den dritten Gegenzähler.

Herren/Ü60: 1. KSV Niesig, 2. TV Meerholz, 3. SV GW Gießen, 4. TV Lützelhausen - Herren/Ü70: 1. TFC Steinheim, 2. KSV Niesig, 3. TSV Langgöns (Karl-Heinz Hinn, Bodo Kamin, Volker Penka), 4. TV Kesselstadt, 5. TV Roßdorf - Seniorinnen 40: 1. VfL Lauterbach, 2. SV Grün-Weiß Gießen, 3. TG Langenselbold

 ...Bei der sonst so erfolgreichen Einstiegsveranstaltung im Nachwuchstischtennis, den Kreisjahrgangs-Meisterschaften, blieben im Tischtennis-Kreis Gießen die Spieler/innen weg. Nur 24 Teilnehmer/innen in acht Altersklassen bedeuten absoluten Negativrekord. Immerhin fanden Mädchen und Jungen aus 13 Vereinen den Weg in die Sporthalle der Grundschule in Wißmar. Der TTC Wißmar war mit drei Jahrgangsmeistertiteln auch erfolgreichster Verein, für den Gießener SV konnten zwei Jungen den Kreistitel gewinnen.

Von den drei zur Bezirkspokal-Vorrunde qualifizierten heimischen männlichen Tischtennis-Nachwuchsteams schaffte keines den Sprung zur Bezirkspokal-Endrunde. In der Konkurrenz der männlichen Jugend ereilte die SG Climbach gleich in Runde 1 das Aus, der NSC Watzenborn-Steinberg II verlor nach Freilos in der zweiten Runde unglücklich 3:4 gegen den TV Gedern. Beim Wettbewerb der Schüler war der TT-Kreis Gießen auf Bezirksebene erneut durch den SV Hattenrod vertreten, der jedoch durch ein 1:4 gegen die SG Marbach ausschied.

Männliche Jugend/1. Runde

SG Climbach - TTG Vogelsberg 1:4: Die Climbacher mit Paul Diehl, Tristan Kutscher und Leon Lenz wehrten sich nach Kräften, nur Kutscher verlor 0:3 gegen Möller. Lenz kam zum Ehrenzähler durch einen 3:2-Erfolg, Diehl verlor seine beiden Einzeleinsätze sowie das Doppel mit Kutscher jeweils 1:3.

Männliche Jugend/2. Runde

NSC Watzenborn-Steinberg II - TV Gedern 3:4: Beim NSC überzeugte Christian Spee mit zwei Einzelerfolgen und dem Doppelsieg mit Rico Lotz. Da Niklas Jung und Lotz ansonsten leer ausgingen, schied der NSC unglücklich aus.

Schüler

SV Hattenrod - SG Marbach: Der einzige heimische Vertreter beim Wettbewerb der Schüler war erneut Hattenrod. Felix Maul/Jonas Schmidt verloren ihr Doppel sehr unglücklich, nachdem sie zweimal 11:9 gewonnen hatten, dreimal mit 9:11. Maul hatte zum 1:1 ausgeglichen, aber Schmidt und Lennart Oettinger konnten nichts Zählbares beitragen.

Nach Erfolgen gegen die TTG Büßfeld II und den TV Schlüchtern hatte sich der Gießener SV II in der Vorrunde an die Tabellenspitze der Bezirksoberliga gesetzt, jetzt droht nach der Niederlage in Büßfeld die Gefahr, auf den Relegationsplatz zurückzufallen bzw. ganz in Abstiegsgefahr zu geraten.

 

Der Hessische Tischtennis-Verband trauert um Norbert Freudenberger. Der HTTV-Vizepräsident ist im Alter von 65 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben. Freudenberger war besonders in seiner Funktion als Herausgeber des Verbandsmagazins plopp, als Verbandspressewart und zuletzt Vizepräsident Öffentlichkeitsarbeit das Gesicht des Tischtennissports in Hessen.

Norbert Freudenberger begann mit seinen Tätigkeiten im Tischtennis in den 1980er Jahren. Bis zuletzt war er Vereinsmitglied, Schriftführer, Abteilungsleiter und Spieler bei seinem Stammverein TSV Ernsthofen, dem er einige Jahre auch als Vorsitzender vorgestanden hatte. Seit 1962 spielte Norbert Freudenberger trotz seiner gesundheitlichen Einschränkungen mit Begeisterung Tischtennis, also insgesamt 53 Jahre lang - davon 37 Jahre für seinen TSV Ernsthofen. Noch in der Rückrunde der Saison 2014/15 hatte Norbert eine erstaunliche Bilanz von 15:5 im Einzel und 10:2 im Doppel mit seinem Sohn Marco aufzuweisen, ehe ihm die heimtückische Krankheit mehr und mehr zu schaffen machte.

Das hatten sich die Gießener Tischtennis-Fans, Verantwortliche und Spieler bestimmt anders gedacht: Der Tabellenzweite Gießener SV kassierte ersatzgeschwächt im ersten Rückrundenspiel der Oberliga Hessen eine herbe Niederlage. Auf Seiten der Weststädter standen sowohl Igor Maruk als auch Xiayong Zhu nicht zur Verfügung.  So mußten die Weststädter beim TuS Kriftel eine 3:9-Niederlage hinnehmen.

Williams Belloff - Ein Gießener "Urgestein"PORTRÄT Williams Belloff ist mit Gießen fest verwurzelt / Bekannt aus Sport und Gastronomie / Familienmensch mit Entertainer-Qualitäten
Als ich im Frühherbst 2006 aus Südbaden nach Gießen zog, wurde ich immer wieder nach zwei potenziellen Familienmitgliedern gefragt. Einmal interessierte die Leute mein (höchstens sehr loses) Verwandtschaftsverhältnis zum verstorbenen
Rennfahrer Stefan Bellof. Wenig überraschend – in allen Ecken der Republik wurde ich bereits mit diesem prominenten Gießener in Verbindung gebracht. Der zweite Name sagte mir allerdings überhaupt nichts: Williams Belloff. Bitte wer? „Wie, Sie kennen den Williams nicht?“ lautete stets die entgeisterte Gegenfrage. Erst etwa vier Jahre später kreuzten sich unsere Wege dann zum ersten Mal – beim Tischtennis. In der Zwischenzeit war weiterhin kaum ein Monat vergangen, ohne dass ich zu Weststadt-Anekdoten mit Williams´ Mitwirken Stellung beziehen sollte. Wer ist dieser Mann, den anscheinend jeder in der Stadt kennt – und der ganz besonders auf der westlichen Lahnseite solche tiefen Spuren hinterlassen hat?
Wer sich näher mit dem Original von der Krofdorfer Straße befasst, der erfährt: Es handelt sich um einen sehr vielfältigen Menschen. Im Jahr 1954 wurde Williams Bellof im Evangelischen Krankenhaus als uneheliches Kind einer deutschen Frau und einem US-Soldaten geboren. In der damaligen Zeit für viele Gießener ein Skandal.

 

Nach der 6:9-Heimniederlage gegen FT Fulda ist die Reserve der Schwimmer wieder in die Miesen gerutscht. Nach 4:3-Führung konnten nur noch Wingert und Malsch punkten.

Kurz war`s: Das Spitzenspiel der Bezirksklasse Gießen zwischen Tabellenführer Grün-Weiß Gießen und dem eigentlichen Meisterfavoriten TV Großen-Linden II bot vor zahlreichen Zuschauern zwar Spitzentischtennis, aber leider wenig Spannung. Zu schnell führte der Gast schon fast uneinholbar mit 4:0. Zunächst gewannen Krämer/Romero und Frodl-Dietschmann/Künz ihre Doppel dermaßen klar und deutlich, dass das Eingangsdoppel Görgmayr/Schirl gegen Schneider/Severin noch in vollem Gange war. Nach 2:0-Satzführung kämpfte sich die Gästepaarung noch in einen Entscheidungssatz, in dem dann die Hausherren beim 10:6 wie die sicheren Sieger aussahen, aber nicht nur mit 10:12 noch unterlagen, sondern damit auch ihre erste Niederlage kassierten. 0:3 zum Auftakt, das hätte sich der Tabellenführer so sicher nicht vorgestellt. Aber es kam noch dicker: Der starke Simon Frodl-Dietschmann zog zunächst Görgmayr den Zahn und gewann später auch noch gegen Andreas Schirl. Der wiederum fertigte mit einer Klasse-Leistung Dirk Schneider ab. Ein hauchdünnes 11:9 im fünften Satz von Patrick Gondurak gegen Hans-Jürgen Künz und der klare Erfolg von Florian Rink über Christian Dietz (nur im Einzel eingesetzt) war dann schon die komplette grün-weiße Ausbeute. Ein ganz starker Thomas Krämer (2), Dirk Schneider und Rafael Mathias Romero machten dann den sicher etwas zu hohen, aber dennoch hochverdienten Gästesieg perfekt. Fazit: Es bleibt spannend. Noch haben die Gießener die Meisterschaft bei zwei Punkten Vorsprung selbst in der Hand, stehen jetzt aber vor zwei ganz schweren Auswärtsaufgaben in Utphe und Eberstadt-Muschenheim. Der TV dagegen dürfte in dieser Besetzung wohl nicht zu schlagen sein.

Die Ausbeute der heimischen Starter bei den 70. Hessischen Einzelmeisterschaften der Damen und Herren in Bad Hersfeld fiel mit vier Silbermedaillen (Vorjahr eine) und einer Bronzemedaille (2) noch besser aus als im Vorjahr. Lea Grohmann (Allendorf/Lda./TTV Richtsberg) holte sich nach Bronze diesmal den 2. Platz und verlor im Einzelwettbewerb nur gegen die Siegerin Janina Kämmerer (TSV Langstadt). Grohmann schaffte es mit Partnerin Grede (Kassel) im Doppel ebenfalls ins Finale, wo man den Zweitbundesligaakteurinnen Bundesmann/Kämmerer (TSV Langstadt) mit 0:3 unterlag. Für Adam Janicki (GSV) lagen Hoch und Tiefs bei dieser Veranstaltung dicht beieinander.

Bei den Kreisvorranglistenspielen der Schüler und Jugend im Tischtennis, die in der Sporthalle der Limesschule beim NSC Watzenborn-Steinberg über die Bühne gingen, wurden in fünf der acht Altersklassen (weibl. Jugend, Schülerinnen A und C sowie Schüler B und C) direkt die Endranglisten ausgespielt. Bei den Altersklassen der männl. Jugend, Schüler A und Schülerinnen B wurden die Vorranglisten ausgespielt, die Endranglisten folgen Ende Februar. Gegenüber dem Vorjahr ergab sich ein weiterer Rückgang bei den Teilnehmerzahlen.

Die zweite Mannschaft des Gießener SV ist mit einem Kantersieg beim TV Schlüchtern in die Rückrunde der Tischtennis-Herren-Bezirksoberliga gestartet.

In der Vorserie spielte man im Stadtderby noch Remis. Nach Abgabe von Leistungsträger Matthias Heickmann an die übergeordnete Mannschaft und ohne Julio Cordero konnte man diesmal den Wieseckern zum Kantersieg gratulieren.

 

Arne Friede Gießener SVIn Abwesenheit der ranghöchsten Regionalliga- und Oberligaspieler/innen des Gießener SV und NSC Watzenborn-Steinberg haben sich Jessica Wissler (TSF Heuchelheim) und Patrick Klein (TSV Kleinlinden) die Titel als Kreisranglistensieger 2016 gesichert. Die fünf Bestplatzierten erspielten sich damit auch das Ticket zur Bezirksrangliste Anfang Juli. Tischtennis-Kreiswart Günter Laub zeigte sich angesichts der Steigerung der Teilnehmerzahlen der letzten Jahre sehr zufrieden. Arne Friede vom GSV qualifizert sich für die Bezirksrangliste.

War das die ultimative Renaissance des ehemals Rödgener jetzt Wiesecker Zweierturniers "zwischen den Jahren"? Nicht weniger als 170 Teams, damit 75 mehr als im Vorjahr, haben den Weg in die Sporthalle am Ried gefunden. Tischtennis-Abteilungsleiter Rainer Jöckel zeigte sich angesichts dieser enormen Steigerung verständlicherweise hocherfreut. In drei der acht ausgetragenen Konkurrenzen standen zudem heimische Akteure ganz oben auf dem Siegertreppchen. In der hochkarätigsten Spielklasse der Herren A/B behaupteten sich Dennis Grötzsch/Jakob Armbrüster vom NSC Watzenborn-Steinberg. In einem rein "Gießener" Finale standen sich Enes Tokat/Gianluca Eller (SV GW Gießen) und Armin Glitsch/Jan Lehnhausen (TV Großen-Buseck) gegenüber, das Duo der Grün-Weißen setzte sich dabei klar durch. Ihren Vorjahressieg wiederholten und damit zum dritten Mal nacheinander Turniersieger wurden Claus Boller/Thomas Krämer (TSG Wieseck/TV Großen-Linden) bei den Senioren.

Von den fünf Frauenteams, die nach dem Spielmodus "Jedes-gegen-Jedes" an den Start gingen, kamen vier aus dem heimischen Kreis - Sieger wurden jedoch Plischka/Völzke (BSC Einhausen/TSV Raunheim). Die Vorjahressiegerinnen, das Mutter-Tochter-Duo Annette und Céline Kreiling (TTC Wißmar) war mit anderen Partnerinnen angetreten. CélineKreiling/Samira Safabakhsh mussten gegen Plischka/Völzke eine knappe 2:3-Niederlage hinnehmen, setzten sich aber gegen die Dritten Anette Kreiling/Melanie Ehrt (TTC Wißmar/TSF Heuchelheim) glatt durch. Dietrich/Jung (SV GW Gießen) hätten dem Youngster-Duo fast den zweiten Platz versaut, die Wißmarerinnen konnten sich nur denkbar knapp mit 3:2 behaupten.

Einen Teilnehmerrückgang verzeichneten allein die Seniorenwettbewerbe, hier reichte es nur zu einer Spielklasse. Claus Boller/Thomas Krämer (TSG Wieseck/TV Gr.-Linden) gelang dabei die erneute Titelverteidigung, das Team gab im Turnierverlauf bei vier Begegnungen überhaupt nur ein Spiel ab.

Im 24er-Feld der A/B-Herrenteams gelangten alle acht Gruppensieger ohne Spielverlust ins Viertelfinale. Dort trafen Marco und Walter Grohmann (Richtsberg/Allendorf/Lumda) auf Phillip Wingert/Patrick Klein (Gießener SV/TSV Kleinlinden), wobei sich das Vater/Sohn-Duo mit 3:1 behauptete. Grohmann/Grohmann mussten im Halbfinale gegen Dennis Grötzsch/Jakob Armbrüster (NSC Watzenborn-Steinberg) antreten und gaben mit 1:3 ab. Die 3:1-Spezialisten des NSC behaupteten sich auch im Endspiel mit diesem Ergebnis gegen Hanke/Scherer (TG Langenselbold/TTC Höchst-Nidder).

In einer Vorrundengruppe der C1-Konkurrenz ging es besonders spannend zu, denn alle drei Teams hatten ein Match gewonnen und eines verloren. Sebastian Haupt/Maximilian Preis (SV Odenhausen/TTG Mücke) verpassten die Endrunde dabei wegen des schlechteren Satzverhältnisses gegenüber König/Wiedlocha (TTG Obermörlen). Somit gelangte keines der gestarteten sieben heimischen Teams in die Endrunde. Markus Geißler und der Ex-Wiesecker Sören Heine (TSV Marburg-Ockershausen) setzten sich im Finale klar mit 3:0 gegen Psol/Bäbler (FT Fulda/TC Ulmbach) durch.

Bei der Konkurrenz der Herren C2 erreichten Claus Boller/Pascal Pausch (TSG Wieseck) ungeschlagen die Runde der letzten Acht. Carsten Schmidt/Norbert Steinmüller (Oppenrod/Beuern) wurde dies nur deshalb verwehrt, weil man nach den drei Vorrundenbegegnungen einen Satz schlechter als Hanke/Klein (TTV Brachttal) dastand. Boller/Pausch mussten gegen Akgül/Bedrina (TSV Raunheim) die Segel streichen, diese wiederum kamen im Halbfinale an den späteren Siegern Brause/Metzler (TSV Höchst/TV Bad Orb) nicht vorbei.

Im Herren D1-Wettbewerb kam fast die Hälfte der 41 Teams aus dem heimischen TT-Kreis, es sprangen jedoch für Simon Wrobel/Christian Prell (TTC Gießen-Rödgen/TTC Wißmar) und Lukas Budak/Melkun Sarkis (TSG Leihgestern) letztlich nur Viertelfinal-Teilnahmen heraus. Die Turniersieger Walther/Parré (TTC Lieblos) waren im Endspiel auch von Pasha/Javed (SV BG Groß-Gerau) nicht zu bezwingen.

In der Herrenklasse D2 hatten sich vier "Gießener" Teams in der Vorrunde als Gruppensieger durchgesetzt. Philipp Kurmann/Thomas Maier (TSV Klein-Linden) erwischte das Aus im Viertelfinale gegen die späteren Turniersieger Stehle/Fahning (TV Frauenstein). Mit Carsten Hau/Gianluca Eller (SV Grün-Weiß Gießen) und Martin Keizl/Robby Popp (NSC Watzenborn-Steinberg) trafen zwei verbliebene heimische Teams aufeinander, die Watzenborner gewannen 2:1. Das NSC-Duo unterlag danach ebenfalls Stehle/Fahning. In der oberen Tableau-Hälfte hatte sich Siegbert Heine (TSG Wieseck) mit Partner Wetzel (TSV Ihringshausen) bis ins Endspiel vorgekämpft - aber auch hier gingen Fahning/Stehle als Sieger vom Tisch.

Klare Gewinner wurden im Siebzehnerfeld der Herren E1-Konkurrenz Enes Tokat/Gianluca Eller (SV GW Gießen). Die Endrunde der letzten Acht hatten auch Volker Arnold/Johannes Keller (TSG Wieseck) sowie Dezheng Guo/Dirk Schleicher (SV GW Gießen) erreicht, die jedoch im Viertelfinale scheiterten - letztere am Großen-Busecker Duo Armin Glitsch/Jan Lehnhausen. In einem spannenden Halbfinale setzten sich die TVler gegen Hofmann/Jahn (TTC Schöneck) hauchdünn mit 2:1 und 6:5 Sätzen durch. Im Endspiel fanden Glitsch/Lehnhausen jedoch in Eller/Tokat ihre Meister.

Europameister Dimitrij Ovtcharov blickt mit Sorge auf die stagnierende Popularität des Tischtennis und hat zahlreiche Missstände hinter den Kulissen als Ursache identifizert.
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Zum Tischtennis-Jahresabschluss 2015 ermittelten die Schüler/innen A und C in Wiesbaden die Hessischen Meister im Einzel und Doppel. Zunächst wurde in Gruppen im System Jede(r) gegen Jede(n) gespielt, die Gruppenersten und -zweiten qualifizierten sich für die Endrunden. Diese wurden dann wie die Doppel im einfachen K.o.-System ausgetragen. Bei den A-Schülern wurden neben den Meistertiteln auch die Nominierungen für die Deutschen Meisterschaften am 12./13.März in Straubing ausgespielt. Bei den C-Schülern gibt es keine weiterführenden Meisterschaften auf Bundesebene mehr.

In der jüngsten C-Schülerklasse vertrat allein Sina Mattern (TTC Wißmar) den heimischen TT-Kreis. Der Einzelwettbewerb begann für Mattern sehr unglücklich, denn mit 10:12 im 5. Satz verlor die Wißmarerin gegen Jahn (TV Okarben) hauchdünn. Die zweite Fünfsatzniederlage gegen Kempa (TTC Offheim) fiel dagegen im Entscheidungssatz mit 3:11 deutlich aus. Gegen die spätere Gesamtzweite Shen (TSV Nieder-Ramstadt) blieb Mattern chancenlos, sodass der Sieg gegen Hoßfeld (TTC Elgershausen) nicht zum Weiterkommen in die Endrunde reichte. Besser lief es für Mattern im Doppel mit Partnerin Lobert (TS Großauheim), dort erreichte sie die Runde der letzten Acht.

Zwei Siege und zwei Niederlagen standen für Tim Neuhof (TTC Wißmar) nach der Gruppenphase zu Buche. Gegen Demirtas (SC Niestetal) und Fox (TV Bad Schwalbach) setzte sich der Wißmarer klar durch, der Endrundeneinzug wurde trotz einer letztlich doch deutlichen 2:3-Niederlage gegen Kappes (DJK Mühlheim) gerade so realisiert. Gegen Zwoch (TV Beerfelden) hatte Neuhof nur den ersten Durchgang gewinnen können. Im Viertelfinale wurde Neuhof auf den späteren Hessenmeister Volkmann (TTC Seligenstadt) gelost, steigerte sich immerhin von Satz zu Satz bei seiner 0.3-Niederlage. Mit Partner Felzer (Offenbach) unterlag Neuhof nach Freilos dem Florstädter Duo Gajarszky/Berndt im Achtelfinale mit 1:3.

Drei der vier heimischen A-Schülerinnen erreichten die Endrunde als Gruppenerste, Christine Prell (TTC Wißmar) schaffte das ebenfalls als Zweite. Prell konnte dann im Achtelfinale Heidelbach (SC Niestetal) mit 3:1 besiegen, im Viertelfinale war Gliewe (TV Bürstadt) dann eine unüberwindliche Hürde. In dieser Runde kam auch für Theresa Neumann (TTV Richtsberg) das Aus, nach einem 3:1 über Mondry (SG Marbach) traf Neumann auf Roxana Przondzion (NSC Watzenborn-Steinberg), der die Allendorferin mit 1:3 unterlag. Przondzion sollte auch für Céline Kreiling (TTC Wißmar) zum Schicksal dieser Meisterschaften werden, denn die Wißmarerin war nach zwei klaren Siegen gegen Jahn (TTC Ober-Erlenbach) und Meinel (DJK Münster) ebenfalls ins Halbfinale vorgedrungen. Die Watzenbornerin setzte sich mit 3:1 klar durch und traf im Endspiel auf Höfle (SV Ober-Kainsbach), die ihr jedoch nur den dritten Durchgang ließ. Mit der Silbermedaille von Przondzion und der Bronzenen von Kreiling war das Einzelergebnis schon hervorragend, und im Doppelwettbewerb wurde es noch besser - vor allem für Theresa Neumann. Mit Przondzion (mit Partnerin Sturm/TSV Altenschlirf), dem Wißmarer Duo Kreiling/Prell und auch Neumann (mit Partnerin Heidelbach/SC Niestetal) erreichten alle heimischen Nachwuchsasse das Halbfinale. Nach zwei knappen 3:2-Erfolgen mussten sich Przondzion/Sturm hier Neumann/Heidelbach in fünf Sätzen beugen. Mit 1:3 scheiterten Kreiling/Prell gegen Jöckel/Mest (TTG Vogelsberg) etwas klarer. Das Endspiel ging dann deutlich mit 3:0 an Neumann/Heidelbach - Gold!

Tatsächlich: Die kurze Tischtennis-Winterpause hat begonnen. Merken kann man das zwar aktuell nur am Asterweg bei Betreten der eisigen Halle von Grün-Weiß Gießen, wo gerüchteweise eine Polarfuchs-Großfamilie heimisch geworden sein soll,
aber egal: Erst Mitte Januar werden die Platten wieder aufgebaut.  Vor einigen Wochen wurden an dieser Stelle mit dem ‚Noppen-Senior‘, dem ‚Profi‘ und dem ‚jungen Ersatzmann‘ drei häufig anzutreffende Tischtennis-Typen vorgestellt – nun soll eine kleine Fortsetzung folgen:

 Bei den hessischen Tischtennis-Meisterschaften der Jugend und Schüler/innen B in Langenselbold gingen 144 über die Kreis- und Bezirksmeisterschaften qualifizierte Spieler an die Tische. Ermittelt wurden die Sieger in Einzel-Vorrundengruppen im System Jede(r) gegen Jede(n). Die Endrunden wurden im einfachen K.o.-System weitergespielt. Der vierzehnjährige Neu-GSVler Adam Janicki mischte die Jungenkonkurrenz  (U18) mächtig auf und scheiterte erst im Viertelfinale am späteren Sieger Grohmann.

Die Endrunden-Wettkämpfe um den Tischtennis-Kreispokal wurden in der Sporthalle der Grundschule in Rödgen ausgespielt. Dem SV Ettingshausen wurde in den höchsten Spielklassen des Tischtenniskreises dabei der totale Triumph verwehrt, weil bei den Frauen die Mannschaft von GW Gießen II den 4:3-Endspielsieg einfuhr. Bei den Herren dagegen wurde der SV seiner Favoritenrolle vollauf gerecht. Der SV Hattenrod war im Finale der Damen-Kreisklasse unter sich. Beim Wettbewerb der 1. Kreisklasse musste die zweite Garnitur der TSG Wieseck im Endspiel dem TSV Kleinlinden V zum Sieg gratulieren, ebenso erging es der Wiesecker Dritten in der 3. Kreisklasse, hier war der hochfavorisierte TSV Lützellinden nicht zu schlagen. In der 2. Kreisklasse der Herren gewann mit der TSG Reiskirchen II ebenfalls der Topfavorit. Alle Kreispokalsieger haben sich für die Bezirkspokalendrunde am 19./20. März 2016 qualifiziert.

Damen

Kreisliga: Im Vorjahr waren die beiden Teams vom TSV Treis/Lumda und dem SV Grün Weiß Gießen II ebenfalls im Finale zusammengetroffen, der Sieger hatte damals Treis/Lumda geheißen. Diesmal drehten die Gießenerinnen den Spieß um, mussten dabei aber über die volle Distanz gehen. Die überragende Spielerin dieses Halbfinals war dabei Yvonne Emig-Hahn, die mit Martina Mengel das Doppel sowie ihre beiden Einzelpartien gegen Usha Beher und Yihan Wu gewann. Mengel und Christine Henkel konnten jedoch nichts Zählbares beitragen, sodass Nina Dietrich mit einem klaren 3:0 gegen Mengel für GWG den Deckel auf die Endspielteilnahme machen konnte. Der SV Ettingshausen kam durch Freilos ins Finale. Im ersten Match verletzte sich Wu bei 2:1-Führung und musste Reissig den Zähler kampflos überlassen, anschließend verlor Beher 1:3 gegen Sabine Möbus. Da sah es nach einem schnellen Ende zugunsten des SV aus. Doch dann griff die erneut überragende Nina Dietrich ins Geschehen ein, gewann zunächst ihr Einzel gegen Karin Keil-Damm und gleich danach auch mit Beher das Doppel gegen Möbus/Keil-Damm. Gegen Reissig musste sich Dietrich dann etwas strecken, glich aber zum 3:3 aus. In einem bis zum letzten Ballwechsel spannenden Endspiel hatte Beher die besseren Nerven und holte mit zweimal 11:9 den viel umjubelten vierten Zähler zum GWG-Pokalsieg.

Halbfinale: TSV Treis/Lumda - SV Grün Weiß Gießen II 3:4 (Yihan Wu, Nina Dietrich 2, Wu/Dietrich; Yvonne Ehmig-Hahn 2, Emig-Hahn/Mengel); Finale: SV Grün Weiß Gießen II - SV Ettingshausen 4:3 (Nina Dietrich 2, Usha Beher, Beher/Dietrich, Sabrina Reissig, Sabine Möbus 2)

Kreisklasse: Da der SV Münster und Grün Weiß Gießen IV auf das Halbfinale verzichteten, fand gleich das Endspiel zwischen dem SV Hattenrod II und dem SV Hattenrod I statt. Dabei dominierte die erste Garnitur eindeutig: Charries Jennings, Sabine Münster und Heike Gareis sowie das Doppel Münster/Jennings gaben gegen ihre Hattenroder Vereinskameradinnen Christel Lump, Sonja Reidt und Eva Schmidt nicht einen einzigen Satz ab.

Finale: SV Hattenrod II - SV Hattenrod I 0:4

Herren

Kreisliga: Der TSV Kleinlinden IV gab gegen den Wißmar II alles, musste dem TTC jedoch nach zweieinviertel Stunden den Vortritt lassen. Die Begegnung sah zum Anfang drei harte Fünfsatzmatches mit knappem Ausgang in den Entscheidungssätzen: Jürgen Zitzer unterlag Sven Müller ebenso mit 9:11 wie Sarah Schneider dem TTCler Christian Prell. Kevin Lahmann blies für die Gießener Vorstädter zur Aufholjagd mit einem engen 12:10 im 5. Satz über Manfred Grygar, Zitzer/Schneider sorgten mit einem 3:1-Doppelsieg über Prell/Müller für den 2:2-Ausgleich. Prell und Müller - letzterer nach 0:2-Rückstand gegen Lahmann - machten den Sack für Wißmar aber zu. Im anderen Halbfinale ging der SV Geilshausen zwar durch Janek Hecker (3:0 über Christopher Aff) in Führung, danach siegten jedoch die Ettingshäuser um den überragenden Benjamin Ebinger (zwei Einzel und Doppel mit Max Höfliger) unangefochten. Von vorentscheidender Bedeutung war das 3:2 von Bernd Saller über Tizian Groh. Das Endspiel war dann eine einseitige Angelegenheit, denn dem Wißmarer Team gelangen gegen den hochverdienten Pokalsieger SV Ettingshausen gerade einmal drei Satzgewinne.

Halbfinale: TSV Kleinlinden IV - TTC Wißmar II 2:4 (Kevin Lahmann, Jürgen Zitzer/Sarah Schneider; Sven Müller 2, Christian Prell 2); SV Geilshausen - SV Ettingshausen 1:4 (Janek Hecker; Benjamin Ebinger 2, Bernd Saller, Ebinger/Max Höfliger); Finale: SV Ettingshausen - TTC Wißmar II 4:0 (Benjamin Ebinger, Bernd Saller, Max Höfliger; Ebinger/Höfliger)

1. Kreisklasse: Einseitig verlief das Halbfinalspiel zwischen dem TSV Utphe II und dem TSV Kleinlinden V, denn die Gießener Vorstädter ließen nicht einmal den Ehrenzähler zu. Spannend war es dagegen zwischen der TSG Wieseck II und dem TSV Allendorf/Lumda IV. Die Lumdataler lagen durch Stefan Blahowetz, Klaus Kliemann und das Doppel Kliemann/Blahowetz mit 3:2 in Führung, ehe ihnen Hannes Hermann und Alexander Möll, die ihre beiden Einzelbegegnungen erfolgreich gestalteten, die Endspielteilnahme verwehrten. Das mehr als zwei Stunden dauernde Halbfinale fand für die Wiesecker im Endspiel eine Fortsetzung - hier allerdings ohne glücklichen Ausgang. Für den TSV Kleinlinden V wurde der überragende Fabian Drolsbach zum Matchwinner mit zwei Einzelsiegen über Dominik Baier und Alexander Möll (jeweils 3:2). Von vorentscheidender Bedeutung war sicherlich auch das glückliche 12:10 im 5. Satz von Thomas Maier über Möll. Drolsbach machte mit Maier als Doppelpartner auch den vorentscheidenden dritten Zähler. Für Wieseck hatte Hannes Hermann gegen Patrick Winkler zum 1:1 ausgleichen können, Baier bezwang Winkler zum 2:3-Anschlusszähler. Nach fast zwei Stunden Spieldauer konnte der TSV Kleinlinden V den Kreispokal in die Höhe recken.

Halbfinale: TSG Wieseck II - TSV Allendorf/Lumda IV 4:3 (Alexander Möll 2, Hannes Hermann 2; Stefan Blahowetz, Klaus Kliemann, Kliemann/Blahowetz), TSV Utphe II - TSV Kleinlinden V 0:4 (Fabian Drolsbach, Patrick Winkler, Thomas Maier, Drolsbach/Maier); Finale: TSG Wieseck II - TSV Kleinlinden V 2:4 (Hannes Hermann, Dominik Baier; Fabian Drolsbach 2, Thomas Maier, Drolsbach/Maier)

2. Kreisklasse: Da Topfavorit TSV Treis/Lumda auf die Pokal-Endrundenteilnahme verzichtete, kam die TSG Reiskirchen II kampflos ins Finale. Der TSV Beuern II hatte sich mit der TSG Leihgestern III auseinanderzusetzen, und die TSG ging durch Maximilian Heß in Führung. Manfred Dort und Erwin Krauskopf schafften jedoch mit 3:2-Erfolgen über Steffen Heine bzw. Felix Habermehl die Wende für Beuern. Nach dem Doppelsieg von Dort/Baldschus konnte jedoch Heß mit einem Sieg über Dort auf 2:3 verkürzen. Baldschus ließ sich aber von Habermehl nicht überraschen und Beuern stand im Finale. Dort besaßen die drei Beuerner allerdings gegen Alexander Antoni sowie Vater Fritz und Sohn Thomas Hirt keine Chance und unterlagen 0:4.

Halbfinale: TSG Leihgestern III - TSV Beuern II 2:4 (Maximilian Heß 2; Manfred Dort, Erwin Krauskopf, Bernd Baldschus, Dort/Baldschus); Finale: TSV Beuern II - TSG Reiskirchen II 0:4 (Alexander Antoni, Thomas Hirt, Fritz Hirt, T. Hirt/Antoni)

3. Kreisklasse: Der hochfavorisierte TSV Lützellinden gab im Halbfinale gegen die zweite Mannschaft des FSV Lumda nur zwei Sätze ab, die TSG Wieseck III hatte im anderen Semifinale gegen den TV Grüningen dagegen mächtig zu kämpfen. Für Wieseck punktete Siegfried Kalinovsky zweimal gegen Hartmut Loubal und Christian Seth, mit Siegbert Heine gewann er auch das Doppel. Alexej Maininger machte mit seinem 3:1-Erfolg die Endspielteilnahme perfekt. Dort gab es für die Wiesecker aber fast nichts zu holen, die ehemaligen Lützellindener Bezirksliga-Spieler Michael und Andreas Schmidt sowie Moritz Bott waren nicht zu bezwingen. Maininger/Kalinovsky wehrten sich im Doppel gegen Schmidt/Schmidt bis zum letzten Ballwechsel, der Ehrenzähler blieb ihnen jedoch bei ihrer 2:3-Niederlage verwehrt. Pokalsieger TSV Lützellinden hatte also nur zwei Satzverluste zu beklagen.

Halbfinale: TSV Lützellinden - FSV Lumda II 4:0 (Michael Schmidt, Moritz Bott, A.Schmidt, Schmidt/Schmidt); TSG Wieseck III - TV Grüningen 4:3 (Alexej Maininger, Siegbert Heine/Siegfried Kalinovsky, Siegfried Kalinovsky 2; Christian Seth, Manfred Emmerich 2); Finale: TSV Lützellinden - TSG Wieseck III 4:0 (Michael Schmidt, Moritz Bott, Andreas Schmidt, Schmidt/Schmidt).

 

Arne Appunn Gießener SV 2015Im Kampf um die "Goldene Ananas" siegten die Schwimmer in der Bezirksklasse gegen Climbach und sicherten sich zur Halbzeit den 7. Platz. 

Nach der vierten Niederlage nacheinander besitzt der Gießener SV II zum Vorrundenausklang der Herren-Bezirksoberliga ein negatives Punkteverhältnis. Der 5:9-Misserfolg bei der TTG Mücke fiel vor allem angesichts der sechs Fünfsatzniederlagen deutlich zu hoch aus. Der TSV Kleinlinden überweihnachtet nach seinem 9:5 gegen die SG Hettenhausen zwar als Tabellenführer, tat sich aber in der Rhön schwer. Bei nur vier Zählern Abstand von Platz 1 bis Platz 5 ist jedenfalls ein spannendes Meisterschaftsfinale zu erwarten.

...Wenn der langjährige Bundestrainer Klaus Schmittinger zum Monatsende in Rente geht, wird der Bereich des männlichen Nachwuchses beim Deutschen Tischtennis-Bund neu geordnet. Nach den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro wird Zhu Xiaoyong, seit 2010 Bundesstützpunkttrainer und Assistent von Herren-Bundestrainer Jörg Roßkopf, neuer Jungen-Bundestrainer.

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In der Sporthalle der Grundschule in Wißmar fanden die Kreispokal-Titelkämpfe des Tischtennis-Nachwuchses statt. Dabei wurden die Pokalsieger in sieben Leistungsklassen ermittelt. Aufgefallen ist, dass das Leistungsgefälle in allen Klassen stark war - nur ein einziges Match endete knapp mit 4:3. So verhinderte der NSC Watzenborn-Steinberg II in der Jugend-Kreisliga einen möglichen vierten Pokalerfolg des SV Annerod hintereinander. Die weibl. Jugend der TSG Wieseck sorgte mit ihrem Pokalerfolg gegen den TTC Gießen-Rödgen dafür, dass Wieseck zum erfolgreichsten Verein der Pokalendrunde avancierte. Bei den Schülerinnen gelang dem SV Inheiden die Revanche für die im Vorjahr gegen den TSV Allendorf/Lda. erlittene Niederlage.

Die frisch gekürten Kreispokal-Sieger der Kreisligen werden bei den Bezirkspokal-Wettbewerben im Februar bzw. März des kommenden Jahres für den Tischtenniskreis Gießen an den Start gehen.

Männliche Jugend/Kreisliga: Vorjahressieger SV Annerod fand im NSC W.-Stenberg II sprichwörtlich seinen Meister. Während der NSC II im Halbfinale gegen die TSG Leihgestern nur zwei Satzverluste beim 4:0 zu beklagen hatte, musste sich Annerod gegen den TTC Gießen-Rödgen, für den Nils Berger zweimal punktete, doch strecken. Das Endspiel wurde zu einer spannenden Angelegenheit, weil Annerod zunächst den 2:0-Vorsprung der Watzenborner durch Christian Spee und Rico Lotz ausgleichen konnte, dafür waren Edwin Rempel und das Doppel Sven Schmidt/Sven Fels verantwortlich. Spee besiegte Schmidt dann sicher, aber Fels konnte gegen Niklas Jung erneut egalisieren. Rico Lotz wurde im letzten Spiel dann zum NSC-Matchwinner mit einem 3:1 gegen Rempel und verhinderte damit den möglichen vierten Kreispokalsieg in Folge für den SV Annerod.

Halbfinale: NSC Watzenborn-Steinberg II - TSG Leihgestern 4:0; SV Annerod - TTC Gießen-Rödgen 4:2. Finale: NSC Watzenborn-Steinberg II - SV Annerod 4:3

Männliche Jugend/Kreisklasse: Vorjahressieger TTC Wißmar II kam kampflos ins Halbfinale, der SV Inheiden hatte mit dem FC Rüddingshausen (Punkt durch Jan Brunnet) wenig Probleme und siegte 4:1. Im Endspiel ging der TTC durch Xiaodi Wenxuan Yang in Führung, Robin Möbus konterte für Inheiden gegen Simon Bogner erfolgreich. Noel Kreiling sollte für die Wißmarer zum Matchwinner werden, denn zunächst besiegte er Leon Geyer, machte mit Wenxuan Yang den ersten Schritt durch einen Doppelsieg gegen Möbus/Geyer und steuerte mit 11:9 im 5. Satz gegen Dean Bös auch noch den Siegzähler bei.

Halbfinale: TTC Wißmar II - TV Lich 4:0, SV Inheiden - FC Rüddingshausen 4:1. Finale: TTC Wißmar II - SV Inheiden 4:2

Schüler/Kreisliga: In der Schüler-Kreisliga gab es mit dem SV Hattenrod einen unumstrittenen Pokalsieger. Dem SV Annerod gelang im Halbfinale gegen den TTC Gießen-Rödgen durch Ole Amberg nur der Ehrenzähler, der SV Hattenrod ließ dem SV Inheiden im anderen Semifinale allein zwei Satzgewinne. Titelverteidiger SV Hattenrod ging im Endspiel durch Jonas Schmidt und Felix Maul mit 2:0 in Führung, ehe Mathis Kuhl mit 3:2 gegen Lennart Oetinger verkürzte. Niels Bunkert und Robin Böttcher vom TTC wehrten sich gegen Maul/Schmidt dann heftig, kassierten aber eine 0:3-Niederlage. Maul mit seinem zweiten Einzelsieg gegen Burkert machte Hattenrod dann erneut zum Pokalsieger.

