Mit drei Bezirksober- und elf Bezirksliga-Teams geht der Sportkreis Gießen im Hinblick auf die neue Tischtennis-Saison an den Start. In der Bezirksoberliga ist ein Startplatz weggefallen, nur noch elf Teams sind am Start. Kein Verbandsligaabsteiger, dafür zwei Bezirksligaaufsteiger: Neben dem TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell IV ist der TTC Wißmar II Neuling.
In der Bezirksliga gehen als Aufsteiger die TSG Leihgestern und der FSV Lumda, der den direkten Wiederaufstieg geschafft hatte, an die Platte. Aus der Bezirksoberliga sind der NSC Watzenborn-Steinberg sowie der TSV Allendorf/Lumda III abgestiegen.
Bezirksoberliga:
Mit Tabellenplatz drei und einem frühzeitig gesicherten Klassenerhalt hatte der TV Großen-Linden II vergangene Saison die im Vorfeld gesteckten Erwartungen übertroffen. Da Topspieler Alexander Roßbild nicht mehr zur Verfügung steht, setzen die Lindener die Erwartungen etwas tiefer an. Mit der Hilfe von Simon Frodl-Dietschmann, der für ihn aufrückt, soll ein sicherer Mittelfeldplatz angepeilt werden. Kapitän Daniel Schmidt erwartet den Vorjahres-Vizemeister Fulda Horas vorn, ebenso Fulda-Maberzell, und einen spannenden Abstiegskampf.
Kader: Roland Fritsch, Simon Frodl-Dietschmann, Julian Langsdorf, Daniel Schmidt
Auch die TTG Mücke, die sich im Vorfeld im Abstiegskampf gesehen hatte, schnitt vergangenes Jahr mit Tabellenplatz vier besser ab als erwartet. Markus Schwebel hofft auf einen ähnlichen Ausgang wie im Vorjahr: „Wir benötigen dieses Jahr wieder einen guten Start in die Saison. Für Tobias Metz ist Johannes Füg in den Kader aufgerückt. Wir dürften wieder ähnlich stark sein.“ Die Liga sei vielleicht einen Tick stärker, sodass sich die meisten Teams nach unten orientieren würden. - Kader: Jonas Benzler, Jonas Stiehler, Markus Schwebel, Johannes Füg
Der „Vorgänger“ NSC Watzenborn-Steinberg konnte trotz souveräner Meisterschaft in der Bezirksliga die Klasse in der Bezirksoberliga nicht halten und stieg prompt wieder ab. Der TTC Wißmar II, im Vorjahr in der Bezirksliga ohne Punktverlust, möchte dies nun besser machen. Im Kader befinden sich fünf Akteure. Die beiden Toms werden sich abwechseln, die anderen möglichst durchspielen. Mit einem frühzeitigen Trainingseinstieg sieht Kapitän Moritz Schreiber sein Team gut gerüstet. „Wir sind gut aufgestellt und hoffen, möglichst frühzeitig uns einen Platz im Mittelfeld zu festigen.“ Vorn erwarten den Aufsteiger Fulda-Maberzell und Flieden.
Kader: Jannik Bäumler, Moritz Schreiber, Tom Penzel, Nick Müller, Tom Tworuschka
Bezirksliga:
Auch die Bezirksliga hat einen Startplatz verloren. Dieses Jahr stehen zwölf Teams statt dreizehn an der Platte. Vergangenes Jahr gab es einen Aufsteiger und insgesamt fünf Absteiger. Entsprechend hat sich das Gesicht der Liga stark verändert.
Mit dem NSC Watzenborn-Steinberg, direkt wieder abgestiegen, und dem TSV Allendorf/Lumda III sind zwei Teams aus der Bezirksoberliga dazugestoßen. Der FSV Lumda hat den direkten Wiederaufstieg geschafft. Auch die TSG Leihgestern und der TTC Vockenrod sind aus der Bezirksklasse aufgestiegen. Die meisten Teams erwarten die beiden Bezirksoberligabsteiger vorn. Dazu zählen der Vorjahres-Vizemeister Gießen-Rödgen, der in der Aufstiegsrelegation gescheitert war, sowie der Vorjahresdritte Langgöns.
Die drei Aufsteiger sehen sich natürlich im Abstiegskampf. Der FSV Lumda will sich allerdings nicht zu verbissen dieser Aufgabe stellen. Die TTG Mücke II, im Vorjahr mit einem Punkt Vorsprung den Klassenerhalt gerettet, muss auf zwei Stammakteure verzichten und sieht sich ebenfalls nach unten orientiert. Die TSG Leihgestern geht mit gleicher Stammbesetzung an die Platte und ist vorsichtig optimistisch, was die Chancen auf den Klassenerhalt angeht. Ebenfalls mit unverändertem Kader wird der VfB Ruppertsburg, im Vorjahr Rang vier, an der Platte stehen und strebt wieder einen Platz in der oberen Tabellenhälfte an. „Das Potenzial ist vorhanden“, gibt sich Kapitän Daniel Kozy kämpferisch. Der TV Großen-Linden III hat fünf Akteure im Kader, um rotieren zu können, und möchte mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Der TSV Allendorf/Lumda III wird in der Saison auf Verstärkung durch den vornehmlich für den Verbandsligakader eingeplanten Neuzugang Jonas Riedesel aus Stadtallendorf hoffen dürfen und strebt den direkten Wiederaufstieg an.






