HTTV-Vizepräsidentin Ingrid Hoos wechselt von der Geschäftsstelle in Watzenborn offiziell in den Ruhestand - Zufriedene Teilnehmer. Übertragungen im Fernsehen. Lob vom Präsidenten und vom Oberbürgermeister. Eine ausverkaufte Rittal-Arena an allen Tagen. Und damit Zuschauerrekorde, die die Sportart bei nationalen Titelkämpfen noch nie erleben durften: Sowohl 2014 als auch 2019 waren die Deutschen Tischtennis-Meisterschaften in Wetzlar ein voller Erfolg.Was sich Ingrid Hoos ans Revers heften kann. Weil bei ihr in der Geschäftsstelle des Hessischen Tischtennis-Verbandes (HTTV) im Pohlheimer Stadtteil Watzenborn-Steinberg alle Fäden zusammenliefen. Weil sie rund um die Uhr für alle – Sportler, Trainer, Funktionäre und Fans – erreichbar war. Weil sie als guter Geist des Büros für jeden ein offenes Ohr hatte. „Weil sie“, wie es Thomas Weikert, vor sieben Jahren noch Präsident des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) und inzwischen Chef des weltgrößten Sportverbandes ITTF, unlängst formulierte, „ein Arbeitstier ist, ohne großes Aufsehen um ihre eigene Person zu machen.“ Was ihr 2014 jedoch schwer zusetzte. „Die Belastungsgrenze für mich, aber auch für meine Mitstreiter im Büro, war damals erreicht, ja überschritten. Ich habe mich gefühlt wie halbtot.“
(Bild HTTV)
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Was heimische Vereinsvertreter über das vorzeitige Saisonende sagen und wie es um die Mitglieder in Corona-Zeiten bestellt ist - Nach der Verlängerung des Lockdowns bis mindestens zum 7. März wird vor allen Dingen die Lage für die Hallensportarten in Deutschland immer prekärer. So hat auch das Präsidium des Hessischen Tischtennis-Verbands (HTTV) die Saison 2020/21 mittlerweile abgebrochen und annulliert, auch weiterführende Meisterschaften oder Ranglistenturniere wurden abgesagt. Auf- und Abstieg wurden ausgesetzt, damit behalten alle Mannschaften ihre Klassenzugehörigkeit. Da aber im Herbst bereits einige Spiele absolviert worden waren, zählen diese für die einzelnen Spieler und deren TTR-Wert, nach dem wiederum die Mannschaften aufgestellt werden. Wir haben uns bei einigen heimischen Vereinen umgehört, wie sie zum Saisonabbruch stehen und wie die Lage ob der nun schon langen Wettkampf-, aber vor allen Dingen auch Trainingspause so ist.