Halbfinale: SV Hattenrod - SV Inheiden 4:0; SV Annerod - TTC Gießen-Rödgen 1:4. Finale: TTC Gießen-Rödgen - SV Hattenrod 1:4

Schüler/1. Kreisklasse: Ähnlich dominant wie der SV Hattenrod in der Kreisliga gewann die TSG Wieseck den Kreispokal der 1. Kreisklasse. Der TSV Langgöns stellte nur eine kleine Hürde im Halbfinale dar, Tobias Schuster holte für Langgöns den Ehrenzähler gegen Lars Goldmann.

Endspielgegner TSV Lützellinden hatte gegen Allendorf/Lumda ein bisschen mehr Widerstand zu überwinden, die Lumdataler hielten bis zum 2:3 gut mit. Allein ein Lennart Schwarz mit zwei Einzelsiegen reichte nicht. Im Finale war es jedoch Tim Weidemann, der für den TSV gegen die Wiesecker den Ehrenzähler holte. Da Nick Müller und Mark Weiß in ihren Einzeln und im gemeinsamen Doppel wie im Halbfinale ungeschlagen blieben, heißt der Kreispokalsieger 2015 TSG Gießen-Wieseck.

Halbfinale: TSV Langgöns - TSG Gießen-Wieseck 1:4, TSV Lützellinden - TSV Allendorf/Lumda 4:2. Finale: TSG Gießen-Wieseck - TSV Allendorf/Lumda 4:1

Schüler/2. Kreisklasse: Ein großes Leistungsgefälle zeichnete besonders den Wettbewerb der 2. Kreisklasse aus: Der TV Trais-Horloff sowie der VfR Lindenstruth gewannen ihre Halbfinalbegegnungen gegen den SV Ettingshausen bzw. die TTSG Biebertal jeweils glatt mit 4:0 ohne Satzverlust. Aber auch das Endspiel dauerte nicht lange und war nach weniger als einer Stunde zu Ende. Fabian Bednarkiewicz schlug Kilian Parson zum 1:2-Zwischenstand für Lindenstruth, der VfR ließ jedoch keinen Zweifel am Kreispokalsieg aufkommen. Florian Niebergall, Julian Deines (2) und das Doppel Deins/Niebergall waren zu überlegen.

Halbfinale: TV Trais-Horloff - SV Ettingshausen 4:0, VfR Lindenstruth - TTSG Biebertal 4:0; Finale: TV Trais-Horloff - VfR Lindenstruth 1:4

Weibliche Jugend/Kreisliga: Der spätere Pokalsieger TSG Gießen-Wieseck erwischte im Halbfinale das Freilos, dagegen mussten sich der TTC Gießen-Rödgen und der TV Grüningen duellieren. Lena Schäfer fügte dem TTC die zwei Gegenzähler zu, bei denen Annette Kieselbach mit zwei Einzelsiegen und im Doppel mit Luisa Hannak den Löwenanteil zum Sieg beitrug. Das Finale war zu Beginn spannend, weil Astrid Kieselbach die Gießenerin Stella Basmaci nur knapp mit 3:2 niederhalten konnte, andererseits Luisa Hannak gegen Melissa Ipek nur unglücklich mit 2:3 abgab. Danach setzte sich die TSG jedoch mit drei Siegen durch Zerin Mohammed, Ipek/Basmaci und noch einmal Ipek klar durch.

Halbfinale: TTC Gießen-Rödgen - TV Grüningen 4:2. Finale: TTC Gießen-Rödgen - TSG Wieseck 1:4

Schülerinnen/Kreisliga: Titelverteidiger TSV Allendorf/Lda. bekam es zunächst mit dem TTC Wißmar zu tun, wobei Hanna Hwang zunächst für den TTC gegen Vanessa Trenschel punktete. Linda Trenschel konterte gegen Linda Seibert zum 1:1, aber Wißmar ging durch Sina Mattern erneut in Führung. Das Doppel brachte die Wende zugunsten des TSV, denn Linda und Vanessa Trenschel besiegten Seibert/Mattern und holten anschließend ihre Einzel. Da der TV Trais-Horloff gegen den SV Inheiden nur zu dritt antrat, war die Partie zugunsten der Inheidenerinnen entschieden. Das Finale war dann eine Neuauflage des Endspiels des Vorjahres, da hatte sich Allendorf deutlich durchgesetzt. In der Auftaktbegegnung ging der TSV durch Linda Trenschel mit 3:1 gegen Paula Engel in Führung, dann setzte es drei 0:3-Niederlagen für den Vorjahressieger. Eileen Möbus und Katharina Krätschmer gelang dann die Revanche für die Niederlage im Pokalwettbewerb in 2014.

Halbfinale: TV Trais/Horloff II - TSV Allendorf/Lumda 0:4 (kampflos), SV Inheiden I - SV Inheiden II 4:0. Finale: TSV Allendorf/Lumda - SV Inheiden I 4:0

Jürgen Boldt Gießener SV 2015Die Oberligaspieler vom Gießener SV haderten etwas mit dem 8:8 gegen den TuS Kriftel, jubelten anschließend aber über den 9:6-Erfolg im Spitzenspiel gegen den SVH Kassel.  Damit "überwintert" der GSV auf einem vor der Saison nie erwarteten 2. Platz, der am Ende die Relegation zum Aufstieg in die Regionalliga bedeuten würde. Der Weg dahin ist nicht unmöglich, aber noch lang und steinig!

 

Am Wochenende konnte sich die dritte Mannschaft der Schwimmer mit dem Gewinn von drei von vier möglichen Punkten etwas Luft im Abstiegskampf  verschaffen. Wenn man im letzten Spiel der Vorrunde noch einmal gegen den Tabellennachbarn von Climbach punkten kann, so winkt die "Führung in der unteren Tabellenhälfte".

 Da standen sie nun in der weiten Halle des Sporthotels Grünberg, die 16 furchtlosen Pioniere des Volksbanken-Raiffeisenbanken-Cups. Eng beieinander, und doch in dem riesigen Raum etwas verloren. Einige befanden sich bereits sichtlich in der mentalen Vorbereitungsphase auf die Spiele des Abends - und doch lauschten sie den Ausführungen von HTTV-Präsident Norbert Englisch aufmerksam.

Keine Kosten-Falle

Am Namen der an jenem Abend eröffneten Turnierserie ist zunächst nichts Bedeutsames zu finden: Volksbanken-Raiffeisen-Cup. Naja. Attraktiv klingt anders. Hinter dem sperrigen Titel verbirgt sich jedoch eine für den landesweiten Tischtennissport revolutionäre Angelegenheit: Denn von nun an können Vereine recht spontan und auf eigene Faust Turniere mit bis zu 16 Teilnehmern ausrichten. Die dazugehörige Software stellt der Verband kostenlos zur Verfügung. Das Zählen übernehmen die Akteure selbst. Alles, was die Vereine benötigen, ist die erforderliche Mindestanzahl an Tischen (fünf) und teilnehmenden Spielern (neun), von denen nicht mehr als die Hälfte dem ausrichtenden Verein entstammen dürfen. Darüber hinaus machen die Clubs aufgrund des zu verrichtenden Startgeldes (fünf Euro) sogar einen kleinen finanziellen Gewinn.

"Ziel des Ganzen ist es, die Turnierlandschaft wieder zu beleben", erläuterte Englisch, "außerdem ist es ein tolles Angebot für alle Spieler, die mehr auf Wettkampfpraxis aus sind als auf bloßes Training". Das Turnierabschneiden für die Teilnehmer ist dabei TTR-relevant. Das bedeutet, dass jedes der sechs Turnierspiele sich auf den Ranglistenwert auswirkt, mit dem man in den Abend gestartet ist.

Einer der Pioniere in Grünberg ist Christian Becker. Der Kreisliga-Spieler der TSG Lollar ist begeisterter Turnierspieler. Logisch daher, dass er bei der Eröffnungsveranstaltung dabei sein wollte:. "Ich kenne das Turniersystem so ähnlich aus dem Rheinland. Die Idee finde ich klasse - und ich kann jetzt schon sagen, dass wir in Lollar definitiv ein paar dieser Wettkämpfe austragen werden."

Nicht weniger als 250 hessische Turniere erhofft sich Englisch im ersten Serien-Durchgang. "Wir können da auf Erfahrungswerte aus Bayern zurückgreifen, da waren die Sportler ganz verrückt danach", erklärt der selbst aktive Tischtennisfachmann, "vor allem, weil ja auch nicht der ganze Tag verloren ist - so ein Turnier ist in drei Stunden durch." Möglich ist das unter anderem aufgrund der Durchführung im "Schweizer System": Hierbei trifft ein Spieler in der nächsten Runde immer auf einen Kontrahenten, der eine ähnliche Spielbilanz hat wie er - ein doppeltes Aufeinandertreffen ist dabei ausgeschlossen. So steigt die Wahrscheinlichkeit, mit fortschreitender Turnierdauer gegen annähernd gleich starke Gegner zu spielen. "Das Schweizer System ist hervorragend für diese Art Turnier geeignet", lobt Becker.

Wer darf teilnehmen?

Die Turniere sind für alle Klassen offen. Männer, Frauen, Jugendliche und auch gehandicapte Athleten aus ganz Hessen können teilnehmen. In Bayern bewegte sich das Teilnehmerfeld stärkemäßig meist zwischen 1200 und 1750 Ranglistenpunkten, was einer Amateurstärke bis hoch in die Bezirksoberliga (Herren) sowie Damen-Oberliga entspricht.

Angst, dass Vereine ihre Aufstellungen, die nach Ranglistenwerten erstellt werden, mithilfe des RV-Cups manipulieren könnten, hat Englisch nicht: "Diese Erfahrung hat sich woanders bisher nicht niedergeschlagen. Diejenigen, die hier mitmachen, wollen einfach nur viel spielen, denen ist der konkrete TTR-Wert meist egal." Und in Folge der neuen, knackig kurzen Serie vielleicht bald völlig unbeliebten, weil ganztägig ausgetragenen Kreiseinzelmeisterschaften hat Englisch auch noch ein Ass im Ärmel. "Warten wir mal ab. Warum sollte man die KEM nicht auch reformieren können?", lacht der HTTV-Präsident.

Die RV-Turnierserie beginnt offiziell am 1. Januar und dauert bis zum 31. Oktober an. Ab dem 15. Dezember können Vereine ihre gewünschten Turnier-Zeitpunkte anmelden. Im November 2016 findet dann ein Finalturnier statt, zu dem man sich auf drei Arten qualifizieren kann: Fünf der 15 Glücklichen werden sich allein durch die Anzahl ihrer Turnierteilnahmen gesichert haben, fünf weitere werden wegen der nachweislich größten Ranglistenwert-Weiterentwicklung mit dabei sein. Und die letzten fünf Teilnehmer generieren sich aus dem Pool der Spieler, die im internen RV-Cup-System am besten abgeschnitten haben. Für jede Platzierung gibt es nämlich Serienpunkte. Tischtennis-Laien können die neue Turnierform im Übrigen auf dem kommenden Hessentag in Herborn begutachten - und damit ein wenig von der Revolutionsluft schnuppern.

Nur eine "kleine" Wechselrunde gab es zur Rückserie 2015/16. Zwanzig Spielerinen und Spieler wechselten den Verein. Dabei war auch Tonetas Domeika aus Litauen vom Gießener SV, der in der abgelaufenen Saison noch in der Hessenliga im mittleren Paarkreuz eingesetzt wurde. Aktuell pausierte er und stand nicht auf dem Mannschaftsmeldebogen. Ab Januar 2016 startet er für das saarländische Team vom TTC Wehrden in der Reginalliga Süd-West.

Kriztian Katus Gießener SV 2015-16Im Derby tapfer Widerstand geleistet: Der NSC Watzenborn-Steinberg verkaufte sich zu fünft teuer gegen die favorisierten Schwimmer und unterlag dem Neu-Tabellenzweiten doch knapp. Beide Seiten traten jeweils ohne ihre Nummer 1 an. Krisztian Katus ersetzte Xiaoyong Zhu hervorragend und blieb am Doppelspieltag ungeschlagen. Dank seinen Erfolgen steht der Gießener SV nun nach zwei Siegen auf dem 2. Platz der Spielklasse. Es kommt nun zum "Showdown" der Verfolger am kommenden Sonntag (14 Uhr) in der Sporthalle der Grundschule Gießen-West. 

 

Mit 2 Einzel- und 2 Doppel-Punkten konnten sich die Schwimmer bei Julio Cordero bedanken, dass am Ende noch 1 Punkt auf der Habenseite verbucht werden konnte.   Der sonst sehr eifrige Punktesammler Reiner Maier hatte einen rabenschwarzen Tag und blieb ohne Einzelsieg.

Der Spitzenreiter der Bezirksoberliga FV Fulda-Horas II war eine Nummer zu groß für den Gießener SV II. Für den anderen Fuldaer Vertreter, die FT Fulda, war der TSV Kleinlinden ebenfalls ein unüberwindbarer Kontrahent.

Tischtennisfans erwartet in der Schlussphase der Oberliga-Hinrunde ein besonderes regionales Schmankerl: Der NSC Watzenborn-Steinberg trifft am Samstag um 18 Uhr in der Limeshalle nämlich auf den "bösen Kreisverwandten", den großen lokalen Konkurrenten Gießener SV. Zuletzt trafen die beiden Teams im Frühjahr in der Hessenliga aufeinander - und stiegen nur wenig später gemeinsam auf. Dabei gewannen die Watzenborner gegen einen komplett angetretenen GSV mit 9:7 - und rächten sich damit erfolgreich für die 6:9-Hinrundenpleite. Ein Aufeinandertreffen in der aktuellen Etage gab es zuletzt 2008.

Die besten des deutschen Tischtennis-Nachwuchses trafen im schleswig-holsteinischen Kellinghusen aufeinander. Dort wurde die Bundesrangliste "Top 24" der Jugendlichen (U18) und Schüler/innen (U15) ausgetragen. Qualifiziert für das Turnier hatten sich drei Talente aus dem Kreis Gießen. Der für den TTV Stadtallendorf spielende Marco Grohmann aus Nordeck musste seine Teilnahme allerdings absagen. So waren es Lea Grohmann (1. TTV Richtsberg) und Adam Janicki (Gießener SV), die in Norddeutschland an den Start gingen. Beide kehrten von dort mit sehr guten Platzierungen zurück.

Die Nordeckerin Lea Grohmann bestätigte den zwölften Platz von der vorausgegangenen Top-48-Bundesrangliste. Für die 15-Jährige ist dies in ihrem ersten Jugendjahr ein beachtliches Ergebnis. Adam Janicki schaffte sogar eine Steigerung gegenüber dem 19. Rang bei den "Top 48" und wurde Neunter. Die direkte Qualifikation für das Bundesranglistenfinale "Top 12" erreichten Grohmann und Janicki damit nicht. Dafür wäre eine Platzierung unter den ersten Acht nötig gewesen. Dennoch dürfen sich beide berechtigte Hoffnungen auf eine Teilnahme an den "Top 12" im Februar 2016 machen.

Bei der starken Konkurrenz in Kellinghusen schlossen Lea Grohmann und Adam Janicki die Gruppenphase jeweils als Drittplatzierte ab. Die heimischen Akteure kamen dabei zu drei Siegen und mussten zwei Niederlagen hinnehmen. Am Ende des ersten Turniertages fanden im Anschluss an die Gruppenspiele noch die ersten Partien der Endrunde statt. Hier feierten Grohmann und Janicki Viersatzsiege und sicherten sich damit bereits einen Platz unter den ersten Zwölf.

Am Sonntag gelang es Lea Grohmann nicht, an ihre starken Leistungen des Vortages anzuknüpfen. Sie hatte in allen drei Begegnungen das Nachsehen, wobei sie das Match um Rang elf erst im Entscheidungssatz verlor. Für Adam Janicki begann der zweite Wettkampftag ebenfalls mit einer Niederlage. Dann entschied er aber die folgende Partei nach einem 0:2-Satzrückstand noch für sich. So erreichte der Heuchelheimer das Spiel um Platz neun, das er 3:0 gewann.

Adam Janicki Gießener SV Die besten des deutschen Tischtennis-Nachwuchses trafen im schleswig-holsteinischen Kellinghusen aufeinander. Dort wurde die Bundesrangliste "Top 24" der Jugendlichen (U18) und Schüler/innen (U15) ausgetragen. Qualifiziert für das Turnier hatten sich drei Talente aus dem Kreis Gießen. Der für den TTV Stadtallendorf spielende Marco Grohmann aus Nordeck musste seine Teilnahme allerdings absagen. So waren es Lea Grohmann (1. TTV Richtsberg) und Adam Janicki (Gießener SV), die in Norddeutschland an den Start gingen.

Philipp Wingert Gießener SVMit der 3:9-Heimniederlage gegen den VfL Lauterbach scheint der Höhenflug des Gießener SV II in der Tischtennis-Bezirksoberliga der Herren endgültig beendet.

 

Im Kellerderby gewann das 3. Team der Schwimmer zwei wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg. Als Joker kam Julio Cordero zum Einsatz. Wenn er öfter spielen würde, wäre ein viel besserer Platz für die Mannschaft möglich.

Der Hessische Tischtennis-Verband präsentiert eine neue Turnierserie: den Volksbanken Raiffeisenbanken-Cup. Am 2. Dezember startet im Rahmen einer Kick-Off-Veranstaltung im Sporthotel Grünberg eine Veranstaltungsreihe, an der alle Vereine und Spieler mit HTTV-Spielberechtigung teilnehmen können. Die erste Turnierserie beginnt offiziell am 1. Januar und endet am 31. Oktober 2016. Die Turniere der Serie können von allen Vereinen mit kurzer Vorlaufzeit, ohne
Entrichtung einer Turniergebühr und ohne großen Aufwand so oft wie gewünscht ausgerichtet werden, wenn diese mindestens fünf Tische (maximal acht) bereitstellen. Mindestens 9 und höchstens 16 Spieler (Mindestalter 14 Jahre) werden zu einem einzelnen Turnier nach besonderer Anmeldung bei einem Startgeld von fünf Euro zugelassen. Das Startgeld verbleibt dem ausrichtenden Verein.

 

Im Stadtderby gegen die Grün-Weißen dominierten die Schwimmer nur im vorderen Drittel.

Nach den drei Punktverlusten des vergangenen Spieltags ist der Gießener SV II, der überraschend gut in die Bezirksoberliga-Saison gestartet war, auf dem Boden der Tatsachen zurückgefallen. Besonders weh tat die verdiente 1:9-Derbyniederlage beim TSV Kleinlinden, die allerdings etwas zu hoch ausgefallen ist. Einen Abend zuvor hatten die Schwimmer bei der SG Hettenhausen bereits einen Zähler gelassen. Der TSV Kleinlinden macht einen mächtigen Satz nach oben und ist nach Minuszählern nur um einen Punkt schlechter als Spitzenreiter FV Horas II.

Von einem Bundesranglistenturnier zum nächsten geht es für die Nordecker Tischtennis-Talente Lea und Marco Grohmann. Bei den im südwestpfälzischen Waldfischbach ausgetragenen "Top 48" der Jugendlichen (U18) qualifizierten sich beide für das folgende Turnier. Dies ist die Top-24-Bundesrangliste am 21./22. November in Kellinghusen (Schleswig-Holstein).

Unter den besten Nachwuchs-Akteuren Deutschlands überzeugten die zwei Vertreter aus dem Kreis Gießen mit guten Leistungen. Marco Grohmann erreichte Platz zehn, Lea Grohmann wurde Zwölfte. In ihren Vorrundengruppen konnten beide vier Siege und eine Niederlage verbuchen. Der für den Oberligisten TTV Stadtallendorf spielende Marco Grohmann unterlag dem Abwehrspieler Daniel Kleinert (TV Hude) und wurde Gruppenzweiter. Ein Platz unter den ersten 16 und auch die Qualifikation für die "Top 24" waren ihm damit sicher. Die Niederlage gegen Kleinert musste er allerdings in die Zwischenrunde mitnehmen. Hier trumpfte er mit zwei Siegen stark auf, verpasste aber dennoch hauchdünn den Sprung unter die besten Acht. Gleichauf mit Jannik Xu (SV Bolzum) und Daniel Kleinert spielte er sich auf den dritten Platz in seiner Zwischenrundengruppe. So ging es für den 17-Jährigen anschließend noch um die Plätze neun bis zwölf. Nach einem 3:0-Erfolg musste er schließlich im Hessenderby um Platz neun Tom Schmidt (SVH Kassel) mit 8:11 im Entscheidungssatz den Vortritt lassen.

Für Grohmanns Cousine ging direkt das erste Spiel des Turniers über die volle Distanz. Dabei unterlag Lea Grohmann ihrer Gegnerin Lotta Rose (TTK Großburgwedel). Im Anschluss gelang ihr dafür ein bemerkenswerter 3:0-Sieg gegen die auf Position fünf gesetzte Jule Wirlmann (Kieler TTK). Mit diesem Gewinn erzielte Grohmann den ersten Platz in ihrer Gruppe und erreichte die Zwischenrunde, wenngleich sie die Hypothek der Auftakt-Niederlage zu übernehmen hatte. In der darauffolgenden Begegnung mit Sarah Mantz (TSV Schwabhausen) errang Grohmann, die für den 1. TTV Richtsberg in der Regionalliga antritt, ein 3:2. Schließlich wurde aber Jennie Wolf (TV Busenbach) die Gesamtsiegerin. Der dritte Platz, den Lea Grohmann in ihrer Zwischengruppe belegte, reichte allerdings nicht, um unter die acht Besten zu gelangen, sodass die 15-Jährige für das erste Jugendjahr einen sehr guten Rang zwölf des Endklassements holte.

Adam Janicki Gießener SV 2015In der Herren-Oberliga wurde der TTV Stadtallendorf bei beiden heimischen Vertretern vorstellig. Dem NSC W.-Steinberg gab er mit 9:4 das Nachsehen, ehe der Gießener SV dem bis dahin noch verlustpunktfreien TTV die erste Saison-Niederlage beibrachte. Dem GSV war tags zuvor ein 9:4-Erfolg beim VfR Fehlheim gelungen. Der 14-jährige Neuzugang Adam Janicki blieb mit drei Siegen im Einzel ungeschlagen.

Der Bezirksoberligist aus der Weststadt mischt nach wie vor an der Tabellenspitze mit. Der Gießener SV festigte seinen zweiten Tabellenrang mit einem 8:8 gegen den TTC Fulda-Maberzell III. Der Abstand zum Fuldaer Vertreter und Spitzenreiter beträgt aktuell nur einen Zähler.

 

 Mit drei Titeln kehrten die heimischen Nachwuchsasse von den Tischtennis-Bezirksmeisterschaften in Altenstadt heim. Insgesamt kamen zwölf Medaillen zusammen, neben drei goldenen noch fünfmal Silber und viermal Bronze.

Überragender heimischer Akteur war Tim Neuhof (TTC Wißmar), der sich beim Wettbewerb der Schüler B sowohl den Einzel- wie den Doppeltitel (mit Christian Spee/NSC) sicherte. Die dritte Goldmedaille der Gießener errang Roxana Przondzion (NSC Watzenborn-Steinberg), die ihren Vorjahreserfolg bei den Schülerinnen A im Einzel bestätigte. Im Doppel holte sich Przondzion mit Jost (TTC Assenheim) Rang drei, den zweiten Platz belegten Christine Prell und Lea Grothe (Wißmar/GSV).

Für Alec Metsch (TTC Wißmar), Christian Spee (NSC) und Céline Kreiling (Wißmar) sprangen in den Einzelwettbewerben Bronzemedaillen heraus, mit Vereinskollegin Vivienna Morsch als Partnerin wurde Kreiling im Doppelwettbewerb Dritte. Sina Mattern (auch Wißmar) belegte bei den Schülerinnen C im Einzel Rang zwei und landete mit Lorena Morsch (NSC) im Doppel ebenfalls auf dem Silberrang.

Schüler C: Neben den Silbermedaillen von Sina Mattern und Lorena Morsch hingen die Trauben für die heimischen Teilnehmer hoch: Morsch und Mark Weiß (TSG Wieseck) erreichten das Viertelfinale. Tom Aeberhard (TSF Heuchelheim) und Noël Kreiling (TTC Wißmar) schieden zwar im Doppel gleich aus, erreichten aber im Einzel als Gruppenzweite die Endrunde, wo sie unter den letzten 16 verbliebenen Teilnehmern jedoch scheiterten.

Schüler B: Allein Hanna Hwang (TTC Wißmar) schaffte im Einzel den Sprung ins Hauptfeld, sie schied jedoch im Viertelfinale aus. Bei den Jungen erspielten Tim Neuhof (TTC Wißmar) und Christian Spee (NSC) das beste Ergebnis aus heimischer Sicht. Der topgesetzte Neuhof marschierte ungeschlagen durch das Turnier, sein Ex-Vereinskamerad Christian Spee hatte das Pech, im Halbfinale auf Neuhof gelost zu werden. Gemeinsam holten die beiden dann unumstritten die Bezirksmeisterschaft im Doppel. Für Florian Niebergall (VfR Lindenstruth), Kevin Rohde (TSV Beuern), Ben Scholz und Maximilian Heil (beide NSC) sowie die noch zur C-Schülerklasse zählenden Mark Weiß (TSG Wieseck) und Noël Kreiling (TTC Wißmar) dagegen war dieser Wettbewerb schnell zu Ende.

Schüler A: Wenig zu bestellen hatten die heimischen A-Schüler. Tim Neuhof (TTC Wißmar) schlug sich als B-Schüler in der höheren Altersklasse zwar beachtlich und landete im Einzel auf Rang fünf, ebenso im Doppel mit Partner Freund (Eichenzell). Bei den A-Schülerinnen gab es dagegen ein "Gießener" Endspiel, denn dort standen sich Roxana Przondzion (NSC) und Christine Prell (TTC Wißmar) gegenüber, die Watzenbornerin siegte. Im Doppel schied Przondzion mit Partnerin Jost (Assenheim) im Halbfinale aus, während Prell mit Partnerin Lea Grothe (GSV) gegen Sturm/Mest (Altenschlirf/TTG Vogelsberg) es ins Endspiel schaffte, dort aber unterlag das Duo.

Jugend: Während Alec Metsch (TTC Wißmar) im Halbfinale dem späteren Sieger Hanke (TG Langenselbold) zum Sieg gratulieren musste, erwischte es seine Vereinskollegen Timo Geier und Michel Seibert bereits in der ersten Hauptrunde mit dem Aus. Die drei heimischen Duos Fels/Langsdorf, Geier/Michel und Monden/Metsch überstanden die erste Runde des Doppelwettbewerbs nicht. Bei den Mädchen lief es besser, im Einzel musste Céline Kreiling (TTC Wißmar) gegen die spätere Siegerin Oltsch (Salmünster) wie ihr Vereinskollege Metsch bei den Jungen im Halbfinale passen.

Bronze für Kreiling

Eine zweite Bronzemedaille erspielte sich Kreiling mit ihrer Mannschaftskollegin Vivienna Morsch im Doppel, im Halbfinale behaupteten sich Günther/Hasani (TTG Margretenhaun-Künzell). Morsch und Jaqueline Scharrer (TSV Kleinlinden) schafften den Sprung ins Hauptfeld im Einzel nicht.

Platzierungen und Ergebnisse

Platzierungen

Männliche Jugend A (27): 1. Tim Hanke (TG 1953 Langenselbold), 2. Nicolas Berndt (TTC Florstadt), 3. Steven Frinta (Fun-Ball Dortelweil), 3. Alec Metsch (TTC Wißmar), 5. Filip Fischer (TSC Freigericht), 5. Florian Färber (Hünfelder SV 1919), 5. Ricardo Kömpel (Hünfelder SV 1919), 5. Maurice Lorenz (Turnerschaft 1860 Großauheim), 9. Moritz Enders (TTG Margretenhaun-Künzell), 9. Christian Gajarszky (TTC Florstadt), 9. Timo Geier (TTC Wißmar), 9. Luca Nils Philipp (TSV 1951 Altenschlirf), 9. Andre Reinhardt (TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell), 9. Michel Seibert (TTC Wißmar), 9. Helge Wagner (TTC 1951 Altenstadt), 9. Simon Winterstein (SG Bruchköbel 1868).

Männliche Jugend A Doppel (13): 1. Florian Färber/Andre Reinhardt (Hünfelder SV 1919/TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell), 2. Nicolas Berndt/Christian Gajarszky (TTC Florstadt), 3. Kevin Beier/Tim Hanke (TG 1953 Langenselbold), 3. Moritz Enders/Ricardo Kömpel (TTG Margretenhaun-Künzell/Hünfelder SV 1919), 5. Steven Frinta/Christian Helbing (Fun-Ball Dortelweil/TSV Butzbach), 5. Maurice Lorenz/Filip Fischer (Turnerschaft 1860 Großauheim/TSC Freigericht), 5. Luca Nils Philipp/Dario Luca Flörsch (TSV 1951 Altenschlirf), 5. Simon Winterstein/Kolja Wilkes Robles (SG Bruchköbel 1868/SV 1975 Mittelbuchen), 9. Sven Fels/Julian Langsdorf (SV 1945 Annerod/TSV Klein-Linden), 9. Timo Geier/Michel Seibert (TTC Wißmar), 9. Elias Monden/Alec Metsch (TSF Heuchelheim 1888/TTC Wißmar), 9. Rico Möller/Helge Wagner (TTG Vogelsberg Herbstein//TTC 1951 Altenstadt), 9. Frederic Schnell/Lukas Jung (SV 1975 Mittelbuchen/KSG Unterreichenbach).

Schüler A (32): 1. Christian Gajarszky (TTC Florstadt), 2. Maurice Knecht (Turnerschaft 1860 Großauheim), 3. Kevin Beier (TG 1953 Langenselbold), 3. Kolja Wilkes Robles (SV 1975 Mittelbuchen), 5. Nicolas Berndt (TTC Florstadt), 5. Tim Neuhof (TTC Wißmar), 5. Helge Wagner (TTC 1951 Altenstadt), 5. Simon Winterstein (SG Bruchköbel 1868), 9. Alwin Bläser (KSG Unterreichenbach), 9. Dario Luca Flörsch (TSV 1951 Altenschlirf), 9. Luca Kopsch (SG Bauernheim), 9. Marvin Lorenz (Turnerschaft 1860 Großauheim), 9. Tom Möller (TSV 1904 Nieder-Mörlen), 9. Justin Rüffer (TTC Neuberg), 9. Christian Schmirler (TTC Florstadt), 9. Ronan Semsch (TSV Lehnerz 1965).

Schüler A Doppel (16): 1. Simon Winterstein/Kolja Wilkes Robles (SG Bruchköbel 1868/SV 1975 Mittelbuchen), 2. Kevin Beier/Alwin Bläser (TG 1953 Langenselbold/KSG Unterreichenbach), 3. Christian Gajarszky/Nicolas Berndt (TTC Florstadt), 3. Christian Schmirler/Helge Wagner (TTC Florstadt/TTC 1951 Altenstadt), 5. Maurice Knecht/Marvin Lorenz (Turnerschaft 1860 Großauheim), 5. Felix Mohr/Tom Möller (TSV Butzbach/TSV 1904 Nieder-Mörlen), 5. Mirco Pfohl/Dario Luca Flörsch (TTG Vogelsberg Herbstein/Lanzenhain/TSV 1951 Altenschlirf), 5. Fabian Freund/Tim Neuhof (TLV 1977 Eichenzell/TTC Wißmar), 9. Alex Gur/Merhawie Kiros (Gießener SV), 9. Tobias Jedich/Luca Kopsch (SG Bauernheim), 9. Josef Reichel/Benedikt Narz (TTG Büßfeld 1974/TTG Vogelsberg Herbstein/Lanzenhain), 9. Ronan Semsch/Fabio Heumüller (TSV Lehnerz 1965/SG 1910 Marbach), 9. Tom Sauer/Bastian Stumpf (DJK-SSV 1958 Großenlüder/SG RW Büchenberg), 9. Josua Monden/Felix Schinnerling (TSF Heuchelheim 1888/TSV Butzbach), 9. Leon Fink/Luca Wächtler (SV Germ. 1929 Inheiden/TTG Büßfeld 1974), 9. Justin Rüffer/Enrico Hess (TTC Neuberg/TTC Höchst/Nidder).

Schüler B (30): 1. Tim Neuhof (TTC Wißmar), 2. Fabian Freund (TLV 1977 Eichenzell), 3. Christian Schmirler (TTC Florstadt), 3. Christian Spee (NSC Watzenborn-Stbg.), 5. Alwin Bläser (KSG Unterreichenbach), 5. Cedric Müller (SG Bauernheim), 5. Paul Schorsch (Turnerschaft 1860 Großauheim), 5. Justin Uong (TTC Florstadt), 9. Noah Keller (DJK-SSV 1958 Großenlüder), 9. Nico Kern (TTC 1962 Lieblos), 9. Max Leiber (TTC Florstadt), 9. Jannik Neiter (TTC 98 Hain-Gründau), 9. Tom Sauer (DJK-SSV 1958 Großenlüder), 9. Marcel Zaplana-Ollmann (TTC Steinfurth), 9. Jakob von Dörnberg (TV 1969 Roßdorf), 9. Nico Walter (TV 1860 Kesselstadt).

Schüler B Doppel (15): 1. Tim Neuhof/Christian Spee (TTC Wißmar/NSC Watzenborn-Stbg.), 2. Christian Schmirler/Cedric Müller (TTC Florstadt/SG Bauernheim), 3. Alwin Bläser/Jannik Neiter (KSG Unterreichenbach/TTC 98 Hain-Gründau), 3. Fabian Freund/Nico Kern (TLV 1977 Eichenzell/TTC 1962 Lieblos), 5. Tom Sauer/Noah Keller (DJK-SSV 1958 Großenlüder), 5. Paul Schorsch/Nico Walter (Turnerschaft 1860 Großauheim/TV 1860 Kesselstadt), 5. Justin Uong/Max Leiber (TTC Florstadt), 5. Marcel Zaplana-Ollmann/Darius Reck (TTC Steinfurth/TV 1889 Gedern), 9. Florian Fischer/Jakob von Dörnberg (TTC Neuberg/TV 1969 Roßdorf), 9. Florian Niebergall/Noël Kreiling (VfR SchwR 1946 Lindenstru/TTC Wißmar), 9. Kevin Rohde/Mark Weiß (TSV Beuern/TSG Gießen-Wieseck), 9. Ben Scholz/Maximilian Heil (NSC Watzenborn-Stbg.), 9. Marlon Schneider/Marwin Mack (SG RW Büchenberg/TTC GW 1954 Mittelkalbach), 9. Michael McChesney/Mergim Zena (TSV Butzbach/TV 1894 Okarben), 9. Luca Herzberger/Julian Rockel (TTG Mücke/SV Dirlammen 1963).

Schüler C (31): 1. Jakob von Dörnberg (TV 1969 Roßdorf), 2. Justin Uong (TTC Florstadt), 3. Leonard Bartmuß (TTV Gründau 1953), 3. Florian Fischer (TTC Neuberg), 5. Jan Heuser (TG 1953 Langenselbold), 5. Timo Schneider (TTC Assenheim 1951), 5. Bennet Teppich (SG RW Büchenberg), 5. Mark Weiß (TSG Gießen-Wieseck), 9. Tom Aeberhard (TSF Heuchelheim 1888), 9. Christoph Alt (TTC 1962 Lieblos), 9. Leutrim Bejic (TTC Müs-Bad Salzschlirf 1), 9. Julian Frei (SG Bruchköbel 1868), 9. Justin Galljamov (FV Horas 1910 Fulda), 9. Timo Goetz (TTC Neuberg), 9. Noël Kreiling (TTC Wißmar), 9. Till Schwichtenberg (TV 1925 Angersbach).

Schüler C Doppel (15): 1. Jakob von Dörnberg/Julian Frei (TV 1969 Roßdorf/SG Bruchköbel 1868), 2. Justin Uong/Finn Welcker (TTC Florstadt), 3. Florian Fischer/Timo Goetz (TTC Neuberg), 3. Till Schwichtenberg/Silas Pappe (TV 1925 Angersbach/TTG Mücke), 5. Jan Heuser/Leonard Bartmuß (TG 1953 Langenselbold/TTV Gründau 1953), 5. Timo Schneider/Nico Menk (TTC Assenheim 1951/TSV Butzbach), 5. Bennet Teppich/Justin Galljamov (SG RW Büchenberg/FV Horas 1910 Fulda), 5. Mark Weiß/Jonas Ihm (TSG Gießen-Wieseck), 9. Christoph Alt/Linus Brill (TTC 1962 Lieblos/TTC 98 Hain-Gründau), 9. Leutrim Bejic/Kevin Stricker (TTC Müs-Bad Salzschlirf 1), 9. Shady Gaber Elzaher/Fabian Mohr (Gießener SV/TTG 1972 Horbach), 9. Noah Groh/Leonard Happ (TSV 1975 Ulrichstein-Wohn/SV Buchonia 1912 Flieden), 9. Noël Kreiling/Tom Aeberhard (TTC Wißmar/TSF Heuchelheim 1888), 9. Christof Olek/Paul-Ole Nieß (TTC 1951 Altenstadt), 9. Elias Reichert/Till Hallmann (TV 1889 Gedern/TV 1894 Okarben).

Weibliche Jugend A (22): 1. Sarah Oltsch (TTC Salmünster 1950), 2. Alessa Weitzel (TTC 1951 Altenstadt), 3. Vlora Hasani (TTG Margretenhaun-Künzell), 3. Céline Kreiling (TTC Wißmar), 5. Ella-Sophia Günther (TTG Margretenhaun-Künzell), 5. Lena Müller (TTG Margretenhaun-Künzell), 5. Michelle Schmidt (SG Bruchköbel 1868), 5. Maike Sturm (TSV 1951 Altenschlirf), 9. Tamara Hanke (TTC Salmünster 1950), 9. Judith Huber-Petersen (SG RW Büchenberg), 9. Eileen McChesney (TSV Butzbach), 9. Samira von der Lehr (TV 1906 Wächtersbach).

Weibliche Jugend A Doppel (11): 1. Sarah Oltsch/Alessa Weitzel (TTC Salmünster 1950/TTC 1951 Altenstadt), 2. Ella-Sophia Günther/Vlora Hasani (TTG Margretenhaun-Künzell), 3. Tamara Hanke/Samira von der Lehr (TTC Salmünster 1950/TV 1906 Wächtersbach), 3. Vivienna Morsch/Céline Kreiling (TTC Wißmar), 5. Lena Müller/Mariell Storch (TTG Margretenhaun-Künzell), 5. Maike Sturm/Larissa Staubach (TSV 1951 Altenschlirf/TTG Vogelsberg Herbstein/), 5. Jaqueline Scharrer/Julia Narr (TSV Klein-Linden/TV 1969 Roßdorf), 5. Judith Huber-Petersen/Eileen Möbus (SG RW Büchenberg/SV Germ. 1929 Inheiden), 9. Simona Brylka/Michelle Schmidt (SG Bruchköbel 1868), 9. Eileen McChesney/Nathalie Schröter (TSV Butzbach), 9. Alicia Müller/Klara Aulbach (SG Bauernheim).

Schülerinnen A (25): 1. Roxana Przondzion (NSC Watzenborn-Stbg.), 2. Christine Prell (TTC Wißmar), 3. Julia Mondry (SG 1910 Marbach), 3. Maike Sturm (TSV 1951 Altenschlirf), 5. Judith Huber-Petersen (SG RW Büchenberg), 5. Anabel Jost (TTC Assenheim 1951), 5. Elisa Mest (TTG Vogelsberg Herbstein/Lanzenhain), 5. Samira von der Lehr (TV 1906 Wächtersbach), 9. Lea Grothe (Gießener SV), 9. Marie Krieger (SG 1910 Marbach), 9. Marie-Sophie Lobert (Turnerschaft 1860 Großauheim), 9. Carolin Obst (Turnerschaft 1860 Großauheim), 9. Sarah Rau (SG RW Büchenberg), 9. Larissa Staubach (TTG Vogelsberg Herbstein/Lanzenhain).

