Der Gießener SV geht mit seiner ersten Mannschaft in seine mittlerweile fünfte Tischtennis-Regionalliga-Spielzeit. Die Prognose für die kommende Runde hört sich aus verschiedenen Gründen anders an als im vergangenen Jahr. Da traf die Vorahnung von Jürgen Boldt – „Wir werden eine gute Saison haben“ – letztlich voll ein.
Der GSV-Chef spricht dieses Mal von einem ungewissen Ausgang und einer „herausfordernden Saison“. Neben dem GSV finden sich nunmehr weitere drei hessische Mannschaften in der Regionalliga West, denn mit der TG Langenselbold und dem VfR Fehlheim spielt nun auch die zweite Vertretung des TTC Fulda-Maberzell als Aufsteiger in der vierthöchsten deutschen Spielklasse. Und nach den Meldungen hat sich die bereits im Vorjahr erwähnte Tatsache erneut bestätigt, dass die Regionalliga ebenso stark wie die 3. Bundesliga einzuschätzen ist. Allerdings stehen die Meldungen nur formal auf dem Papier, sie erweisen sich oftmals als Schall und Rauch, wenn man die tatsächlich auflaufenden Spieler dann zu Gesicht bekommt.
So steht wohl bereits fest, dass der an Position 1 gemeldete Gießener Spitzenmann Jaroslaw Tomicki, ein polnischer Spieler, wohl nicht zum Einsatz kommen wird. Damit avanciert Michael Fuchs zum Spitzenspieler der Schwimmer. Und auch Lukas Rimkus rückt somit ins erste Paarkreuz. Boldt erwartet von diesen beiden, „dass sie Verantwortung übernehmen“. Er lobt den Einsatz der gesamten Trainingsgruppe unter Alexey Tronin und ist guter Hoffnung, dass seine beiden Spitzenpositionen einen weiteren Leistungssprung machen.
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