
War das ein gewonnener Punkt oder ein verlorener Punkt? Die Damen der TSF Heuchelheim starteten mit einem 5:5-Unentschieden gegen die SG Rodheim in die neue Spielzeit der Tischtennis-Hessenliga. Dabei holten die Heuchelheimerinnen in der Begegnung mit dem in Bestbesetzung angereisten Tabellenvierten der Vorsaison einen 1:4-Rückstand auf. Dementsprechend durften sie mit dem Remis sehr zufrieden sein. Allerdings waren die TSF durch zwei Fünfsatzniederlagen ins Hintertreffen geraten und hatten auch im letzten Match nach fünf Durchgängen das Nachsehen.
Einen glänzenden Saisonstart feierte am Wochenende der Gießener SV mit zwei Heimsiegen in der Tischtennis-Regionalliga. Gegen den TTC Jülich drohte anfangs zumindest ein Fehlstart; die Weststädter setzten sich jedoch schließlich mit 6:4 durch. Eindeutig mit 8:2 ging dann aber das zweite Match gegen Wiederaufsteiger VfR Fehlheim aus Südhessen an den Gießener SV. Man gehört damit neben der DJK Essen und dem TTC Waldniel zu den drei noch ungeschlagenen Teams. Und der Tabellenführer DJK Essen ist am Samstag (13 Uhr) zu Gast in der Weststadt.
Einen gelungenen Einstand in der Tischtennis-Hessenliga feierten die beiden GSV-Vertretungen II und III bei ihren Heimspielen gegen den TTC Hofgeismar. Der Gießener SV II bezwang die Nordhessen mit 6:4, für den GSV III bedeutete das 5:5 einen wichtigen Zähler im Kampf um den Klassenerhalt.
Der Gießener SV will sich in einer noch stärkeren Tischtennis-Regionalliga West erneut behaupten. »Wir werden eine gute Saison haben«, prophezeit Jürgen Boldt, der Chef der »Schwimmer«. Tatsächlich, wie ein Fan ausgerechnet hat, besitzen die Mannschaften der Regionalliga einen um durchschnittlich 100 Punkte höheren TTR-Wert als die Teams der 3. Bundesliga. Da die Meldungen in hohem Maße aber nicht den tatsächlich in der Halle antretenden Teams entsprechen, ist diese Annahme natürlich mit Vorsicht zu genießen. Dazu kommt, dass vor allem ausländische Spieler oft mehrfache Spielberechtigungen in anderen Ländern besitzen und nicht permanent eingesetzt werden können/wollen. Wie dem auch sei – man hat sich mit den gegebenen Rahmenbedingungen abzufinden und das Beste für sich daraus zu machen.





