
Drei heimische Talente bei Hessischen Einzelmeisterschaften dabei - Bei den diesjährigen Bezirks-Titelkämpfen in Schotten fiel die Medaillenausbeute der heimischen Nachwuchsspielerinnen und -spieler mit plus eins im Vergleich zu 2023 etwas besser aus. Ob damit allerdings der Abwärtstrend endlich gestoppt ist, lässt sich noch definitiv nicht sagen. Denn erneut gab es weder in den acht Einzel- noch in den Doppelwettbewerben eine Goldmedaille für ein Nachwuchstalent aus dem TT-Kreis Gießen. Synnove Ehrt (TSV Allendorf/L - M15) sorgte mit ihrer Silbermedaillen im Einzel und Doppel für das beste Ergebnis aus heimischer Sicht. Dicht dahinter rangiert Noël Kreiling (TTC Wißmar - J19) mit einer Silbermedaille im Doppel (mit seinem Vereinskameraden Felix Stroh), im Einzel holte der Wißmarer die Bronzemedaille. Ebenfalls bis ins Halbfinale schafften es Emily Stanko (TTC Wißmar - M19) und Maximilian Jung (TSV Allendorf/L - J11), mit Manuel Heldebrand (FSV Lumda) war für letzteren auch im Doppel erst im Halbfinale Schluss. Eine fünfte Bronzemedaille für den TT-Kreis sicherten sich außerdem Majomi Marie Klingelhöfer/Johanna Dern (TSV Allendorf/TV Grüningen) bei den M15 im Doppel. Neben den in ihren eigentlichen Altersklassen Freigestellten Solveig Ehrt (M19), Majomi Marie Klingelhöfer (M11) und Synnove Ehrt (M13) wurden Maximilian Jung (J11), Synnove Ehrt (M15) und Noël Kreiling (J19) für die Hessischen Einzelmeisterschaften nominiert.
Gießener holen Punkt in Dortmund - Eigentlich hatten die Weststädter beim Borussia Dortmund II mit einer klaren Niederlage gerechnet. Umso erfreulicher fiel dann das Endergebnis für den Tischtennis-Regionalliga-Aufsteiger Gießener SV aus: »Der BVB hat sich verkalkuliert, und wir haben mit Ersatz sogar einen Punkt entführt. Und wäre nicht Taha (Kilicoglu) übernervös gewesen, dann war sogar eine Überraschung drin«, frohlockte Mannschaftsführer Michael Fuchs ob des überhaupt nicht einkalkulierten Punktgewinns.
Für die TSF endete die Begegnung in der Weststadt beim Gießener SV III mit einer bitteren 4:6-Niederlage. Igor Maruk und Timo Geier glichen die Doppelschwäche aus und behielten eine weiße Weste.
GSV II feiert überdeutlichen Erfolg gegen Allendorf II - Der Gießener SV II verpasste im Tischtennis-Hessenliga-Derby dem TSV Allendorf/Lumda II eine regelrechte Packung. Geschenkt bekamen die Weststädter das 10:0 allerdings nicht, wie vier Fünfsatz- und vier Viersatzspiele unzweifelhaft aussagen. Nach Ansicht des Lumdataler Mannschaftsführers Nico Grohmann hätte die Begegnung »auch 3:7 wie im Vorjahr« ausgehen können, deshalb bleibe seine Mannschaft von dem desaströsen Ergebnis auch »unbeeindruckt«. »Wir haben gedacht, dass es enger werden könnte, hatten aber das Momentum auf unserer Seite«, ließ Timo Geier verlauten. Der GSV II kann sich jedenfalls weiter nach oben orientieren, die Lumdataler müssen dies nach unten tun.