Schülerinnen A Doppel (12): 1. Maike Sturm/Elisa Mest (TSV 1951 Altenschlirf/TTG Vogelsberg Herbstein/Lanzenhain), 2. Christine Prell/Lea Grothe (TTC Wißmar/Gießener SV), 3. Julia Mondry/Marie Krieger (SG 1910 Marbach), 3. Roxana Przondzion/Anabel Jost (NSC Watzenborn-Stbg./TTC Assenheim 1951), 5. Judith Huber-Petersen/Sarah Rau (SG RW Büchenberg), 5. Carolin Obst/Marie-Sophie Lobert (Turnerschaft 1860 Großauheim), 5. Samira von der Lehr/Janina Mohr (TV 1906 Wächtersbach/TTG 1972 Horbach), 5. Larissa Staubach/Luisa Eckert (TTG Vogelsberg Herbstein/Lanzenhain), 9. Vivien Gutmann/Chiara Gutmann (TTF 1956 Niederbieber), 9. Cheyenne Paul/Lena Jüngling (TTC 1962 Lieblos/TTV 1960 Selters), 9. Linda Trenschel/Vanessa Trenschel (TSV 1907 Allendorf/Lda), 9. Laura Eckert/Lena Eckert (TTG Vogelsberg Herbstein/Lanzenhain).

Schülerinnen B (24): 1. Carolin Obst (Turnerschaft 1860 Großauheim), 2. Ivonne Pfohl (TTG Vogelsberg Herbstein/), 3. Marie-Sophie Lobert (Turnerschaft 1860 Großauheim), 3. Sarah Rau (SG RW Büchenberg), 5. Hanna Hwang (TTC Wißmar), 5. Rialda Memovic (TV 1894 Okarben), 5. Laura-Sophie Och (SG RW Büchenberg), 5. Emily Riebel (Turnerschaft 1860 Großauheim), 9. Lena Baier (SG 1910 Marbach), 9. Isabel Lind (TTC 2009 Grebenhain), 9. Cheyenne Paul (TTC 1962 Lieblos), 9. Marie-Christin Preußer (TTC Höchst/Nidder).

Schülerinnen B Doppel (12): 1. Marie-Sophie Lobert/Carolin Obst (Turnerschaft 1860 Großauheim), 2. Ivonne Pfohl/Lena Baier (TTG Vogelsberg Herbstein//SG 1910 Marbach), 3. Laura-Sophie Och/Sarah Rau (SG RW Büchenberg), 3. Zilly Pfeifer/Cheyenne Paul (TSV Weyhers-Ebersberg 192/TTC 1962 Lieblos), 5. Julia Konnertz/Jennifer Malkus (TTG Kirtorf-Ermenrod), 5. Isabel Lind/Anastasia Dietz (TTC 2009 Grebenhain/TSV 1913 Groß-Eichen), 5. Rialda Memovic/Natalie Jahn (TV 1894 Okarben), 5. Emily Riebel/Sophia Weidner (Turnerschaft 1860 Großauheim/TTC Bernbach), 9. Lara Böhm/Marie-Christin Preußer (TTC Florstadt/TTC Höchst/Nidder), 9. Hanna Hwang/Vanessa Trenschel (TTC Wißmar/TSV 1907 Allendorf/Lda), 9. Katharina Krätschmer/Linda Seibert (SV Germ. 1929 Inheiden/TTC Wißmar), 9. Fiona Prudlo/Nele Schuchardt (Hünfelder SV 1919/TTC Müs-Bad Salzschlirf 1).

Schülerinnen C (22): 1. Anna Lobert (Turnerschaft 1860 Großauheim), 2. Sina Mattern (TTC Wißmar), 3. Kathi Rehde (TTC Höchst/Nidder), 3. Lea Maria Wahl (TTG Vogelsberg Herbstein/Lanzenhain), 5. Sophie Bauer (SG Bauernheim), 5. Maria Happ (SV Buchonia 1912 Flieden), 5. Natalie Jahn (TV 1894 Okarben), 5. Lorena Morsch (NSC Watzenborn-Stbg.), 9. Katharina Bartschke (SG 1910 Marbach), 9. Mara Hajdu (TSF Heuchelheim 1888), 9. Anna-Maria Kling (KSG Unterreichenbach), 9. Paula Engel (SV Germ. 1929 Inheiden).

Schülerinnen C Doppel (11): 1. Anna Eifert/Lea Maria Wahl (TTG Vogelsberg Herbstein/Lanzenhain), 2. Sina Mattern/Lorena Morsch (TTC Wißmar/NSC Watzenborn-Stbg.), 3. Linda Schrimpf/Katharina Bartschke (TTC Müs-Bad Salzschlirf 1/SG 1910 Marbach), 3. Anna-Maria Kling/Anna Lobert (KSG Unterreichenbach/Turnerschaft 1860 Großauheim), 5. Sophie Böttner/Caroline Röhrich (SV Viktoria 1921 Nieder-O/TTG Schadenbach), 5. Mara Hajdu/Lina Kistner (TSF Heuchelheim 1888), 5. Natalie Jahn/Sophie Bauer (TV 1894 Okarben/SG Bauernheim), 5. Kathi Rehde/Vanessa Jungrichter (TTC Höchst/Nidder), 9. Maria Happ/Jana Jordan (SV Buchonia 1912 Flieden/SV Uttrichshausen), 9. Megan Jüch/Paula Engel (SV 1975 Mittelbuchen/SV Germ. 1929 Inheiden), 9. Kira Will/Marie Christin Meyer (TSG Erlensee 1874).

Nicht allzu viele Sieger der Bezirksmeisterschaften im Tischtennis kommen 2015 aus dem heimischen TT-Kreis. Désirée Wirkner (C-Klasse) und Enes Tokat (E-Klasse/beide SV GW Gießen) sowie Ulrike Leyrer (D-Klasse/NSC Watzenborn-Steinberg) schmückten sich mit Bezirks-Einzeltiteln. Der NSC-ler Martin Richter (B-Klasse/mit Kohlstetter als Partner), die Watzenbornerin Ulrike Leyrer (AK Ü40/mit Schneeberger als Partnerin) und das GW Gießen-Duo Nina Dietrich/Sabrina Krieg gewannen zudem Gold in ihren Doppelwettbewerben. Bezirkssportwart Heiko Rother zeigte sich von Organisation und Abwicklung durch die Veranstalter TV Schlüchtern und SV Buchonia Flieden sehr angetan: "268 Starterinnen und Starter fanden einen würdigen Rahmen für ihren Sport und füllten diesen mit sehr ansprechenden sportlichen Leistungen."

In den Königsklassen setzten sich mit Torsten Mähner und Lena Auth (beide TLV Eichenzell) die Topfavoriten durch. Dennis Grötzsch und Jan Hartmann (beide NSC) waren bis ins Halbfinale durchmarschiert, scheiterten da aber glatt mit 0:4 an Mähner bzw. Burkhard (Mittelbuchen). Auch Patrick Klein (TSV Kleinlinden) hatte die Endrunde erreicht, diese blieb Martin Richter (NSC) als Gruppendrittem versagt. Klein besserte den fünften Platz im Einzel durch die Doppel-Bronzemedaille mit Grötzsch jedoch auf.

Klein und Richter versuchten sich auch in den B-Klasse der Herren und trafen dort bereits in der Gruppe aufeinander. Klein ging dabei als 3:1-Sieger vom Tisch. Beide kamen aber in die Hauptrunde weiter, in der beide im Halbfinale unterlagen. Bei den B-Damen musste sich Karolin Schäfer (NSC Watzenborn-Steinberg) der Kesselstädterin Georgi im Halbfinale geschlagen geben, mit Tabea Selbmann (KSV Klein-Karben) als Partnerin reichte es auch im Doppel nicht ganz zum Bezirkstitel. Dritte wurden hier Sigrid Disse/Désirée Wirkner (SV GW Gießen).

In der C1- und C2-Klasse der Herren sucht man vergeblich nach heimischen Medaillengewinnern, das beste Ergebnis erzielte Steffen Groß (SV RW Odenhausen) mit dem Viertelfinaleinzug bei der C1. Dort unterlag er dem Ex-Gießener Psol (FT Fulda) mit 1:3. Voller Überraschungen war der Wettbewerb der C-Klasse Damen: Désirée Wirkner (SV GW Gießen) unterlag im Gruppenspiel Grauel (KSG Unterreichenbach), während Ulrike Leyrer (NSC) als Gruppensiegerin ins Hauptfeld gelangte. Leyrer verlor dann gegen Hanke (TTC Salmünster) knapp mit 2:3, Wirkner setzte sich im Halbfinale gegen Hanke knapp mit 3:2 durch und der Gießenerin gelang dann auch im Finale die Revanche gegen Grauel. Im Doppel schieden aber alle Duos mit heimischer Beteiligung gleich aus.

Mit 50 Teilnehmern war die Herren D-Klasse am besten besetzt. Fünf heimische Akteure erreichten die K.o.-Runde, Christian Fensterer (TSV Kleinlinden), Dasdan Sener (GW Gießen), Melkun Sarkis (TSG Leihgestern) und Axel Heckner (GW Gießen) sogar als Gruppensieger. Der Lollarer Christian Becker hatte das auch trotz der Niederlage gegen seinen Ex-Vereinskameraden Sener geschafft. Für Sener (1. Hauptrunde) und Sarkis (Achtelfinale) wurde dann Buschmann (SG Bruchköbel) zum Schicksal, aber auch Becker und Heckner überstanden diese Runde nicht. Fensterer bekam es im Viertelfinale mit dem späteren Sieger Feustel (SV Mittelbuchen) zu tun und schied aus. Als Gruppendritter im Einzel früh aus dem Rennen musste aber Walter Seth (TV Grüningen) lange in der Fliedener Sporthalle ausharren, denn mit Partner Dickel (TG Langenselbold) wurde Seth Doppel-Finalteilnehmer. Dort reichte es nach der 1:3-Niederlage gegen Meyer/Buschmann (TV Roßdorf/SG Bruchköbel) nicht ganz zur Bezirksmeisterschaft. Diese holten sich aber im Damenwettbewerb der D-Klasse Ulrike Leyrer (NSC) im Einzel und Nina Dietrich/Sabrina Krieg (SV GW Gießen) im Doppel.

Einen etwas überraschenden Verlauf nahm auch die Herren E-Klasse. Mit Wolfgang Orth und Gianluca Eller (beide SV GW Gießen) waren zwei Heimische als Gruppensieger in die Endrunde gelangt, als Zweite hatten das der spätere Bezirksmeister Enes Tokat (SV GW Gießen) nach Niederlage gegen Stefan (Langelselbold) und auch Stefan Fritsche (NSC) geschafft. Fritsche schied in der ersten KO-Runde direkt aus, konnte sich mit Doppelpartner Markus Neitzel (ebenfalls NSC Watzenborn-Steinberg), der im Einzel die Gruppenphase nicht überstanden hatte, jedoch hier über die Bronzemedaille freuen. Im Viertelfinale trafen dann die Vereinskollegen Tokat und Eller aufeinander, das Duell ging mit 3:1 an Tokat. Orth gab im Halbfinale glatt an Reichert (TTC Dorheim) ab, aber Tokat lief zu großer Form auf und machte mit jeweils 3:0 gegen Schroeder (TTC Dorheim) und Reichert den Bezirkstitel perfekt.

In den Altersklassen der Herren findet man nur bei den Wettbewerben der Ü60 und Ü65 heimische Akteure auf dem Treppchen. Walter Seth (TV Grüningen) gewann sowohl im Einzel als auch im Doppel mit Partner Kraft (TTG Büßfeld) die Bronzemedaille. Ein wenig besser schnitt Siegfried Sporer (TSV Allendorf/Lumda) bei den Ü65 ab, denn dem dritten Platz im Einzel ließ der Lumdataler noch einen zweiten Rang im Doppel mit Partner Dönges (TTV Gründau) folgen. Ulrike Leyrer (NSC) wurde dann durch ihre beiden Medaillengewinne (Bronze im Einzel/Gold im Doppel) im Wettbewerb der Ü40 zur erfolgreichsten Teilnehmerin der Titelkämpfe.

 

Platzierungen und Ergebnisse

Platzierungen

A-Klasse Herren (23): 1. Torsten Mähner (TLV 1977 Eichenzell), 2. Rick Burkard (SV 1975 Mittelbuchen), 3. Jan Hartmann (NSC Watzenborn-Stbg.) und Dennis Grötzsch (NSC Watzenborn-Stbg.), 5. Philipp Alt (TLV 1977 Eichenzell) und Tim Hanke (TG 1953 Langenselbold) und Patrick Klein (TSV Klein-Linden) und Peer Kohlstetter (TTC Höchst/Nidder), 9. Marcus Bug (TTF 1956 Niederbieber) und Walter Kreller (FV Horas 1910 Fulda) und Niklas Müller (TTG Margretenhaun-Künzell) und Valentin Ulrich (TLV 1977 Eichenzell).

A-Klasse Herren Doppel (11): 1. Philipp Alt/Torsten Mähner (TLV 1977 Eichenzell), 2. Peer Kohlstetter/Rick Burkard (TTC Höchst/Nidder/SV 1975 Mittelbuchen), 3. Patrick Klein/Dennis Grötzsch (TSV Klein-Linden/NSC Watzenborn-Stbg.) und Niklas Müller/Ricardo Kömpel (TTG Margretenhaun-Künzell/Hünfelder SV 1919), 5. Jan Hartmann/Martin Richter (NSC Watzenborn-Stbg.) und Walter Kreller/Nicolas Röttgen (FV Horas 1910 Fulda) und Daniel Kress/Valentin Ulrich (TLV 1977 Eichenzell) und Andreas Mai/Vincent Heck (TV 1909 Petersberg/TTC RS Fulda-Maberzell), 9. Marcus Bug/Nikolas Gottschild (TTF 1956 Niederbieber) und Alexander Psol/Janik Pfeiffer (FT 1848 Fulda) und Steven Frinta/Arne Friede (Fun-Ball Dortelweil/Gießener SV).

B-Klasse Herren (12): 1. Peer Kohlstetter (TTC Höchst/Nidder), 2. Matthias Leißner (TG 1953 Langenselbold), 3. Patrick Klein (TSV Klein-Linden) und Martin Richter (NSC Watzenborn-Stbg.), 5. Andreas Mai (TV 1909 Petersberg) und Niklas Müller (TTG Margretenhaun-Künzell) und Sven Neumann (TV 1894 Okarben) und Alexander Psol (FT 1848 Fulda).

B-Klasse Herren Doppel (6): 1. Martin Richter/Peer Kohlstetter (NSC Watzenborn-Stbg./TTC Höchst/Nidder), 2. Patrick Klein/Alexander Psol (TSV Klein-Linden/FT 1848 Fulda), 3. Melkun Sarkis/Christian Becker (TSG 1893 Leihgestern/TSG 1883 Lollar) und Matthias Leißner/Niklas Müller (TG 1953 Langenselbold/TTG Margretenhaun-Künzell), 5. Heiko Rother/Andreas Mai (KSV 1948 Niesig/TV 1909 Petersberg) und Andreas Heil/Sven Neumann (TTC Rommerz/TV 1894 Okarben).

C1-Klasse Herren (32): 1. Abdullah Kaya (TFC 1884 Steinheim), 2. Alexander Psol (FT 1848 Fulda), 3. Tim Hanke (TG 1953 Langenselbold) und Christian Kessler (TV 1894 Okarben), 5. Steffen Groß (SV RW Odenhausen 1927) und Stephan Martin (TV 1894 Okarben) und Niklas Müller (TTG Margretenhaun-Künzell) und Sven Neumann (TV 1894 Okarben), 9. Marcus Bug (TTF 1956 Niederbieber) und Sven Frenkel (TV 1894 Okarben) und David Malaika (TTC 1946 Dorheim) und Georg Müller (SG Rodheim) und Janik Pfeiffer (FT 1848 Fulda) und Tobias Ruppert (TLV 1977 Eichenzell) und Valentin Ulrich (TLV 1977 Eichenzell) und Marcel Böck (TV 1861 Schlüchtern).

C1-Klasse Herren Doppel (12): 1. Steven Fraj/Marcus Bug (TTC GW 1954 Mittelkalbach/TTF 1956 Niederbieber), 2. Abdullah Kaya/Christian Buschmann (TFC 1884 Steinheim/SG Bruchköbel 1868), 3. Oliver Hahn/Tim Hanke (TG 1953 Langenselbold) und Sven Frenkel/Stephan Martin (TV 1894 Okarben), 5. Christopher Moeller/Georg Müller (SG Rodheim) und Tobias Ruppert/Valentin Ulrich (TLV 1977 Eichenzell) und Christian Kessler/Sven Neumann (TV 1894 Okarben) und David Malaika/Siegfried Sporer (TTC 1946 Dorheim/TSV 1907 Allendorf/Lda), 9. Philipp Alt/Daniel Kress (TLV 1977 Eichenzell) und Steffen Groß/Sebastian Haupt (SV RW Odenhausen 1927) und Marcel Böck/Niklas Müller (TV 1861 Schlüchtern/TTG Margretenhaun-Künzell) und Alexander Psol/Janik Pfeiffer (FT 1848 Fulda).

C2-Klasse Herren (18): 1. Steven Frinta (Fun-Ball Dortelweil), 2. Stefan Neidhardt (KSG Unterreichenbach), 3. Sascha Groß (TSV Butzbach) und Andreas Mai (TV 1909 Petersberg), 5. Thomas Hanke (TTV Brachttal) und Stephan Heimroth (KSG Unterreichenbach) und Ramazan Kuru (TG Mittel-Gründau) und Daniel Zielke (TV 1894 Okarben).

C2-Klasse Herren Doppel (7): 1. Thomas Hanke/Ramazan Kuru (TTV Brachttal/TG Mittel-Gründau), 2. Jens Boy/Daniel Zielke (TV 1894 Okarben), 3. Nikolas Gottschild/Heiko Rother (TTF 1956 Niederbieber/KSV 1948 Niesig) und Steven Frinta/Frederik Sagermann (Fun-Ball Dortelweil), 5. Florian Färber/Andre Reinhardt (Hünfelder SV 1919/TTC RS Fulda-Maberzell) und Stephan Heimroth/Stefan Neidhardt (KSG Unterreichenbach) und Arne Friede/Sascha Groß (Gießener SV/TSV Butzbach).

D-Klasse Herren (50): 1. Marc Feustel (SV 1975 Mittelbuchen), 2. Markus Ebert (TV 1909 Petersberg), 3. Christian Buschmann (SG Bruchköbel 1868) und Liam Dickel (TG 1953 Langenselbold), 5. Christian Fensterer (TSV Klein-Linden) und Paul Huber (TV Frischborn 1912) und Roman Kozakiewicz (TC Ulmbach) und Marcel Müller (TLV 1977 Eichenzell), 9. Lukas Budak (TSG 1893 Leihgestern) und Axel Heckner (SV Grün-Weiß Gießen 1952) und Andreas Heil (TTC Rommerz) und Julian Ruppel (TTC RS Fulda-Maberzell) und Melkun Sarkis (TSG 1893 Leihgestern) und Burhanettin Sendinc (TTC Schöneck) und Till Zdiarstek (Hünfelder SV 1919) und Christian Becker (TSG 1883 Lollar), 17. Marco Bauer (TSV Wallenrod 1946) und Tomy Brumant (FV Horas 1910 Fulda) und Sener Dasdan (SV Grün-Weiß Gießen 1952) und Klaus Geschwill (TTG Büßfeld 1974) und Manuel Jordan (TSV Wallenrod 1946) und Daniel Kreß (TTC Rommerz) und Heiko Rother (KSV 1948 Niesig) und Moritz Wörner (TV Frischborn 1912) und Klaus Zdiarstek (Hünfelder SV 1919) und Michael Zdiarstek (Hünfelder SV 1919).

D-Klasse Herren Doppel (22): 1. Lutz Meyer/Christian Buschmann (TV 1969 Roßdorf/SG Bruchköbel 1868), 2. Liam Dickel/Walter Seth (TG 1953 Langenselbold/TV 08 Grüningen), 3. Marco Bauer/Manuel Jordan (TSV Wallenrod 1946) und Marc Feustel/Günter Rott (SV 1975 Mittelbuchen/SC Ronneburg 1997), 5. Andreas Heil/Daniel Kreß (TTC Rommerz) und Sascha Hanselmann/Felix Reehe (TV 1868 Bad Orb) und Kevin Brüggen/Marc Kevin Metzler (TV 1868 Bad Orb) und Florian Ruppel/Helmut Weiß (TTC RS Fulda-Maberzell/SG Rönshausen 1947), 9. Boris Dombrow/Christian Mahlmann (TSG 1847 Wölfersheim) und Paul Huber/Moritz Wörner (TV Frischborn 1912) und Klaus Zdiarstek/Michael Zdiarstek (Hünfelder SV 1919) und Martin Keizl/Robby Popp (NSC Watzenborn-Stbg.) und Bernd Kraft/Klaus Geschwill (TTG Büßfeld 1974) und Heinz Günter Maaser/Hendrick Hosenfeld (SV Stockhausen 1946/TV Hosenfeld 1911) und Christian Fensterer/Nikolai Heil (TSV Klein-Linden/SG Rönshausen 1947) und Gianluca Eller/Axel Heckner (SV Grün-Weiß Gießen 1952), 17. Lukas Budak/Melkun Sarkis (TSG 1893 Leihgestern) und Markus Ebert/Heiko Rother (TV 1909 Petersberg/KSV 1948 Niesig) und Thomas Klepp/Julian Ruppel (SV Uttrichshausen/TTC RS Fulda-Maberzell) und Till Zdiarstek/Tomy Brumant (Hünfelder SV 1919/FV Horas 1910 Fulda) und Ralf Johann/Burhanettin Sendinc (TV Lützelhausen 1913/TTC Schöneck) und Sener Dasdan/Christian Becker (SV Grün-Weiß Gießen 1952/TSG 1883 Lollar).

E-Klasse Herren (49): 1. Enes Tokat (SV Grün-Weiß Gießen 1952), 2. Stefan Reichert (TTC 1946 Dorheim), 3. Wolfgang Orth (SV Grün-Weiß Gießen 1952) und Marc Schroeder (TTC 1946 Dorheim), 5. Marcel Bruckner (SG Johannesberg 1926) und Ralf Johann (TV Lützelhausen 1913) und Jürgen Reusing (TV 1892 Hailer) und Gianluca Eller (SV Grün-Weiß Gießen 1952), 9. Stefan Herbert (TG 1953 Langenselbold) und Rico Hofmann (TTC Schöneck) und Thomas Klepp (SV Uttrichshausen) und Pascal Krüger (TV Hosenfeld 1911) und Alexander Noll (TTC Lanzingen 1958) und Jan Rabold (TTC 1946 Dorheim) und Dennis Schreiber (TV 1892 Hailer) und Simon Weber (TV Hosenfeld 1911), 17. Simon-Eric Behr (TV Lützelhausen 1913) und Philipp D'Amico (TTC Florstadt) und Marco Fey (SG Johannesberg 1926) und Stefan Fritsche (NSC Watzenborn-Stbg.) und Jan Ulrich Herchenröder (TGV 1859 Schotten) und Andreas Keppler (TV 1907 Gelnhaar) und Johannes Raab (TTG Schadenbach) und Claus-Dieter Schad (SG Rönshausen 1947) und Reinhold Spöhrer (VFL 1919 Lauterbach) und Marco Zintel (KSV Bobenhausen) und Niklas van der Au (TFC 1884 Steinheim).

E-Klasse Herren Doppel (23): 1. Niklas van der Au/Alexander Noll (TFC 1884 Steinheim/TTC Lanzingen 1958), 2. Jürgen Reusing/Dennis Schreiber (TV 1892 Hailer), 3. Stefan Fritsche/Markus Neitzel (NSC Watzenborn-Stbg.) und Andreas Keil/Johannes Raab (TTG Schadenbach), 5. Stefan Herbert/Jan Ulrich Herchenröder (TG 1953 Langenselbold/TGV 1859 Schotten) und Andreas Keppler/Marco Ruth (TV 1907 Gelnhaar) und Wolfgang Orth/Enes Tokat (SV Grün-Weiß Gießen 1952) und Ralf Johann/Simon-Eric Behr (TV Lützelhausen 1913), 9. Martin Hinz/Marco Zintel (TTC 1946 Dorheim/KSV Bobenhausen) und Max Kellermann/Marc Nuber (SG Bauernheim) und Dieter Kilgenstein/Manuel Samer (TTC Lanzingen 1958) und Jan Rabold/Stefan Reichert (TTC 1946 Dorheim) und Thomas Röhrig/Ingo Schmidt (TTG Schadenbach) und Thomas Klepp/Marc Schroeder (SV Uttrichshausen/TTC 1946 Dorheim) und Claus-Dieter Schad/Nikolai Heil (SG Rönshausen 1947) und Rico Hofmann/Reinhold Spöhrer (TTC Schöneck/VFL 1919 Lauterbach), 17. Marcel Bruckner/Marco Fey (SG Johannesberg 1926) und Pascal Krüger/Simon Weber (TV Hosenfeld 1911) und Dirk Jung/Wolfgang Röder (TTC Salmünster 1950) und Frederic Happ/Martin Kiefer (TV Lützelhausen 1913) und Rolf Kraus/Volkmar Mühl (Nidderauer TTC/TV 1868 Bad Orb) und Wolfgang Giebel/Jost Schött (TSV 1963 Arzell/SG 1920 Landenhausen) und Gianluca Eller/Joachim Leibrock (SV Grün-Weiß Gießen 1952/TTC Schöneck).

A-Klasse Damen (3): 1. Lena Auth (TLV 1977 Eichenzell) 6:2/2:0, 2. Vanessa Möller (TTV Gründau 1953) 4:4/1:1, 3. Sarah Oltsch (TTC Salmünster 1950) 2:6/0:2.

B-Klasse Damen (7): 1. Jeanette Möcks (SG Rodheim), 2. Hildegard Georgi (TV 1860 Kesselstadt), 3. Vanessa Möller (TTV Gründau 1953) und Karolin Schäfer (NSC Watzenborn-Stbg.).

B-Klasse Damen Doppel (3): 1. Jeanette Möcks/Vanessa Möller (SG Rodheim/TTV Gründau 1953), 2. Karolin Schäfer/Tabea Selbmann (NSC Watzenborn-Stbg./KSV Klein-Karben 1890), 3. Sigrid Disse/Désirée Wirkner (SV Grün-Weiß Gießen 1952).

C-Klasse Damen (14): 1. Désirée Wirkner (SV Grün-Weiß Gießen 1952), 2. Rebecca Grauel (KSG Unterreichenbach), 3. Tamara Hanke (TTC Salmünster 1950) und Anke Heimroth (KSG Unterreichenbach), 5. Saskia Alicia Dietz (VFL 1919 Lauterbach) und Ulrike Leyrer (NSC Watzenborn-Stbg.) und Margit Renger (TV 1884 Großkrotzenburg) und Constanze von Schlichtkrull (TGV 1859 Schotten).

C-Klasse Damen Doppel (7): 1. Anke Heimroth/Rebecca Grauel (KSG Unterreichenbach), 2. Tamara Hanke/Margit Renger (TTC Salmünster 1950/TV 1884 Großkrotzenburg), 3. Saskia Alicia Dietz/Verena Zimmer (VFL 1919 Lauterbach) und Friederike Schuh/Constanze von Schlichtkrull (TV 1884 Großkrotzenburg/TGV 1859 Schotten), 5. Nina Dietrich/Sabrina Krieg (SV Grün-Weiß Gießen 1952) und Sigrid Disse/Désirée Wirkner (SV Grün-Weiß Gießen 1952) und Ulrike Leyrer/Heike Schneeberger (NSC Watzenborn-Stbg./VFL 1919 Lauterbach).

D-Klasse Damen (15): 1. Ulrike Leyrer (NSC Watzenborn-Stbg.), 2. Elke Klette (TTC Florstadt), 3. Heike Schneeberger (VFL 1919 Lauterbach) und Friederike Schuh (TV 1884 Großkrotzenburg), 5. Bettina Bauer (TSV Butzbach) und Antje Hoffmann (TV 1884 Großkrotzenburg) und Anja Jung (TTC Salmünster 1950) und Sabrina Krieg (SV Grün-Weiß Gießen 1952).

D-Klasse Damen Doppel (7): 1. Nina Dietrich/Sabrina Krieg (SV Grün-Weiß Gießen 1952), 2. Anja Jung/Annalena Jung (TTC Salmünster 1950), 3. Bettina Bauer/Ulrike McChesney (TSV Butzbach) und Antje Hoffmann/Friederike Schuh (TV 1884 Großkrotzenburg), 5. Ulrike Leyrer/Heike Schneeberger (NSC Watzenborn-Stbg./VFL 1919 Lauterbach) und Margit Rott/Margarete Dyroff (SC Ronneburg 1997/TV 1884 Großkrotzenburg) und Elke Klette/Adriana van Wagensveld (TTC Florstadt/SV Grün-Weiß Gießen 1952).

Altersklasse Ü40 Herren (12): 1. Jörg Leutbecher (TTG Margretenhaun-Künzell), 2. Jürgen Wenzel (TTC 1946 Dorheim), 3. Adam Malaika (TTC 1946 Dorheim) und Sven Neumann (TV 1894 Okarben), 5. Matthias Müller (TTG Margretenhaun-Künzell), 6. Mario Vidovic (TTC Höchst/Nidder), 7. Thorsten Müller (TTG Margretenhaun-Künzell), 8. Christof Schürle (KSV 1948 Niesig).

Altersklasse Ü40 Herren Doppel (6): 1. Adam Malaika/Jürgen Wenzel (TTC 1946 Dorheim), 2. Jörg Leutbecher/Matthias Müller (TTG Margretenhaun-Künzell), 3. Thorsten Müller/Mario Vidovic (TTG Margretenhaun-Künzell/TTC Höchst/Nidder) und Markus Ebert/Sven Neumann (TV 1909 Petersberg/TV 1894 Okarben), 5. Heiko Rother/Christof Schürle (KSV 1948 Niesig) und Oliver Hahn/Stephan Heimroth (TG 1953 Langenselbold/KSG Unterreichenbach).

Altersklasse Ü50 Herren (8): 1. Reinhold Kessel (TTC Höchst/Nidder), 2. Walter Kreller (FV Horas 1910 Fulda), 3. Günter Achtzehnter (TTV Gründau 1953) und Klaus Arndt (TV 1890 Meerholz).

Altersklasse Ü50 Herren Doppel (4): 1. Reinhold Kessel/Walter Kreller (TTC Höchst/Nidder/FV Horas 1910 Fulda), 2. Gerd Usler/Uwe Usler (TV 1906 Wächtersbach), 3. Klaus Arndt/Manfred Goinar (TV 1890 Meerholz) und Günter Achtzehnter/Thomas Hanke (TTV Gründau 1953/TTV Brachttal).

Altersklasse Ü60 Herren (9): 1. Manfred Müller (KSV 1948 Niesig), 2. Klaus Geschwill (TTG Büßfeld 1974), 3. Karl-Heinz Rühl (TTG Kirtorf-Ermenrod) und Walter Seth (TV 08 Grüningen).

Altersklasse Ü60 Herren Doppel (4): 1. Reinhold Maisch/Manfred Müller (TV 1969 Roßdorf/KSV 1948 Niesig), 2. Klaus Geschwill/Karl-Heinz Rühl (TTG Büßfeld 1974/TTG Kirtorf-Ermenrod), 3. Bernd Kraft/Walter Seth (TTG Büßfeld 1974/TV 08 Grüningen) und Heinz Günter Maaser/Reinhold Spöhrer (SV Stockhausen 1946/VFL 1919 Lauterbach).

Altersklasse Ü65 Herren (5): 1. Johannes Dönges (TTV Gründau 1953) 12:5/4:0, 2. Werner Hofacker (TV 1890 Meerholz) 11:5/3:1, 3. Siegfried Sporer (TSV 1907 Allendorf/Lda) 9:7/2:2, 4. Roman Kozakiewicz (TC Ulmbach) 6:9/1:3, 5. Walter Bea (TV 1890 Meerholz) 0:12/0:4.

Altersklasse Ü65 Herren Doppel (2): 1. Walter Bea/Werner Hofacker (TV 1890 Meerholz), 2. Johannes Dönges/Siegfried Sporer (TTV Gründau 1953/TSV 1907 Allendorf/Lda).

Altersklasse Ü70 Herren (4): 1. Heinrich Müller (KSV 1948 Niesig) 9:2/3:0, 2. Roland Müller (KSV 1948 Niesig) 8:4/2:1, 3. Günter Paulitsch (SV Stockhausen 1946) 4:6/1:2, 4. Rolf Kraus (Nidderauer TTC) 0:9/0:3.

Altersklasse Ü70 Herren Doppel (2): 1. Heinrich Müller/Roland Müller (KSV 1948 Niesig), 2. Rolf Kraus/Günter Paulitsch (Nidderauer TTC/SV Stockhausen 1946).

Altersklasse Ü75 Herren (3): 1. Lorenz Wirth (FSV Germania 09 Fulda) 6:1/2:0, 2. Josef Lutz (TTC Salmünster 1950) 4:3/1:1, 3. Jost Schött (SG 1920 Landenhausen) 0:6/0:2.

Altersklasse Ü40 Damen (4): 1. Anke Heimroth (KSG Unterreichenbach) 9:4/3:0, 2. Gabriele Spöhrer (VFL 1919 Lauterbach) 8:6/2:1, 3. Ulrike Leyrer (NSC Watzenborn-Stbg.) 6:7/1:2, 4. Heike Schneeberger (VFL 1919 Lauterbach) 3:9/0:3.

Altersklasse Ü40 Damen Doppel (2): 1. Ulrike Leyrer/Heike Schneeberger (NSC Watzenborn-Stbg./VFL 1919 Lauterbach), 2. Anke Heimroth/Gabriele Spöhrer (KSG Unterreichenbach/VFL 1919 Lauterbach).

 

Zwei Talenten aus dem Tischtennis-Kreis Gießen nahmen an der Bundesrangliste der unter 15-Jährigen in Goslar-Oker teil. Céline Kreiling vom TTC Wißmar erreichte bei den "Top 48" den 35. Platz.

Auf Rang 19 kam Adam Janicki (Gießener SV), ihm ist damit die Qualifikation für die folgende Top-24-Rangliste im November gelungen.

Beinahe hätte Janicki das Top-24-Ticket bereits nach den Gruppenspielen sicher gehabt. Ein 9:11 im Entscheidungssatz kostete ihn den zweiten Platz in seiner Gruppe, der zum Sprung unter die ersten 16 gereicht hätte.

So wurde er mit drei Siegen und zwei Niederlagen Dritter und musste noch um die Qualifikation kämpfen, die für die Ränge eins bis 20 reserviert war. Durch zwei deutliche Siege in der Zwischenrunde beseitigte der Heuchelheimer dann alle Zweifel. Danach ging es für ihn noch um die Plätze 17 bis 20. Eine Niederlage und ein Erfolg brachten Adam Janicki schließlich Position 19 im Endklassement ein.

Sehr knapp verpasste auch Céline Kreiling eine bessere Platzierung in ihrer Vorrundengruppe. Sie kämpfte dreimal über die volle Distanz, entschied allerdings nur einmal den fünften Durchgang für sich. So hatte sie schließlich nur einen Sieg auf der Habenseite und wurde Fünfte in ihrer Gruppe. Die Spiele um die Plätze 17 bis 32 blieben ihr deshalb verwehrt.

Davon ließ sich die Wißmarerin aber nicht beeindrucken und fuhr in der Zwischenrunde zwei Siege ein. Hier behielt sie einmal im Entscheidungssatz die Oberhand. Bei den Partien um die Ränge 33 bis 36 sprang letztlich für Céline Kreiling mit einem Sieg und einer Niederlage der 35. Platz heraus.

Den Gesamtsieg der Jungen-Konkurrenz errang Kay Stumper (TTC Singen), während Anastasia Bondareva (TB Wilferdingen) im Wettbewerb der Mädchen Gold holte.

Adam Janicki (Gießener SV) nahm an der Bundesrangliste der unter 15-Jährigen in Goslar-Oker teil. Er kam auf Rang 19 und ihm ist damit die Qualifikation für die folgende Top-24-Rangliste im November gelungen. Beinahe hätte Janicki das Top-24-Ticket bereits nach den Gruppenspielen sicher gehabt. Ein 9:11 im Entscheidungssatz kostete ihn den zweiten Platz in seiner Gruppe, der zum Sprung unter die ersten 16 gereicht hätte.
So wurde er mit drei Siegen und zwei Niederlagen Dritter und musste noch um die Qualifikation kämpfen, die für die Ränge eins bis 20 reserviert war. Durch zwei deutliche Siege in der Zwischenrunde beseitigte der Heuchelheimer dann alle Zweifel. Danach ging es für ihn noch um die Plätze 17 bis 20. Eine Niederlage und ein Erfolg brachten Adam Janicki schließlich Position 19 im Endklassement ein.

Die Siegesserie der GSV-Reserve ist unterbrochen. Bei der FT Fulda kassierten die Weststädter eine sehr unglückliche 7:9-Niederlage zur Geisterstunde. Aber es folgte ein deutlicher 9:1-Sieg beim KSV Niesig und das Team ist wieder auf Erfolgskurs.

 

Das sagt nicht nur mein Kollege am Schreibtisch gegenüber, das sage ich auch selbst. Und ich spiele sehr viel Tischtennis. Na gut, in den letzten Tagen nicht ganz so viel – das liegt aber nur daran, dass die Hallen in den Schulferien überwiegend geschlossen bleiben. Ist aber nicht weiter schlimm. Denn so habe ich Zeit und Platz, verschiedene Spieler-Typen vorzustellen, die man wöchentlich an der Platte vor sich hat.

Adam Janicki Gießener SV 201514 Tage nach den Damen und Herren kämpfen jetzt auch die jeweils 48 besten deutschen Tischtennis-Schülerinnen und Schüler (U15) um die Titel beim Top48-Bundesranglistenturnier, dass am Samstag und Sonntag in der Helmut-Sander-Sporthalle (Eichenweg) in Goslar-Oker beim Tischtennis-Verband Niedersachsen ausgetragen wird. Gleichzeitig geht es hier auch um die Qualifikationen für das DTTB Top24-Turnier, das dann am 21./22.November in Kellinghusen/Schleswig-Holstein im Terminplan steht. 

 

Diese Frage wurde von Kai Veenhuis in seiner Examensarbeit untersucht. Dabei kam er zu interessanten Ergebnissen.

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Dieter Buchenau Gießener SV 2015Gleich zwei Partien hatte der Gießener SV an diesem Wochenende in der Tischtennis-Oberliga der Herren zu bestreiten. Am Samstag konnte der GSV gegen den TTC RW Biebrich deutlich punkten. Am Sonntag folgte ein Remis gegen den "Roßkopf-Club" DJK Blau-Weiß Münster.

2. Herrenmannschaft des Gießener SV 2015/16Mausert sich der Gießener SV in der Bezirksoberliga zum Geheimfavoriten? Nach den beiden Wochenend-Erfolgen gegen die TTG Büßfeld II und den TV Schlüchtern haben sich die Schwimmer jedenfalls erst einmal an die Tabellenspitze gesetzt.

 

Katus / Janicki Gießener SV 2015Großes Kino in der Gießener Weststadt. Doch beim großen Kino verpasste Oberliga-Aufsteiger Gießener SV das Happyend. Die Mannen um Kapitän Jürgen Boldt begeisterten die gut 50 Zuschauer bis zur 6:2-Führung gegen den Titelaspiranten TTC Fulda-Maberzell II, um schließlich doch noch mit 6:9 zu unterliegen.

Stark ersatzgeschächt konnte die Dritte des GSV im Gießener Derby nicht gewinnen. Trotzdem holten die vier Stammspieler immerhin fünf Punkte.

 

"Wir wissen, worauf wir uns eingelassen haben." Das sagt Melanie Morsch vom NSC Watzenborn-Steinberg vor dem Start ihres Teams in die neue Saison der Tischtennis-Regionalliga. Durch den Rückzug der Bundesliga-Mannschaft des NSC hatte die bisherige "Zweite" die Möglichkeit zum Sprung nach oben. So geht die nunmehr erste Garnitur nach dem hart erkämpften Oberliga-Klassenerhalt sogar noch eine Stufe höher ins Rennen. "Uns ist bewusst, dass wir fast keine Chance haben, aber wir gehen es locker an und freuen uns auf die Runde", erklärt Mannschaftsführerin Morsch. Immerhin gibt es im Team eine große polizeiliche Unterstützung. Nach Jasmin Müller und Lara Nohl hat es jetzt auch Julia Zitzer beruflich zur Polizei gezogen. Nach den Dienstplänen dieser drei wird sich oft auch die Aufstellung richten müssen. Deshalb ist es wichtig, dass sechs Spielerinnen dem Kader angehören. Aus der bisherigen dritten und nun zweiten Mannschaft ist Jessica Blahusch wieder hinzugekommen. Weiterhin dabei ist Anja Serafin, die sich inzwischen auch beruflich mit ihrem Sport befasst. Seit Mitte dieses Jahres arbeitet sie in der Geschäftsstelle des hessischen Tischtennis-Verbandes.

