Drei Verbandsliga-Teams befinden sich zum Abschluss der Vorrunde punktgleich an der Tabellenspitze, mit dabei der TV Großen-Linden als Tabellenführer und der Gießener SV II nach seinem knappen Derbysieg über den NSC Watzenborn-Steinberg II. Dem NSC als Tabellenachten steht hingegen eine schwere Rückrunde im Abstiegskampf bevor. Zwischen Rang fünf und Rang neun liegt nur ein Zähler.
NSC Watzenborn-Steinberg II – Gießener SV II 6:9: Die Weststädter lagen im gesamten Spielverlauf vorn, nachdem sie mit zwei Doppelerfolgen von Johannes Linnenkohl/Phillip auf dem Brinke und Markus Geißler/Robin Kehr gestartet waren. Letztere sorgten mit ihrem 3:2-Erfolg über Thomas Domicke/Maxi Dörr für eine erste große Überraschung. Felix Stallmach/Martin Richter hatten Domingo und Julio Cordero geschlagen. Die 3:1-Überlegenheit im Spitzenpaarkreuz war von den Gießenern erwartet worden. Für die Gastgeber verkürzte Stallmach gegen Linnenkohl zum 4:7-Zwischenstand. In der Mitte und hinten trennten sich die Kontrahenten 4:4, wobei Richter auf der einen und Ersatzmann Robin Kehr auf der anderen Seite zweimal zu Einzelsiegen kamen. Thomas Domicke schlug auf dem Brinke mit 12:10 im Entscheidungssatz, Dörr bezwang J. Cordero im Fünften klar mit 11:5. J. Cordero hatte mit Stefan Solbach keine Probleme und Geißler gab gegen Domicke nur den zweiten Satz ab. Den Schlusspunkt setzte im Duell der „echten“ Ersatzleute der Gießener Kehr gegen Solbach.
Gießener SV feiert im Abstiegskampf der Tischtennis-Oberliga wichtigen Auswärtssieg / Güll schlägt überraschend Prause - Die Tischtennis-Oberliga Hessen ist in diesem Jahr so umkämpft wie schon seit Langem nicht mehr. Trotz der Neuzugänge Christian Güll und Jan Limbach hatte der Gießener SV bisher einen Stammplatz für die direkten Abstiegsränge. Am vergangenen Sonntag haben die Gießener erstmals seit dem Derbysieg gegen Watzenborn wieder ein Erfolgserlebnis gefeiert. Bei der TG Langenselbold gewann das Team von Kapitän Samuel Preuss mit 9:6. Johannes Linnenkohl war die Erleichterung nach dem Sieg anzumerken. „Es fühlt sich richtig gut an. Wir haben uns endlich für unsere harte Arbeit belohnt. Die letzten Matches waren schon sehr eng. Aber am Ende hat dann immer das Quäntchen Glück gefehlt, um die Punkte mit nach Hause zu nehmen. Jetzt geht die Aufholjagd richtig los! Gegen Dreieichenhain am nächsten Wochenende wollen wir nachlegen!“, gab Linnenkohl nach dem Spiel zu Protokoll.





