
Einen Monat nach ihrem 6:0-Punkte-Start kehrten die Damen des TTC Wißmar in das Spielgeschehen der Tischtennis-Oberliga zurück. Dabei mussten sie in Haunedorf ihre erste Niederlage hinnehmen. Die KSG Haunedorf erreichte in der Vorsaison den zweiten Platz und verlor nur knapp das Aufstiegsspiel zur Regionalliga. Für diese Spielzeit hat Haunedorf mit dem Nachwuchstalent Vivien Litzka vom TSV Arzell noch eine Verstärkung gefunden, weshalb Wißmars Mannschaftsführerin Céline Kreiling die KSG schon vor der Runde zu den Meisterschaftsfavoriten zählte.
Dass es »ohne Vier« kein Spaziergang auch beim Tabellenletzten der Tischtennis-Regionalliga werden würde, war den GSV-Akteuren aus dem Hessenliga-Team von vornherein klar. Nahezu drei Stunden dauerte das Hessen-Derby zwischen dem TTV Stadtallendorf und den Weststädtern. Es zeigte sich aber, dass der zweite Anzug des GSV sitzt - mit 7:3 entschieden die Gießener die Begegnung für sich. Der GSV führt nach seinem fünften Saisonsieg weiter die Tabelle an, vor dem Topfavoriten TTC Waldniel (8:0).
Der punktgleiche Tabellenführer der Regionalliga machte es dem Gießener SV relativ leicht, seinerseits die Tabellenführung zu übernehmen. Die DJK Haus Salem Essen kam mit drei Spielern aus ihrer zweiten Garnitur nach Gießen, darunter der Ex-GSVler Marco Stefanidis. Insofern ist der glatte 7:3-Heimsieg der Weststädter nicht verwunderlich. Ähnliches widerfuhr den Gießenern am Tag darauf bei der TG Langenselbold, die ebenfalls stark ersatzgeschwächt antrat und nur den Ehrenzähler gegen den GSV verbuchte.