Zum ersten Saisonspiel empfangen die Pohlheimerinnen am Sonntag (11 Uhr, Turnhalle der Limesschule) den Aufsteiger SC Ottmarsbocholt. Die Münsterländer haben bereits eine Partie absolviert und knapp verloren. Insgesamt gibt es elf Mannschaften in der Regionalliga West. Diese gehen durchweg verstärkt oder zumindest ähnlich gut besetzt wie in der vergangenen Spielzeit an den Start. Drei Teams gehören ehemalige NSClerinnen an. Mit dem Meister der Oberliga Hessen, TTV Richtsberg, hat Lea Grohmann schon ein Match gewonnen. Neue Nummer eins der Kasseler Spvgg. Auedamm ist Christine Engel, während Lisa Maylin Stickel (geborene Vossler) den TTC Staffel anführt. Die beiden Erstplatzierten der abgelaufenen Runde, SV Holzbüttgen und DJK Münster, verzichteten auf den Aufstieg und zählen nun wieder zu den Favoriten der Klasse.

Aufstellung: Melanie Morsch, Jasmin Müller, Lara Nohl, Anja Serafin, Julia Zitzer, Jessica Blahusch.

Eine große Herausforderung wartet auf die zweite Tischtennis-Damen-Mannschaft des NSC Watzenborn-Steinberg. Diese hat den Namen und den Oberliga-Startplatz der früheren "Zweiten" übernommen, die durch den Rückzug des Bundesligateams in die Regionalliga "umziehen" durfte. Mannschaftsführerin Jacqueline Kowalski belegte mit ihrem Team in der vergangenen Hessenliga-Saison den achten Platz. Dementsprechend schwer dürfte die Aufgabe eine Klasse höher werden, obwohl Jennifer Will als Verstärkung hinzukommt. Sie kehrt vom TTV Richtsberg nach Watzenborn zurück. Wie bisher im Kader stehen Karolin Schäfer, Roxana Przondzion und Julia Metzner. "Wir wollen Erfahrung sammeln und unser Bestes geben." So lautet die Losung von Jacqueline Kowalski für die kommende Spielzeit. "Insgesamt können wir befreit aufspielen und werden uns über jedes Erfolgserlebnis freuen", meint Kowalski.

Die Zusammensetzung der Oberliga hat sich derweil stark verändert. Nur fünf Teams der abgelaufenen Runde sind noch dabei. Von diesen ist der verstärkte Vizemeister SC Niestetal favorisiert für den Aufstieg. Stark einzuschätzen ist auch der TTC Salmünster mit den Ex-NSClerinnen Sonja Bott und Sabine Monz sowie der bisherigen Heuchelheimerin Juliane Wolf. Von den vier Aufsteigern haben sich bis auf die KSG Haunedorf alle verstärkt. Ein Neuling ist auch der erste Kontrahent der Watzenborner Damen. Diese treten am Sonntag bei der TSG Oberrad an. Deren neue Nummer eins trug 14 Jahre lang das NSC-Trikot und heißt Inka Dömges. Sie steht allerdings nur sporadisch für Einsätze zur Verfügung.

Aufstellung: Karolin Schäfer, Jennifer Will, Roxana Przondzion, Julia Metzner, Jacqueline Kowalski.

"Ich bin enttäuscht über das kleine Starterfeld." Das sagt Johanna Klitsch vom Aufsteiger TSV Beuern unumwunden mit Blick auf die kommende Saison der Damen-Hessenliga. Nur acht Mannschaften gehören dieser Klasse an und drei weitere davon sind ebenfalls Aufsteiger.

Die TSF Heuchelheim schafften den Sprung nach oben durch eine verlustpunktfreie Rückrunde und die gewonnenen Qualifikationsspiele. Morschen-Heina wurde Meister der Verbandsliga Nord und letztlich kam auch noch Großkrotzenburg als Dritter der Verbandsliga Mitte hinzu. Am Ende der Runde wird es also keine direkten Absteiger aus der Hessenliga geben. Lediglich der Tabellenletzte muss in die Relegation. Dafür wegweisend könnte schon das erste Match der Heuchelheimerinnen am Sonntag beim TV Großkrotzenburg werden. Dieser geht unverändert in die neue Spielzeit, während die TSF den Weggang von Juliane Wolf zum TTC Salmünster verkraften müssen. Dafür gelang Heuchelheim die Verpflichtung von Jessica Wissler. Sie kommt von der DJK Lahr, ist im heimischen Raum aber noch bestens bekannt aus ihrer Zeit in Beuern und Watzenborn. Als Saisonziel gibt TSF-Mannschaftsführerin Christine Lenke den Klassenerhalt aus und "natürlich wie immer viel Spaß beim Tischtennis und mit der Mannschaft".

Weber als Neuzugang

Zusammengeblieben ist das Beuerner Team, welches noch Antje Weber als fünfte Akteurin hinzugewonnen hat. Weber ging zuletzt für den TTC Siegbach an die Platte und spielte unter anderem viele Jahre für Heuchelheim in der Oberliga. Ihre neue Mannschaftskollegin Johanna Klitsch möchte die Relegation vermeiden und "wenn möglich einen Platz im Mittelfeld belegen".

Als Favoriten gehen der verstärkte SC Niestetal II und die SG Rodheim ins Rennen. In den Reihen der Rodheimer stehen zwei Spielerinnen aus dem aufgelösten Team des TTC Altenstadt, dessen Spielberechtigung von der "Zweiten" der SG übernommen wurde. Die beiden Favoriten haben jeweils bereits ein Spiel beim VfL Lauterbach gewonnen.

Aufstellung TSV Beuern: Alisa Dietz, Antje Weber, Johanna Klitsch, Anke Etzelmüller, Stephanie Seibert.

Aufstellung TSF Heuchelheim: Jessica Wissler, Christine Lenke, Nadine Weber, Meike Schmidt.

Der TSV Beuern II ist der einzige heimische Vertreter in der Damen-Bezirksoberliga. Neu in diesem Team ist Gudrun Jung aus der dritten Mannschaft des TSV. Dafür wechselt Aylin Yakut in die "Dritte". Ansonsten gibt es keine Veränderungen bei der Beuerner Hessenliga-Reserve, wobei Pamela Knoch nur einspringen wird, wenn es nötig ist. Jenny Wagner übernimmt die Nummer eins und Lena Balzer bleibt auf Position fünf. Mannschaftsführerin Kathrin Fina peilt als Saisonziel Platz sieben oder acht an. Dies wäre gleichbedeutend mit dem Klassenerhalt, denn der Rangneunte muss in die Relegation und nur das Schlusslicht steigt direkt ab. - Aufstellung TSV Beuern II: Jenny Wagner, Pamela Knoch, Kathrin Fina, Gudrun Jung, Lena Balzer.

Jürgen Boldt Gießener SVEndlich ist es wieder so weit! Mit dem Gießener SV und dem NSC Watzenborn-Steinberg hat die Tischtennis-Oberliga in der neuen Saison nach sechs Jahren wieder zwei heimische Teams in ihren Reihen. Der GSV spielte zuletzt vor drei Jahren in der Oberliga, der NSC vor zwei Jahren. Jeweils zwei Mann sind aus den damaligen Mannschaften in den derzeitigen Stammformationen wiederzufinden. Unter ihnen die beiden Mannschaftsführer Jürgen Boldt vom GSV und Stefan Harnisch vom NSC.

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Am Wochenende beginnt die Tischtennis-Oberliga-Saison. Was sich die beiden Aufsteiger vom Gießener SV und NSC W.-Steinberg erwarten, erklären die Mannschaftsführer Jürgen Boldt (GSV) und Stefan Harnisch (NSC).

Für den TTC Wißmar verliefen die Tischtennis-Kreismeisterschaften des Nachwuchses am erfolgreichsten: Von den acht in den jeweils vier Altersklassen der Jungen und Mädchen ausgespielten Einzeltiteln holten Wißmarer allein fünf, daneben war der TTC an vier Doppeltiteln zumindest mit einem Akteur beteiligt. Das Ergebnis der Starter vom GSV konnte sich auch sehen lassen. Alex Gur / Kiros Merhawie und Lea Grothe an der Seite von Christine Prell (TTC Wißmar) gewannen Gold im Doppel der A-Schüler. Im Einzel der wJugend und A-Schülerinnen erkämpfte Lea Grothe genauso wie Alex Gur bei den A-Schülern  die Silbermedaille. Darüberhinaus schaffte Shady Gaber Elzaher an der Seite von  Noël Kreiling (TTC Wißmar) Bronze im C-Schüler-Doppel.

 Die heimische Belegschaft in den höheren Jugendklassen hat sich für die Tischtennis-Saison 2015/16 halbiert. Alleine der TTC Wißmar hat noch sowohl für die kombinierte Hessenliga weibl. Jugend/Schülerinnen als auch bei der männlichen Jugend gemeldet. Beide Teams sollen in ihren Ligen vorne mitspielen. Da sie sich mit Neuzugängen verstärken konnten, erscheint ein Platz unter den ersten Drei nicht unrealistisch. Eine Verbandsliga ist dieses Jahr nicht zustande gekommen, für die bezirksgebundenen Spielklassen der männlichen Jugend haben der NSC Watzenborn-Steinberg (Bezirksoberliga) sowie die SG Climbach und die TSF Heuchelheim für die Bezirksliga gemeldet.

Hessenliga weibliche Jugend

TTC Wißmar: Vom Gießener SV hat sich Samira Safabakhsh den Wißmarerinnen angeschlossen. Damit ist die Mannschaft ausgeglichener besetzt als in der Vorsaison. Als Mitfavorit wird die TTG Margaretenhaun-Künzell gehandelt, gegen die man bisher immer verloren hat. Mit Céline Kreiling weist Wißmar - abgesehen vom Schülerinnen-Team des TTC Biebrich - die QTTR-stärkste Spielerin auf. - Aufstellung: Céline Kreiling, Christine Prell, Samira Safabakhsh, Sophia Beil, Vivienna Morsch.

Hessenliga männliche Jugend

TTC Wißmar: Vom NSC Watzenborn-Steinberg kommend, haben sich Tim Neuhof und Moritz Schreiber dem TTC angeschlossen, die eine wesentliche Verstärkung für das Team bedeuten. Es sollen jedoch alle sechs Akteure im Saisonverlauf zum Einsatz kommen. Und da Spitzenspieler Alec Metsch zu den stärksten drei Spielern der Liga gehört, sollte der TTC ein Wörtchen um die Meisterschaft mitreden können. Dabei muss vor allem der TTC Beerfelden geknackt werden. Aufstellung: Alec Met´sch, Timo Geier, Moritz Schreiber, Tim Neuhof, Michel Seibert, Jan Kampermann.

 Zwei der nunmehr drei heimischen Tischtennis-Verbandsliga-Teilnehmer werden nach menschlichem Ermessen mit den vorderen Plätzen nichts zu tun haben. Für den NSC Watzenborn-Steinberg II und den nachträglich zum Aufstieg gekommenen TSV Allendorf/Lumda beginnt der Abstiegskampf mit dem ersten Spieltag. Beim TV Großen-Linden sollte man die kommende Meisterschaftsrunde ohne Schwierigkeiten im gehobenen Mittelfeld überstehen können, denn die Substanz des Teams ist trotz der aktuellen Widrigkeiten nicht zu unterschätzen.

NSC Watzenborn-Steinberg II: Der NSC II spielt in derselben Aufstellung wie in der Vorsaison, in der man nach wochenlangen Misserfolgen noch die Kurve zum Klassenerhalt bekam. "Die Verbandsliga ist stark dieses Jahr, wir spielen wieder gegen den Abstieg", fasst Mannschaftsführer Thomas Domicke die Situation zusammen. Die beiden Spitzenteams aus Steinheim und Langenselbold II werden nach seiner Meinung die Meisterschaft unter sich ausmachen, vielleicht könnte der TLV Eichenzell diesen noch in die Suppe spucken. Mit seinem eigenen Team sowie auch Margaretenhaun-Künzell, Lieblos und dem TSV Allendorf/Lumda sind die Abstiegskandidaten genannt. Aufstellung: Torsten Weber, Martin Richter, Bernd Commerscheidt, Felix Stallmach, Thomas Domicke, Maximilian Dörr, Michael Wagner.

TV Großen-Linden: Da der TV mit Sada Karaca (vom SV Odenhausen/Lumda) einen Neuzugang vermelden kann, der das hintere Paarkreuz mit Sicherheit verstärkt, ging Simon Frodl-Dietschmann in die zweite Mannschaft zurück und steht bei Bedarf als Ersatz zur Verfügung. Die Verletztenmisere ist zwar noch nicht behoben, mit Tobias Weber und Dirk Schneider sind jedoch zwei Akteure seit Kurzem wieder im Training. Bei voller Leistungsfähigkeit dieser beiden könnte man sicherlich höhere Ziele anstreben. Obwohl dazu Carsten Jung beruflich bedingt einige Male fehlen wird, ist Abteilungsleiter Thorsten Dürr sicher, dass "der Klassenerhalt kein Problem sein dürfte". Wenn es einigermaßen glatt läuft, sollte also der dritte oder vierte Rang für die Lindener drin sein. - Aufstellung: Carsten Jung, Tobias Weber, Arvid Volkmann, Uwe Schreiber, Steffen Pohl, Sada Karaca, Dirk Schneider.

TSV Allendorf/Lumda: Die Lumdataler sind nachträglich noch in die Verbandsliga gerutscht, hatten also auch keine Chance mehr, sich zu verstärken. Daher ist verständlich, dass die Erwartungen für die kommende Saison ganz und gar auf den Klassenerhalt ausgerichtet sind. Tom Tworuschka ist in die zweite Mannschaft des TSV gerückt, dafür spielt Lukas Moser im hinteren Paarkreuz. Man baut fest auf Nico Grohmann als Spitzenspieler und Leistungsgaranten. Manfred Krupenkow wird als neue Nummer zwei sehr gefordert sein, es werden in ihn große Hoffnungen gesetzt. Malte Englisch und Walter Grohmann bilden das mittlere Paarkreuz, während Mannschaftsführer Uli Bandt hinten eine ausgeglichene Bilanz erspielen will. Der trainingsfleißige Lukas Moser muss sich ebenfalls beweisen. "Der Klassenerhalt wäre schon ein Erfolg", zu mehr lässt sich Bandt nicht hinreißen. Und gleich im ersten Match geht es gegen Lieblos darum, Punkte gegen den Abstieg zu verbuchen. - Aufstellung: Nico Grohmann, Manfred Krupenkow, Malte Englisch, Walter Grohmann, Ulrich Bandt, Steffen Vogel, Lukas Moser.

 

Neben den Hessischen Einzelmeisterschaften, die am 16. und 17. Januar in Bad Hersfeld zur Austragung anstehen, ist das Top-16-Ranglistenturnier die wichtigste Veranstaltung im Damen- und Herren-Tischtennis auf Landesebene. In Groß-Gerau trafen sich die besten Spieler, um auch die Qualifikanten für das DTTB-Bundesranglistenfinale am 10./11. Oktober in Chemnitz zu ermitteln. Titelverteidigerin Anne Bundesmann (TSV Langstadt) behauptete sich erneut bei den Damen, bei diesem Wettbewerb hatte infolge kurzfristiger Absagen Jessica Wissler (TSF Heuchelheim) noch eine Startmöglichkeit erhalten, die jedoch nach zwei Spielen kampflos aufgeben musste.

Bei den Herren gingen Jan Hartmann (NSC W.-Steinberg) und der Allendorfer Marco Grohmann, der für den TTV Stadtallendorf in der Oberliga spielt, an den Start. Als TTR-schwächster Teilnehmer konnte Hartmann mit Rang 14 durchaus zufrieden sein, etwas weniger Grohmann, der infolge zweier 2:3-Niederlagen um ein besseres Ergebnis als Rang 9 gebracht wurde.

Die Teilnahme allein war für Jan Hartmann bereits ein herausragender persönlicher Erfolg. Acht 0:3-Niederlagen sowie vier 1:3-Misserfolge standen letztlich auf der Negativseite zu Buche. Der 3:1-Erfolg gegen Mirza (TV Nauheim) sollte nicht das einzige Erfolgserlebnis bleiben, denn auch Tom Schmidt (SVH Kassel) lieferte Hartmann einen rassigen Kampf. Dem Siebenten des Endklassements unterlag Hartmann nämlich beim 2:3 nur unglücklich.

Damen (14): 1. Anne Bundesmann 12:0, 2. Janina Kämmerer (beide TSV Langstadt) 11:1, 3. Anna Heeg (DJK BW Münster) 9:3, ... 14. Jessica Wissler (TSF Heuchelheim) Aufgabe.

Herren (16): 1. Jens Schabacker 13:1/41:5, 2. Dang Qiu (beide TTC Ober-Erlenbach) 13:1/39:7, 3. Matthias Bomsdorf (TTC Seligenstadt) 11:3, ... 7. Fritz Lattermann (TV Braunfels) 8:6/30:23, ... 9. Marco Grohmann (TTV Stadtallendorf/N) 6:8, ... 14. Jan Hartmann (NSC) 1:13

Die zweite Mannschaft des Gießener SV ist mit einem deutlichen 9:4-Sieg gegen die TTF Niederbieber in die neue Bezirksobeliga-Saison der Herren gestartet. Nach zwei Doppelniederlagen und einem 4:4-Zwischenstand zogen die Schwimmer unwiderstehlich davon.

Im ersten Spiel der neuen Saison konnte die 3. Herrenmannschaft des GSV gegen Reiskirchen einen knappen Sieg landen. Nach einer deutlichen 8:3-Führung ließ man die Zügel schleifen und machte es noch einmal spannend.

Die nach dem Verbandsliga-Aufstieg des TSV Allendorf/Lumda verbliebenen beiden heimischen Mannschaften in der Bezirksoberliga werden aller Voraussicht nach weder mit den Spitzenpositionen noch mit den Abstiegsrängen nichts zu tun haben. Beim Gießener SV II baut man "auf eine motivierte, konstante und junge Mannschaft mit Entwicklungspotenzial". Beim TSV Kleinlinden kam einige Bewegung in das Team, man sieht sich für die Bezirksoberliga aber gut aufgestellt. Der TTC Fulda-Maberzell III gilt als absoluter Topfavorit.

Zwei heimische Tischtennis-Mannschaften starten diese Woche in die neue Saison der Damen-Verbandsliga. Die Spvgg. Frankenbach und der NSC W.-Steinberg III schafften in der vergangenen Spielzeit als Neulinge den Klassenerhalt. Nun sind sie die verblieben Vertreter des Kreises Gießen in jener Klasse, da Beuern und Heuchelheim der Aufstieg gelungen ist. Letztlich durfte auch der TV Großkrotzenburg als Tabellendritter den Gang nach oben antreten. So sind neben den beiden "Gießener" Teams nur drei weitere bisherige Verbandsligisten übrig geblieben. Dies sind Mittel-Gründau, Freigericht-Neueses (beide unverändert) und Salmünster II, das mit Tamara Hanke (vorher TV Marköbel) eine neue Nummer eins verpflichtet hat. Alle drei dürfen unter den ersten Fünf im Endklassement erwartet werden.

Die Tischtennis-Kreismeisterschaften sind weit davon, ein Renner zu sein bzw. einer zu werden. Die Teilnehmerzahl der diesjährigen Veranstaltung in Langgöns verharrt mit 89 exakt auf dem niedrigen Stand des Vorjahres. Kreiswart Günter Laub führt die geringe Beteiligung auf den Umstand zurück, dass die Spieler Angst haben, Punkte in der QTTR-Rangliste zu verlieren und ihre angestammte Mannschaft zur Rückrunde deshalb verlassen zu müssen.

Die Tischtennis-Bezirksliga hat erneut an spielerischer Substanz eingebüßt. So sehen es jedenfalls die meisten der Mannschaftsführer. Diese Tatsache jedoch wiederum eröffnet beispielsweise Aufsteiger TSV Kleinlinden II die Perspektive, vorn mitspielen zu können. Als Favorit gilt ohne Wenn und Aber der Post SV Gießen - so spannend, wie die Postler es selbst erwarten, sehen es die anderen jedenfalls nicht. Kleinlinden II, der TTC Wißmar und nach ihrer Wiederauferstehung die Sportfreunde Oppenrod sollten im vorderen Tabellendrittel landen. Spannender scheint es aber in der Abstiegsfrage zu werden. Da werden als Aspiranten bei der Umfrage unter den Teams doch sechs Mannschaften genannt, die es schwer haben dürften, die Klasse zu halten: Ruppertsburg, Lauterbach, Beuern, Odenhausen, Leihgestern, und Allendorf II. Dabei handelt es sich um die Hälfte aller Mannschaften.

Am kommenden Montag startet in Staufenberg die 4. Herrenmannschaft der Schwimmer um Teamchef Steffen Klein die  Mannschaftsspielrunde 2015/16. Man darf sich wieder um viele spannende Wettkämpfe von der Oberliga Hessen bis zur 3. Kreisklasse freuen. Alle Termine der einzelnen GSV-Mannschaften sind hier abrufbar:
Gesamtplan | 1.Herren | 2.Herren | 3.Herren | 4.Herren | 5.Herren | 1.Jungen

Wie in den vergangenen Jahren werden von gsvTT.de wieder die Prognosen für Spielklassen von Bundesliga bis zur Kreisklasse Gießen veröffentlicht. Die Favoriten und Abstiegskandidaten sind indentifiziert. Erstmalig wird auch begonnen die Veränderung der Spielstärke der einzelnen Klassen im Laufe der Zeit zu betrachten. Manche Legenden über  "spielstarke Regionen" sind widerlegt,  gelegentlich aber auch bestätigt! Mit dem schon seit einigen Jahren bekannten Phänomen des "Mannschaftssterbens", geht auch ein Absinken des durchschnittlichen Spielniveaus vorallem auf Bezirks- und noch deutlicher auf Kreisebene einher.

Trainingszeiten Erwachsene:

Mi., 12.08.; Do. 13.08.; Fr.,14.08.; Di.,18.08.; Do.,20.08.; Di., 25.08.; Do. 27.08.; Fr. 28.08. jeweils 19-22 Uhr

Trainingszeiten Jugend:

Kurs 1 Donnerstag, 13.08.15 10:00 bis 16:30 Uhr
Kurs 2 Freitag, 14.08.15 10:00 bis 16:30 Uhr
Kurs 3 Dienstag, 18.08.15 10:00 bis 16:30 Uhr
Kurs 4 Donnerstag, 20.08.15 10:00 bis 16:30 Uhr
Kurs 5

Dienstag, 25.08.15 und

Donnerstag, 27.08.15

12:00 bis 14:30 Uhr 

Eine Woche nach den Top-Ranglistenturnieren der Jugend und Schüler B waren beim zweiten Teil der hessischen Tischtennis-Ranglisten-Veranstaltungen die Teilnehmer des Top-28-Turniers der Schülerinnen A und des Top-32 der Schüler A in Gießen-Wieseck sowie die des Top-18- der Schülerinnen C und des Top-21-Wettbewerbs der Schüler C in Georgenhausen am Start. Mit diesen beiden Ranglistenturnieren, die ansonsten immer Mitte September ausgetragen werden, wegen des langen Schuljahrs aber vorgezogen werden mussten, ist die Tischtennis-Saison 2014/15 offiziell beendet.

Beim Wettbewerb der Schüler C war kein heimischer Vertreter am Start. Tim Neuhof (TTC Wißmar), der noch zur B-Schülerklasse zählt, wurde beim A-Schüler-Wettbewerb in seiner Vorrundengruppe Sechster, was nicht zum Weiterkommen in die Endrunde reichte. Drei Siegen gegen Dickel (TG Langenselbold), Klute (TV Wallau) und Menner (TG Oberjosbach) standen letztlich vier Niederlagen gegenüber. Ebenfalls in der Vorrunde hängen blieb Roxana Przondzion (NSC Watzenborn-Steinberg) mit nur zwei Siegen (3:1 gegen Hardt/TG Oberjosbach, 3:1 gegen Mest/TTG Kirtorf-Ermenrod) bei fünf Niederlagen.

In die Top 12 schaffte es jedoch die C-Schülerin Sina Mattern (TTC Wißmar) mit einer Vorrundenbilanz von 2:3. Die drei Niederlagen gegen Rau (Büchenberg), Lückel (Calden-Westuffeln) und die spätere Gesamtsiegerin Shen (TSV Nieder-Ramstadt) nahm Mattern allerdings in die Endrunde mit. Dort konnte sie noch die Begegnungen gegen Beck (DJk Lahr) und Jahn (TTC Ober-Erlenbach) für sich entscheiden, die restlichen sechs gingen verloren. Als Abschlussplatzierung steht Rang zehn zu Buche.

Die beiden heimischen Nachwuchsasse bei den Schülerinnen A trafen aufgrund der Setzung bereits in der Vorrundengruppe aufeinander, da Theresa Neumann für den TTV Richtsberg (Bezirk Nord) spielt. Hier setzte sich Céline Kreiling (TTC Wißmar) mit 3:1 durch. Mit 6:0 beziehungsweise 5:1 gelang der Sprung in die Endrunde für beide jedoch leicht. Neumann konnte neben dem Vorrundensieg gegen Gliewe (TV Bürstadt) noch vier weitere Erfolge gegen Sturm (TSV Altenschlirf), Mondry (SG Marbach), Tsutsui (TTC RW Biebrich) und Meinel (DJK Münster) verbuchen. Nur eine knappe Niederlage gegen Heidelbach (SC Niestetal) war unter den fünf Misserfolgen zu beklagen, sodass Neumann am Ende mit 5:6 Spielen auf Rang sechs landete. Wesentlich besser lief es für Kreiling, die mit 2:0 in die Endrunde startete. Dort galt Kreiling lange als Kandidatin auf Rang zwei, die glatte 0:3-Niederlage gegen Bohn (RW Biebrich) und der nur knappe 3:2-Erfolg gegen Jöckel (TTG Vogelsberg) belastete die Wißmarerin doch stark mit Satzverlusten. Gegen die Ranglistensiegerin Klee (SC Niestetal) zog sich Kreiling dagegen gut beim 1:3 aus der Affäre. Aufgrund des etwas schlechteren Satzverhältnisses kam Kreiling hinter Klee und Bohn auf Rang drei.

Aktuelle Version online !

Die aktuelle Version der Satzung & Ordnungen für die Saison 2015/2016 ist nun online und kann hier eingesehen werden.

Der Startschuss ist gefallen! Seit dem 1. Juli 2015 beginnt die Kooperation zwischen JOOLA und dem HTTV. Mit dem Pfälzer Traditionsunternehmen und dem viertgrößten deutschen TT-Landesverband verbünden sich damit zwei starke Partner, die sich für ihre gemeinsame Zukunft einiges vorgenommen haben.

Entsprechend zufrieden und erwartungsfroh äußert sich daher JOOLA Geschäftsführer Michael Bachtler: „Der HTTV ist für JOOLA ein hervorragender Partner. Mit Spielern wie Jörg Rosskopf, Timo Boll oder Patrick Franziska hat der Verband in den vergangenen Jahren etliche internationale Top-Spieler hervorgebracht. Mit den HTTV-Leistungszentren und dem Bundesstützpunkt in Frankfurt sind die Voraussetzungen geschaffen, weiteren großen Talenten den Weg zu ebnen.“

Die Partnerschaft soll aber weit über den Spitzensportbereich hinausgehen. So betont Michael Bachtler weiter: „JOOLA wird den HTTV auf vielen weiteren Ebenen unterstützen. Es sind zahlreiche Projekte, insbesondere für den Schul- und Breitensport, konzipiert. Diese sollen und werden den Vereinen an der Basis helfen, neue Mitglieder zu gewinnen.“

Die Vizepräsidentin Sport des HTTV, Ingrid Hoos, blickt ebenso erwartungsfroh in die gemeinsame Zukunft: „Wir freuen uns, dass wir mit JOOLA einen Partner gefunden haben, der uns in vielen Bereichen unterstützen wird, das Tischtennis in Hessen weiter voranzubringen. JOOLA bringt dabei jede Menge Erfahrung und Know-How mit ein. Im Vorfeld wurden viele interessante Ideen und Konzepte angedacht. Wir freuen uns darauf, diese nun umzusetzen und mit Leben zu füllen.“

 Im nordhessischen Heiligenrode wurden die Hessischen Endranglisten der Jugend, in Oberjosbach die der Schüler/innen B ausgetragen. Marco Grohmann (Allendorf-Lumda/TTV Stadtallendorf) krönte dabei seine hervorragenden Form mit dem Gewinn bei der männlichen Jugend. Bei den Mädchen waren die Neu-Heuchelheimerin Jessica Wissler und Alisa Dietz (TSV Beuern) im Wettbewerb, wobei Wissler abschließend mit zwei Sätzen Vorsprung punktgleich vor Dietz auf Rang 6 die Nase vorne hatte. Bei den Schülern B landete Tim Neuhof (TTC Wißmar) im Endklassement auf dem 11. Platz.

Die Heimreise nach dem ersten Turniertrag antreten mussten Alec Metsch (Jugend/TTC Wißmar) und Christian Spee (Schüler B/NSC Watzenborn-Steinberg), weil ihre Vorrundenbilanz von 3:4 beziehungsweise 2:5 nicht zum Weiterkommen reichte. Metsch verlor gegen Lersch (SG Anspach) unglücklich, hatte aber in den Begegnungen gegen Kreß (TV Bürstadt) und Tillmann (SG Anspach) jeweils im fünften Satz hauchdünn die Nase vorne. Gegen Wicke (TSV Besse) behauptete sich Metsch dagegen sicher. Bei Christian Spee (NSC) standen fünf klare 0:3-Niederlagen zwei sicheren 3:1-Erfolgen gegen Rau (TTC Königstein) und Reimann (SC Niestetal) gegenüber.

Eine sehr konstante Leistung über beide Tage präsentierte Marco Grohmann (TTV Stadtallendorf). In der Vorrunde gab Grohmann überhaupt nur einen Satz im Match gegen Fagioli (TuS Kriftel) ab. In der Endrunde wurde es zweimal etwas brenzlig. Gegen Bierwirth holte Grohmann einen 1:2-Rückstand auf und gegen den späteren Zweiten Schmidt (ebenfalls SVH Kassel) musste sich der Allendorfer beim 3:1-Sieg ebenfalls strecken. Lediglich gegen Merkel (TTC Elz) verlor Grohmann diesmal. Mit seiner 10:1-Bilanz landete er deshalb ganz oben auf dem Treppchen.

Zu inkonstant dagegen war die Leistung von Tim Neuhof (TTC Wißmar). Die Vorrunde überstand Neuhof nach zwei Niederlagen gegen Rauck (TTC Heusenstamm) und L. Köllner (SC Niestetal) sowie dem 3:2 gegen Menner (TG Oberjosbach) als Gruppendritter. In der Endrunde verlor Neuhof gegen den Ranglistensieger Donlagic (Eiche Offenbach) unglücklich mit 11:13 im Entscheidungssatz, gegen den späteren Zweiten Klute (TV Wallau) spielte er hervorragend und schlug diesen mit 3:1. Bitter fielen dagegen die Niederlagen gegen seinen Dauerkonkurrenten Winterstein (SG Bruchköbel) sowie den Letzten des Endrundenklassements Bode (TV Bergen-Enkheim) im fünften Satz aus.

Die beiden Mädchen aus dem heimischen TT-Kreis erreichten die Endrunde. Alisa Dietz (TSV Beuern) nahm die 2:3-Niederlage gegen die Mitfavoritin Heeg (DJK Münster), den 3:2-Erfolg gegen Klee (SC Niestetal) sowie das 3:0 aus der Begegnung gegen Weitzel (TTC Altenstadt) mit in die Endrunde. Mit zwei Vorrundenniederlagen belastet, startete Jessica Wissler (TSF Heuchelheim) bei den Top 12. Im direkten Vergleich setzte sich Wissler gegen Dietz mit 3:0 durch. Gegen Söhnholz (TTC Staffel) konnte Dietz nicht ihre gewohnte Leistung abrufen. Letzlich kam sie auf Rang sieben in ihrem ersten Jugendjahr. Wissler war der Vorrundensieg gegen Pietsch (DJK Hattersheim) gutgeschrieben worden, worauf am zweiten Turniertag noch fünf Erfolge gegen Weitzel (Altenstadt), Klee und M. Heidelbach (beide Niestetal) sowie ein knappes 3:2 gegen Baligács (TTC Pfungstadt) folgten. Damit platzierte sich Wissler zwei Sätze besser als Dietz vor der Beuernerin auf Rang sechs.

Ingrid Hoos :

Schnittstelle des HTTV zum DTTB, OSB und LSB. Leistungssport im Erwachsenen- und Nachwuchsbereich, Nominierungen in Verbindung mit den Verbandstrainern, Einladungen für Bundes- und Landesveranstaltungen. Ansprechpartnerin für den Schiedsrichter- und Jugendausschuss, Spielberechtigungen, Spielerwechsel, Jugendfreigaben und Auslandswechsel, Koordinationen von Plopp und Handbuch, Auskünfte und Anträge zu Vereinsjubiläen.

Tobias Senst. :

Der gesamte Bereich von click-TT - Mannschafts- und Turnierspielbetrieb, Lehrwesen - Organisation und Terminplanung,  Lizenzservice,  HTTV Homepage,  myTischtennis Bereich HTTV, für die Vereine Ansprechpartner bei allen EDV Fragen. Anfragen zur WO von Vereinen und Funktionären.

Anja Spengler :

Mini-Meisterschaften, Lehrgangseinladungen, Ehrungen, Strafbescheide, Schiedsrichter-Lizenzverlängerungen, Rechnungserstellung und Verwaltung der Verbandskleidung.

Stand Juli 2015

 

 Bei der Klasseneinteilung für die kommende Saison im Tischtennis-Kreis Gießen hat es noch eine Änderung gegeben. Die zweite Herren-Mannschaft des VfB Ruppertsburg wird künftig in der Kreisliga Gruppe 2 an den Start gehen. Diese Gruppe besteht dann aus 13 Teams, wodurch sich die Zahl der Abstiegsplätze auf drei erhöht. In der 1. Kreisklasse Gruppe 2, in die der VfB Ruppertsburg II zunächst eingeteilt wurde, bleiben so noch elf Mannschaften und es gibt nur einen Abstiegsplatz.

Mit nur noch sechs Mannschaften ( -1 ) startet der Gießener SV in die Saison 2015/16 . Während die Männer eine zusätzliche Mannschaft an den Start bringen, ist die Zahl im Nachwuchsbereich auf ein Team ( -2) zusammengeschmolzen.

Als Hessenmeister hatten sich die Schülerinnen des TTC Wißmar für die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften in Zorneding bei München qualifiziert. Nach fünf Spielen an zwei Tagen sprang am Ende eine Bilanz von zwei Siegen, einem Unentschieden und zwei Niederlagen heraus. In der Zwischenrunde wurde ein besseres Ergebnis durch großes Pech verhindert, als man mit nur einem Satz schlechter gegenüber dem TTC Neusalza-Spremberg das Platzierungsspiel um die Plätze fünf und sechs verpasste. Abschließend musste man noch einmal gegen den TTC Bingen-Sarmsheim ran. Knapp mit 6:4 behaupteten die Wißmarer Mädchen abschließend Rang sieben.

Vorrunde/Gruppe:

Im ersten Spiel gegen den TTV Kleve (NRW) setzte es gleich eine 2:6-Niederlage. Vorausgegangen waren zwei Einzelsiege von Céline Kreiling. Das gewonnene Spiel von Sophia Beil kam nicht mehr in die Wertung.

Gegen Kolbermoor (Bayern) hatte sich der TTC wenig ausgerechnet - und doch hätte es fast zu einem Punktgewinn gereicht. Die Doppel endeten mit einem 3:0-Sieg von Sophia Beil/Vivienna Morsch und einer sehr kappen 2:3-Niederlage von Céline Kreiling/Christine Prell. Beil und Prell konnten noch die Zähler zwei und drei zusteuern.

Das letzte Gruppenspiel ging gegen Bingen und endete mit einem sicheren 6:1-Erfolg, was Gruppenrang drei bedeutete.

Zwischen-/Endrunde:

In der Zwischenrunde ereignete sich dann ein Drama gegen den TTC Neusalza-Spremberg (Thüringen), das mit einem 5:5-Unentschieden und einer Satzdifferenz von 21:22 Sätze gegen die Wißmarerinnen ausging. Kreiling/Prell holten ihr Doppel mit 3:1 und Beil/Morsch verloren 1:3, wobei die ersten beiden Sätzen unglücklich mit 10:12 endeten. In den Einzeln gewann Kreiling beide Matches mit 3:1 und 3:2, dazu kamen die Zähler von Prell und Beil.

Im abschließenden Platzierungsspiel kam es dann erneut zur Begegnung mit Bingen-Sarmsheim. Kreiling/Prell gewann ihr Doppel mit 3:0, während Beil/Morsch eine knappe 2:3-Niederlage bezogen. Die weiteren Zähler holten Kreiling und Beil, die jeweils ihre beiden Einzel gewannen, sowie Morsch mit dem 6:4-Siegpunkt.

Ehrungen Kreistag 2015Zum diesjährigen Kreistag des Tischtennis-Kreises Gießen begrüßte Günter Laub die heimischen Vereinsvertreter in der Saasener Sport- und Kulturhalle. Der Kreiswart dankte zunächst dem ausrichtenden SV Saasen. Lobende Worte für die Tischtennis-Abteilung des Vereins fand auch Saasens Ortsvorsteher Manfred Schmitt in seinem Grußwort. Im Anschluss an die Bekanntgabe der Tagesordnung bat Günter Laub die Anwesenden, sich zum Gedenken an die verstorbenen Tischtennis-Freunde zu erheben. Stellvertretend genannt wurden hier der ehemalige Kreissportwart und Klassenleiter Volker Berg (Weickartshain), Walter Feldbusch, der 22 Jahre lang die Tischtennis-Abteilung aus Rüddingshausen führte, Edgar Lischka (Grünberg) und Heinz Jander (Reiskirchen). Einbezogen wurde auch Wolfgang Gebauer. Der Ressortleiter Jugendsport im hessischen Tischtennis-Verband (HTTV) starb kürzlich im Alter von 60 Jahren. Bei den folgenden Ehrungen wurden in diesem Jahr vor allem langjährige Abteilungsleiter gewürdigt. An 18 von diesen überreichten Günter Laub und Kreissportwart Wilfried Schmidt Urkunden und Ehrennadeln. Eine lange Liste von Tischtennis-Ehrenämtern gab es bei Alfred Brübach und Jürgen Adams zu verlesen. Adams erhielt die besondere Auszeichnung mit einer Ehrenmedaille des HTTV.

Zum traditionellen Kreisvergleich für Nachwuchsspieler trafen sich beim TV Windecken die Auswahlmannschaften der Tischtennis-Kreise Vogelsberg, Main-Kinzig, Wetterau, Fulda und Gießen. Vor wenigen Jahren noch führend in der Gesamtwertung der Schüler/innen A und B, musste die Gießener Vertretung nun mit dem letzten Platz vorlieb nehmen. Zum Nachteil geriet sicherlich die Tatsache, dass die Schülerinnen des TTC Wißmar terminbedingt fehlten. Sie mussten zeitgleich bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften starten.

Die männlichen Schüler A (Rico Lotz/NSC Watzenborn-Steinberg, Alexander Parr/SV Ettingshausen, Merhawie Kiros/GSV) verloren alle Partien - nur Fulda wurde mit 4:1 geschlagen.

Großes Pech hatten die Schüler B mit Tim Neuhof, Christian Spee (NSC) sowie Luca Kretschmer und Benedikt Fels (SV Annerod). Punktgleich mussten sie aufgrund des Satzverhältnisses mit dem 3. Platz zufrieden sein. Beim Wettbewerb der Schülerinnen B lief es für Sina Mattern und Co. ganz schlecht: letzter Platz.

Mit Roxana Przondzion (NSC), Theresa Wöll (TSV Langgöns) und Lea Grothe (TSG Wieseck) belegten die Schülerinnen A nach nur einem Sieg gegen den Main-Kinzig-Kreis den vorletzten Platz. Mit den Wißmarer Spielerinnen Kreiling und Prell wäre sicherlich ein besseres Ergebnis erzielt worden.

