Die Gießenerin Lorena Morsch kämpft sich bei der U21-EM bis in die K.-o.-Runde vor. - Die deutsche U19-Meisterin Lorena Morsch (Gießen/TSV Langstadt) hielt bei den U21-Tischtennis-Europameisterschaften im rumänischen Cluj-Napoca gut mit. Mit dem Abschneiden im Einzel war sie sehr zufrieden, im Doppel mit Josephina Neumann (TV Okarben) hatte sie sich allerdings schon etwas mehr erhofft.
Ausgegebenes Ziel im Einzel war es, sich für die K.-o.-Endrunde zu qualifizieren. Und das gelang auch nach hartem Kampf. Nach einem Sieg über die Schweizerin Doutaz musste sich Lorena Morsch der Polin Wilgos geschlagen geben. Das abschließende Gruppenspiel gegen die Französin Huynh wurde zu einem Krimi, bei dem sich Morsch mit 4:3 als Gruppenzweite den Einzug in das Achtelfinale sicherte. Dabei ging es ebenfalls über sieben Sätze, nach Abwehr eines Matchballs war die Italienerin Arlia beim 11:9 im Entscheidungssatz dann allerdings die glücklichere Spielerin.
Weniger erfolgreich endeten die Einsätze im Mixed und vor allem im Doppel. Mit dem Kroaten Benko als Partner scheiterte sie ebenso wie im Damen-Doppel mit Josi Neumann gegen das schwedische Duo Nilsson/Svensson bereits in der ersten Runde jeweils mit 2:3.
Inzwischen wurde Lorena Morsch vom Deutschen Tischtennis-Bund für die Jugend-Europameisterschaft vom 10. bis 19. Juli in Gondomar (Portugal) nominiert. Die Gießenerin wird dabei in der U19-Kategorie starten.






