
Mit 8:2-Erfolgen erwischte der TV Großen-Linden II in der Tischtennis-Bezirksoberliga einen idealen Auftakt in die neue Saison 2026/27. Die Mannschaft führt nun ihre Liga an.

Mit 8:2-Erfolgen erwischte der TV Großen-Linden II in der Tischtennis-Bezirksoberliga einen idealen Auftakt in die neue Saison 2026/27. Die Mannschaft führt nun ihre Liga an.
Der Gießener SV geht mit seiner ersten Mannschaft in seine mittlerweile fünfte Tischtennis-Regionalliga-Spielzeit. Die Prognose für die kommende Runde hört sich aus verschiedenen Gründen anders an als im vergangenen Jahr. Da traf die Vorahnung von Jürgen Boldt – „Wir werden eine gute Saison haben“ – letztlich voll ein.

Die TSF Heuchelheim – in der vorigen Saison knapp dem Abstieg entronnen – trugen zu Beginn der neuen Saison der Tischtennis-Verbandsliga zwei Begegnungen aus. Und die Heuchelheimer mit Spitzenmann Maxym Nikolenko ließen ihren Worten Taten folgen, denn sowohl bei der TSG Langenselbold III (9:1) als auch beim TV Großen-Linden (6:4) holte man beide Zähler. Der TTC Wißmar dagegen muss einen Fehlstart verkraften, denn beim TV Großen-Linden konnte man lediglich drei Gegenzähler verbuchen.
Die Vertreter der Verbandsliga-Vereine stellen Prognosen für die neue Saison : Das Wort „Klassenerhalt“ oder gar „Abstieg“ nimmt keiner der heimischen Vertreter, die wie im Vorjahr auch in der Tischtennis-Verbandsliga starten, in den Mund. Die TSF Heuchelheim, die die verkorkste Vorsaison vergessen lassen wollen, und der von Verletzungen immer noch gebeutelte TSV Allendorf/Lumda II wollen schnell viele Punkte sammeln. Im (vorderen) Mittelfeld landen wollen der TV Großen-Linden und der TTC Wißmar. Die Wißmarer formulieren für sich selbst ein „Mindestziel“. Die Aufsteiger TTG Margretenhaun-Künzell und TTC Lieblos werden es wohl schwer haben, die Klasse zu halten, darüber sind sich die heimischen Verbandsligisten einig. Ein Topfavorit wird für die als ausgeglichen prognostizierte neue Saison nicht genannt. Erneut wird es in der Verbandsliga, die in diesem Jahr als erste der Spielklassen über der Bezirksebene startet, zu einer großen Anzahl von Derbys kommen. Los geht es damit bereits am ersten Spieltag. Da treffen Großen-Linden und Wißmar sowie Großen-Linden und Heuchelheim aufeinander.
Mit drei Bezirksober- und elf Bezirksliga-Teams geht der Sportkreis Gießen im Hinblick auf die neue Tischtennis-Saison an den Start. In der Bezirksoberliga ist ein Startplatz weggefallen, nur noch elf Teams sind am Start. Kein Verbandsligaabsteiger, dafür zwei Bezirksligaaufsteiger: Neben dem TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell IV ist der TTC Wißmar II Neuling.
Drei Teams aus dem Tischtennis-Kreis Gießen starten zur neuen Saison in der Damen-Verbandsliga. Dies sind die erste und zweite Mannschaft der TSF Heuchelheim sowie der TTC Wißmar II. Für die Heuchelheimerinnen geht es erst Mitte September los, während Wißmars zweite Mannschaft bereits am Samstag ihr erstes Heimspiel austrägt. Zu Gast wird dann um 14 Uhr der TSC Freigericht sein. Gegen diesen hatte die Wißmarer Reserve im Vorjahr überraschend das Relegationsspiel gewonnen und so den Aufstieg in die Verbandsliga geschafft. Als Meister der Bezirksoberliga kehrt Freigericht nun in die Klasse zurück.