Gesamtergebnis: 1. Wetterau, 2. Vogelsberg, 3. Main-Kinzig-Kreis, 4. Fulda, 5. Gießen.

STADTRADELN Teamplakat GießenSTADTRADELN - gemeinsam radeln für Klimaschutz und Radverkehrsförderung...

"Ziel der Kampagne ist es, BürgerInnen zur Benutzung des Fahrrads im Alltag zu sensibilisieren und die Themen Fahrradnutzung und Radverkehrsplanung verstärkt in die kommunalen Parlamente einzubringen. KommunalpolitikerInnen als die lokalen Entscheider in Sachen Radverkehr sollen im wahrsten Sinne des Wortes verstärkt „erfahren“, was es bedeutet, in der eigenen Kommune mit dem Rad unterwegs zu sein und Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssituation für RadfahrerInnen dann anstoßen resp. umsetzen."

In Gießen findet die Aktion vom 20. Juni bis 10. Juli statt.

Während der dreiwöchigen Aktionsphase bucht jede/r RadlerIn die klimafreundlich zurückgelegten Kilometer über den Online-Radelkalender, einer internetbasierten Datenbank zur Erfassung der Radkilometer. Die Ergebnisse der Teams sowie Kommunen werden auf der STADTRADELN-Internetseite veröffentlicht, sodass Teamvergleiche innerhalb der Kommune als auch bundesweite Vergleiche zwischen den Kommunen möglich sind und für zusätzliche Motivation sorgen.

Kilometereintragungen sind neben dem Internet auch über die STADTRADELN-App möglich (für Android undiOS-Systeme). Unter anderem können die Radkilometer händisch eingegeben (ein Einloggen über das Internet ist dann nicht mehr notwendig) oder via GPS-Funktion aufgezeichnet werden, die die exakte Route aufführt und die zurückgelegten Kilometer berechnet. Verschiedenste Ergebnisübersichten sind ebenfalls einsehbar. Über eine Kommentarfunktion kann mit dem eigenen Team kommuniziert werden, um sich z. B. für gemeinsame Touren zu verabreden oder sich gegenseitig für mehr Radkilometer anzufeuern.

Der GSV hat sich als Verein angemeldet.  Für die fahrradaktivsten Gruppen gibt es am Schluß was zu gewinnen. Also tretet für den GSV in Pedale. 

  • aktivste RadlerInnen: Personen, welche die meisten Kilometer geradelt sind
  • radelaktivste Teams: die Teams, welche die meisten Fahrradkilometer gesammelt haben (absolut)
  • Teams mit den radelaktivsten TeilnehmerInnen: die Teams, welche pro TeilnehmerIn die meisten Kilometer geradelt sind (Durchschnittswert)
  • größte Teams: die Teams, welche die meisten RadlerInnen zum Mitmachen motivieren konnten.

Weitere Infos gibt’s hier ! ... oder sprecht mit Alfred ... der weiss wies geht!

 Adam Janicki 2015/16 im GSV-TrikotNach dem sicheren Aufstieg aus der Hessenliga im April stellte sich Jürgen Boldt die Personalentwicklungen des Frühsommers folgendermaßen vor: "Jemanden für das vordere Paarkreuz holen und am besten noch ein junges Talent einbinden", das wünschte sich der Geschäftsführer und baldiger Oberliga-Spieler des Gießener SV.

Und der Wunsch erfüllte sich. Als am Dienstag die Wechselliste des HTTV veröffentlicht wurde, fanden sich zwei hoch interessante Transfers darauf: Vom ehemaligen Ligakonkurrenten TTV Richtsberg wechselt Nachwuchsmann Adam Janicki zum GSV. Und auch Regionalliga-Routinier Krisztian Katus wird in der kommenden Saison für Gießen an die Platte treten.

Der Post SV wird mangels Spielermasse den Aufstieg in die Bezirksoberliga nicht wahrnehmen. Der Zugang von Eugen Wolf (aus Kirtorf-Ermenrod) reicht den Schwarzgelben nicht aus, um eine unaufgeregte Runde in der Bezirksoberliga absolvieren zu können und aus der 2. Kreisklassenmannschaft ist kein adäquater Ersatz für die Erste zu realisieren.

Beim TSV Kleinlinden herrscht noch Diskussionsbedarf über die tatsächliche Aufstellung in der kommenden Runde, obwohl man mit Patrick Klein einen prominenten Neuzugang vorweisen kann. Praktisch ohne große Veränderungen wird der TSV Allendorf/Lumda in der Saison 2015/16 an den Start gehen. Insgesamt also gibt es wenig Bewegung bei den heimischen BOL-Teams, im Gegensatz zum FV Horas, der wohl mächtig aufgerüstet hat.

Der TSV Kleinlinden hat mit dem Zugang von Patrick Klein (von der TSG Leihgestern) sicherlich nicht nur den zeitweisen Ausfall von Felix Donges (Auslandsaufenthalt) zu kompensieren. Andererseits zieren sich Spieler aus der zweiten Garnitur, den Sprung in die Erste zu gehen. Es herrscht hier noch Diskussionsbedarf.

Bezüglich der Zielsetzung für den Gießener SV II ist nach dem Weggang von Erwin Becker (zurück nach Ockershausen) ein anderer Wind eingekehrt, denn "wir werden nächste Saison besonderen Wert darauf legen ähnlich wie letzte Saison eine eingeschworene, feste Truppe aufzustellen, welche optimaler Weise keinen Ersatz benötigt. Spieler, welche als "Dateileichen" bekannt sind, wurden auf mein Drängen hin gar nicht erst aufgestellt", legt Mannschaftsführer Andre Malsch die Marschroute fest. Mit Florian von Gartzen hat man einen Neuzugang (von der SG Anspach) zu verzeichnen und auch Arne Friede ist als fester Stammspieler wieder mit von der Partie. Zum Ende der nächsten Saison ist ein Platz im Mittelfeld der Liga angestrebt.

Beim TSV Allendorf/Lumda trauert man verständlicherweise dem verpassten Verbandsliga-Aufstieg nach, im positiven Fall hätte man sich um Verstärkungen bzw. Rückkehrer bemüht. So aber ergibt sich für die TSV-Erste eine marginale Veränderung dergestalt, dass Tom Tworuschka wohl eine Pause einlegen wird und dafür ein anderer Youngster, Lukas Moser, fest ins Team eingebaut wird. Frank Flohr, der bereits die Allendorfer Farben getragen hat, und aus Grebenau wieder ins Lumdatal wechselt, ist für die 2. Mannschaft vorgesehen.

Ohne die bereits für die Bezirksendranglisten am 27. und 28. Juni in Bruchköbel vornominierten Spieler fanden die Bezirksvorranglisten der männlichen/ weiblichen Jugend sowie der Schüler in Wieseck statt. Für den heimischen Tischtennis-Nachwuchs verblieben unter dem Strich weitere acht (Vorjahr dreizehn) Qualifikationsplätze. Nach noch sechs Erstplatzierten im Jahr 2014 konnte jetzt nur noch eine heimische Nachwuchsakteurin sich als Gruppensiegerin feiern lassen: Sina Mattern (TTC Wißmar/C-Schülerin) dominierte ihre Gruppe ohne Niederlage.

Bei den Wettbewerben der Jugendlichen lösten von acht heimischen Teilnehmern Alec Metsch (TTC Wißmar) und Samira Safabakhsh (Gießener SV) als jeweilige Gruppenzweite das Endranglisten-Ticket. Von den ebenfalls acht Teilnehmern aus dem TT-Kreis Gießen bei den A-Schülern kam allein Tim Neuhof (NSC Watzenborn-Steinberg) durch. Knapp vorbei an der Endranglisten-Quali als jeweilige Gruppenvierte schrammten Timo Geier (TTC Wißmar), Alex Gur (Gießener SV) und Julian Langsdorf (TSV Kleinlinden).

Eine noch schlechtere Bilanz lieferten die B-Schüler/innen ab: Von neun heimischen Startern schaffte allein Vanessa Trenschel (TSV Allendorf/Lumda) als Gruppendritte - und das wegen des besseren Satzverhältnisses - den Sprung zu den TOP 12 in Bruchköbel.

Kleine Lichtblicke

Kleine Lichtblicke zu vermelden sind dagegen von der jüngsten Altersklasse, den Schülern C. Den einzigen Gruppensieg der gesamten Vorranglisten-Veranstaltung für den heimischen TT-Kreis konnte Sina Mattern (TTC Wißmar) erringen, zudem wurde Paula Engel (SV Inheiden) gute Dritte. Bei den C-Jungen werden Mark Weiß (TSG Wieseck/Gruppenzweiter) und Alexander Krastev (Gießener SV/Gruppendritter) die heimischen Farben in Bruchköbel vertreten.

Vornominiert für die Bezirks-Endrangliste am 27./28. Juni in Bruchköbel sind: Roxana Prondzion (NSC Watzenborn-Steinberg/wJugend), Tom Tworuschka (TSV Allendorf-Lumda/mJugend), Jessica Frickel (SV Odenhausen-Lumda/B-Schülerinnen) sowie Tim Neuhof und Christian Spee (beide NSC Watzenborn-Steinberg) bei den B-Schülern. Erst bei der Hessenrangliste im Juli werden Alisa Dietz (TSV Beuern/wJugend) sowie Roxana Prondzion (NSC Watzenborn-Steinberg) und Celine Kreiling (TTC Wißmar) bei den A-Schülerinnen in den Wettbewerb einsteigen.

Nachdem sich der NSC Watzenborn-Steinberg II allen Unkenrufen zum Trotz doch noch den Klassenerhalt gesichert hat, gehen weiterhin zwei heimische Teams in der Herren-Verbandsliga an den Start. Die wenigen personellen Veränderungen innerhalb des NSC und des TV Großen-Linden lassen wiederum darauf schließen, dass die heimischen Vertreter keinesfalls stärker besetzt sein werden als in der vergangenen Saison.

Der TV Großen-Linden hat keine großartigen Veränderungen zu verkraften. Etwas verwundert war man allerdings über den Weggang von Thomas Geyer zum TFC Steinheim, dem wohl nicht ganz gepasst hat, dass man es mit dem eventuellen Hessenliga-Aufstieg nicht so ernst genommen hat beim TV. Simon Frodl-Dietschmann wird in der kommenden Saison in der Reserve des TV zum Einsatz kommen, und auch mit der Rückkehr von Dirk Schneider rechnet niemand mehr bei den Lindenern. Dagegen kann man mit einem Rückkehrer als Position sechs in der Verbandsliga 2015/16 auf Punktejagd gehen, denn Sada Karaca (vorher SV Odenhausen/Lumda) hat sich dem TV wieder angeschlossen. Und so werden sie wohl im September auflaufen: Carsten Jung, Tobias Weber, Arvid Volkmann, Uwe Schreiber, Steffen Pohl, Sada Karaca.

Beim NSC Watzenborn-Steinberg II hat sich praktisch nichts verändert, die Nichtabstiegsmannschaft bleibt zusammen und es sind weiterhin alle sehr motiviert, die zu erwartende anspruchsvolle neue Saison zu bestreiten.

Nach Ablauf der Wechselfrist dürfen sich heimische Tischtennis-Vereine in den höheren Damenklassen über Neuzugänge freuen. Drei gute Bekannte kehren zurück in den Kreis Gießen. Jennifer Will kommt vom 1. TTV Richtsberg und schließt sich wieder dem NSC Watzenborn-Steinberg an. Zum Kader des TSV Beuern gehört in der kommenden Saison Antje Weber (zuvor TTC Siegbach). Sie spielte viele Jahre für die TSF Heuchelheim, denen es nun gelungen ist, sich die Dienste von Jessica Wissler (DJK Lahr) zu sichern.

Nach dem Rückzug des NSC aus der Bundesliga, wird künftig die bisherige zweite Damen-Mannschaft der Watzenborner das höchstklassige Team im heimischen Kreis sein. Bisher traten Melanie Morsch und Co. in der Oberliga an. Für die nächste Runde sind sie in der Regionalliga gemeldet. Die höhere Klasse gehen die Pohlheimerinnen mit unveränderter Besetzung an. Möglich wurde dieser „Aufstieg“ durch die Auflösung des Bundesliga-Teams. Aus diesem den Verein verlassen haben Sonja Bott (TTC Salmünster), Inka Dömges (TSG Oberrad) und Christine Engel (KSV Auedamm). Geblieben sind Angelina Gürz und Désirée Menzel, die „voraussichtlich komplett Pause machen“, so Martin Keizl (NSC-Geschäftsführer Sport). Die eigentlich aus der Hessenliga abgestiegene dritte Damen-Mannschaft wird zur „Zweiten“ und übernimmt deren Oberliga-Platz. Helfen soll dem Team hier Jennifer Will. Unverändert in der Verbandsliga bleibt die bisherige „Vierte“ und künftige „Dritte“. Dass es die Watzenborner Spitzenteams schwer haben werden, ist Martin Keizl klar, „aber wir stellen uns diesen Herausforderungen und sammeln wichtige Erfahrungen“, erklärt er dazu.

Nicht leicht werden dürfte es wohl auch für die Hessenliga-Aufsteiger TSV Beuern und TSF Heuchelheim. Der Kader des TSV ist zusammengeblieben. Hinzu kommt als fünfte Spielerin Antje Weber. „Da Antje nicht immer mitspielen kann, werden wir uns abwechseln. So lassen sich hoffentlich auch Krankheitsfälle besser kompensieren“, sagt Mannschaftsführerin Johanna Klitsch.

Der Mitaufsteiger aus Heuchelheim muss auf seine bisherige Spitzenspielerin Juliane Wolf verzichten. Sie wechselt zum TTC Salmünster. Ihre Position übernimmt Jessica Wissler, die zuletzt für Lahr in der Oberliga agierte. Davor war sie in Watzenborn und Beuern aktiv. Eine Verstärkung kommt bei den TSF noch aus den eigenen Reihen dazu. „Wir sind sehr froh, dass Luisa Siewert wieder regelmäßig spielen wird“, sagt Abteilungsleiterin Christine Lenke.

Durch ihren Erfolg in der Relegation wird die Spvgg. Frankenbach weiter in der Verbandsliga antreten. Bei dem Team von Nicole Schmidt gibt es keine personellen Veränderungen. Ebenso verhält eine Klasse darunter beim TSV Beuern II.

Nach Meldeschluss konnten die Gießener Vereine 76 Vereinswechsel vermelden. Neben Krisztian Katus (TTC Zugbrücke Grenzau / Reginalliga) und Adam Janicki (TTV Richtsberg / DTTB Kaderspieler) für die Oberliga, schlossen sich Lea Grothe (TSG Wieseck), Timo Bäuerlein (TSV 1862 Schillingsfürst) und Florian von Gartzen (SG Anspach) den Schwimmern an. Herzlich Willkommen!

Bei den anderen Vereinen hat sich nicht viel überraschendes getan!

Im Jahr 2012 war den Tischtennis-Frauen des SV Grün Weiß Gießen beim Deutschlandpokal-Wettbewerb in Chemnitz ein großer Erfolg mit dem Erreichen des Viertelfinals in der Damen C-Konkurrenz gelungen.

Dieses Jahr als hessischer Vertreter für die nächsthöhere Leistungsklasse B qualifiziert war man allerdings chancenlos und scheiterte bereits in der Gruppenphase. In den vier Vorrunden-Gruppenbegegnungen gelangen den GW-Damen drei Spielgewinne, Nina Dietrich und Anna Carina Hoßfeld gingen allerdings bei ihren Einsätzen leer aus.

Durch Einzelerfolge von Sigrid Disse und Desirée Wirkner führte man im zweiten Spiel gegen den TSV Stuttgart-Mühlhausen sogar mit 2:1. Im gemeinsamen Doppel lagen Disse/Wirkner dann 2:0 vorn, mussten aber dem Stuttgarter Duo zum Sieg gratulieren. Wirkner hatte wenig später dann noch die Möglichkeit zum 3:3-Ausgleich, konnte die eigene 2:1-Führung gegen Lanser aber nicht nutzen. Im Auftaktmatch gegen die Füchse Berlin hatten die Grün Weißen durch Disse und Disse/Wirkner nur zwei Satzgewinne verbucht, in der letzten Begegnung gegen den TuS Fleestadt (Niedersachsen) gingen die Gießenerinnen gänzlich leer aus. Gegen den ESV Lok Pirna II (Sachsen) sorgte das Doppel Disse/Wirkner für den Ehrenzähler.

Ergebnisse, Vorrunde: Füchse Berlin-SV GW Gießen 4:0; SV GW Gießen-TSV Stuttgart-Mühlhausen 2:4 (Disse, Wirkner); ESV Lok Pirna II-SV GW Gießen 4:1 (Disse/Wirkner); SV GW Gießen-TuS Fleestedt 0:4

Bei den Hessischen Tischtennis-Pokalmeisterschaften des Nachwuchses wurden in Kassel die Sieger in Dreiermannschaften im KO - System ermittelt. Aus dem Tischtenniskreis Gießen hatten sich zwei Teams des TTC Wißmar qualifiziert. Die Schülerinnen-Mannschaft dominierte die Konkurrenz eindeutig im Halbfinale und Finale jeweils mit 4:1. Die Jungen des TTC Wißmar mussten ihre Hoffnungen auf den Pokalsieg allerdings im Halbfinale beim 2:4 gegen DJK Münster begraben.

Schülerinnen, Halbfinale: TTC Wißmar - TTF Oberzeuzheim 4:1: Wie in der Meisterschaftsrunde ließen die Wißmarerinnen dem Limburger Vertreter keine Chance. Überragend spielte Céline Kreiling, die in beiden Einzeln und im Doppel mit Christine Prell keinen Satz abgab. Prell verlor unglücklich mit 2:3 gegen Mohler den einen Gegenzähler, Sophia Beil war zu einem 3:1-Sieg über Neuber gekommen.

Finale: TTC Wißmar - SG Hettenhausen 4:1: Die Wißmarerinnen ließen in einem wenig spannenden Finale ganze vier Satzgewinne der SG-Spielerinnen zu. Christine Prell verlor nach dem Auftaktsieg von Céline Kreiling mit 1:3 gegen Huber-Petersen. Vivienna Morsch mit einem Einzelerfolg und das Doppel Kreiling/Prell ließen dann aber keine Zweifel am Pokalsieg aufkommen. Kreiling verlor gegen Huber-Petersen zwar den 1. Satz, schaukelte den Gesamterfolg aber sicher nach Hause.- Endspiel-Stenogramm: Kreiling-Knuf 3:0; Prell-Huber-Petersen 1:3; Morsch-Vey 3:0; Kreiling/Prell-Huber-Petersen/Knuf 3:0; Kreiling-Huber-Petersen 3:1

Männliche Jugend/Halbfinale, DJK BW Münster - TTC Wißmar 4:2: Das Weiterkommen ins Finale war möglich, aber nur Alec Metsch gewann letztlich seine beiden Einzel. Im Auftaktmatch gab Tim Arnold in drei knappen Sätzen ab, mit Metsch im Doppel lag man gar 2:0 in Führung, um mit 2:3 unglücklich zu unterliegen. Timo Geier gelang im Spiel gegen Klingsporn der Gewinn des ersten Satzes, mehr aber nicht. Die abschließende Begegnung verlor Arnold mit 1:3.

Ein Coaching im Stile Pep Guardiolas bleibt wohl weiterhin ein fußballimmanentes Phänomen. Das ist auch gut so, denn Tischtennis ist nicht Fußball.
Ein interessanter Beitrag auf myTischtennis.de !

Shady Elzaher gewinnt Silber bei den Hessischen Minimeiterschaften 2015Zum 20. Mal in Folge war der TV Meerholz Ausrichter des Verbandsentscheides im Wettbewerb der Mini-Meisterschaften. Unter den 91 (44 Mädchen/47 Jungen) über die Bezirksentscheide qualifizierten Spieler(inne)n im Alter bis zu zwölf Jahren waren auch fünf Gießener Nachwuchshoffnungen dabei. In der Altersklasse I war allein Maren Melchior (TSV Grünberg) am Start. Melchior überstand die Gruppenphase nicht und schied frühzeitig aus. In der Altersklasse II, in der man zum Deutschlandfinale vom 12. bis 14. Juni in Delmenhorst (Niedersachsen) (Korrektur des Zeitungsberichtes durch gsvTT.de)  kommen konnte, hatte sich kein „Gießener“ qualifiziert. Gut vertreten war der TT-Kreis aber in der Altersklasse III, und das auch noch mit Erfolg. Bei den Mädchen erreichte Lorena Morsch (NSC Watzenborn-Steinberg) das Halbfinale, in dem sie an der späteren Siegerin Löbig (Bezirk Süd) scheiterte. Drei Jungen waren in der AK III als Bezirksbeste ihrer Altersklasse angetreten. Shady Gaber Elzaher (Gießener SV, auf dem Foto ganz links) spielte sich bis ins Endspiel durch, in dem sich Tim Ecker (Bezirk West) als der Stärkere erwies. Bis ins Viertelfinale hatten es zudem Tom Aeberhard (TSF Heuchelheim) und Noël Kreiling (TTC Wißmar) geschafft.  Bericht und weitere Bilder auf HTTV.de von Rolf Schäfer

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Hessenliga Meistermannschaft Gießener SV 2014/15 - Aufsteiger in die Oberliga Wenn Pläne aufgehen, gehört das zu den schönsten Momenten. Jürgen Boldt ist deshalb aktuell sehr happy: Die Tischtennis-Herren des Gießener SV hatten drei Saisons in der Hessenliga zugebracht - jetzt kann sich der ambitionierte Verein um seinen tüchtigen Geschäftsführer Boldt wieder der nächsthöheren Spielebene widmen. Denn 14 Siege aus 16 Spielen sind gleichbedeutend mit der Meisterschaft und dem Aufstieg in die Oberliga.

"Eigentlich war ich mir sicher, dass wir es in dieser Aufstellung schaffen, aber trotzdem ist es einfach schön, jetzt am Ziel zu sein", freut sich Teamchef Boldt über das Erreichte. Denn der Gießener Routinier wusste: Verletzungen können auch der besten Aufstellung einen Strich durch die Rechnung machen. Und die GSV-Stammkräfte hatten durchaus mit gesundheitlichen Rückschlägen zu kämpfen. Doch starke Ersatzleute und die hohe Zuverlässigkeit der Stamm-Sechs verhinderten Punktverluste. Generell gerät Boldt ins Schwärmen, wenn er von der Stimmung innerhalb des Teams spricht. "Es gab nie Ärger oder stressige Situationen. Für diesen unproblematischen Saisonablauf muss ich all meinen Mannschaftskollegen ein großes Kompliment machen", lobt Boldt.

Dieter Buchenau - Gießener SVZwei Teilnehmer aus dem heimischen Tischtennis-Kreis haben sich kürzlich für die am ersten Maiwochenende ausgespielten Deutschen Meisterschaften der Senior(inn)en in Bielefeld qualifiziert. Für Dieter Buchenau (Gießener SV/Ü 50) und Karl-Heinz Hinn (TSV Langgöns/Ü 70) verlief das Turnier dabei sehr unterschiedlich: Für Hinn gab es bei der ehrenwerten Teilnahme an der "Deutschen" kein Erfolgserlebnis. Buchenau kehrte dagegen mit zwei Silbermedaillen im Einzel und Doppel mit Partner Stippich (TV Erbenheim) nach Hessenzurück.

Die 5. Mannschaft des TSV Klein-Linden ist in die 1. Tischtennis-Kreisklasse aufgestiegen. Zum zweiten Platz und damit neben Staffelsieger Annerod direkten Aufstieg reichte am letzten Spieltag ein 8:8-Unentschieden gegen die TSF Heuchelheim, die als Dritter noch eine Aufstiegsrelegation spielt. Das Bild zeigt (v.l.) die erfolgreiche Mannschaft mit Mannschaftsführer Thomas Lenz, Alexander Alexejev, Herbert Bär, Volbert Alexander, Patrick Winkler, Ewald Küper. Es fehlt Philipp Kurmann.

Die Hessischen Meisterschaften der Leistungsklassen B bis E fanden in der Großsporthalle in Bad Camberg beim TTC Eisenbach statt. Ermittelt wurden die Sieger und Platzierten in allen sieben Klassen im Einzel über Vorrundengruppenspiele (Jeder gegen Jeden) mit anschließender KO-Endrunde. Der Doppelwettbewerb wurde im einfachen KO-System ausgespielt.

Karolin Schäfer (NSC Watzenborn-Steinberg) kürte sich dabei zur Hessischen Meisterin der Damen B-Klasse, im Doppel mit Partnerin Möcks (TTC Altenstadt) scheiterte sie zudem erst im Halbfinale an den späteren Siegerinnen Luh-Fleischer-Aumüller und kann somit auf ein gelungenes Turnier zurückblicken. In den Einzelwettbewerben war für die übrigen heimischen Teilnehmer nichts zu holen, aber Nina Dietrich (GW Gießen) und Ziya Erkal (Gießener SV) erkämpften sich mit ihrer Partnerin/ihrem Partner überraschend jeweils die Silbermedaille bei den Damen/Herren D. Dietrich bestätigte damit ihre starken Leistungen der letzten Wochen.

Sieben Teilnehmer aus dem heimischen Tischtennis-Kreis hatten sich für die Hessischen Senioren-Meisterschaften in Langenselbold qualifiziert. Ausgespielt wurden dabei auch die Starterplätze für die Deutschen Meisterschaften vom 1. bis 3. Mai in Bielefeld. Dieter Buchenau (Gießener SV/Ü50) und Karl-Heinz Hinn (TSV Langgöns/Ü70) gelang dieser Coup. Buchenau avancierte überdies zum erfolgreichsten Teilnehmer aus heimischer Sicht, denn im Doppel wurde der GSV-ler mit Partner Stippich (TV Erbenheim) Hessischer Meister und errang im Mixed mit Partnerin Renger (TV Großkrotzenburg) die Bronzemedaille.

Großer Erfolg für Christine Lenke und Juliane Wolf: Die beiden Tischtennisspielerinnen der TSF Heuchelheim sammelten eifrig Medaillen bei den Deutschen Meisterschaften für behinderte Sportler.

Christine Lenke errang in der Wettkampfklasse "AB" überraschend Gold im Einzel und Bronze im Doppel an der Seite von Juliane Wolf. Juliane Wolf nahm in ihrer Startklasse sogar Gold, Silber und Bronze mit nach Hause. Das hessische Team, bestehend aus elf Spielern, wurde von Landestrainer Fabian Lenke und TSF-Nachwuchstrainer Samuel Preuß gecoacht. Das Team errang insgesamt drei Einzeltitel für Hessen.

Die Tischtennisabteilung der TSF wird im kommenden Jahr die Deutschen Tischtennismeisterschaften im Behindertensport in Heuchelheim ausrichten.

Der Teilnehmerrekord vom Vorjahr wurde nicht geknackt. Aber auch mit "nur" über 800 statt 1000 Spielern waren die Organisatoren des 22. Nina-Hess-Gedächtnisturniers sehr zufrieden. "Es gab keine technischen Probleme und auch keine großen Beschwerden", freute sich GSV-Verantwortlicher Arne Friede, "diesmal lief es wirklich reibungslos."

Unter den zahlreichen Startern waren nicht nur viele Spieler aus Hessen oder dem übrigen Teil Deutschlands, sondern auch exotische Tischtenniscracks, die man auf einem Turnier dieser Breiten wohl kaum erwartet hätte: Zwei Chilenen und ein libanesischer Nationalspieler zum Beispiel. Und letztgenannter räumte sogar mächtig ab: Dauud Cheaib vom TB Untertürkheim entschied sowohl die Herren A1- als auch die A2-Klasse für sich.

Nicht unzufrieden müssen die beiden heimischen Teilnehmer an den Deutschen Tischtennis-Meisterschaften der Jugend in Celle (Niedersachsen) sein.

Marco Grohmann aus Allendorf/Lumda erreichte im Einzel das Achtelfinale, im Doppel verpasste er die Bronzemedaille. Lea Grohmann schied im Einzel wie im Doppel der Schülerinnen-Altersklasse unglücklich aus.

Als souveräner Gruppensieger hatte Grohmann den Eintritt in das Hauptfeld geschafft. Dort erwies sich Velling (Bargteheide) als Endstation. Im Doppel unterlag das Duo Grohmann/Golla (Saarbrücken) im Viertelfinale den haushohen Favoriten Abich (Einzelsieger/TSV Sasel) und Engemann (Bad Hamm) deutlich mit 0:3.

Lea Grohmann hatte in ihrer Gruppe mit der Einzelsiegerin Säger eine unüberwindbare Hürde, gegen Limpächer (Sperenberg) siegte sie dafür deutlich mit 3:0. Das zum Sprung ins Hauptfeld entscheidende Match ging dann jedoch ebenso unglücklich 2:3 verloren wie auch das Doppel mit Tabea Heidelbach (Kassel) gegen das Niedersachsen-Duo Shiiba/Krödel.

 

 

...Der Meister der Hessenliga gab sich zum Saisonabschluss beim Tabellenfünften Höchst/Nidder keine Blöße. Das ist insofern hervorhebenswert, als dass die Gießener ohne ihr vorderes Paarkreuz auskommen mussten.

Gegen den schon länger feststehenden Absteiger SV Inheiden gab es für die Dritte einen deutlichen Sieg.

Für Aufsteiger TSV Allendorf/Lumda wurde der Saisonkehraus in der Bezirksoberliga zu einem Triumph: Nach fast kollektivem Versagen im Vorrundenmatch beim Gießener SV II drehten die Lumdataler die Sache nun im für die Aufstiegsrelegation entscheidenden Endspiel und deklassierten die Gießener Weststädter mit 9:3 deutlich.

Wer seit knapp 40 Jahren Tischtennis spielt, glaubt alles zu wissen. Zumindest an Regeln. Leider ein Irrglaube. Wenn zwei Sechser-Teams nur zu fünft antreten können, gewinnt die Mannschaft, die zuerst acht statt der gewohnten neun Punkte hat. Das zumindest behauptete Mitarbeiter Dennis Bellof.

Shady Elzaher - Gießener SVTraditionell finden am Tag vor den Bezirks-Jahrgangsmeisterschaften auch die Bezirks-Minimeisterschaften statt, diesmal in Langgöns. Daran konnten Mädchen und Jungen der Jahrgänge 2002 und jünger teilnehmen, die bis zum Start bei den jeweiligen Kreis-Minimeisterschaften noch nicht an einem offiziellen Wettbewerb im Spielbetrieb des Hessischen Tischtennis-Verbands teilgenommen hatten.

In den drei ausgespielten Jahrgangsklassen gingen auch Teilnehmer aus mehreren Schulen und Vereinen des Tischtennis-Kreises Gießen an den Start.

Während bei den Jungen der AK 1 und 2 heimische Teilnehmer erst ab Rang fünf auftauchen, befand sich die AK 3 fest in "Gießener" Hand. Noël Kreiling (TTC Wißmar) und Shady Gaber Elzaher (Gießener SV) marschierten bis ins Endspiel, in dem sie sich ein packendes Match lieferten. Kreiling hatte beim 16:14 im fünften Satz dabei das bessere Ende für sich. Tom Aeberhard (TSF Heuchelheim) als Dritter rundete das hervorragende Gesamtergebnis für den TT-Kreis Gießen ab.

Pünktlich zum 40-jährigen Bestehen des TTC Wißmar ist die Qualifikation des Schülerinnen-Hessenliga-Teams für die Deutsche Meisterschaft der größte Erfolg in der Geschichte des Vereins. Die fünf Spielerinnen haben alle den Tischtennissport in Wißmar erlernt und spielen schon einige Jahre zusammen. Sophia Beil, Katharina Bogner und Céline Kreiling starteten in der Saison 2009/10 in den Spielbetrieb, Christine Prell kam in der Rückrunde dazu. Am Anfang spielten sie noch in gemischten Mannschaften bei den Jungs mit und ab der Saison 2011/12 in der Bezirksoberliga der Mädchen. Eine Saison später war die heutige Mannschaft mit Vivienna Morsch, die vom Tennis zum Tischtennis wechselte, komplett. In den ersten Jahren gab es die eine und andere Niederlage, die jedoch stets mit Waffeln versüßt wurde, so dass erst gar kein Frust aufkommen konnte.

Mit der Zeit stellten sich die Erfolge ein und in der Saison 2013/14 gelang der Gewinn des Bezirkspokals und der Bezirksmannschaftsmeisterschaft.

Von den vier heimischen Mannschaften, die bei den diesjährigen Bezirks-Mannschaftsmeisterschaften der Senioren gestartet waren, hatte sich allein der TSV Langgöns bei den Ü 70 für die Hessenmeisterschaften in Elz qualifizieren können. Karl-Heinz Hinn, Bodo Kamin und Volker Penka erreichten dort das Halbfinale, in dem sie dem KSV Niesig mit 2:4 unterlagen.

In ihrer Gruppe verloren die Langgönser Oldies zunächst gegen die TG Unterliederbach 1:4 (Sieg durch das Doppel Hinn/Kamin), konnten sich dann aber knapp gegen Tura Niederhöchstadt mit 4:3 behaupten. Jeweils zwei Einzelsiege von Hinn und Kamin brachten den TSV in das Halbfinale gegen den KSV Niesig.

Nachdem Penka und Hinn abgegeben hatten, erkämpfte Kamin mit 3:2 gegen Lenz den Anschlusszähler. Hinn/Kamin besorgten den Ausgleich, doch Hinn verlor anschließend äußerst unglücklich 10:12 im 5. Satz gegen Müller. Dann schien Penka im dritten Durchgang sein Match gegen Lenz bei 0:2-Rückstand noch drehen zu können, musste aber eine unglückliche 12:14-Niederlage hinnehmen.

Erstmals seit langem gab es nicht einen einzigen Sieger bei den Bezirksjahrgangsmeisterschaften in Langgöns aus dem Tischtennis-Kreis Gießen. Die heimischen Nachwuchsasse konnten nach drei Medaillengewinnen im Vorjahr (1x Gold/2x Silber) zwar eine Medaille mehr holen: Für Tim Neuhof (NSC Watzenborn-Steinberg/AK 1) und Noel Kreiling (TTC Wißmar/AK 4) sprang Silber heraus, Christian Spee (NSC/AK 1) und Sina Mattern (TTC Wißmar/AK 3) verloren ihre Halbfinalbegegnungen und erhielten somit eine Bronzemedaille. Mit lediglich sieben Spielern wird der Tischtenniskreis bei den Hessischen Jahrgangsmeisterschaften in Watzenborn-Steinberg am 16./17. Mai nur noch mäßig vertreten sein. 
Sieben der an den Start gegangenen 15 heimischen Teilnehmer/innen mussten bereits nach den Gruppenspielen die Heimreise antreten: In der AK 1 verpassten Nele Christ (NSC) und Lena Wießner (SV Münster), Maximilian Dywan (RSV Lützellinden) und Ben Scholz (NSC), in der AK 3 Lorena Morsch (TTC Wißmar) sowie Florian Lange (NSC) und Lars Goldschmidt (TSG Wieseck) den Sprung in die KO-Endrunde.

In der AK 1 der Jungen schafften Tim Neuhof und Christian Spee (beide NSC W.-Steinberg) den Gruppensieg. In der 1. Hauptrunde gingen beide zudem als 3:0-Sieger von den Tischen, dann führte sie im Halbfinale das Lospech zusammen. Daraus ging Neuhof als klarer Gewinner hervor. Im Finale gegen Winterstein (SG Bruchköbel) sah es beim 0:2-Rückstand des Watzenborners nach einem schnellen Ende aus, Neuhof kam jedoch zurück und glich zum 2:2 aus. Im Entscheidungssatz erwies sich dann doch Winterstein mit 11:5 als der Stärkere.

Für die AK 2 der Jungen hatte sich allein Kevin Rohde (TSV Beuern) qualifizieren können, und der Beuerner erreichte als Gruppenzweiter die Endrunde. Nach einem klaren 3:1 gegen Bott (TTC Assenheim) schied Rohde gegen den topgesetzten Favoriten Schmirler (TTC Florstadt) aus und unterlag im Spiel um Platz 3 dann auch noch Keller (DJK Großenlüder). Damit verbunden war jedoch die Qualifikation zu den "Hessischen".

Von den drei heimischen Teilnehmern der AK 3 schieden Lars Goldschmidt (TSG Wieseck) und Florian Lange (NSC) aus, aber Mark Weiß (TSG Wieseck) gelang als Gruppenzweitem der Einzug in die Endrunde. Das reichte zur Hessen-Quali, in der 1. Hauptrunde unterlag Weiß dem Assenheimer Schneider mit 0:3. In der AK 4 gab Noel Kreiling (TTC Wißmar) in den Gruppenspielen nicht einen einzigen Satz ab. Und auch das Halbfinale gegen Hans (SG Marbach) war eine klare Angelegenheit. Im Endspiel gegen Alt (TTC Lieblos) ging es hin und her, Kreiling glich jeweils zum 1:1 und 2:2-Zwischenstand aus. Der Entscheidungssatz ging dann aber eindeutig an Alt.

Jahrzehntelang war der Mädchenbereich eine "Gießener" Domäne gewesen, diese Zeiten sind vorbei. In den Altersklassen 1 und 4 war keine heimische Teilnehmerin am Start. In der AK 2 qualifizierten sich Linda Seibert (TTC Wißmar) und Hanna Hwang (NSC) für das Hauptfeld, beide schieden jedoch nach 0:3-Niederlagen im Viertelfinale aus.

Während Lorena Morsch (TTC Wißmar) in ihrer Gruppe hängenblieb, schaffte ihre Vereinskollegin Sina Mattern ohne Satzverlust den Einzug in das Viertelfinale. Dort bereitete ihr Sawatzky (TSV Groß-Eichen) keine große Mühe, im Halbfinale ging gegen Bomberg (TTC Florstadt) der erste Durchgang mit 11:13 nur knapp verloren. Mattern konnte zwar zum 1:1 ausgleichen, musste dann aber der Florstädterin den Bezirkstitel überlassen.

Mattern im Halbfinale

Die sieben qualifizierten heimischen Tischtennis-Nachwuchsasse sind jetzt bei den Hessischen Jahrgangsmeisterschaften in Pohlheim am 16./17. Mai gefordert, ihr Können erneut unter Beweis zu stellen.

 

 
 
 

 

...Die Überraschung ist gelungen: Die Hessenliga-Herren des NSC W.-Steinberg haben den Tabellenführer Gießener SV unter den Augen der Ligakonkurrenz eindrucksvoll mit 9:7 niedergekämpft. Jetzt dürfen sich die Pohlheimer in der Aufstiegsrelegation für die Oberliga versuchen. Der Gießener SV gewinnt aber trotz der knappen Niederlage die Meisterschaft 2014/15 in der Hessenliga und ist direkter Aufsteiger in die Oberliga.

Im Bezirksoberliga-Endspurt kommt es zwischen dem Gießener SV II und dem TSV Allendorf/Lumda zum absoluten Showdown am letzten Spieltag. Punktgleich und nur um einen Spielgewinn besser in der Bilanz "führen" die Gießener derzeit im Kampf um die Vizemeisterschaft und damit auch um den Relegationsplatz hauchdünn. Zur Chronologie des Wochenendes: Gießen legte mit einem schwer erkämpften 9:7 bei der TTG Mücke vor, die Lumdataler legten mit 9:3 beim KSV Niesig nach. Durch die kampflos gewonnenen Zähler gegen den TTC RS Fulda-Maberzell III hievten sich die Schwimmer auf Rang 2. Der Showdown steigt am Samstag um 18 Uhr in Allendorf/Lumda.

Im Gießener Derby hatte der GSV gg. Grünweiß Gießen  knapp die Nase vorne. Die starken Oldies Roland Flick und Reiner Meier sorgten mit je zwei Punkten im Einzel für die "halbe Miete".

Tischtennis-Showdown in der Hessenliga! Der souveräne Oberliga-Aufsteiger Gießener SV um Teamchef Jürgen Boldt ist im Saisonendspurt nämlich heute um 18 Uhr beim NSC Watzenborn-Steinberg zu Gast. Und die Gastgeber können bei einem Überraschungserfolg, der von der letztlichen Aufstellung beider Seiten abhängig ist, den zweiten Tabellenplatz festmachen, der zur Teilnahme am Relegationsspiel um den Aufstieg berechtigt. Das brisante Derby findet in der Sport- und Kulturhalle Garbenteich statt und dürfte zahlreiche Tischtennisfans aus ganz Mittelhessen anlocken.

