Für die Hessischen Jahrgangsmeisterschaften in Pohlheim hatten sich wie im Vorjahr fünf Mädchen und vier Jungen aus dem heimischen Tischtennis-Kreis in sechs von acht Altersklassen (AK) qualifiziert. Bei den J9/AK 4 und den M11/AK2 war der Tischtennis-Kreis nicht vertreten. Viermal kamen Akteure vom TSV Allendorf/Lumda, einmal vom FSV Lumda sowie vom SV Ettingshausen und von den TSF Heuchelheim jeweils zwei. In die Medaillenränge schafften es Celina Böshans und Nina Fokina (beide TSV Allendorf/Lumda), die sich jeweils erst im Halbfinale geschlagen gaben. Mit zweimal Bronze wurde das Vorjahresergebnis übertroffen, 2025 war der Kreis gänzlich leer ausgegangen.
AK 1: Maximilian Jung (TSV Allendorf/L.) verpasste das Weiterkommen infolge einer unglücklichen 2:3-Niederlage mit 9:11 im Entscheidungssatz gegen Schleimer (TTC Elz) als Gruppendritter. Matthes (TV Hofheim) sollte zum Schicksal für Majomi Klingelhöfer werden, denn die 1:3-Niederlage trug dazu bei, dass die Lumdatalerin - neben der 1:3-Niederlage gegen Hornung (TTC Biebrich) - bereits in der Vorrunde ausschied. Mannschaftskollegin Celina Böshans konnte dann nach dem zweiten Gruppenrang in der ersten Hauptrunde gegen Matthes – und das nach 1:2-Rückstand – Revanche nehmen. Im Halbfinale gegen Voitekhova erwies sich die Gegnerin aus Langen dann aber als die stärkere, Böshans hatte nur im dritten Durchgang beim 11:13 eine Chance auf Satzgewinn.
AK 2: Ole Beukemann (TSF Heuchelheim) startete vielversprechend, denn trotz 0:2-Rückstands besiegte er Nicolaus (TuS Wiesbaden) noch mit 3:2. Die 0:3-Niederlage gegen Huber (TTC Kronberg) bedeutete bereits das Aus, denn gegen den Favoriten Hübner (SKG Rodgau) war in dieser Gruppe kein Kraut gewachsen.
AK 3: In der aus heimischer Sicht am besten besetzten Altersklasse konnte sich keine(r) für die Hauptrunde empfehlen. Jonas Gesser (TSF Heuchelheim) ging leer aus, während Erik Schepp (SV Ettingshausen) und Luke Bender (TTC Wißmar) mit jeweils einem Sieg über ihre Gruppenletzten als Dritte ausschieden. Nicht chancenlos waren dagegen Ajla Ahmic (SV Ettingshausen) und Mia Müller (FSV Lumda): Bei Ahmic verhinderte ein 2:3 mit 10:12 im Entscheidungssatz gegen Lornatus (TTC Staffel) das Weiterkommen, noch knapper ging es in der Gruppe von Müller zu. Adler (TTC Lorchhausen) schnappte ihr (4:7) mit dem besseren Satzverhältnis von 5:7 die Quali für die Hauptrunde weg.
AK 4: Große Leistungsunterschiede prägten das Bild bei den jüngsten Mädchen, mehr als 50 Prozent der Sätze endeten 11:0 bis 11:3. Nina Fokina (TSV Allendorf/Lumda) war in der Vorrunde ohne Satzverlust geblieben. Als etwas härterer Brocken entpuppte sich Stutz (Breitenbach), gegen die sich Fokina mit dreimal 11:9 durchsetzte. Im Halbfinale gegen die Topfavoritin Dittmann (SG Büchenberg) hatte Fokina dann eine Sensation auf dem Schläger, als sie unangefochten mit 11:3 und 11:7 in Führung gegangen war. Doch Dittmann drehte die Partie mit dreimal 11:8.






