
Dass es für die TSF Heuchelheim gegen einen der Topfavoriten schwer werden würde, war klar - bei der 3:7-Niederlage hielt man aber ganz gut mit. Genauso deutlich fiel auch die Niederlage des TSV Allendorf/Lumda beim TTC Salmünster III aus. Der TTC Wißmar trug bereits sein drittes Saisonspiel in der Tischtennis-Verbandsliga aus und hielt den TTC Hain-Gründau nach einem zähen Beginn sehr klar mit 9:1 nieder.
Der Gießener SV will sich in einer noch stärkeren Tischtennis-Regionalliga West erneut behaupten. »Wir werden eine gute Saison haben«, prophezeit Jürgen Boldt, der Chef der »Schwimmer«. Tatsächlich, wie ein Fan ausgerechnet hat, besitzen die Mannschaften der Regionalliga einen um durchschnittlich 100 Punkte höheren TTR-Wert als die Teams der 3. Bundesliga. Da die Meldungen in hohem Maße aber nicht den tatsächlich in der Halle antretenden Teams entsprechen, ist diese Annahme natürlich mit Vorsicht zu genießen. Dazu kommt, dass vor allem ausländische Spieler oft mehrfache Spielberechtigungen in anderen Ländern besitzen und nicht permanent eingesetzt werden können/wollen. Wie dem auch sei – man hat sich mit den gegebenen Rahmenbedingungen abzufinden und das Beste für sich daraus zu machen.
Sowohl Jürgen Boldt (Gießener SV) als auch Nico Grohmann (TSV Allendorf/Lumda) schätzen die Tischtennis-Hessenliga stärker ein als in der vergangenen Saison. Einige Mannschaften - vor allem aus Nordhessen - haben sich verstärkt, im vorderen Paarkreuz finden sich Spieler mit über 2150 oder sogar 2200 TTR-Punkten. Daher hält man sich verständlich etwas bedeckt. Während die Gießener den TSV Allendorf/Lumda als Mitfavoriten ansehen, ist bei den Lumdatalern keineswegs die Rede davon. Allerdings machen sich der Gießener SV II und der TSV Allendorf/Lumda Hoffnungen, im oberen Tabellendrittel vertreten zu sein. Der GSV II liebäugelt bei günstigem Saisonverlauf sogar mit dem Aufstieg, während es für den Gießener SV III in der gegebenen Konstellation nur darum gehen kann, den Abstieg zu verhindern.