Wenn im Tischtenniskreis Gießen nach Spielschluss in der Kneipe der Name Bernd Saller fällt, gewinnen selbst die müdesten Gesprächsrunden an Leben. Denn Saller hat sich in wenigen Jahren eine beachtliche Regionalprominenz erworben - und das, ohne jemals höher als Bezirksebene gespielt zu haben. Wie kommt`s? Nun ja, Saller ist eben ganz schön rumgekommen im Bezirk, und der jeweilige Vereinswechsel verlief aufgrund seiner direkten Art nicht immer ohne Nebengeräusche. Zuletzt war dies im Februar wahrzunehmen, als die Bezirksklassen-Aufsteiger von Grün-Weiß Gießen erklärten, künftig auf die sportlichen Dienste des Lardenbachers verzichten zu wollen.

Bei all den Anekdoten und Gerüchten, die um die Person Bernd Saller herumschwirren, ist ein Blick auf seine Sportkarriere lohnenswert. Saller spielte im Alter von zwölf bis 16 Jahren beim NSC Watzenborn-Steinberg, hörte jedoch wieder auf, da er im Rasenkraftsport-Dreikampf die größeren Erfolge erzielte. Im Jahr 1981 brachte er es in dieser Disziplin sogar zum Deutschen Meistertitel. "Wegen einer schweren Handverletzung musste ich später aber damit aufhören und habe mit 40 Jahren wieder mit dem Tischtennisspielen begonnen", berichtet der heute 51-jährige Rechtsanwalt, der außerdem als passionierter Lomograf unterwegs ist (Fotografie mit Störeffekten). Seither zieren insgesamt sechs Vereine seine Vita: Gut Heil Neumünster, TSG Alten-Buseck, Sportfreunde Oppenrod, TTC Ilsdorf-Lardenbach, SG Climbach und zuletzt eben Grün-Weiß Gießen. In Alten-Buseck und Oppenrod war Saller zudem gleich zweimal länger aktiv.

Die Gründe für all die Wechsel sind vielfältig. Störeffekte gab es auch hier genügend, aber nicht überall ging Saller im Unfrieden. "In Neumünster zum Beispiel lief es super, nur ging meine Beziehung in die Brüche", erläutert Saller. Aus seiner Zeit in Oppenrod und Alten-Buseck kann er mit der Familie Englisch, Nils Zimmer oder Stefan Schneider einige Akteure nennen, mit denen er bis heute gut auskommt - und vor allem gerne trainiert. Denn die Trainingsbeteiligung ist bei Saller eine Art Reizthema. Einerseits legt er Wert auf die Feststellung, dass ihm Tischtennis nicht so wichtig sei. Andererseits bringen ihn dauerhaft schlecht besuchte Trainingshallen schnell auf die Palme. In Climbach etwa verfüge der Verein über drei Trainingstage, nutze effektiv aber maximal einen. Und bei Grün-Weiß? "Von der ersten Mannschaft waren die besten Leute im letzten halben Jahr so gut wie gar nicht im Training - da habe ich keine Lust, ständig 50 Kilometer zu fahren, um ausschließlich mit Anfängern spielen zu können."

Das tat Saller gerade im letzten Spätsommer wahrhaftig oft und überraschte damit die Vereinsverantwortlichen, hatten diese sich doch auf einen schwierigen Charakter eingestellt. Jene Phase sollte jedoch noch kommen. Wie in Lardenbach oder Climbach, wo Saller es sich mit seinen unmissverständlichen Forderungen nach erhöhter Professionalität mit seinen Vereinskollegen verscherzte, eckte der dreifache Vater auch beim ehemaligen Polizeisportverein an. Dort berichten die Mitspieler jedoch nicht nur von übertriebenen und unnachgiebigen Anforderungen Sallers, sondern vor allem von öffentlichen, rufschädigenden Äußerungen ihres sportlich stets überzeugenden Teamkollegen im Internet.

Auch als unkollegialer Doppelpartner soll Saller aufgefallen sein. Tatsächlich ist sich Saller bewusst, dass er im Internet teils sehr forsche, um nicht zu sagen dreiste Töne anschlägt - und auch sportunabhängig sorgte er mit seinen Bloginhalten (http://berndsaller.blogspot.de/) für Irritationen im Verein: "Klar bin ich da auch mal provokant, aber ich stehe im Gegensatz zu all den anonymen Foren-Typen dafür ein. Wenn ich den Eindruck habe, persönlich nicht durchzukommen, formuliere ich Kritikpunkte eben öffentlich aus", betont Saller, wie es zu den häufigen, vereinsübergreifenden Wortgefechten mit anderen Tischtennisspielern im Internet kam. Wenn jemand damit nicht leben könne, sei ihm das egal, immerhin wären dann die Fronten geklärt.

Bei Grün-Weiß war das schließlich schnell der Fall. "Mehrere Leute aus dem Verein fühlten sich wiederholt vor den Kopf gestoßen", erklärt Timo Krone, Spielführer des Saller-Teams, "ich habe Bernd dann vor die Wahl gestellt, sich zu entschuldigen, oder sein Engagement bei uns einzustellen." Wer Bernd Sallers Hartnäckigkeit erlebt hat, weiß, wie die Entscheidung ausfiel. Die nächste Station ist jedoch längst gefunden: SV Ettingshausen. "Hierhin hätte ich gleich wechseln sollen. Ich freue mich auf viele gute Trainingseinheiten mit Spielern, die ich schon seit zehn Jahren kenne, und mit denen ich mich gut verstehe", gibt Saller voller Vorfreude zu Protokoll. Vielleicht ist der größte Wandervogel des Bezirks also doch noch angekommen.

Keine Osterüberraschung, aber viel Applaus zum Abschied: Die Tischtennisfrauen des NSC Watzenborn-Steinberg haben ihr letztes Bundesligaheimspiel vor dem Abstieg deutlich mit 0:6 gegen den Deutschen Meister TTC Berlin Eastside verloren. Die Geschehnisse im Ticker.

 

14:15 Uhr: Den Termin am Ostersonntag hatte NSC-Trainer Markus Reiter im Vorfeld der Partie als "Osterei, das wir uns selbst ins Nest gelegt haben" bezeichnet - im negativen Sinne. Jetzt herrscht draußen auch noch Kaiserwetter. Sehr positiv überrascht ist er deshalb davon, wie viele Zuschauer sich bereits jetzt, eine Viertelstunde vor Spielbeginn, in der Sport- und Kulturhalle Garbenteich eingefunden haben.

14:20 Uhr: Die Platten werden umgerückt, damit die Spielerinnen nicht vom Lichteinfall geblendet werden. Die Zuschauer sind nach dem folgenden Zurechtrutschen ihrer Sitzplätze nun noch näher am sportlichen Geschehen dran.

14:22 Uhr: Geschäftsführer Sport Ingo Hofmann begrüßt Teams, Schiedsrichter und Publikum: "Ich stehe heute hier mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Immerhin wird uns der Abschied mit einem richtig prominenten Gegner versüßt" - er spricht vom TTC Berlin Eastside, immerhin amtierender und baldiger Deutscher Meister und zweifacher Champions League-Sieger.

14:27 Uhr: Unter großem Jubel läuft das Frauenteam des NSC zum letzten Mal in heimischer Halle ein. Hofmann lobt die "zusammengewachsene Gemeinschaft" der letzten Jahre und dankt Reiter für seine weitreichende Organisations- und Trainingsarbeit. Schoko-Osterhasen werden unter den Teams ausgetauscht. Bereits hier beweisen die Gäste größeres Kaliber.

14:47 Uhr: Der erste Punkt ist weg: Désirée Menzel und Sonja Bott haben gegen Xiaona Shan und die frischgebackene Deutsche Meisterin Petrissa Solja nicht den Hauch einer Chance: 0:3.

14:49 Uhr: Schade, dass auch das zweite Doppel wenig später fast ebenso deutlich verloren geht: "Ich hätte mir gewünscht, dass hier etwas mehr Widerstand kommt" so Reiter über den Auftritt von Angelina Gürz und Spielführerin Inka Dömges gegen das Doppel zwei der Gäste, "bei Normalform wäre die gegnerische Paarung heute zu knacken gewesen." Dömges verletzungsbedingter Trainingsrückstand machte ein Spiel auf Augenhöhe jedoch kaum möglich. Den Rest erledigte der Unterschnitt von TTC-Ersatzspielerin Irina Palina.

15:06 Uhr: 0:3 - Dömges schlägt sich achtbar gegen Shan, die den Ball vor eigenem Aufschlag etwa vier Meter hochwirft - genauso beeindruckend wie die Vorhandtorpedos zum klaren 3:0-Sieg.

15:10 Uhr: Auch an der Nachbarplatte ist nichts zu holen. Angelina Gürz unterliegt trotz beachtlicher kämpferischer Leistung mit vielen druckvollen Konter/Block-Bällen ebenfalls in drei Sätzen: 0:4.

15:11 Uhr: Pause. Geeignete Gelegenheit, Dömges die goldene Ehrennadel für 25 Jahre aktives Tischtennis in Hessen zu überreichen. Oder sich mit Wurst, Kuchen oder Getränken für die restliche Spielzeit zu stärken.

15:38 Uhr: Gegen Ersatzfrau Irina Palina, die schöne Schnittabwehrbälle spielt, sieht Désirée Menzel, die ohnehin nicht gerne gegen Abwehrspielerinnen spielt, alt aus. "Ein bisschen besser hätte es wohl schon laufen können", sagt Reiter, "die Leistung hat nicht ganz meinen Hoffnungen entsprochen, aber so ist das eben manchmal." - 0:5.

15:40 Uhr: Jetzt geht es ganz schnell: Mit der klaren 0:3-Niederlage von Sonja Bott gegen Kristin Silbereisen ist das letzte Bundesliga-Heimspiel des NSC auf jahrzehntelange Sicht Geschichte - 0:6. "Es war fast zu erwarten, kurz und schmerzlos", resümiert Reiter, "was den Zuschauerzuspruch angeht, ging es heute aber kaum besser".

15:42 Uhr: Die Mannschaft macht eine La Ola für ihre Fans, dann gibt es Autogrammkarten und Sponsorengeschenke. Und dann leert sich die Halle. Vielleicht für immer.

Ergebnisse: Gürz/Dömges - Silbereisen/Palina 0:3, Menzel/Bott - Shan/Solja 0:3, Gürz - Solja 0:3, Dömges - Shan 0:3, Menzel - Palina 0:3, Bott - Silbereisen 0:3.

 

Alle Jahre wieder wundern sich die Tischtennis-Spieler über die Osterpause. Die Saison ist fast beendet, in vielen Ligen sind die Entscheidungen über Auf und Abstieg bereits gefallen und dann heißt es plötzlich, Vorhang zu. Vorhang zu für mindestens zwei, teils sogar drei Wochen. Nach den Ferien folgen dann die obligatorischen zwei letzten Saisonspieltage, die stets wie abgeschnitten vom restlichen Rundenverlauf wirken. Seltsam. Seltsam, aber nicht zu ändern. Schließlich spielen die meisten Vereine in den Schulturnhallen und diese bleiben in den Ferien zumeist für den Sportbetrieb gesperrt.

Der Kreisentscheid für die Minimeisterschaften im Tischtennis-Kreis Gießen wurde in Grünberg ausgetragen. Die bundesweit veranstalteten Minimeisterschaften sind eine der erfolgreichsten Breitensportaktionen für Kinder.

Dabei sollen Anfänger, die bislang noch keine Spielberechtigung besessen haben, an den Tischtennissport herangeführt werden. Die erste Stufe der "Minis" bilden die Ortsentscheide. Über diese haben sich 104 Kinder der Jahrgänge 2002 und jünger für die Kreisebene qualifiziert. Von diesen nahmen allerdings nur 42 an den Kreisminimeisterschaften teil. Im Vorjahr waren es noch 61.

Besonders enttäuschend war der Zuspruch bei den Mädchen der Altersklasse 1 (Jahrgänge 2002 und 2003). Hier ging die Siegerurkunde automatisch an Maren Melchior vom TSV Grünberg, da sie als einzige angetreten war. Bei den Jungs dieser Altersklasse gab es immerhin fünf Teilnehmer.

Von diesen am erfolgreichsten war Lenny Vehrs (TTG Eberstadt-Muschenheim). Er gewann mit vier Siegen und ohne Niederlage vor Luca Worzischek (Adolf-Reichwein-Schule, Pohlheim).Zwölf Starter gingen in der Altersklasse 2 (Jahrgänge 2004/05) der Jungen ins Rennen. Am Ende dieser Konkurrenz kam es zu einem sehr spannenden Endspiel zwischen Andreas Stolyarov (TSF Heuchelheim) und Tom Penzel (TTC Wißmar), das Stolyarov im Entscheidungssatz gewann. Klar für sich entschied hingegen Edita Isufi (TSV Grünberg) die AK2 der Mädchen. Sie gab bei ihren drei Siegen keinen Satz ab und war auch von der Zweitplatzierten Paula Luisa Müller (TSF Heuchelheim) nicht zu stoppen.

Insgesamt am höchsten war die Teilnehmerzahl bei den Jüngsten. Elf Jungen und neun Mädchen gingen in den Wettbewerb der AK 3 (Jahrgang 2006 und jünger). Bei den Jungs trafen die beiden späteren Finalisten bereits in der Gruppenphase aufeinander.

Den Gruppensieg sicherte sich da Noel Kreiling (TTC Wißmar) durch einen Fünfsatzsieg über Shady Gaber Elzaher (Gießener SV). Für Kreiling sollten dies die beiden einzigen Satzverluste im Turnier bleiben, denn im Endspiel gab er Elzaher mit 3:0 das Nachsehen. Nicht einmal einen Satz gab Lorena Morsch (NSC W.-Steinberg) auf ihrem Weg zum Titel der Mädchen-AK3 ab. Eine weiße Weste hatte auch ihre Finalkontrahentin Alina Neuhof (NSC W.-Steinberg), ehe sie sich Morsch deutlich geschlagen geben musste.

Qualifiziert für die Bezirksminimeisterschaften am 18. April in Langgöns sind die ersten vier jeder Konkurrenz.

 

Platzierungen

Jungen Altersklasse 1 (5 Teilnehmer): 1. Lenny Vehrs (TTG Eberstadt-Muschenheim), 2. Luca Worzischek (Adolf-Reichwein-Schule, Pohlheim), 3. Louis Heigl (TSV Grünberg), 4. Emil Schulz (TTG Eberstadt-Muschenheim).

Jungen Altersklasse 2 (12): 1. Andreas Stolyarov (TSF Heuchelheim), 2. Tom Penzel (TTC Wißmar), 3. Henri Roith (TTG Eberstadt-Muschenheim), 4. Noah Bobek (TSV Lang-Göns).

Jungen Altersklasse 3 (11): 1. Noel Kreiling (TTC Wißmar), 2. Shady Gaber Elzaher (Gießener SV), 3. Fabian Wiese (TSV Grünberg), 4. Tom Aeberhard (TSF Heuchelheim).

Mädchen Altersklasse 1 (1): 1. Maren Melchior (TSV Grünberg).

Mädchen Altersklasse 2 (4): 1. Edita Isufi (TSV Grünberg), 2. Paula Luisa Müller (TSF Heuchelheim), 3. Paula Langsdorf (TSF Heuchelheim), 4. Fiona Hammerschick (TSV Grünberg).

Mädchen Altersklasse 3 (9): 1. Lorena Morsch (NSC W.-Steinberg), 2. Alina Neuhof (NSC W.-Steinberg), 3. Lauryn Renner (TSV Grünberg), 4. Emma Neumann (TSV Grünberg).

 "Wir wollen aufsteigen." Dieses Ziel hatte Johanna Klitsch für die Verbandsliga-Damen des TSV Beuern bereits deutlich vor Beginn der Tischtennis-Saison 2014/15 ausgegeben. Bei einem genaueren Blick auf die mögliche Konkurrenz in der Klasse kamen der Beuerner Mannschaftsführerin allerdings Zweifel. "Da habe ich befürchtet, dass ich den Mund vielleicht ein bisschen zu voll genommen habe." Zu diesem Zeitpunkt stand auch noch nicht fest, dass der eigentlich abgestiegene NSC Watzenborn-Steinberg III in der Hessenliga bleiben würde.

Nach dem fünften Spieltag der laufenden Runde fragten sich Johanna Klitsch und ihre Mitstreiterinnen dann überrascht: "Was ist denn hier los?" Mehrere stark eingeschätzte Gegner hatten sie bis dahin zum Teil sehr deutlich geschlagen und auf dem Konto standen 10:0 Punkte sowie 40:8 Spiele. "Da haben wir allerdings auch großes Glück gehabt, weil es bei einigen anderen Mannschaften Aufstellungsprobleme gab", gibt Klitsch zu und ergänzt: "Deshalb hatten wir auch etwas Bammel vor der Rückrunde". In dieser lief es dann aber weiter bestens bis drei Spieltage vor Schluss mit 30:0 Punkten die Meisterschaft sicher war.

"Bei uns ist noch gar nicht so richtig angekommen, dass wir es tatsächlich geschafft haben. Wir sind noch dabei, das zu verarbeiten", sagt Johanna Klitsch zu dem erstaunlichen Saisonverlauf. Richtig knapp wurde es dabei eigentlich nur in den letzten beiden Spielen. "Da hat uns Kathrin Fina als Ersatzspielerin gerettet", so Klitsch. In der Vorrunde musste zweimal Pamela Knoch einspringen, ansonsten trat die Mannschaft immer komplett an. Zuletzt krankheitsbedingt gefehlt hatte Alisa Dietz. Die 14-Jährige hat in der gesamten Runde bislang nur ein Spiel verloren und 26 gewonnen. Um dem Nachwuchstalent das Spielen in einer höheren Klasse zu ermöglichen, hatte der TSV Beuern den Aufstieg angestrebt.

So sollte auch die Vereinstreue von Dietz, die 2010 vom TSV Allendorf/Lumda gekommen war, belohnt werden. "Alisa hat gesagt, dass sie sich lieber selbst mit einer Mannschaft nach oben spielen möchte, als sich irgendwo ins gemachte Nest zu setzen", erklärt Johanna Klitsch die Motivation der Nummer eins ihres Teams. Klitsch selbst nimmt die Position zwei ein und erreichte hier eine Bilanz von 27:6 Spielen. Nicht verstecken müssen sich auch Stephanie Seibert und Anke Etzelmüller. Sie nehmen in der Rangliste der im hinteren Paarkreuz agierenden Verbandsliga-Spielerinnen die Plätze zwei und fünf ein.

Anke Etzelmüllers Vater Norbert Englisch ist der Trainer des Teams. Er sorgt mit seinen vielfältigen Kontakten dafür, dass die Mannschaft konstant zweimal pro Woche eine Trainingsmöglichkeit findet, selbst wenn die Beuerner Halle einmal nicht verfügbar ist. Auch eine Zusatztrainingseinheit lässt sich so immer einmal einstreuen. Obwohl Stephanie Seibert dafür aus ihrem Wohnort Herborn anreisen muss, verpasst auch sie kaum ein Training. Seibert steht damit beispielhaft für den Trainingsfleiß der gesamten Mannschaft. Dieser dürfte - abgesehen vom Können der Spielerinnen - der Schlüssel zum Erfolg des TSV Beuern in dieser Saison sein.

Wichtig sind auch die Doppel. In deren Rangliste der Verbandsliga Mitte belegt Beuern die ersten beiden Plätze. Dietz und Etzelmüller sind noch ungeschlagen (11:0) und das Duo Klitsch/Seibert kommt auf eine Bilanz von 12:3. Ein weiterer Faktor für den Erfolg dürfte sein, dass die "Chemie" stimmt.

"Wir haben eine tolle Mannschaft, mit der es richtig Spaß macht", freut sich Johanna Klitsch über den guten Zusammenhalt. Dafür spricht auch, dass nach dem derzeitigen Stand alle Spielerinnen bleiben wollen. Ansonsten ist ein Ausblick auf die kommende Saison jetzt noch kaum möglich.

Für die Hessenliga rät Trainer Norbert Englisch auf die eigenen Stärken zu setzen. Die lagen diesmal vor allem in einer guten Vorbereitung. "In den Ferien haben wir am meisten gearbeitet. Es wird eine entscheidende Geschichte, ob das wieder klappt." So könnte dann vielleicht auch die nächste Erfolgsgeschichte entstehen.

Mit einen Kantersieg gegen den Tabellennachbar aus Climbach hat sich der GSV III aller Abstiegssorgen entledigt. In den noch zwei ausstehenden Spielen warten noch GW Gießen und die bereits abgestiegene Mannschaft vom SV Inheiden.

 

Sieben Teilnehmer aus dem heimischen Tischtennis-Kreis hatten sich für die Hessischen Meisterschaften der Senioren/innen in Langenselbold qualifiziert, ausgespielt wurden dabei auch die Startplätze für die Deutschen Meisterschaften vom 1. bis 3. Mai in Bielefeld. Dieter Buchenau (Gießener SV/Ü 50) und Karl-Heinz Hinn (TSV Langgöns/Ü 70) lösten die Tickets zu den "Deutschen". Buchenau avancierte zum erfolgreichsten Teilnehmer aus heimischer Sicht, denn im Doppel wurde der GSV-ler mit Partner Stippich (TV Erbenheim) Hessenmeister und errang mit Partnerin Renger (TV Großkrotzenburg) zudem die Bronzemedaille im Mixed.

Sieben Teilnehmer aus dem heimischen Tischtennis-Kreis hatten sich für die Hessischen Meisterschaften der Senioren/innen in Langenselbold qualifiziert, ausgespielt wurden dabei auch die Startplätze für die Deutschen Meisterschaften vom 1. bis 3. Mai in Bielefeld. Dieter Buchenau (Gießener SV/Ü 50) löste das Ticket zu den "Deutschen". Buchenau avancierte zum erfolgreichsten Teilnehmer aus heimischer Sicht, denn im Doppel wurde der GSV-ler mit Partner Stippich (TV Erbenheim) Hessenmeister und errang mit Partnerin Renger (TV Großkrotzenburg) zudem die Bronzemedaille im Mixed.

Ein Überraschungscoup landeten die Herren des Bezirksoberligisten Gießener SV II. Im Endspiel besiegten Jonas Acker, André Malsch und Philip Wingert den Tabellenführer der BOL-Gruppe 1, TLV Eichenzell, mit 4:3 auf Grund ihrer manschaftlichen Geschlossenheit. Auf den Rangersten der Gruppe 2, die TG Langenselbold II, war der GSV bereits im Viertelfinale getroffen und hatte auch hier mit 4:3 die Nase vorn.

 

 Bei der Pokalendrunde des Tischtennis-Bezirks Mitte triumphierten drei Vereine aus dem Kreis Gießen. Zudem erreichten drei weitere heimische Mannschaften das Finale des von der TSG Wieseck ausgerichteten Turniers. Alle Bezirkspokal-Gewinner sind qualifiziert für die Hessenpokal-Endrunde am elften und zwölften April in Lampertheim.

Ein Überraschungscoup landeten die Herren des Bezirksoberligisten Gießener SV II. Im Endspiel besiegten Jonas Acker, André Malsch und Philip Wingert den Tabellenführer der BOL-Gruppe 1, TLV Eichenzell, mit 4:3. Auf den Rangersten der Gruppe 2, die TG Langenselbold II, war der GSV bereits im Viertelfinale getroffen und hatte auch hier mit 4:3 die Nase vorn. Im Halbfinale der vergangenen Saison war der GSV noch an der TG, die diesmal allerdings nur zu zweit antrat, gescheitert. In der diesjährigen Vorschlussrunde gab es ein 4:1 gegen die SG Hettenhausen. Dabei ebneten zwei Fünfsatzsiege den Weg ins Finale und so auch zum Pokalsieg. Im zweiten Halbfinale unterlag der TSV Klein-Linden dem TLV Eichenzell 2:4.

In der Bezirksliga gingen sogar beide Pokale an heimische Teams. Hier gelang der TSG Leihgestern die Titelverteidigung. Besonders hart kämpfen musste die TSG beim 4:3 gegen die TG Mittel-Gründau im Halbfinale. In diesem bewiesen Patrick Klein, Alexander Repp und Rafael Volk-de la Vega starke Nerven. Sie gewannen jeweils ein Spiel im Entscheidungssatz. Den Pokal brachte schließlich ein 4:0 über die TTG Horbach.

Drei Fünfsatzsiege hintereinander errangen die Bezirksliga-Damen von Grün-Weiß Gießen im Semifinale. So legten Sigrid Disse, Désirée Wirkner und Anna Carina Hoßfeld gegen Erlensee ein 3:0 vor und siegten am Ende 4:2. Der Endspielgegner SG Rodheim II wurde dann mit 4:1 bezwungen. Für den SG-Zähler sorgte die ehemalige NSC-lerin Tamara Hampl.

Eine 1:4-Finalniederlage mussten die Herren der Grün-Weißen in der Bezirksklasse hinnehmen. Im Vergleich mit dem TV Meerholz gingen zwei Partien im Entscheidungssatz verloren. Bis dahin gelangt waren Christian Görgmayr, Nils Keune und Andreas Schirl durch ein 4:2 über Altenstadt und ein 4:3 gegen den SV Uttrichshausen II. Das entscheidende Match der Vorschlussrunde gewann Schirl 11:9 im fünften Durchgang.

Für die heimischen Kreisligisten TSV Utphe (Herren) und SV Hattenrod (Damen) kam das Aus jeweils im Halbfinale gegen die späteren souveränen Cupgewinner. Bereits im Viertelfinale verabschieden mussten sich hingegen die Herren des SV Staufenberg II in der ersten Kreisklasse. Direkt im Finale standen in dieser Klasse die Damen des SV Saasen. Miriam Becker, Birgit Kaus und Tina Münster mussten sich allerdings dem TSV Klein-Auheim mit 1:4 geschlagen geben.

Pech hatten die Herren des SV Annerod in der zweiten Kreisklasse. Sie bekamen im Semifinale den überlegenen späteren Pokalsieger TSV Stockheim zugelost. Besser lief es eine Klasse darunter für den TSV Treis/Lumda. Matthias und Dirk Thomas sowie Reiner Brühl erreichten durch ein 4:0 über Post SV Fulda das Endspiel. In diesem behielt dann aber der SV Nieder-Wöllstadt II mit 4:1 die Oberhand.

Ergebnisse

Herren

Bezirksoberliga

Viertelfinale: Gießener SV II - TG Langenselbold II 4:3, TTC Ockstadt - SG Hettenhausen 0:4. - Halbfinale: TLV Eichenzell - TSV Klein-Linden 4:2, Gießener SV II - SG Hettenhausen 4:1.- Finale: GSV II - TLV Eichenzell 4:3.

Bezirksliga

Viertelfinale: Nidderauer TTC - TSG Leihgestern 1:4, TSV Arzell - SV Nieder-Wöllstadt 4:1, TG Langenselbold III - TTG Horbach 1:4, Hünfelder SV - TG Mittel-Gründau 1:4. - Halbfinale: TTG Horbach - TSV Arzell 4:2, TSG Leihgestern - TG Mittel-Gründau 4:3. - Finale: TSG Leihgestern - TTG Horbach 4:0.

Bezirksklasse

Viertelfinale: TV Grebenau - TV Meerholz 2:4, SV Uttrichshausen II - TGV Schotten 4:2, TTC Mittelkalbach - TSG Erlensee 0:4, Grün-Weiß Gießen - TTC Altenstadt 4:2. - Halbfinale: TSG Erlensee - TV Meerholz 2:4, SV Uttrichshausen II - Grün-Weiß Gießen 3:4. - Finale: TV Meerholz - Grün-Weiß Gießen 4:1.

Kreisliga

Viertelfinale: TSV Butzbach III - SV Rixfeld 3:4. - Halbfinale: SG Hettenhausen III - SV Rixfeld 1:4, TTC Gelnhausen - TSV Utphe 4:2. - Finale: SV Rixfeld - TTC Gelnhausen 0:4.

1. Kreisklasse

Viertelfinale: SV Staufenberg II - SSV Heilsberg II 0:4. - Halbfinale: SC Ronneburg - TTC Hergersdorf II 4:0, SG Johannesberg - SSV Heilsberg II 4:1. - Finale: SG Johannesberg - SC Ronneburg 2:4.

2. Kreisklasse

Viertelfinale: TSV Stockheim - TTC Grebenhain III 4:2. - Halbfinale: KG Wittgenborn II - Hünfelder SV IV 4:0, TSV Stockheim - SV Annerod 4:0. - Finale: TSV Stockheim - KG Wittgenborn II 4:0.

3. Kreisklasse

Viertelfinale: TV Meerholz III - SV Nieder-Wöllstadt II 0:4. - Halbfinale: Post SV Fulda - TSV Treis/Lda 0:4, SV Herbstein II - SV Nieder-Wöllstadt II 1:4. - Finale: SV Nieder-Wöllstadt II - TSV Treis/Lda. 4:1.

Damen

Bezirksoberliga

Finale: KSG Unterreichenbach - Nidderauer TTC 4:1.

Bezirksliga

Viertelfinale: SG Rodheim II - SV Dirlammen 4:0. - Halbfinale: TSG Erlensee - Grün-Weiß Gießen 2:4, SG Rodheim II - TTC Lanzingen 4:3. - Finale: Grün-Weiß Gießen - SG Rodheim II 4:1.

Kreisliga

Halbfinale: TSV Butzbach II - KSV Niesig II 1:4, TG Dörnigheim - SV Hattenrod 4:1. - Finale: TG Dörnigheim - KSV Niesig II 4:0.

1. Kreisklasse

Finale: TSV Klein-Auheim - SV Saasen 4:1.

2. Kreisklasse

Sieger: TV Kesselstadt II.

In dem 13-köpfigen Aufgebot des Hessischen Tischtennis-Verbands bei den Deutschen Schülermeisterschaften in Ettlingen standen mit Lea Grohmann (Allendorf-Lumda/TTV Richtsberg), Alisa Dietz (TSV Beuern) und Adam Janicki (Heuchelheim/TTV Richtsberg) drei heimische Nachwuchs-Asse. Für das Ausrufezeichen sorgte Grohmann, die sich mit Partnerin Sarah-Carina Grede (Baunatal) bis ins Doppel-Halbfinale vorspielte.

Für Janicki liefen diese "Deutschen" nicht so gut wie die vor Jahresfrist in Wiesbaden, als er mit der Silbermedaille im Doppelwettbewerb für eine faustdicke Überraschung sorgte. Erneut konnte Janicki mit seinem Abschneiden im Einzel nicht zufrieden sein, denn trotz eines Sieges gegen Haider (TSV Schwabhausen) musste er dem Bayern aufgrund des um einen Satz besseren direkten Vergleichs den Gruppensieg überlassen und schied nach der 0:3-Niederlage gegen den schwächer eingeschätzten Reis (SV Waldkirch) aus. Der 3:0-Erfolg gegen Neudeck (Zeulenroda) nutzte da nicht. Auch im Doppel mit Partner Niels Felder (TTC Biebrich) lief es nicht, nach Freilos und einer Niederlage gegen das Berliner Duo Janz/Flasche war Janicki aus dem Turnier ausgeschieden.

Für den Ausreißer nach oben bei den Mädchen sorgte Lea Grohmann im Doppelwettbewerb. Mit Partnerin Grede, die im Einzel ebenfalls das Viertelfinale erreicht hatte, avancierte sie bei den Mädchen zur besten hessischen Teilnehmerin. Im Auftaktspiel des Einzelwettbewerbs tat sich Grohmann beim 3:2-Sieg gegen Tiefenbrunner (SV Kolbermoor) schwer, nach einem glatten 3:0 über Federovici (Bad Neuenahr) stand der Gruppensieg und Einzug in die Hauptrunde fest.

Kurz vor dem Gruppenaus stand Alisa Dietz (TSV Beuern) gleich in ihrer ersten Partie, in der es um Platz zwei, der zum Weiterkommen in die Hauptrunde reichte, ging. Gegen Krenzek (MTV Engelbostel) waren die Sätze eins und zwei mit 11:13 und 12:14 verloren gegangen. Durch die folgenden drei Satzgewinne wurde diese Klippe aber erfolgreich umschifft, denn gegen Uecker (VfL Gera) gab es einen glatten 3:1-Erfolg, aber gegen die spätere Vizemeisterin Bondareva (TB Wilferdingen) war Dietz chancenlos.

In der Hauptrunde war für die Beuernerin dann gegen Mozler (TSV Schwabhausen) Endstation. Ihre kämpferischen Qualitäten stellte Grohmann in der Hauptrunde gleich dreimal unter Beweis: Nach 0:2-Rückstand gegen Deichert (RV Wombach) drehte sie die Partie zu einem 3:2-Erfolg. Bei eigener 3:2-Führung - ab dem Achtelfinale wurde auf vier Gewinnsätze gespielt - musste Grohmann dann im Match gegen Hermi (DJK Annen) unglücklich mit 9:11 den Satzausgleich hinnehmen, im Entscheidungssatz spielte Grohmann dann beim 11:4 großartig auf. Nun kam es im Viertelfinale zur Auseinandersetzung mit der an Position eins gesetzten Schreiner (TV Hofstetten). Und auch dieser lieferte Grohmann einen großen Kampf, der jedoch im Entscheidungssatz etwas unglücklich mit einer 8:11-Niederlage endete.

Während für Dietz mit Partnerin Oltsch (Salmünster) nach einem Sieg und anschließender Niederlage gegen Krieghoff/Scherber (ESV Pirna) das Turnier zu Ende war, lief es für Grohmann mit Grede noch besser als im Vorjahr, in dem der Allendorferin die Bronzemedaille noch verwehrt geblieben war. Nach Freilos und zwei glasklaren 3:0-Erfolgen standen Grohmann/Grede im Halbfinale. Und auch gegen die späteren Siegerinnen Tu/Bondareva (Steinheim/Wilferdingen) waren die beiden Hessinnen nicht chancenlos, denn der zweite Satz ging nur unglücklich mit 10:12 weg, aber Grohmann hatte die Bronzemedaille in der Tasche.

Ergebnisse

Schüler Einzel: 1. Jannik Xu (SV Bolzum), 2. Kay Stumper (TTC Singen), 3. Fan Bo Meng (TTC Fulda-Maberzell) und Cedric Meissner (Torpedo Göttingen); in der Vorrunde als Dritter ausgeschieden Adam Janicki (TTV Richtsberg). - Doppel: 1. Xu/Meng (Bolzum/Fulda), 2. Mykietyn/Fadeev (TTC Brühl/B. Dortmund)

Schülerinnen Einzel: 1. Qian Wan (TV Essen), 2. Anastasia Bondareva (TB Wilferdingen), 3.Franziska Schreiner (TV Hofstetten) und Sarah Mantz (SV DJK Kolbermoor), 5. u. a. Lea Grohmann (Allendorf/Lumda - TTV Richtsberg); 17. u. a. Alisa Dietz (TSV Beuern). - Doppel: 1. Tu/Bondareva (TSG Steinheim/TB Wilferdingen), 2. Mozler/Monfardini (TSV Schwabhausen/SV DJK Kolbermoor) 3. Schreiner/Wan (TV Hofstetten/TV Essen) und Sarah Grede/Lea Grohmann (GSV Eintr. Baunatal/TTV Richtsberg).

 

...In der Tischtennis-Hessenliga hat der Gießener SV einen deutlichen Heimsieg gefeiert. Der Tabellenführer machte kurzen Prozess mit dem SV Mittelbuchen. Bei noch zwei ausstehenden Spielen gegen Hoechst/Nidder und Watzenborn und vier Punkten Vorsprung kann man den Meistersekt schon kaltstellen.

Aufsteiger TSV Allendorf/Lumda und der Gießener SV II befinden sich weiterhin im Gleichschritt in Richtung Aufstiegsrelegation in der Bezirksoberliga. Die Teams sind punktgleich mit 32:6 und haben nunmehr auch die gleiche Spieledifferenz (+67). Die SG Hettenhausen wurde vom TSV beim 9:7-Auswärtssieg jetzt endgültig abgehängt. Die Zweite des GSV fertigte den ersatzgeschwächten TSV Kleinlinden mit 9:0 ab.

5:1 führte der GSV schon beim TV aus Großen-Linden, bevor die das Spiel noch drehen konnten.
Auch der TTC Rödgen und der NSC konnten Niederlagen nicht verhindern und brauchen wie auch der GSV noch das eine oder andere Pünktchen zum endgültigen Klassenerhalt. Der spielfreie TV Lich liegt noch in Lauerstellung.

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Die 2. Mannschaft des Gießener SV konnte sensationell und kaum zu erwarten in Gießen-Wieseck den Bezirkspokal in der Herren Bezirksoberliga gewinnen. In der Aufstellung Jonas Acker, Andre Malsch und Philip Wingert konnten TG Langenselbold II, SG Hettenhausen und im Finale der TLV Eichenzell bezwungen werden. Weiterer Bericht folgt!

12:30    Gießener SV II - TG 1953 Langenselbold II  4:3
14:15   Gießener SV II - SG 1921 Hettenhausen  4:1
16:45   Gießener SV II - TLV 1977 Eichenzell  4:3

++++++ Letzte Meldung ++++++

 

Erwartungsgemäß hat Hessenligist Gießener SV am Wochenende einen deutlichen Auswärtsieg beim Tabellendrittletzten TFC Steinheim eingefahren. Der Spitzenreiter um Spielführer Jürgen Boldt siegte mit 9:2. Damit bleibt der Tabellenführer auch nach 13 Spielen ungeschlagen. Ligakonkurrent NSC Watzenborn-Steinberg hatte übrigens spielfrei und muss sich am Samstag zu Hause mit den Steinheimern auseinandersetzen, während der GSV tags darauf den starken SV Mittelbuchen in eigener Halle erwartet.

Die Bezirksoberliga entpuppt sich in dieser Saison als Zweiklassengesellschaft: Nur vier Teams besitzen ein positives Punktekonto, der Rest steht bereits mit negativen Vorzeichen da. Die Meisterschaft und auch der Abstieg scheinen so gut wie entschieden, nur die beiden Relegationsplätze sind umkämpft.

Gerettet hat sich die Dritte des GSV, die die Licher deutlich schlagen konnte.

Dr. Hans-Jürgen Hackenberg übernimmt Amt als DTTB-Vizepräsident Finanzen
Wenn Michael Geiger als kommissarischer DTTB-Präsident am Dienstag auf ITTF-Chef Thomas Weikert folgt, übernimmt seine Position als Vizepräsident Finanzen ebenfalls kommissarisch Dr. Hans-Jürgen Hackenberg. Dies hat das Präsidium des DTTB beschlossen.

Der gebürtige Gießener (und ehemaliger GSV-Spitzenspieler) Hackenberg hatte zuvor kein Ehrenamt im DTTB inne, ist aber trotzdem gut vorbereitet auf seine neue Aufgabe. Hackenberg hat Rechtswissenschaft und Betriebswirtschaftslehre studiert und war bis zu seinem Ruhestand zuletzt als Kaufmännischer Direktor am Universitätsklinikum Bonn tätig.

Einen hervorragenden 3. Platz und die Qualifikation für die Teilnahme an der Bezirksrangliste erkämpfte sich Maximilian Heil.

Tabellenführer Gießener SV kam zweifach ersatzgeschwächt zu einem Punkt in Kassel. Gegen den im Vergleich zur Vorserie mit Tom Schmidt verstärkten SVH II wurde es mit zwei Mann Ersatz auf Gießener Seite erwartungsgemäß schwer.  Trotzdem konnte man sich freuen: Im Verfolgerduell siegte der Dritte Marburg-Richtsberg gegen den NSC. Mit nun 4 Punkten Vorsprung sollte die Meisterschaft entschieden sein. Die nächsten Spiele kann der GSV etwas entspannter angehen.

Erneut blieb Pejman Khamehgir ungeschlagen. Trotzdem reichte es der Dritten nicht zu einer Überraschung.

 

Der Gießener SV II bleibt durch den Erfolg gegen Fulda-Maberzell III an Bezirksoberliga-Spitzenreiter Eichenzell dran.

Der GSV ist nach der Niederlage in Eberstadt-Muschenheim auf den 10. Platz zurückgefallen.

 

Der Bericht wurde ergänzt.

Die heimischen Starter bei den 69. Hessischen Einzelmeisterschaften der Damen und Herren in Seligenstadt (Kreis Offenbach) brachten zwei Bronzemedaillen und eine Silbermedaille mit nach Hause. Lea Grohmann (Allendorf-Lda./TTV Richtsberg) stand gegen die spätere Siegerin Anne Bundesmann (TSV Langstadt) beim 0:4 im Halbfinale diesmal noch auf verlorenem Posten.

Ebenfalls schaffte es Sonja Bott (NSC Watzenborn-Steinberg) mit Partnerin Freiberger (TTC Salmünster) in das Doppel-Semifinale, dort unterlag das Duo den späteren Siegern Bundesmann/Kämmerer (RSV Langstadt) mit 1:3. Im Einzel der Damen setzte sich die erst 16-jährige Vorjahresneunte Anne Bundesmann vom Drittligisten TSV Langstadt mit einem in den einzelnen Sätzen knappen 4:1-Erfolg im Finale gegen ihre gleichaltrige Vereinskameradin Janina Kämmerer durch, mit der sie sich auch im Doppelwettbewerb behauptete.

Bei den Herren holte sich Hans-Jürgen Fischer vom Oberliga-Tabellenführer TG Obertshausen in seinem 50. Lebensjahr und 29 Jahre nach seinem ersten Sieg seinen mittlerweile siebten hessischen Einzeltitel. Im Doppel wiederholten Jens Schabacker/Gregor Surnin (TTC Ober-Erlenbach/TG Obertshausen) ihren Vorjahreserfolg mit einem 3:2-Sieg gegen Julian Mohr/Dominik Scheja (TTC Ober-Erlenbach). Für Scheja blieb nach seinem Einzel-Aus damit wieder "nur" Silber.

Bei den Frauen schied Karolin Schäfer (NSC) nach zwei Niederlagen gegen K. Heidelbach (Kassel Auedamm) und Wissler (DJK Lahr) bereits in ihrer Vorrundengruppe aus. Im Doppel mit Möcks (TTC Altenstadt) konnte sie sich gegen Wissler/Oltsch zwar ein wenig revanchieren, in der 2. Runde folgte gegen Heeg/Luh-Fleischer (DJK BW Münster) aber auch hier das Aus. Besser lief es für die noch Jugendliche Lea Grohmann (Allendorf-Lda./TTV Richtsberg), die in der Vorrunde zunächst mit der Abwehrspielerin Jansen (TSV Langstadt) keinerlei Probleme beim 4:0 hatte. Auch Wissler (Lahr) und Heidelbach (Kassel Auedamm) im Viertelfinale wurden 4:0 abgefertigt. Im Halbfinale war dann die spätere Siegerin Anne Bundesmann (TSV Langstadt) eine zu große Hürde. An Bundesmann war zuvor im Viertelfinale auch Sonja Bott (NSC) gescheitert, nachdem sie zuvor Tsutsui (SV Walldorf) aus dem Rennen geworfen hatte. Nach einem Sieg über Jansen/Tsutsui erreichten Grohmann/Schneider (Richtsberg/Fronhausen) das Viertelfinale im Doppel, dort mussten sie allerdings Müller/Wilferth (DJK Blau-Weiß Münster/TSV Höchst) den Vortritt lassen. Für Bott lief es im Doppel dann doch noch zufriedenstellend, denn Heeg/Luh-Fleischer (DJK BW Münster) wurden im Viertelfinale knapp mit 3:2 besiegt, ehe im Halbfinale Bundesmann/Kämmerer Endstation bedeuteten.

Bei den Herren trafen zwei "Gießener" in einer Vorrundengruppe gegeneinander, und kurioserweise besiegte Jan Hartmann (NSC) den für Richtsberg startenden Heuchelheimer Adam Janicki zwar mit 4:3, in der Endabrechnung hatte Janicki jedoch das bessere Satzverhältnis und kam weiter. Nach zwei Siegen und einer Niederlage gegen Burkard (SV Mittelbuchen) hatte es Marco Grohmann (Allendorf-Lda./TTV Stadtallendorf) ins Hauptfeld geschafft. Doch dann folgte für die übrig Gebliebenen das große Sterben: Janicki scheiterte an Frackowiak (TTC Elz), Grohmann setzte sich noch gegen E. Fischer (Fulda-Maberzell) durch. In der zweiten Hauptrunde verlor Grohmann nach 2:0-Führung gegen Mohr (Ober-Erlenbach), Scheja (ebenfalls Ober-Erlenbach) bezog eine im Endeffekt bittere 3:4-Niederlage, wobei den Beuerner im Entscheidungssatz beim 0:11 ganz der Mut verließ.

 

Nur 34 Teilnehmer/innen bei der idealen Einstiegsveranstaltung für Tischtennis in den Spielbetrieb: Der Nachwuchssport scheint in den Gießener Vereinen keinen allzu hohen Stellenwert mehr zu genießen. Aus zehn Vereinen kamen die hoffnungsvollen Nachwuchstalente. Der NSC Watzenborn-Steinberg stellte in drei der sechs Konkurrenzen die Sieger, der TSV Beuern, die TSG Wieseck und der TTC Wißmar stellten die restlichen drei. Die Bezirkstitelkämpfe am 19. April in Langgöns werden Auskunft über die weitere Entwicklung der heimischen Nachwuchstalente geben.

Die Siegerinnen bei den Mädchen gewannen eindeutig: Nele Christ (NSC/AK I) bezwang Wießner (SV Münster) mit 3:1, in der AK II gab Hanna Hwang (NSC) nur gegen Vanessa Trenschel (TSV Allendorf/Lumda) einen Satz ab. Sina Mattern (TTC Wißmar/AK II) war nach zweimal 3:0 absolut klare Jahrgangsmeisterin.

In der Altersklasse AK I der Jungen war Tim Neuhof (NSC) nicht zu schlagen. Vereinskamerad Christian Spee hatte im Finale mit 1:3 das Nachsehen. Am spannendsten entwickelte sich die Konkurrenz der Jungen AK II, da verlor Kevin Rohde (TSV Beuern) in seiner Gruppe gegen Paul Kleinert (SV Ettingshausen) knapp mit 9:11 im 5. Satz. Im Endspiel trafen die beiden wieder aufeinander, da revanchierte sich Rohde mit einem unangefochtenen 3:0. In der AK III der Jungen dominierte Mark Weiß die Konkurrenz eindeutig, er besiegte alle seine Gegner mit 3:0.

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Jungen AK I (7): 1. Tim Neuhof, 2. Christian Spee (beide NSC Watzenborn-Steinberg), 3. Maximilian Dywan (TSV Lützellinden), 4. Ben Scholz, 5. Chris Lotz (beide NSC Watzenborn-Steinberg), 5. Nick Müller (TSG Gießen-Wieseck), 7. Nils Wilhelm (NSC)

Jungen AK II (7): 1. Kevin Rohde (TSV Beuern), 2. Paul Matthis Kleinert (SV Ettingshausen), 3. Adrian Spiller (TSV Lützellinden), 4. Konrad Keller (TSF Heuchelheim), 5. Lukas Hartmann (FC Weickartshain), 5. Tim Weidemann (TSV Lützellinden), 7. Paul Alexander Mußner (TSG Gießen-Wieseck)

Jungen AK III (10): 1. Mark Weiß (TSG Gießen-Wieseck), 2. Noël Kreiling (TTC Wißmar), 3. Florian Lange (NSC Watzenborn-Steinberg), 4. Lars Goldschmidt (TSG Gießen-Wieseck), 5. Nayshawn Ngwa (TSV Beuern), 5. Len Simasek (SV Ettingshausen), 7. Philipp Schmid (TSV Kleinlinden), 7. Luk Simasek (SV Ettingshausen), 9. Frederik Breithaupt (TSV Lützellinden), 9. Jonas Ihm (TSG Gießen-Wieseck)

Mädchen AK I (2): 1. Nele Christ (NSC Watzenborn-Stbg.), 2. Lena Wießner (SV Münster)

Mädchen AK II (5): 1. Hanna Hwang (NSC Watzenborn-Stbg.), 2. Vanessa Trenschel (TSV 1907 Allendorf/Lda), 3. Linda Seibert (TTC Wißmar), 4. Jael Marx (NSC), 5. Yara Joy Rühl (SV Münster)

Mädchen AK III (3): 1. Sina Mattern (TTC Wißmar), 2. Lorena Morsch (NSC), 3. Lina Kistner (TSF Heuchelheim)

Sascha Fröhlig Gießener SVMit seinen beiden klaren Wochenenderfolgen gegen den VfL Lauterbach und die TTF Niederbieber unterstrich der Gießener SV seine Ambitionen auf den Vizetitel und damit auch den Relegationsplatz in der Tischtennis-Bezirksoberliga der Herren.

Arne FriedeDank Pejman Khamehgir blieb der Dritten die Höchststrafe gegen den Tabellenzweiten aus dem Lumdatal erspart. Weiterhin konnten nur  Arne Friede und Roland Flick weitere Sätze gewinnen.

 

 

Nur Oppenrod zur Bezirkspokal-Endrunde

Von den sechs zur Bezirkspokal-Vorrunde qualifizierten heimischen Nachwuchsteams schafften nur die Sportfreunde Oppenrod den Sprung zur Bezirkspokal-Endrunde, die am 22. Februar ebenfalls in Gedern stattfinden wird. In der Konkurrenz der männlichen Jugend trat der NSC Watzenborn-Steinberg II erst gar nicht an, wodurch die TTG Mücke weiterkam. Gleiches widerfuhr den Sportfreunden Oppenrod, die in Abwesenheit der SG Hettenhausen den Sprung in die zweite Runde schafften und dort den TSV Beuern glatt mit 4:1 besiegten. Der Gießener SV und der SV Annerod hatten bereits in der 1. Runde die Segel streichen müssen.

 

Hattenrod chancenlos

Beim Wettbewerb der Schüler war der Kreis Gießen auf Bezirksebene durch den SV Hattenrod vertreten, der jedoch durch ein 1:4 gegen den SV Uttrichshausen ausschied. Männliche Jugend/1. Runde: Der SV Annerod (Edwin Rempel, Sven Schmidt, Harald Horn) verlor gegen die KSG Unterreichenbach dreimal mit 1:3 und einmal mit 0:3. Bessere Chancen auf ein Weiterkommen hatte der Gießener SV, der durch Siege von Samira Safabakhsh und das Doppel Safabakhsh/Sara Schäfer bis zum 2:2 gut mithalten konnte. Alex Gur verlor unglücklich mit 12:14 und 10:12 beim 2:3 gegen Sting. Merhawie Kiros hatte 0:3 verloren.

 

Männliche Jugend/2. Runde: Die Sportfreunde Oppenrod waren kampflos weitergekommen, der TSV Beuern hatte in der 1. Runde ein Freilos. Das Lospech wollte es, dass im Achtelfinale ausgerechnet die beiden "Gießener" Teams aufeinandertrafen. Paul Diehl gewann seine zwei Einzelbegegnungen und mit Tristan Kutscher auch das Doppel gegen Florian Lindenstruth/Luca Schäfer. Den Gegenzähler für Beuern holte Johannes Yakut gegen Enrique Wrobel. Für die Pokal-Endrunde qualifiziert: TLV Eichenzell, TTC Steinfurth, Fun Ball Dortelweil, Sportfreunde Oppenrod, SG Bruchköbel, TTG Mücke, TSV Altenschlirf, TSV Arzell

 

Schüler: Der einzige heimische Vertreter in Gedern beim Wettbewerb der Schüler war der SV Hattenrod. Felix Maul/Jonas Schmidt verkürzten gegen den SV Uttrichshausen durch ihren Doppelsieg zwar auf 1:3, konnten jedoch ebenso wie Cara Wißner kein Einzel gewinnen. Für die Pokal-Endrunde qualifiziert: SV Uttrichshausen, TSV Lehnerz, SG Bauernheim, TS Großauheim II, TTC Lieblos, TSV Klein-Auheim, TTG Büßfeld.

Ein spannendes Spiel mit wechselnden Führungen fand in Gießen-Wieseck statt. Anfänglich sah es bei der 5:2-Führung durch den Gastgeber nach einer hohen Niederlage aus.

 

Der NSC Watzenborn-Steinberg überraschte am vergangenen Sonntag mit einer Pressemitteilung, in der darüber informiert wurde, dass der Verein in der nächsten Saison mit seinem Damen-Team weder in der ersten noch in der zweiten Tischtennis-Bundesliga antreten wird. Das Projekt "NSC in Liga 1" war von Beginn an etwas ganz Besonderes: der Bruch mit dem oft ruinösen Aufrüsten, das Setzen auf regional verwurzelte Spielerinnen und das Interpretieren der ersten Liga als einen Raum, indem auch berufstätige Amateure einen Platz finden, und die damit verbundene chronische Sieglosigkeit.

Das Ende der NSC-Bundesligazeit passt sehr gut ins Bild: Die Spielerinnen wechseln nicht zu einem anderen Profiteam und der Verein muss sich auch nicht aus finanziellen Gründen oder aus Mangel an ehrenamtlichem Engagement zurückziehen. Die Spielerinnen werden geschlossen dem Leistungssport den Rücken kehren.

Im Gegensatz zu den meisten Vollprofis hatten die Spielerinnen des NSC in beruflicher wie privater Hinsicht ein Leben jenseits der Platte. Diesem werden sie sich nun verstärkt widmen. "Man macht sich ja immer Gedanken, wie es weitergeht und wir Spielerinnen sprechen auch untereinander darüber, was in beruflicher und privater Hinsicht ansteht. Irgendwann stand dann die Überlegung eines geschlossenen Rückzugs im Raum", sagt Christine Engel.

Das Team nutzte frühzeitig ein turnusmäßiges Treffen im Dezember, um Vorstand und Trainer über die in ihnen gereifte Entscheidung zu informieren, damit sich Verein, Sponsoren, Medien etc. darauf einstellen können. "Das war alles ganz seriös", erinnert sich Trainer Markus Reiter.

Für die Spielerinnen war es kein leichtes Gespräch. "Die Leute aus dem Vorstand haben sehr gut reagiert. Ich habe mir ein bisschen Sorgen gemacht, dass die sehr enttäuscht sind, aber sie waren sehr verständnisvoll", so Engel und ergänzt: "Uns war wichtig, dem Vorstand zu sagen, dass wir sehr dankbar für die Zeit beim NSC sind. Wir finden alle, dass Watzenborn ein toller Verein mit gewachsenen Strukturen und einem ausgeprägten Vereinsleben ist. Es ging immer um Menschen und um Menschlichkeit."

Vorstandsmitglied Martin Keizl empfand die Offenheit der Spielerinnen als sehr lobenswert: "Wenn man so lange im Leistungssport unterwegs ist, dann gibt man sich nicht mit halben Sachen zufrieden. Der Aufwand, in der Bundesliga zu spielen, war für die Spielerinnen schlichtweg zu hoch. Und zweitens geht natürlich der Beruf im Zweifel immer vor." Auch für den Trainer kam die Entscheidung nicht überraschend: "Wenn ich sehe, dass Christine Engel auf der Fahrt zum Auswärtsspiel Klausuren korrigiert, weil sie die Arbeiten am Montag zurückgeben muss, dann ist es nachvollziehbar, dass man irgendwann sagt: Das ist zeitlich nicht mehr handhabbar und so kann ich meinen Beruf nicht seriös ausüben." Nach drei tollen Jahren in der ersten Liga, die man voll und ganz genossen habe, sei dann irgendwann auch mal Schluss, so Reiter.

Der Coach wird dem NSC auch zukünftig erhalten bleiben: "Meine Aufgabe wird weiterhin Nachwuchstraining sein. Mein Schwerpunkt liegt auf der Mitgliedergewinnung und Talententwicklung", stellt Reiter klar. Auf die weitere Zusammenarbeit mit dem Spitzentrainer freut sich auch der Vorstand: "Wir planen fest mit ihm. Er habe großen Anteil daran, dass der NSC im Moment so gut im Nachwuchsbereich aufgestellt ist", betont Keizl.

Wie es konkret weitergeht, wird der Vorstand nach interner Abwägung zeitnah bekannt geben. In die NSC-Zukunft blickend, macht sich Keizl wenig Sorgen: "Wir haben eine gesunde Vereinsstruktur. Im letzten Jahr hatten wir von der ersten bis zur letzten spielbaren Klasse Mannschaften im Spielbetrieb. Das bedeutet, dass wir wissen, wie Vereinsleben und Leistungssport funktionieren. Davon werden wir auch in Zukunft weiter zehren."

 

 

von Karsten Zipp
Besserer Weg

Ein weiterer Erstligist verschwindet aus der heimischen Sportlandschaft. Die Damen des NSC W.-Steinberg ziehen sich auch der Bundesliga zurück. Das ist schade. Das werden die heimischen Tischtennis-Fans bedauern. Doch das war zugleich unumgänglich.

Denn der Weg des NSC war ein besonderer. Ein besonders guter. Der Vereinsvorstand hat es vollbracht, dass das Damen-Team als Aushängeschild drei Jahre lang erstklassig spielte, ohne dass damit ein großes finanzielles Risiko verbunden war.

Das dürfte deutschlandweit schon fast einzigartig sein. Nur mit einem Minimaletat ausgestattet, reiste das hessische Spielerinnenquartett quer durch die Republik und verbreitete vor allem eines: Spaß am Tischtennis. Spaß daran, sich mit der europäischen Profispitze zu messen, ohne auch nur den Hauch einer Chance auf einen einzigen Mannschaftssieg zu haben. Das wiederum mögen manche amateurhaft nennen. Das aber sollte man im besten Sinne amateurhaft nennen.

Drei Jahre lang haben diese heimischen Amateure sich tapfer gegen die übermächtige Profikonkurrenz gewehrt. Diese Profikonkurrenz jedoch versinkt im Damen-Tischtennis nach wenigen Jahren oftmals im finanziellen Sumpf. Von daher stellt der Weg der Watzenborner Amateure vielleicht den besseren Weg für eine Bundesliga dar, die jenseits aller Fernsehkanäle stets am Rande des Ruins ausgetragen wird. Vielleicht? Nein, ganz gewiss ist das der bessere Weg.

 

Vier heimische Mannschaften traten bei den diesjährigen Tischtennis-Bezirks-Mannschaftsmeisterschaften der Senioren in Alten-Buseck an.

In der Besetzung Karl-Heinz Hinn, Bodo Kamin und Volker Penka besiegte der TSV Langgöns bei den Ü 70 die TTG Bad Nauheim und knapp mit 4:3 den TV Kesselstadt, sodass die Langgönser den Tischtennis-Kreis bei den Hessischen Mannschaftsmeisterschaften der Senioren am 19. April 2015 in Elz (Kreis Limburg-Weilburg) vertreten. Nur knapp mit 3:4 mussten sich die Ü 50 des Gießener SV dem TTC Höchst/Nidder geschlagen geben.

In der Hessenliga dürfen zwar auch Teams mitspielen, die nicht aus Gießen und Umland kommen. Wenn es um die Frage des Aufstiegs geht, spielen die anderen Teams keine Rolle. Der Gießener SV siegte erst mit 9:3 bei FV Horas Fulda und dann mit 9:1 gegen den 1. TTV Richtsberg. Damit rangiert das Team von Jürgen Boldt mit elf Siegen in elf Spielen auf Rang eins.

Von ihren beiden Auswärtsbegegnungen in der Herren-Bezirksoberliga kehrte die Zweite des Gießener SV jeweils als 9:3-Sieger in die Lahnstadt zurück. Sowohl beim TTC Grebenhain als auch beim KSV Niesig gaben besonders Erwin Becker und Phillip Wingert eine gute Figur ab, die keines ihrer vier Einzelmatches abgaben.

Der TTC Rödgen holte trotz 3:8-Rückstand noch einen überlebenswichtigen Punkt beim GSV.

 

Drei Jahre Niederlage auf Niederlage sind offensichtlich genug für die Tischtennis-Spielerinnen des NSC Watzenborn-Steinberg. Nach 14 Jahren Bundesliga (elf davon in der zweiten und die letzten drei in der ersten, inklusive der laufenden Spielrunde) wird das aktuelle Damen-Bundesligateam der Pohlheimer aufgelöst. Das hat der Vorstand des Vereins am gestrigen Abend in einer Pressemitteilung bekannt gegeben. "Die Verantwortlichen des Vorstands und der Cheftrainer des NSC (Markus Reiter) wurden in einer Sitzung Ende Dezember von den Spielerinnen über diese Mannschaftsentscheidung informiert", heißt es in der Pressemitteilung. Und weiter: "Alle fünf Spielerinnen wollen geschlossen nach dieser Saison einen Schlussstrich unter diese erfolgreich und harmonische Bundesliga-Zeit und unter ihre sportliche Karriere im Leistungssport ziehen."

Der NSC verzichtet in der Folge auf seinen Startplatz in der zweiten Liga und feiert seinen Abschied im letzten Heimspiel am Ostersonntag in Garbenteich gegen den designierten deutschen Meister TTC Berlin Eastside.

... ...

Bei den Kreisvorranglistenspielen der Schüler und Jugend im Tischtennis, die in der Sporthalle der Limesschule beim NSC Watzenborn-Steinberg über die Bühne gingen, wurden mangels Masse in sieben der acht Altersklassen (weibl. Jugend, Schülerinnen A, B und C sowie männl. Jugend, Schüler A und C) direkt die Endranglisten ausgespielt. Gegenüber dem Vorjahr sind die Teilnehmerzahlen um ein Viertel eingebrochen.

...Der Gießener SV wahrte auch im ersten Hessenliga-Spiel der Rückrunde seine "weiße Weste": Wer allerdings mit einem Durchmarsch der Gießener gerechnet hatte, wurde eines Besseren belehrt. So konnte der Tabellenführer in der Mitte lediglich ein Erfolgserlebnis für sich verbuchen und war am Ende froh, den Sieg mit 9:5 davonzutragen.

...Die 2. Mannschaft des GSV erwischte einen hervorragenden Auftakt zu Beginn der Rückrunde.  Die Schwimmer bezwangen zuhause die SG Hettenhausen wie in der Vorrunde deutlich.

Durchweg klare Siege gab es am ersten Rückrundenspieltag. Im einzigen wirklich umkämpften Spiel gewann der NSC beim GSV.

 

Ein paar Teams weniger als im Vorjahr (95 gegenüber 105) waren es schon, die den Weg zum Zweierturnier der TSG Wieseck in die Sporthalle am Ried gefunden hatten, da spielte das Wetter am Samstag sicherlich einen kleinen Streich. Ansonsten zog Abteilungsleiter Rainer Jöckel jedoch erneut eine positive Bilanz: "Wir sind angesichts der Umstände zufrieden. Vor dem Finale der Herren A/B haben die Zweitplatzierten aufgegeben. Da war es etwa 23.30 Uhr. Gesagt werden aber muss, dass trotz dieses unglücklichen Endes den vier Halbfinalisten uneingeschränktes Lob ausgesprochen werden muss. Sie haben den Zuschauern erstklassiges Tischtennis und tolle kampfstarke Spiele gezeigt."

In fünf der neun ausgetragenen Konkurrenzen - der Wettbewerb der Senioren 60 kam nicht zustande - standen letztendlich heimische Akteure ganz oben auf dem Siegertreppchen.

In der hochkarätigsten Spielklasse der Herren A/B waren jedoch D. Knatz/A. Koudsi (TTC Langen) vorn, mit P. Klein/R. Volk-de la Vega (TSG Leihgestern) landete das beste heimische Duo auf Rang fünf. Annette und Céline Kreiling (TTC Wißmar) sowie C. Boller/T. Krämer (TSG Wieseck/TV Gr.-Linden) konnten ihre Vorjahressiege wiederholen. Zudem erwiesen sich A. Malsch/P. Wingert (C1/Gießener SV), J. Fabel/D. Schleicher (E), und A. Gasse/S. Heine (Senioren 50) als die dominierenden Zweierteams in ihren jeweiligen Spielklassen.

Immerhin fünf Frauenteams gingen im Wettbewerb nach dem Modus "Jedes-gegen-Jeden" an den Start. Und es ging bis zum Schluss spannend zu. Die Vorjahressieger, das Mutter-Tochter-Duo Annette und Céline Kreiling (TTC Wißmar), mussten gegen Johanna Klitsch/Stephanie Seibert (TSV Beuern) eine knappe 4:6-Niederlage hinnehmen, setzten sich aber gegen Angress und die Ex-TSGlerin aus Alten-Buseck, Friederike Scholl, deutlich mit 6:1 durch, während Klitsch/Seibert gegen das TG Bornheim-Duo mit 3:6 unterlagen. Das bessere Satzverhältnis (22:8/gegenüber 21:13 für die Beuernerinnen) sprach dann für Team Kreiling.

Das 10er-Feld der A/B-Herrenteam, darunter fünf heimische, von denen allerdings keines in das Halbfinale kam, lieferte sich vor allem in den Halbfinals tolle Matches. Die späteren Sieger D. Knatz/A. Koudsi (TTC Langen) mussten sich gegen die Youngsters Freund/Llorca (TTC Heppenheim/SV Crumstadt) ein wenig strecken beim 3:1, die Endspielgegner C. Beck/Y. Wang (TG Obertshausen/SV Darmstadt) mussten gegen Diehl/Lang (DJK BW Münster) sogar über die volle Distanz zum Sieg. Angesichts der späten Stunde verzichteten Beck/Yang dann auf das Finale und gaben kampflos ab. Wie im Vorjahr wurden bei den Herrenklassen C1 (20), C2 (17) und D1 (20) gut gefüllte Teilnehmerfelder verzeichnet. In den Vorrundengruppen der C1-Konkurrenz ging es besonders spannend zu, denn alle drei Teams hatten ein Match gewonnen und eines verloren. Claus Boller/Axel Gasse (TSG Wieseck) verpassten den Einzug in die Hauptrunde nur infolge des im direkten Vergleich verlorenen Matchs gegen Javed/Javed (SV Groß-Gerau/TTV Gräfen-/Schneppenhausen). Hahn/Kozy (VfB Ruppertsburg) und Peschke/Psol (Gießener SV/FT Fulda) zogen im Viertelfinale mit 1:3 den Kürzeren, aber Andre Malsch/Philipp Wingert schafften es ins Finale. Hier konnten sie sich gegen Schäfer/Wetterau (TTV Weiterode) nach langem Kampf knapp mit 3:2 behaupten.

Fast die Hälfte (8) der teilnehmenden Mannschaften bei der Konkurrenz der Herren C2 kam aus dem heimischen Tischtennis-Kreis. Drei davon kamen durch bis ins Viertelfinale, zwei waren da chancenlos und eine scheiterte nur knapp: Während A. Gasse/P. Pausch (TSG Wieseck) und A. Fuchs/S. Wrobel (Quembach/TTC Rödgen) infolge ihrer 0:3-Niederlagen deutlich passen mussten, lieferten Kaas/Tschernatsch (Reiskirchen/Lumda) ihren Kontrahenten Fensterer/Tiede (TTC Bürgel) einen harten Kampf, schieden jedoch unglücklich mit 2:3 aus. Der Sieg ging unangefochten an Errolat/Weiß (Sprendlinger TG).

Auch bei Herren-D1-Wettbewerb kamen drei heimische Teams ins Viertelfinale. Dort siegten A. Heckner/T.Krone (SV GW Gießen) klar gegen C. Becker/S. Dasdan (TSG Lollar). M. Kaus/W. Seth (TV Grüningen) mussten sich Kletsch/Strahl (SV Klein-Gerau) beugen, denen wiederum der Turniersieg durch Kraft/Schmidt (TTG Büßfeld/TTC Ilsdorf-Lardenbach) verwehrt wurde.

 

In der schwächer besetzten Herrenklasse D2 verloren die topgesetzten T. Krone/S. Vogeltanz (SV GW Gießen) im Halbfinale gegen ihre Vereinskameraden C. Hau/W. Orth mit 1:3. Letztere fanden dann in Ehemann/Link (SG Bruchköbel) ihre Meister, wobei das GW-Duo nur unglücklich mit 2:3 den Kürzeren zog. Klare Sieger wurden im Fünferfeld der Herren E1 J. Fabel/D. Schleicher (SV GW Gießen). Gleiches gilt auch für die Gewinner der Seniorenwettbewerbe 40 und 50. C. Boller/T. Krämer (Ü40/TSG Wieseck/TV Gr.-Linden) gelang dabei die Titelverteidigung. A. Gasse/Siegbert Heine (50er; TSG Wieseck) hatten nur gegen das Grünberger Duo mit M. Dörr/W. Scharmann (TSV Grünberg) ein wenig zu kämpfen.

Der Gießener SV landete im letzten Saisonspiel vor der Winterpause in der Hessenliga einen ungefährdeten 9:1-Sieg gegen den TTC Höchst/Nidder. Während die Gießener aus dem Vollen schöpfen konnten, musste der TTC auf Sascha Jäger verzichten.

Beim Aufsteiger TSV Allendorf/Lumda machte das Wort vom (fast) kollektiven Versagen die Runde. Beim ersatzgeschwächten Gießener SV II (ohne Peschke und Schuler) kassierten die Lumdataler nämlich eine im Endergebnis recht hohe 4:9-Niederlage in der Herren-Bezirksoberliga. Die Weststädter bringen sich mit diesem Sieg nachdrücklich in der Angelegenheit Vizemeisterschaft ins Gespräch.

Beim ersten Teil der hessischen Meisterschaften des Tischtennis-Nachwuchses in Ober-Erlenbach/Bad Homburg wurden die Titelkämpfe im Einzel und Doppel bei der weiblichen und männlichen Jugend sowie den Schülerinnen und Schülern B ausgetragen. Drei heimische Talente hatten sich qualifiziert, von denen Bezirksmeisterin Alisa Dietz (TSV Beuern) krankheitsbedingt passen musste. Für Furore sorgte Lea Grohmann (Allendorf/Lumda/TTV Richtsberg), die sich bei der weiblichen Jugend nahezu unangefochten den Einzeltitel sicherte und nur knapp das Double verpasste. Doppelsilber im Jugendwettbewerb gab es auch zur Freude von Adam Janicki (Heuchelheim/TTV Richtsberg).

Christine Prell (TTC Wißmar) vertrat die heimischen Farben beim Wettbewerb der Schülerinnen B. Ohne Niederlage kam Prell durch ihre Vorrundengruppe. Das Losglück war ihr dann nicht hold, denn Prell traf auf die spätere Siegerin V. Jöckel (SC Lanzenhain). Die Partie ging 0:3 verloren. Im Doppel mit Jöckel wurde Prell ebenfalls Fünfte. Bei den Schülern B startete Tim Neuhof (NSC W.-Steinberg) mit zwei Niederlagen, von denen eine besonders bitter ausfiel und das frühe Aus bedeutete. Im Doppel war nach dem ersten Spiel Schluss.

Zwei Ex-Gießener machten aber von sich reden, vor allem Lea Grohmann. In der Gruppe blieb Grohmann ohne Satzverlust, nur die erste Begegnung in der Hauptrunde hätte zum Stolperstein werden können. Da musste Grohmann gegen Rosenthal (TSV Langstadt) alles aufbieten, um mit 3:2 die Oberhand zu behalten. Mit drei weiteren 3:0-Erfolgen stürmte Grohmann dann zum Hessentitel. Im Doppel unterlag Grohmann mit Partnerin Klee (SC Niestetal) unglücklich im Finale. Der Heuchelheimer Adam Janicki scheiterte erst in der Hauptrunde unglücklich mit 2:3 am Titelmitfavoriten Bauer (TTC Elz). Mit Doppelpartner Meng (Fulda-Maberzell) erreichte Janicki sogar das Finale, das die beiden knapp verloren.

Teils packende Finals prägten die Endrunde des Tischtennis-Kreispokals in der Sporthalle der Grundschule in Rödgen an. In den höchsten Spielklassen verhinderten der TSV Utphe bei den Herren und der SV Hattenrod bei den Damen die jeweilige Titelverteidigung durch die TSG Alten-Buseck bzw. den TSV Treis/Lumda. Die Wettbewerbe der 1. Kreisklasse entschieden der SV Staufenberg II (Herren) und der SV Saasen (Frauen) für sich. Als spannendste Konkurrenz muss die der 2. Kreisklasse der Herren bezeichnet werden, denn hier gab es ausnahmslos knappe Endergebnisse in den Halbfinale und im Endspiel. Der SV Annerod setzte sich nach 4:3 gegen den TV Trais-Horloff die Krone auf. In der 3. Kreisklasse erwies sich erwartungsgemäß der TSV Treis/Lumda als unschlagbar.

Die Kreispokalsieger haben sich für die Bezirkspokalendrunde am 14./15. März qualifiziert.

Damen

Kreisliga: Der SV Ettingshausen musste sich in einem knappen Halbfinale dem SV Hattenrod geschlagen geben. Es ging hin und her in diesem Spiel, bis zuletzt Jennings die Ettingshäuserin Puhlmann mit 3:1 besiegte und damit die Endspielteilnahme sicherte. Die zweite Semifinalbegegnung war auch deshalb schnell für den TSV Treis/Lumda beendet, weil der SV Grün-Weiß Gießen nur zu zweit antrat. In einem spannenden Endspiel gingen die Lumdatalerinnen dann zunächst mit 2:1 durch Ehmig-Hahn und Hinkel in Führung, Münster/Gareis schafften aber für den SV den Gleichstand. Münster blieb in allen Spielen ungeschlagen und brachte mit einem Fünfsatzsieg gegen Ehmig-Hahn ihre Farben in Führung, ehe Gareis einen 0:2-Rückstand gegen Roth zu einem vielumjubelten 3:2-Pokalsieg umwandelte. Der TSV wurde nur knapp an der Pokalverteidigung gehindert, nach Ballwechseln war man sogar 235:231 vorn.

Halbfinale: SV Grün Weiß Gießen II - TSV Treis/Lumda 1:4 (Nina Dietrich; Yvonne Ehmig-Hahn 2, Christiane Hinkel, Emig-Hahn/Mengel); SV Ettingshausen - SV Hattenrod 3:4 (Sabine Möbus, Sabrina Reissig; Sabine Münster 2, Münster/Gareis, Charries Jennings); Finale: SV Hattenrod - TSV Treis/Lumda 4:2 (Sabine Münster 2, Münster/Gareis, Heike Gareis; Yvonne Emig-Hahn, Christiane Hinkel)

Kreisklasse: Hier fand gleich das Endspiel statt, bei dem der SV Saasen klar dominierte. Die Hattenroderinnen steigerten sich zwar von Spiel zu Spiel, mehr als zwei Satzgewinne von Christel Lump gegen die Saasenerin Tina Münster war jedoch nicht drin. Sonja Reidt hatte gegen Miriam Becker den ersten Satz gewonnen, danach jedoch zweimal hoch verloren. Im vierten Satz war es spannend, er endete 13:11 für Becker. Birgit Kaus hatte gegen Eva Schmidt nur im 1. Durchgang zu kämpfen. Auch das Doppel war für Kaus/Becker eine klare Angelegenheit.- Finale: SV Saasen - SV Hattenrod II 4:0

Herren

Kreisliga: Drei Teams der Gruppe 2 der Kreisliga hatten sich für das Pokal-Halbfinale qualifiziert. Favorit TSV Utphe warf dann den einzigen Vertreter der Gruppe 1, die TTSG Biebertal, mit 4:2 aus dem Rennen. Noch deutlicher endete das zweite Semifinale zwischen dem Titelverteidiger TSG Alten-Buseck und dem FSV Lumda (4:1). Die Wiederholung des vorjährigen Pokalerfolgs wurde der TSG Alten-Buseck vor allem deshalb verwehrt, weil Daniel Schmidt groß aufspielte. Gegen Kiefer und später auch Schneider siegte der Utpher jeweils klar mit 3:0 und holte mit Büttel auch das Doppel gegen Schneider/Kiefer. Den Sack für Utphe zu machte Range mit einem 3:2-Erfolg über Marx, der mit 2:1 noch in Führung gelegen hatte.

Halbfinale: TSG Alten-Buseck - FSV Lumda 4:1 (Egmund Kiefer, Oliver Marx, Schneider/Kiefer, Stefan Schneider; Christoph Tschenatsch); TSV Utphe - TTSG Biebertal 4:2 (Daniel Schmidt, Jochen Range 2, Schmidt/Büttel;Herbert Bartkowski 2); Finale: TSG Alten-Buseck - TSV Utphe 2:4 (Stefan Schneider, Oliver Marx; Daniel Schmidt 2, Schmidt/Büttel, Jochen Range)

1. Kreisklasse: Einseitig verlief das Halbfinalspiel zwischen dem TSV Kleinlinden IV und Titelverteidiger SV Ettingshausen (0:4). Mächtig zu kämpfen hatte dagegen der SV Staufenberg II, der erst nach fast zwei Stunden Spielzeit den TTC Wißmar III mit 4:3 bezwingen konnte. Beim SV waren Müller und Karger mit jeweils zwei Einzelsiegen die überragenden Akteure. Die lange Wartezeit scheint den Ettingshäuser Akteuren nicht gut bekommen zu sein, denn bei der Neuauflage des Vorjahresfinals zog man gegen die Staufenberger mit 2:4 diesmal den Kürzeren. Nur Ebinger (2) konnte gegen den frisch gekürten Pokalsieger etwas ausrichten, bei dem Franz mit zwei Einzelsiegen glänzte. Müller und das Doppel Müller/Karger trugen ebenfalls ihren Anteil zum Erfolg bei.

Halbfinale: SV Staufenberg II - TTC Wißmar III 4:3 (Jens Müller 2, Michael Karger 2; Manfred Grygar, Obst/Grygar, Stefan Obst); TSV Kleinlinden IV - SV Ettingshausen 0:4 (Max Höfliger, Benjamin Ebinger, Christopher Aff , Ebinger/Penschinski); Finale: SV Staufenberg II - SV Ettingshausen 4:2 (Benjamin Ebinger 2; Jens Müller, Andreas Franz 2, Müller/Karger)

2. Kreisklasse: Die beiden späteren Endspielteilnehmer hatte im Halbfinale Schwerstarbeit zu verrichten. Der SV Annerod bezwang den TSV Utphe II mit 4:2. Der SV Geilshausen II machte dem TV Trais-Horloff im anderen Semifinale das Leben schwer, der TV-ler Thäle hatte im entscheidenden letzten Einzel bereits 0:2 in Rückstand gelegen. Nach dreimal 11:7 konnte der Trais-Horloff dann jubeln. Und auch das Endspiel war an Spannung nicht zu überbieten. Trais-Horloff ging zweimal durch Häntschel und Thäle in Führung, Hersener und das Doppel Hersener/Hofmann egalisierten aber jeweils. Die 3:2-Führung durch Hofmann konterte dann Häntschel, im letzten Match der Begegnung ging der TV durch Thäle in Führung. Hersener ließ sich jedoch nicht beirren und gewann 3:1. Der Pokalsieger heißt SV Annerod.

Halbfinale: SV Geilshausen II - TV Trais-Horloff 3:4 (Adrian Kaus, Schmidt/Kaus, Manfred Schmidt; Matthias Häntschel 2, Gerrit Thäle 2), TSV Utphe II - SV Annerod 2:4 (Stefan Dertinger, Landsberger/Steiper; Marco Hofmann 2, Lars Klingmann, Kai Hersener); Finale: SV Annerod - TV Trais-Horloff 4:3 (Kai Hersener 2, Hersener/Hofmann, Marco Hofmann; Matthias Häntschel 2, Gerrit Thäle)

3. Kreisklasse: Der hochfavorisierte TSV Treis/Lumda gab im Halbfinale gegen die vierte Mannschaft des SV Grün-Weiß Gießen nicht einen einzigen Satz ab. Der Sieger musste dann fast eine Stunde warten, weil das andere Halbfinale zwischen dem TSV Freienseen und dem FC Weickartshain II sich in die Länge zog. Freienseen lag 2:0 und noch beim 3:2 in Führung, verlor dann aber alle Matches in der zweiten Einzelrunde. Der FC war dann aber ebenfalls im Finale gegen den TSV Treis/Lumda chancenlos. Nach einer halben Stunde war das Endspiel Geschichte, beim Sieger hatte man nur zwei Satzverluste zu beklagen.

Halbfinale: TSV Freienseen - FC Weickartshain II 3:4 (Jan-Michael Helm, Stefan Theiß, Helm/Theiß; Sven Krauss 2, Oliver Stephan, Stefan Berg); SV GW Gießen IV - TSV Treis/Lumda 0:4 (Dirk Thomas, Matthias Thomas, Reiner Brühl, Brühl/Brück); Finale: TSV Treis/Lumda - FC Weickartshain II 4:0 (Dirk Thomas, Matthias Thomas, Reiner Brühl, Brühl/Brück)

 

In der Sporthalle der Grundschule Gießen-West fanden die Kreispokal-Titelkämpfe des Tischtennis-Nachwuchses statt. Dabei wurden die Pokalsieger in sechs Leistungsklassen ermittelt. Mitfavorit TSV Kleinlinden wurde in der höchsten Jugendliga im Halbfinale von der TSG Leihgestern gestoppt, bevor Schüler-Vorjahressieger SV Annerod seinen nunmehr dritten Pokalerfolg in Serie feierte. In der Jugend-Kreisklasse wurde der VfB Ruppertsburg seiner Favoritenrolle gerecht.

In der Schüler-Kreisliga schnappte der SV Hattenrod dem ebenfalls hoch gehandelten SV Ettingshausen den Pokalsieg weg. Einen zweiten Pokalgewinn feierte der SV Annerod mit seiner zweiten Garnitur beim Wettbewerb der 1. Kreisklasse der Schüler. Finalgegner SV Inheiden verlor dieses Endspiel ebenso klar wie seine Schülerinnen-Mannschaft gegen den TSV Allendorf/Lumda. In der 2. Kreisklasse der Schüler war der Krumbacher SC vom NSC Watzenborn-Steinberg II nicht zu schlagen.

Die vier Jugend-Bezirksligisten werden mit den frisch gekürten Kreispokal-Siegern bei den Bezirkspokalwettbewerben im Februar bzw. März des kommenden Jahres für den Tischtenniskreis Gießen an den Start gehen.

Jugend/Kreisliga: Vorjahressieger TSV Kleinlinden musste bereits im Halbfinale passen, die Zähler von Julian Langsdorf (2) und Langsdorf/Günther reichten gegen die TSG Leihgestern (Maximilian Heller, Denho Budak 2, Abel Özdemir) nicht. Im anderen Semifinale schlug der SV Annerod (Timo Geier, Sven Schmidt, Edwin Rempel, Geier/Schmidt) den SV Odenhausen/Lda. glatt mit 4:0. Das Endspiel war dann eine klare Angelegenheit für Annerod, von Leihgestern hielt nur Budak mit einem Erfolg über Rempel dagegen. Schmidt, Geier 2 und Geier/Schmidt holten damit den dritten Kreispokalsieg in Folge für Annerod.

Halbfinale: TSG Leihgestern - TSV Kleinlinden 4:3; SV Annerod - SV Odenhausen/Lda. 4:0. - Finale: TSG Leihgestern - SV Annerod 1:4

Jugend/Kreisklasse: Die Halbfinalbegegnungen hatten mit dem TTC Wißmar II und dem VfB Ruppertsburg zwei klare 4:1-Sieger. Im Endspiel ließ der VfB gegen den TTC II dann fast überhaupt nichts anbrennen. Yasin Kara bzw. das Doppel Kara/Wenxuan Yang gewannengegen Frederik Margolf bzw. Grauberger/Margolf jeweils einen Satz. Margolf, Serdar Grauberger und Simon Gebauer waren ansonsten nicht zu bezwingen.

Halbfinale: TSV Lützellinden - TTC Wißmar II 1:4; TV Lich II - VfB Ruppertsburg 1:4. - Finale: TTC Wißmar II - VfB Ruppertsburg 0:4

Schüler/Kreisliga: Der SV Ettingshausen verhinderte den dritten Kreispokalgewinn im Jahr 2014 für den SV Annerod durch einen knappen 4:3-Erfolg in einem spannenden Halbfinale. Alexander Parr (2) und das Doppel Parr/Jakob Petry hatten bis zum 3:3-Gleichstand gegen Sven Fels, Paul Hüfner und Nick Kretschmer mächtig zu kämpfen. Petry behielt dann im entscheidenden Match gegen Hüfner die Nerven und siegte mit 3:1. Der SV Hattenrod dagegen spazierte mit einem 4:0 über die TSF Heuchelheim ins Endspiel. Nur Mario Küster von den TSF hielt seine Begegnung gegen Felix Maul bis zuletzt offen, verlor im Entscheidungssatz aber mit 9:11.

Das Finale zwischen Ettingshausen und Hattenrod, das im Vorjahr an Annerod im Halbfinale gescheitert war, blieb lange offen. Parr brachte den SV mit einem Sieg über Jannis Wanke in Führung, Maul konterte jedoch postwendend mit einem Sieg über Petry. Der Ettingshäuser Paul Matthis Kleinert hatte dem Hattenröder Jonas Schmidt dann wenig entgegenzusetzen, aber Parr/Petry brachten Ettingshausen mit ihrem Fünfsatzsieg gegen Maul/Wanke wieder zurück. Das Match zwischen Parr und Maul war in zwei Durchgängen an Dramatik nicht zu überbieten: Mit 20:18 im 2. Satz und 12:10 im Entscheidungssatz gingen beide an den Hattenröder. Wanke hatte dann im letzten Match gegen Kleinert nichts zu verlieren und machte Hattenrod zum Pokalsieger.

Halbfinale: TSF Heuchelheim - SV Hattenrod 0:4; SV Ettingshausen - SV Annerod 4:3. - Finale: SV Ettingshausen - SV Hattenrod 2:4

Schüler/1. Kreisklasse: Zwischen den beiden deutlichen Halbfinalsiegern SV Annerod II und SV Inheiden konnte man im Endspiel einen spannenden Wettkampf erwarten. Der traf denn auch ein: Nachdem Benedikt Fels den Inheidener Dean Bös glatt mit 3:0 besiegt hatte, sorgte Torben Schwab mit einem 3:1-Erfolg über den Anneröder Niklas Dörmühl für den Ausgleich. Dann führten Eileen Möbus und Möbus im Doppel mit Schwab gegen Fels/Dörmühl mit 2:1 bzw. sogar 2:0, mussten jedoch beide Male den Anneröder Kontrahenten zum Sieg gratulieren. Fels ließ im letzten Match Schwab keine Chance beim 3:0.

Halbfinale: SG Climbach - SV Annerod II 0:4, SV Inheiden - TTC Gießen-Rödgen II 4:2. - Finale: SV Annerod II - SV Inheiden 4:1

Schüler/2. Kreisklasse: Zwei spannende Halbfinalbegegnungen und ein einseitiges Endspiel prägten den Wettbewerb. Obwohl nur zu zweit am Start, schafften es Lukas Hein und Florian Lange vom NSC Watzenborn-Steinberg, sich gegen den FC Rüddingshausen (Marie Schwalm, Adrian Braach, Dario Herzberger) durchzusetzen. Die Entscheidung führte Lange durch einen glücklichen 3:2-Erfolg über Herzberger herbei. Herzberger führte nämlich 2:1, aber Lange fing den Rüddingshäuser noch mit 14:12 und 11:8 ab. Die letzte Begegnung wäre wieder kampflos an den FC gegangen.

Dem zweifachen Sieger Jan Miltenburg hat es der Krumbacher SC in hohem Maß zu verdanken, dass er ins Endspiel kam. Miltenburg bezwang Josef Kakar und Lukas Weber aus Langgöns deutlich. Auf TSV-Seite war Theresa Wöll die überragende Spielerin und an allen drei Gegenzählern beteiligt. Gegen Kevin Jost und Constantin Mann überzeugte Wöll mit 3:0-Erfolgen, mit Kakar im Doppel übertrumpfte sie die 2:1-Führung des SC-Duos Mann/Miltenburg noch. Mann und Jost holten jedoch für Krumbach die beiden zum Sieg fehlenden Zähler.

Im Endspiel hatten dann die beiden NSCler Hein und Lange den Krumbachern nichts entgegenzusetzen. Hein gelang ein Satzgewinn gegen Jost. Nach nicht einmal einer Stunde Spieldauer war der SC Krumbach Kreispokalsieger.

Halbfinale: FC Rüddingshausen - NSC Watzenborn-Steinberg II 2:4, TSV Langgöns - Krumbacher SC 3:4. - Finale: NSC Watzenborn-Steinberg II - Krumbacher SC 0:4

Schülerinnen/Kreisliga: Pokalsieger TSV Allendorf/Lumda musste nur einmal an die Tische, da Halbfinalgegner TV Trais-Horloff nicht antrat. Das Los führte dann die beiden Inheidener Vertreter gegeneinander, wobei sich Sarina Meusel und Vivian Stein glatt gegen ihre Vereinskameradinnen Paula Engel und Emmelie Stübgen behaupteten. Die siegreichen Inheidenerinnen waren dann im Finale gegen die Trenschel-Schwestern Linda und Vanessa chancenlos.

Halbfinale: TV Trais/Horloff II - TSV Allendorf/Lumda 0:4 (kampflos), SV Inheiden I - SV Inheiden II 4:0. - Finale: TSV Allendorf/Lumda - SV Inheiden I 4:0.

Xiaoyong Zhu war vor der Saison der große Transfer-Coup des Gießener SV. Da der ehemalige chinesische Nationalspieler auch in Diensten des DTTB steht, wurde vor der Saison offen darüber spekuliert, wie oft es Jürgen Boldt und den "Schwimmern" gelingen werde, Zhu beim Verband loszueisen. Ein Spieltag vor Hinrundenende steht fest: Der Chinese war in allen wichtigen Spielen dabei und hat im vorderen Paarkreuz alle sechs Gegner besiegt. Nach dem Hessenliga-Derby mit dem 9:6-Erfolg gegen den NSC Watzenborn-Steinberg gab Zhu Auskunft über seine ersten Eindrücke, seine Tätigkeit als Stützpunkttrainer und seine Zukunftsplänen.

 Florian Müller gehörte einst zu den größten deutschen Talenten im deutschen Tischtennis: Erst mischte der heutige Spitzenspieler des NSC Watzenborn-Steinberg bei allen nationalen Turnieren mit. Später spielte Müller sechs Jahre lang in der 2. Bundesliga. Vor acht Jahren wechselte der heute in den USA lebende Müller zum NSC. Nach dem Derby beim GSV (6:9) befragte der Anzeiger den Spitzenspieler.

 

Herr Müller, sind Sie zufrieden mit dem Spiel?

Für mich persönlich war es ganz gut. Ich habe das 1er-Doppel gewonnen und ein Einzel mitgenommen. Gegen den Chinesen (Xiayong Zhu, Anm. d. Red) war klar, dass es schwierig wird. Im Endeffekt war ich auch chancenlos. Als Mannschaft haben wir ein paar Chancen liegen lassen. Ich glaube, dass Gießen an für sich nicht unverdient gewonnen hat, aber ich glaube, ein 8:8 wäre auch nicht unverdient gewesen.

Herr Müller, Sie sind extra für 24 Stunden aus den USA gekommen, um gegen den Gießener SV zu spielen. Was treibt sie an?

Es sind 30 Stunden ... Ich mache das jetzt schon seit acht Jahren. Es macht natürlich zum einen unheimlich viel Spaß in der Mannschaft und in dem Verein. Wir sind eine richtig gute Truppe und wir haben den Vorteil, dass wir ein bisschen auswechseln können. Bei uns hat jeder für den anderen Verständnis und keiner mal ein Problem damit, auszusetzen und trotzdem zum Anfeuern hier zu sein. Außerdem gibt es natürlich auch immer noch die Nähe zum Tischtennissport, der in den USA nicht ganz so groß ist wie hier.

Die Zuschauer können sich somit auch zukünftig auf spannende Spiele mit Florian Müller freuen?

Das ist in jedem Fall geplant.

Mit Jan Hartmann und Jakob Armbrüster hattet ihr heute zwei sehr junge Spieler in Euren Reihen. Wie sehen Sie die Entwicklung der beiden?

Ich sehe da bei beiden eine sehr gute und positive Entwicklung in den letzten Jahren. Im Moment hat Jan ein bisschen Vorsprung und spielt ein bisschen besser, aber ich bin mit der Entwicklung von beiden sehr zufrieden. Außerdem haben wir mit Dennis eine sehr gute Verstärkung bekommen. Der spielt sehr solide; und auch Michi Wagner hat ja letzte Woche gegen Nico Nowigh das Spiel seines Lebens gemacht.

Sie gehörten früher zu den größten Tischtennistalenten in Deutschland und haben auch mit Timo Boll viel trainiert. Besteht noch Kontakt zum Aushängeschild des deutschen Tischtennis?

Timo ist zwei Jahre älter als ich. Wir haben früher in der gleichen Halle trainiert und öfter auch gemeinsam.Wir kennen uns immer noch, haben aber schon längere Zeit nichts mehr miteinander zu tun.

Sie sind seit vielen Jahren Wahl-Amerikaner. Wo leben Sie in den USA genau?

Auf Long Island. Das ist eine halbe Stunde von Manhattan und ca. zehn Minuten von der Stadtgrenze New York City entfernt.

Wie sind Ihre Trainingsbedingungen in den USA? Gibt es ähnliche Vereinsstrukturen wie in Deutschland?

Es sind in den USA ein paar andere Umstände als hier. Man kann dort auch trainieren, aber es ist deutlich schwieriger, Trainingspartner und Trainingshallen zu finden. Vereine, wie man sie aus Deutschland kennt, gibt es nicht. Vielmehr gibt es Eigentümer, die sich auf Tischtennis spezialisiert haben. Der Mitgliedsbeitrag liegt zwischen 60 und 100 Dollar. Dort findet man zwar Trainingspartner, aber das Level ist schon deutlich geringer. Allgemein kann man festhalten, dass es im Tischtennis in den USA diese Breite, wie wir sie in Deutschland haben, nicht gibt.

Nach knapp vier Stunden endete ein hochklassiges Derby der Tischtennis-Hessenliga zwischen dem Gießener SV und dem NSC Watzenborn-Steinberg mit einem 9:6-Sieg der favorisierten Heimmannschaft. Knapp 100 Zuschauer sorgten für eine derbyreife Atmosphäre. Die Spieler revanchierten sich mit zahlreichen mitreißenden Matches auf hohem Niveau.

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Vor gut 100 Zuschauern hielt das Derby der Tischtennis-Hessenliga, was es versprach: Spektakuläre Ballwechsel, spannende Matches und ein knapper Ausgang. Am Ende triumphierte der Gießener SV, der durch das 9:6 über den NSC Watzenborn-Steinberg seine weiße Weste wahrte und die Tabellenführung zurückeroberte.

Vor dem ersten Ballwechsel rief GSV-Kapitän Jürgen Boldt Spieler und Zuschauer zu einer Gedenkminute zu Ehren des kürzlich verstorbenen Sascha Berg auf, der einst das NSC-Trikot getragen hatte.

Der Gießener SV II handelte sich in der Tischtennis-Bezirksoberliga der Herren beim TTC RS Fulda-Maberzell III einen ärgerlichen Punktverlust ein. Infolge seines deutlichen 9:3-Heimerfolgs über den KSV Niesig hat der TSV Allendorf/Lumda nun wieder die Nase im Kampf um den Relegationsplatz um einen Zähler vorn.

Im Gießener Derby behielt Grün-Weiß Gießen die Oberhand. Die "Schwimmer" durften in dieser Woche gegen den SV Inheiden trotzdem einmal jubeln.

 

Am Nikolausabend um 18 Uhr trifft der Gießener SV in der Turnhalle der Grundschule Gießen West auf den NSC Watzenborn-Steinberg. Dabei geht es neben der Tabellenführung und dem damit verbundenen direkten Aufstieg in die Oberliga um die Frage, wer im Moment die Nummer eins im Gießener Herrentischtennis ist. Vor dem heutigen Hessenliga-Derby nahmen sich die beiden Mannschaftsführer, Jürgen Boldt und Stefan Harnisch, getrennt voneinander Zeit für ein paar Fragen.

Der Gießener SV II bleibt dem Spitzenreiter Eichenzell in der Tischtennis-Bezirksoberliga auf den Fersen. Das Team hatte mit dem Tabellenletzten aus Grebenhain überhaupt keine Mühe beim 9:0-Kantersieg. Beim ersatzgeschwächten TSV Kleinlinden kamen die Schwimmer zu einem hart erkämpften 9:5-Derbyerfolg.

...Der Gießener SV II bleibt dem Spitzenreiter Eichenzell in der Tischtennis-Bezirksoberliga auf den Fersen. Das Team hatte mit dem Tabellenletzten aus Grebenhain überhaupt keine Mühe beim 9:0-Kantersieg. Beim ersatzgeschwächten TSV Kleinlinden kamen die Schwimmer nach einer hohen Führung noch zu einem knappen 9:5-Derbyerfolg.

Mit einem überraschenden Remis im Gepäck kehrten die "Schwimmer" aus Climbach zurück.

 

Drei neue Spieler darf der Gießener SV zur Rückserie begrüßen. Neben Norbert Weitzel (SC RW 1959 Riebelsdorf) und Matthias Heickmann (TTC turflon Werl) kommt Sven Scheiwein vom SV RW Leimsfeld. Sven ist beim GSV kein Unbekannter: Er trainierte 2008 den Nachwuchs recht erfolgreich und legte den Grundstock für den darauf folgenden Aufschwung im Jugendbereich.

 

Dieter Buchenau Gießener SVDer Gießener SV zeigte sich im letzten Spiel vor dem großen Derby der Tischtennis-Hessenliga gegen den NSC Watzenborn/Stbg. in sehr guter Form. Der Branchenprimus setzte mit einem 9:1 gegen den bis dahin ungeschlagenen SV Mittelbuchen das nächste Ausrufezeichen auf seinem eingeschlagenen Weg, die Hessenliga zu verlassen.

Der Gießener SV II ist nach seinem deutlichen 9:1-Heimsieg gegen die TTF Niederbieber jetzt nach Minuszählern an den Lumdatalern dran.

Nach einer weiteren knappen Niederlage gegen die Reserve aus Großenlinden kann sich die Dritte der Schwimmer nicht von den abstiegsgefährdeten Mannschaften absetzen.

 

Aufstiegskandidat Gießener SV ließ sich gegen den TFC Steinheim nicht lange bitten und nutzte mit 9:2 den "kleinen" Ausrutscher des Lokalrivalen NSC Watzenborn/Steinberg aus.

Für den Gießener SV war beim Klassenfavoriten TLV Eichenzell ohne Jonas Acker wenig zu holen, aber bei der SG Hettenhausen feierte man einen überraschend sicheren Auswärtserfolg.

Ein bärenstarkes Trio (Laucht, Röhm, Zawalski) holte für den TV Lich fast im Alleingang ein Remis gg. den GSV.

TV 1860 Lich - GSV III 8:8

 

Beim GSV debütierte Spitzenspieler Xiaoyong Zhu. In Bestbesetzung brachte der Tabellenführer aus Gießen einem 9:5-Sieg aus Richtsberg mit nach Hause.

 

Der Gießener SV III steht nach einer deutlichen Niederlage gegen die TTG Eberstadt-Muschenheim mit nur drei Punkten weiter hinten drin.

Der Gießener SV II bleibt durch den Erfolg zu Hause gegen die TTG Mücke an Bezirksoberliga-Tabellenführer Eichenzell dran.

Fällt im Tischtennis das Stichwort »Chinese«, ist man immer geneigt, Außergewöhnliches zu erwarten. Dies ist im Falle von Zhu Xiaoyong sicherlich angebracht, auch wenn der Neuzugang des heimischen Hessenligisten Gießener SV schon 48 Jahre zählt und seine beste Zeit als aktiver Spieler schon lange hinter sich hat.

Genauer gesagt schon über zwei Jahrzehnte. Derzeit ist Zhu Bundesstützpunkt-Trainer am Deutschen Tischtennis-Zentrum in Düsseldorf und Assistent von Bundestrainer Jörg Roßkopf. Für den GSV kommt er am Samstag (20 Uhr) beim 1. TTV Richtsberg erstmals zum Einsatz.

Und auch beim Derby am 6. Dezember gegen den ebenfalls ambitionierten NSC Watzenborn-Steinberg steht den Gießenern ihre Nummer eins zur Verfügung. »Wir haben uns zunächst für die Vorrunde auf diese beiden Spiele geeinigt. Vielleicht klappt es auch noch in Mittelbuchen (am 22. November; Anm. d. Red.)«, sagt Zhu, dessen Nachname – wie im Chinesischen üblich – dem Vornamen vorangestellt wird. Für die Rückrunde darf mit weiteren Einsätzen beim Hessenliga-Spitzenreiter gerechnet werden.

Ende der 80er Jahre war der Penholder-Spieler Kadermitglied der chinesischen Nationalmannschaft, bevor er krankheitsbedingt mehrere Wochen pausieren musste und anschließend im Nationalteam keine Berücksichtigung mehr fand. 1992 führte ihn der Weg nach Deutschland – der Liebe wegen. Seine damalige Freundin Ding Yaping hatte in Nordrhein-Westfalen bei der TSG Dülmen die Nachfolge von Weltmeisterin Tong Ling angetreten. Zhu kam ihr einen Monat später hinterher. Die Hochzeit folgte 1993 in Deutschland. Nach verschiedenen Stationen als Spieler und Trainer wurde der Vater einer Tochter 2008 vom Deutschen Tischtennis-Bund verpflichtet, zunächst als Coach am Internat und Schülerinnen-Bundestrainer.

Blickt man auf das, was andere über Zhu sagen, so scheinen ihm Starallüren fremd. Als er aus dem erweiterten Kreis des chinesischen Kaders flog und mit Verwaltungsaufgaben rund um das Team betraut wurde, nahm er es ohne Murren hin. Verwaltungsaufgaben gehören auch heute zu seinem Job beim Deutschen Tischtennis-Bund. Die Arbeit mit den anderen Bundestrainern im Nachwuchs- und Erwachsenenbereich ist für Zhu Teamwork, er ist bei Talentsichtungen dabei, tauscht sich mit den Kollegen über Übungsformen aus und ist auch über die aktuellen Entwicklungen in China auf dem Laufenden, um immer wieder Impulse in der Trainingsarbeit in Deutschland zu geben. Nach dem Auftritt in Richtsberg geht es gleich weiter mit dem DTTB nach Stockholm zu den Swedish Open

Den Schläger hat er noch lange nicht aus der Hand gelegt. Zhu absolviert mit den Nationalspielern regelmäßig Einzeltraining. »Balleimer-Training mit ihm ist das Beste, was ich je irgendwo gemacht habe. Keiner kann besser einwerfen als er«, wird DTTB-Schützling Patrick Baum bei »tischtennis.de« zitiert. Zhu ist am Tisch ein kompromissloser Angreifer. Darüber tauschte er sich bereits mit den neuen Kollegen beim GSV um Dieter Buchenau aus. »Ich habe den Wunsch geäußert, ein Doppel mit einem weiteren Angriffsspieler zu bilden. Das ist mir lieber. Dann geht das Tempo nicht verloren«, erklärt die Gießener Nummer eins. Mit wem er im Doppel an der Platte steht, wird sich beim vorherigen Training zeigen. »Ich fahre erst von Düsseldorf nach Gießen, um die Mannschaft kennenzulernen. Dann geht es zusammen nach Richtsberg.« GSV-Kapitän Jürgen Boldt hat für sein Team aufgrund des erstmaligen Einsatzes von Zhu noch eine vorbereitende Einheit anberaumt. »Sie soll unter anderem zeigen, wer am ehesten für das Doppel eins geeignet ist«, lässt Boldt durchblicken.

Den Kontakt zum Wahl-Düsseldorfer stellte beim Gießener SV Vorjahres-Zugang Dieter Buchenau her. Dieser war früher ebenfalls höherklassig unterwegs – unter anderem beim TTC Zugbrücke Grenzau in der Bundesliga – und kennt Zhu schon seit einer gefühlten Ewigkeit. Der gut vernetzte Buchenau musste nicht lange überlegen, als er Wind davon bekam, dass der chinesische Exportschlager in der Saison 2013/2014 beim TTC Ruhrstadt Herne kein einziges Spiel absolvierte. »Ich habe ihn gefragt, ob er Lust hat, nach Gießen zu kommen. Er hat weniger als eine Minute überlegt«, blickt Buchenau zurück. Zhu, der beim GSV pro Einsatz bezahlt wird, sagt dazu: »Den Trainingsaufwand, der für die 2. Bundesliga notwendig wäre, kann ich nicht mehr betreiben. Dazu bin ich zu oft mit der Nationalmannschaft unterwegs. Dieter Buchenau hatte mich ein Jahr vorher schon einmal gefragt. Damals habe ich noch abgesagt, aber jetzt passt es.«

Wenn die Tischtennismannschaften aus dem Gießener Stadtgebiet zu Punktspielen in die entlegensten Orte reisen müssen, kommt selten Begeisterung auf. Die Fahrt nach Ruppertsburg bildet da die große Ausnahme. Wer einmal ein Auswärtsspiel im ortsansässigen Dorfgemeinschaftshaus erlebt hat, kommt - sofern er gut verlieren kann - immer wieder gern in die 900-Einwohner-Gemeinde am Rande des Vogelsbergs zurück. Neben netten Konversationen und gut gekühltem Bier ist die Ruppertsburger Rindswurst legendär. "Uns ist einfach sehr wichtig, dass sich die Gäste wohlfühlen", sagt Michael Hahn, einer der Spitzenspieler der ersten Mannschaft. Aber: Vorsicht Falle! So lecker die Würste auch aussehen, zukünftige Gäste des VfB sollten sich erst nach dem Spiel bedienen. Nur die wenigsten Spieler können nach dem Verzerr einer so deftigen Wurst noch gute Leistungen abliefern.

Die Ruppertsburger lieben das Tischtennis. Ob in der 2. Kreisklasse oder in der Bezirksklasse. Der treuen Anhängerschaft ist es egal. Gut gelaunte, faire Zuschauer findet man immer. "Fast alle unsere Spieler sind heimisch verwurzelt", betont Hahn voller Stolz.

Seit dem direkten Wiederaufstieg in die Bezirksklasse im Jahr 2013 mischt die erste Mannschaft des VfB in der Bezirksklasse 2 kräftig mit. Nachdem die VfBler in der vergangenen Saison mit 2:10 in die Saison gestartet waren, surfte der Aufsteiger bis zum vorletzten Spieltag auf einer Welle des Erfolgs. Dass es am Ende nicht zum Aufstieg reichte, nahmen die Ruppertsburger sportlich. Motiviert ging das Team um Daniel Kozy, Michael Hahn, Patrick Strack, Alexander Kozy, Daniel Balser und Julian Vogeltanz in die Saisonvorbereitung, damit man in diesem Jahr besser aus den Startlöchern kommt. Nach fünf Spieltagen kann bilanziert werden, dass die Ruppertsburger nahtlos da weitergemacht haben, wo sie in der vergangenen Saison aufgehört haben. Mit einer 9:1-Bilanz thront das Team der Kozy-Brüder an der Tabellenspitze. Insbesondere das 8:8-Unentschieden gegen den TV Grebenau war eine Art "Reifeprüfung", die die VfBler mit Bravour meisterten.

In diesem Jahr hat sich ein Ruppertsburger in den Vordergrund gespielt, mit dem noch vor einem Jahr die wenigsten Kenner des lokalen Tischtennis gerechnet hätten: Alexander Kozy, der jüngere Kozy-Bruder, hat sich mit einer 10:0-Bilanz an die Spitze des mittleren Paarkreuz gesetzt. Am 10. Oktober sprengte das Eigengewächs erstmals die magische 1600er-TTR-Grenze, und am vergangenen Wochenende triumphierte er bei der Ruppertsburger Vereinsmeisterschaft. Damit hat sich der in diesen Tagen den 25. Geburtstag feiernde Kozy selbst ein frühzeitiges Geschenk gemacht.

Kozy galt schon früh als talentierter Fußballer und Tischtennisspieler. Probleme im Knie sorgten jedoch für ein schnelles Fußball-Karriereende. Dafür konnte er sich voll auf den Tischtennissport konzentrieren. Er schaffte nach der Zeit als Jugendspieler den direkten Sprung ins erste VfB-Team. Dort etablierte er sich von Beginn an als Stammspieler. Jedoch gab sein Körper keine Ruhe. Was mit Schmerzen im Rücken begann, entwickelte sich zu einem Bandscheibenvorfall. Die daraus resultierenden körperlichen Folgen zwangen Kozy stets zum vorsichtigen Agieren. Nicht mehr der Sieg stand im Vordergrund, vielmehr wünschte er sich, schmerzfrei die Spiele zu überstehen. Gerüchteweise hörte man schon in der Gießener Tischtennisszene, dass der jüngere Kozy-Bruder den Spaß am 40mm-Ball verloren hätte.

Im vergangenen Jahr kam dann die Wende in Kozys Tischtennis-Laufbahn. Diese Formulierung trifft es jedoch nicht wirklich. Die Wende kam nicht. Kozy erzwang die Wende. Er profitierte dabei von einem Wesenszug, der ihn von vielen anderen unterscheidet. Er wartete nicht darauf, dass sich die körperlichen Beschwerden von allein verabschieden. Er nahm sein Schicksal aktiv in die Hand.

Sein Glück fand er bei den Calisthenics Wetzlar. Auch, wenn der Name dies vermuten lässt - es handelt sich hierbei nicht um eine Sekte oder Ähnliches. Calisthenics sind ohne Gewichte arbeitende Kraftsportler. Die rund 70 Teilnehmer treffen sich jede Woche auf Schulhöfen und Spielplätzen und trainieren ihre Muskeln auf extrem schonende Art und Weise. Kozy gelang es dadurch, seine Rückenmuskulatur zu stabilisieren. "Ich bin seit diesem März jeden Sonntag dabei. Wir trainieren dann mit dem eigenen Körpergewicht. Klimmzüge und Liegestütze gehören auch zum Standardrepertoire. Wir trainieren dort sehr systematisch. Es gibt drei bis vier Trainer, die extra dafür geschult worden sind.", erklärt Kozy. Allgemein kann man sagen, dass der junge Ruppertsburger seinen Körper vor den tief herunterziehenden Schmerzen befreit hat und wieder Herr über seinen eigenen Körper wurde.

Seit diesem Sommer hat Alexander Kozys ein Fitnessniveau erreicht, das sich zwangsläufig auf sein Tischtennisspiel auswirken musste. Völlig befreit trainierte Kozy wieder längst vergessene Bälle. Des Weiteren entwickelte er einen Trainingsfleiß, der seines Gleichen sucht. Was dann folgte, war eine Eigendynamik, die Kozy zu nutzen wusste. Der Trainingsfleiß bescherte ihm eine nie dagewesene Sicherheit, die ein noch selbstbewussteres Auftreten an der Platte zur Folge hatte.

Natürlich wachsen die Bäume nicht in den Himmel. Aber Einschätzungen bezüglich Kozys Leistungszenits liegen vorerst im rein spekulativen Bereich. "Früher oder später wird er ins vordere Paarkreuz aufrücken", ist sich Hahn sicher. Wenn man Alexander Kozy fragt, welches Ziel er als nächstes verfolgt, dann wird aus dem Shootingstar der diesjährigen Bezirksklasse 2 ein Spieler, dem die Mannschaft sehr wichtig ist. "Wir wollen in die Bezirksliga aufsteigen! Außerdem möchte ich die Gelegenheit nutzen, um mich bei meinem Bruder und Daniel und der ganzen Mannschaft für die tolle Unterstützung bedanken.", so Kozy. Wenn er weiter so spielt, wird es für die anderen Mannschaften sehr schwierig, die Ruppertsburger aufzuhalten.

...Es war gewiss der Transfercoup dieser Tischtennis-Saison. Im Sommer gab Hessenligist Gießener SV die Verpflichtung des ehemaligen chinesischen Nationalspielers und aktuellen Assistenz-Bundestrainers Zhu Xiaoyong bekannt.

Der 47-jährige Penholder-Spieler, der in Düsseldorf lebt, soll mithelfen, den GSV in die Oberliga zu hieven. Heute trägt Xiaoyong erstmals das Trikot der Weststädter bei der Auswärtspartie in Richtsberg. Seine Heimpremiere gibt Xiaoyong dann vermutlich im Derby gegen den NSC W.-Steinberg am 6. Dezember.

Samira Safabahkhs Gießener SVDie GSVler Samira Safabakhsh, Merhawie Kiros und Alexander Krastev schlugen sich bei den diesjährigen Bezirkseinzelmeisterschaften des Nachwuches wacker und überstanden alle drei die Vorrunde. Im Achtelfinale kam dann aber das Aus gegen hochkarätige Gegner. Gerade Samira hätte durchaus nioch eine bessere Platzierung geschafft, wäre sie nicht gegen die spätere Siegerin Dietz ausgeschieden.

 

 

 

 

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Einmal mehr auf Bundesebene unterwegs waren zwei heimische Tischtennis-Talente. Lea Grohmann aus Nordeck und der Heuchelheimer Adam Janicki nahmen an der Rangliste „Top 48“ für Schülerinnen und Schüler (U15) teil. Bei dem in Osterburg (Sachsen-Anhalt) ausgetragenen Turnier wurde Grohmann Elfte. Der für die Oberliga-Damen des TTV Richtsberg spielenden 14-Jährigen gelang damit die Qualifikation zu den „Top 24“ im November. Die direkte Qualifikation dafür verpasste Adam Janicki nur um einen Platz. Der für die Richtsberger Hessenliga-Herren aktive Janicki belegte Rang 21. Der 13-Jährige hat aber dennoch beste Chancen, bei den „Top 24“ dabei zu sein.

Lea Grohmann meisterte die Gruppenphase der „Top 48“ ungeschlagen mit 5:0 Spielen und 15:4 Sätzen. Für die beiden Bestplatzierten aller acht Gruppen ging es in der Folge um die Plätze eins bis 16. Grohmann erwartete dabei eine schwere Zwischenrunden-Gruppe. In dieser unterlag sie der späteren Fünften Franziska Schreiner (TV Hofstetten) mit 10:12 im Entscheidungssatz. Am folgenden Turniertag musste sie sich auch der Bronzemedaillengewinnerin Wenna Tu (TSG Steinheim) knapp geschlagen geben. So wurde sie mit 1:2 Spielen und 6:7 Sätzen Gruppendritte hinter Schreiner (1:2/7:8). In den anschließenden Platzierungsspielen ging es für Grohmann um die Ränge neun bis zwölf. Nach einer Niederlage und einem Sieg rangierte sie schließlich auf Position elf im Endklassement.

Adam Janicki kam in der Gruppenphase zu zwei Siegen. Diesen standen allerdings drei Niederlagen gegenüber. Eine davon musste er gegen den späteren Gesamtvierten David Walter (VfL Westercelle) erst im fünften Durchgang hinnehmen. Als Gruppenvierter spielte Janicki danach um die Plätze 17 bis 32. Dabei wurde seine Niederlage gegen Nikola Grujic (ATSV Saarbrücken) in die Zwischenrunde mitgenommen. Die beiden übrigen Partien dieser Runde gewann Janicki und hatte damit in der Vierergruppe nur Grujic vor sich. Auch die Platzierungsspiele gestaltete der Heuchelheimer durchweg erfolgreich, wobei er einmal mit 12:10 im Entscheidungssatz die Oberhand behielt. So erreichte Adam Janicki den 21. Rang. Den Gesamtsieg der Jungen-Konkurrenz sicherte sich Kay Stumper (TTC Singen), während Gaia Monfardini (SV Kolbermoor) im Wettbewerb der Mädchen Gold holte.

Fast hätte die Dritte des GSV gegen das Schlußlicht NSC Watzenborn/Stbg. III verloren. Ersatzmann Herbert Seiderer rettet überraschend zumindest ein Remis.

 

Beim Bundesranglistenfinale "Top48" der Damen und Herren in Bayreuth war der Hessische Tischtennis-Verband (HTTV) mit drei Damen und zwei Herren vertreten. Aus dem heimischen Raum hatte sich Sonja Bott (NSC Watzenborn-Steinberg) qualifiziert. Der Beuerner Dominik Scheja war für seinen verletzten Vereinskollegen Jens Schabacker (TTC Ober-Erlenbach) nachgerückt und schied bereits in der Zwischenrunde aus. Als gutes Pflaster erwies sich Bayreuth aber nur für Dennis Dickhardt (Lehnheim/startet für TV Hilpoltstein). Dickhardt erreichte das Viertelfinale und qualifizierte sich direkt für die Deutschen Meisterschaften.

Bott scheitert in Vorrunde

Für Sonja Bott (NSC) kam bereits nach der Vorrunde das Aus - vier Niederlagen stand ein Sieg gegenüber. Schließlich wurde Bott Gruppenfünfte. Einen besseren Start hatte Dominik Scheja (Beuern/TTC Ober-Erlenbach), der in seinen fünf Begegnungen nur gegen den Gruppenersten Duda (WTTV) verlor. In der Zwischenrunde setzte es eine 3:4-Niederlage gegen Hölter (Berlin) - damit war das Turnier auch für Scheja beendet. Der Lehnheimer Dennis Dickhardt tat sich indessen in der Vorrunde gegen Klein (Bayern) und Hohmeier (Niedersachsen) bei seinen 3:2-Siegen etwas schwer, blieb jedoch ungeschlagen. Im Achtelfinale bezwang Dickhardt dann Cords (Schleswig-Holstein) mit 4:1, ehe er im Viertelfinale dem Bayern Schreiner zu dessen 4:1-Sieg gratulieren musste. Die Bundesrangliste wurde bei den Herren von Ricardo Walther (TTC Hagen/WTTV), bei den Damen von Nadine Bollmeier (TUSEM Essen/WTTV) gewonnen.

Mittel-Gründau, Eichenzell, und dazwischen Peking. Der frühherbstliche Spielplan der Tischtennis-Verbandsligaspielerin Juliane Wolf ist nicht ganz alltäglich gewesen. Als der Airbus A 380 kürzlich von Frankfurt in Richtung China abhob, befanden sich aber auch keine Heuchelheimer Mitspielerinnen, sondern die Teamkollegen von der Behindertennationalmannschaft mit an Bord.

Bei ihrer Geburt in Eisenhüttenstadt im Februar 1988 bekam Wolf zu wenig Sauerstoff. Deshalb lebt sie seitdem mit der Behinderung spastische Tetraparese. "Es ist weniger schlimm, als es klingt", erklärt Wolf, "ich kann alles bewegen, laufen, Treppen steigen und Sport betreiben". Klar humple sie etwas und habe motorische Defizite, aber: "Alles, was mit dem Ball zu tun hat, klappt ganz gut."

Eine Untertreibung. Wolf hat regelmäßig Volleyball gespielt und kam über einen Klassenkameraden zum Tischtennis. Doch an Welt- oder Europameisterschaften war noch lange nicht zu denken. "Ich habe ausschließlich am regulären Spielbetrieb teilgenommen und erst 2009 mal grob nach Behindertensport gegoogelt", so die 26-jährige Wahlfrankfurterin, "richtig Schwung in die Sache kam erst durch mein Auslandsjahr in Schweden".

Dort kam sie zufällig mit dem Coach der schwedischen Behindertennationalmannschaft in Kontakt, der sie davon überzeugte, im entsprechenden Sportbereich mitzumischen. "Zurück in Deutschland habe ich dann nach passenden Vereinen gesucht, aber in Brandenburg keine gefunden", berichtet Wolf, die schließlich in der Nähe von Karlsruhe fündig wurde, wo sie auch ihr Bachelor-Studium der Sprachförderung und Bewegungserziehung absolvierte. Im nahen Offenburg begann sie schließlich ihre Karriere im Behindertensport - und erwies sich als Senkrechtstarter.

Aufgrund der Vielfalt an Beeinträchtigungen gibt es unterschiedliche Klassifizierungen, die über den Grad der Behinderung des jeweiligen Sportlers Aufschluss geben. Juliane Wolfs Leistungsklasse ist innerhalb des Bereiches für stehende Behinderte (6-11) Nummer acht. Die Liste der Erfolge ist bereits nach wenigen Jahren lang und wahrlich beeindruckend. Unter anderem ist sie fünf Mal in Folge Deutsche Meisterin geworden und erhielt 2012 den Titel "Badische Behindertensportlerin des Jahres". International stürmte sie in der Weltrangliste ihrer Klasse bis auf Rang vier vor. Und ging parallel im Ligabetrieb auf Oberliganiveau für den TV Busenbach auf Punktejagd.

Das Masterstudium führte sie schließlich nach Gießen. Nun spielt sie in Heuchelheim, obwohl sie in Frankfurt lebt und bis zu fünf Mal die Woche an der Platte und im Fitnessstudio trainiert. "Klar könnte ich mir einen näheren Verein suchen, aber wieso sollte ich wieder wechseln, wenn ich mich so wohl fühle?", ist Wolf schwer angetan von ihren Vereinskollegen, die ihre Erfolge aufmerksam verfolgen und wertschätzen.

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